Sie sagen es. Jemand arbeitet (KANN durch Ausbeutung geschehen, muß aber nicht) und "verdient" damit Geld, weches er als Zins zurückzahlt. Wieso haben Sie das ein paar Beiträge vorher noch anders dargestellt:
?? - egal, ob Sie es "auf Kosten eines anderen" oder "auf Kosten eines anderen Arbeit" nennen - es ist dasselbe.Das ist mit Verlaub gequirlte Sch....... und hat nichts, aber auch gar nichts mit dem leben auf Kosten anderer zu tun.
Betrachten Sie es von der Warte der Hartz4-ist-zu-hoch-Verfechter, deren Argumentation ist wie Ihre - mit dem Unterschied, daß Zustimmung herrscht:
Westerwelle:"Irgendjemand muß Leistung erbringen und arbeiten - für DIE DA!"
H4ivzhV:"Genau! Das sind wir! Wir werden ausgebeutet!"
Westerwelle:"Weil die leben auf Kosten anderer! Und wir müssen arbeiten!"
H4ivzhV: ""So isses! Mußte mal gesagt werden! Oleeeoleeeoleoleee!" - die sagen doch auch nicht: "Das ist qequirlte Sch.., Guido!".
(Wobei der Verdacht aufkeimt: Guido weiß genau, wie es sich mit SEINEM Kapital und Zinseinkommen verhält - was ihn aber nicht davon abhält, denselben Prozeß bei anderen als verwerflich hinzustellen. Der Lauser, der!)
Nein, Kapital kann man anders erlangen (wie Sie selbst schrieben): Durch Arbeit. Eine "Anlage" mit weiterer "Kapitalentstehung" aus sich heraus gibt es nicht (außer bei der (Buch)Geldschöpfung, aber die ist Voodoo).Nur durch die Anlage von Geld ensteht das Kapital , daß benötigt wird um anderen Geld leihen zu können.
Womit wir wieder bei der gequirlten wärenDer Kunde soll ein Brot erst dann bezahlen müssen, wenn er es gut verdauen konnte un er einen supertollen Stuhlgang hatte.
Nee aber im Ernst: Ich bin an sich durchaus der Meinung (so lange sich nicht ein besseres System bewährt hat oder zumindest erdacht wurde), daß "Zins" eine Berechtigung hat - es ist Belohnung für Risikoübernahme bzw. Verzicht auf Eigengebrauch etc. Nur: Wie das geschieht und in wessen Hand letztlich diese "Wertschöpfung" ist - das sind Punkte, wo es offenbar hakt.
Antworten
Ergebnis 21 bis 30 von 66
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28.11.2009, 15:50Inaktiver User
AW: Film: Warum überall Geld fehlt - ist es "so einfach"?
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28.11.2009, 15:53Inaktiver User
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28.11.2009, 15:56Inaktiver User
AW: Film: Warum überall Geld fehlt - ist es "so einfach"?
Streuner vor!
naja, die Weltrevolution wollte ich nicht grad ausrufen
- aber es ist schon eine Menge Wahrheit darin und ein verflucht verzwicktes Ding:
Einerseits ist Zins gut, andererseits schlecht. Er sorgt für Anreiz und Investition, andererseits für... Sachzwänge, die sich schlecht, sehr schlecht auswirken. Zum Nutzen Weniger auf Kosten Vieler - eine Knechtschaft sozusagen.
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28.11.2009, 16:13
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28.11.2009, 16:19
AW: Film: Warum überall Geld fehlt - ist es "so einfach"?
Müssen keine Zinsen gezahlt werden, sind die Schulden früher zurückbezahlt, und es bleibt früher und mehr Gewinn übrig, und man kann die Produkte billiger verkaufen, und die Kaufkraft steigt, und, und, und...!
Sooo viele Vorteile böte ein zinsloses Leben.
Und Zinsen, welchen Rattenschwanz ziehen sie nach sich?
Allein schon die Bearbeitung..., und, und, und!
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28.11.2009, 17:29Inaktiver User
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28.11.2009, 17:31Inaktiver User
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28.11.2009, 17:33Inaktiver User
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- Grund
- Wir wollen's ja nicht übertreiben ...
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28.11.2009, 17:45
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28.11.2009, 18:07
AW: Film: Warum überall Geld fehlt - ist es "so einfach"?
Hat jemand den Kinofilm ' 2012 ' gesehen?
Stellt Euch mal vor, die gesamte Menschheit könnte vor dem Untergang gerettet werden, indem man eine Arche baut, die für alle Menschen groß genug ist.
Die Rettungsaktion scheitert einzig und allein daran, dass wegen einer Weltwirtschaftskrise auf der ganzen Welt kein Geld vorhanden ist, um die Rohstoffe, die man dazu braucht, welche man nur vom Boden aufzuheben braucht, bezahlen zu können.
Wäre das nicht die denkbar größte Blamage der Menschheit, wenn für deren Rettung kein GELD vorhanden ist und sie deshalb unter ginge???
Hoffentlich erfährt nie ein Außerirdischer wie blöd die Menschheit ist.
*ppprrruuuhhhst*


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Man bedenke mal, was JETZT SCHON alles sinnvolles nicht gemacht oder gebaut wird, nur, weil das nötige sch... Geld dafür fehlt. Oder aber, was alles sinnloses gemacht und gebaut wird, nur, weil es Geld bringt, ohne das der Mensch anscheinend nicht handlungs-, ja lebensfähig ist.
Deshalb plädiere ich langfristig dafür, das Geld generell wieder abzuschaffen.
PS.: Einen Vorschlag als Ersatz hätte ich schon.
Aber interessiert ja eh keinen...



"Irgendjemand muß Leistung erbringen und arbeiten - für DIE DA!"
"Genau! Das sind wir! Wir werden ausgebeutet!"
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