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30.11.2009, 12:23
AW: Film: Warum überall Geld fehlt - ist es "so einfach"?
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30.11.2009, 12:37Inaktiver User
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30.11.2009, 12:52
AW: Film: Warum überall Geld fehlt - ist es "so einfach"?
...die sich schön anhört, aber nie wirklich funktioniert?
Das dumpfe Gefühl habe ich dabei auch.
Außerdem, wozu noch Zinsen an den Saat zahlen?
Wir zahlen doch eh schon Steuern und Sozialabgaben,
auf die obendrein im Gegensatz zu den Zinsen kein Privatier so leicht Zugriff hat.
Nein, ich bleibe dabei: Zinsen gehören ganz abgeschafft!
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30.11.2009, 13:12Inaktiver User
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30.11.2009, 15:17
AW: Film: Warum überall Geld fehlt - ist es "so einfach"?
Tu ich nicht!
Wir Bürger zahlen in eine gemeinsame Kasse Geld ein. Die
Steuern.
Somit hat der Staat, also wir, die Gemeinschaft - und nicht
etwa eine Privatperson wie dieser Fabian - , die Möglichkeit,
jemandem Geld zu leihen, damit dieser einen Betrieb gründen
kann.
Hat der Betrieb genug Geld erwirtschaftet, um auf eigenen
Beinen stehen zu können, zahlt er den geliehenen Betrag - und
keinen Cent mehr(!) (allenfalls Bearbeitungtsgebühren) -
entweder auf einmal oder in Raten zurück.
Niemand hat bei der Vergabe des Kredites einen Gewinn
gemacht, aber auch niemand einen Verlust. Es wurde "lediglich"
die Gründung einer Existenz ermöglicht, Arbeitsplätze
geschaffen, welches die Germeinschaft bewirkt hat.
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Mag vielleicht albern klingen, aber ich würde jetzt gerne mal mit Euch "Schule" spielen:
Jeder schreibt einfach nur mal auf, was Ihm dazu einfällt,
was es für Auswirkungen hätte, würde man von heute auf
morgen die Zinsen abschaffen.
Ich mache mal den Anfang:
Die BRD wäre mit einem Schlag um viele Milliarden reicher und
hätte die Möglichkeit, zinslose Kredite zu vergeben.Geändert von Streuner (30.11.2009 um 15:56 Uhr)
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30.11.2009, 16:11Inaktiver User
AW: Film: Warum überall Geld fehlt - ist es "so einfach"?
Ist ein Argument. Da -folgt man der logischen Begründung Herrn Senfs und anderer kluger Leute- mit zunehmender Gesamtverschuldung aller ein zunehmender Prozentsatz Zins (derzeit geschätzt um 1/3) in allen Produkten, Dienstleistungen etc enthalten ist (und demzufolge, abgesehen von der dadurch starken, ausgelösten Verschuldungsdynamik bereits über relativ hohe Steuern/ Abgaben kompensiert werden muß) wäre das derzeit leistbar. Eine Frage allerdings bleibt: Worin bestünde der Anreiz eines Kapitalbesitzers? Bzw. was würde dieser mit seinem Kapital anfangen?
Mein Gefühl als Schüler der Streunerschen Wirtschafts- und Finanzlehre sagt: Es müßte funktionieren - in einer geschlossenen Gesellschaft zumindest. Hm vielleicht sollte man beim Bund den Antrag auf ein Musterprojekt "Zinsfreies Biotop" stellen? Oder gar -trickreich- "Spekulativ steuersubventionierte Wirtschaftsansiedelungsverordnungswirtschaftszone" - da überschlügen sich die Unternehmen, wegen der Schlüsselreizworte und so
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30.11.2009, 19:56Inaktiver User
AW: Film: Warum überall Geld fehlt - ist es "so einfach"?
Doch!
Und ein mehr, als diese Einzahlung geht im Jahr drauf. Es werden sogar Schulden gemacht. Is nix da. Also, wo willst Du Dir was leihen?Wir Bürger zahlen in eine gemeinsame Kasse Geld ein. Die
Steuern.
