Ich darf einen soeben entdeckten, 5-teiligen Film hier einstellen. Ursprünglich bin ich auf ihn wegen einer Diskussion zu Geld & Zins gestoßen. Das interessante an dem Film ist: Er führt verblüffend viele der diskutierten Themen, Stränge, gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Probleme zusammen und reduziert deren Existenz auf die Existenz eines Ursprungsthemas.
Bitte seht ihn euch ganz an, es lohnt sich meiner Meinung nach absolut. Wer meint, der Film wäre gut und vor allem richtig, möge ihn verbreiten und selbstverständlich gerne diskutieren.
YouTube - "Warum überall Geld fehlt" Teil 1 von 5 Teil 1
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27.11.2009, 22:59Inaktiver User
Film: Warum überall Geld fehlt - ist es "so einfach"?
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28.11.2009, 01:20
AW: Film: Warum überall Geld fehlt - ist es "so einfach"?
...aber, wenn ich sage, die Zinsen gehören abgeschafft,
bezeichnet man mich als Spinner.
Wer bezahlt denn die Zinsen, die ein Anleger bekommt?
Wer ist es, der am meisten auf Kosten Anderer lebt
und andere für sich arbeiten lässt...?
Es sind die, die ihre unsoziale Hängematte zwischen den Palmen schaukeln lassen und uns auslachen.
Die Frage ist, wie kommt man da wieder raus?
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Grobi, der Film erinnert mich an ein Erlebnis in meiner Jugendzeit.
Als ich so um die 14 - 15 war, kam bei uns mal ein besonderer Spass in Mode. Man bat jemanden, gib mir mal fünf Mark, bekommst sie gleich wieder. Bekam man das Geld, überreichte man im gegenzug einen Zettel mit folgendem Inhalt:
Selber Schuld Du Esel.
Nun sei kein Spielverderber.
Mit etwas Glück holst Du Dir das Geld
auf die selbe weise wieder zurück.
Die meisten - ich gebe zu, ich hab's auch probiert- gingen darauf ein und nahmen unter Gelächter den Zettel und versuchten ihrerseits ihr Glück. Als das "Spiel" irgendwann aus der Mode kam, blieben einige Dumme übrig, die das Nachsehen hatten.
Mit zwei - drei solcher Zettel konnte man damals einen schönen Disco-Abend verbringen.
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28.11.2009, 01:29Inaktiver User
AW: Film: Warum überall Geld fehlt - ist es "so einfach"?

Die Zinsen bezahlt derjenige der sich dieses Geld geliehen hat.Wer bezahlt denn die Zinsen, die ein Anleger bekommt?
Wer ist es, der am meisten auf Kosten Anderer lebt
und andere für sich arbeiten lässt...?
Ohne Anlagen gibt es kein Geld für Kredite. Und wenn man die Zinsen abschaffen würde, warum soll man denn noch jemandem Geld leihen ?
Es ist schlichtweg Unsinn zu sagen, daß ein Anleger auf Kosten anderer lebt.
Das ist eindeutig hübsch populistisch, aber es wird deswegen nicht wahrer.Es sind die, die ihre unsoziale Hängematte zwischen den Palmen schaukeln lassen und uns auslachen.
Die Frage ist, wie kommt man da wieder raus?
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28.11.2009, 07:58Inaktiver User
AW: Film: Warum überall Geld fehlt - ist es "so einfach"?
Zinsen sind Mehrwert und Wertschöpfung.
Dein Geschreibsel konsequent zu Ende gedacht, gälte: Der Handwerker von nebenan darf nur noch seine Selbstkosten berechnen. Sein Gewinn (seine Wertschöpfung) ist nach deiner kruden Auffassung ja mal grundsätzlich inkorrekt…
Meine Güte, auf was für seltsame Ideen kommst du nur?!
Hau den Banken lieber dort auf die Finger, wo sie wirklich abzocken – bei Beratung, Vertragsgestaltung und Wahrnehmung bzw Nichtwahrnehmung der vertraglichen Sorgfaltspflichten.
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28.11.2009, 10:13Inaktiver User
AW: Film: Warum überall Geld fehlt - ist es "so einfach"?
Es gibt z.b. die Freigeldtheorie - ich weiß aber noch viel zu wenig, um sagen zu können, ob es funktioniert. Örtlich begrenzt funktionierte es während einer Wirtschaftsdepression (Wörgl/ Gesell). Fest steht jedoch der "negative Nachweis": Daß eben der "bewährte" Zins ungute Auswirkungen hat. Das ist mathematisch nachweisbar - verstehe also nicht, warum eine Naturwissenschaft, welche sonst hoch geachtet ist, hier nicht ernst genommen wird.
Ein weiteres "Modell" scheint zu sein, daß "Zins" an sich nicht schaden muß - allerdings kommt es darauf an, wer ihn einstreicht. Nimmt z.b. ein Staat selbst die Sache in die Hand, könnte sich das ganz anders auswirken. Zur Erklärung: Es gibt ja "Verschwörungstheorien", nach denen die Zentralbanken in privater Hand sind - und damit "Zins" keineswegs einer Gesellschaft zugute kommt.
Natürlich tut er das. Irgendjemand muß Leistung erbringen, um die "Dividende" oder "Zins" zu ermöglichen. Geld arbeitet nicht - der Mensch arbeitet.
Zitat von Inaktiver User
Das scheint nicht ganz richtig zu sein. Es gibt Berechnungen, wonach jeder (auch der nichtverschuldete Nichtanleger) diese "Zinskosten" in allen konsumierten Produkten und Dienstleistungen (also Konsum, dem jeder unterliegt), Steuern und Abgaben "versteckt" sind. Ist ja auch logisch, denn ein Unternehmer, der ein Produkt verkauft, muß seinen zu leistenden Zins an die Bank in das Produkt einkalkulieren.Die Zinsen bezahlt derjenige der sich dieses Geld geliehen hat.
Weil es so "schön" ist, noch ein kürzerer Film zum Thema:
YouTube - Wie funktioniert Geld? Teil 1 von 3 Teil 1
YouTube - Wie funktioniert Geld? Teil 2 von 3 Teil 2
YouTube - Wie funktioniert Geld? Teil 3 von 3 Teil 3
Ich liebe diese logischen, "subversiven" Erklärungen
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28.11.2009, 13:42Inaktiver User
AW: Film: Warum überall Geld fehlt - ist es "so einfach"?
Das ist mit Verlaub gequirlte Sch....... und hat nichts, aber auch gar nichts mit dem leben auf Kosten anderer zu tun.
Nur durch die Anlage von Geld ensteht das Kapital , daß benötigt wird um anderen Geld leihen zu können.
Logischerweise hat der Anleger auch einen Anspruch auf eine Vergütung. Das ist der Zins den der Entleiher zu zahlen hat.
Wo bitteschön ist das Ausbeutung oder das leben auf Kosten anderer?
Das ist ein ganz normales Geschäft wie jedes andere auch.
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28.11.2009, 14:23
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28.11.2009, 14:27Inaktiver User
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28.11.2009, 14:31
AW: Film: Warum überall Geld fehlt - ist es "so einfach"?
Hat jemand einen Bestimmten Betrag an Geld (nehmen wir an, er hat ihn geerbt) auf seinem Konto, kann er von den Zinsen leben, ohne je etwas dafür gearbeitet zu haben.
Woher kommt dieses Geld?
Von wem genau bekommt er dieses Geld?
Wer bezahlt diese Zinsen?
Entsteht es aus dem Nichts?
Oder, wer muss dafür arbeiten, es erwirtschaften?
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28.11.2009, 14:33


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