Würde ein Überschuß an Steuern bleiben und die Staatschulden getilgt sein, kann man Steuern SENKEN. Warum soll ich an den Staat was zahlen, ohne was dafür zu bekommen?Somit hat der Staat, also wir, die Gemeinschaft - und nicht
etwa eine Privatperson wie dieser Fabian - , die Möglichkeit,
jemandem Geld zu leihen, damit dieser einen Betrieb gründen
kann.
Was hab ich denn mit Existenzgründungen anderer zu tun? Ich bin doch nicht die Heilsarmee!Hat der Betrieb genug Geld erwirtschaftet, um auf eigenen
Beinen stehen zu können, zahlt er den geliehenen Betrag - und
keinen Cent mehr(!) (allenfalls Bearbeitungtsgebühren) -
entweder auf einmal oder in Raten zurück.
Niemand hat bei der Vergabe des Kredites einen Gewinn
gemacht, aber auch niemand einen Verlust. Es wurde "lediglich"
die Gründung einer Existenz ermöglicht, Arbeitsplätze
geschaffen, welches die Germeinschaft bewirkt hat.
Diese Existenzgründer bereichern sich dann durch ihre Leistungen und den dann entstandenen Mehrwert an MEINEM Geld! Und was ist, wenn diese Existenzgründer auf die Schnauze fallen? Dann ist MEIN Geld weg!
Außerdem übersiehst Du noch die Inflation. Wenn jemand nach zig Jahren ohne Zins zurückzahlt, ist der der Wert des Einsatzes nicht mehr vorhanden.
Ich müßte weniger Steuern zahlen, da dann auf meine nicht vorhandenen Zinseinkünfte auch nichts mehr besteuert werden kann. Unterm Strich würde ich Miese machen. Nicht so doll.Jeder schreibt einfach nur mal auf, was Ihm dazu einfällt,
was es für Auswirkungen hätte, würde man von heute auf
morgen die Zinsen abschaffen.
So ein Quatsch.Die BRD wäre mit einem Schlag um viele Milliarden reicher und
hätte die Möglichkeit, zinslose Kredite zu vergeben.
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30.11.2009, 22:14Inaktiver User
AW: Film: Warum überall Geld fehlt - ist es "so einfach"?
Ja nee, Sie verstehen nicht. "Staat", also auch Sie, bedienen mit der Verschuldung und den darauf anfallenden Zinsen u.a. Goldman Sucks, Merryl Lynch (der Name ist Programm) etc - natürlich sind das nur rein zufällig die übelichen Verdächtigen.
Wem "gehört" was?
eine etwas ältere Statistik hierzu:
Uns jedenfalls nicht mehr viel
Das könnte man selbst nutzen.
Das tun sie jetzt auch schon - Förderungen gab es immer. Jedoch: Sollten diese Arbeitsplätze schaffen, ist das doch besser, als die Kohle einfach so nach USA zu überweisen (sodaß weitere Arbeitsplätze vernichtet werden) oder täusche ich mich?Was hab ich denn mit Existenzgründungen anderer zu tun? Ich bin doch nicht die Heilsarmee!
Diese Existenzgründer bereichern sich dann durch ihre Leistungen und den dann entstandenen Mehrwert an MEINEM Geld!
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01.12.2009, 01:26
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01.12.2009, 10:11Inaktiver User
AW: Film: Warum überall Geld fehlt - ist es "so einfach"?
Und die USA bedienen sich der Kredite aus China.
Aber was hat das mit Zinsen zu tun? Auch Kredite ohne Zinsen sorgen dafür, daß Anteile verschoben werden.
Man kann nichts nutzen, was man nicht besitzt.Das könnte man selbst nutzen.
NIEMAND wird jemandem Geld leihen, wenn er nicht durch einen Mehrwert dadurch partizipiert. Oder wollen Sie Enteignung? Staatsübergreifend wird das auch nicht funktionieren.Das tun sie jetzt auch schon - Förderungen gab es immer. Jedoch: Sollten diese Arbeitsplätze schaffen, ist das doch besser, als die Kohle einfach so nach USA zu überweisen (sodaß weitere Arbeitsplätze vernichtet werden) oder täusche ich mich?



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