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    AW: Wo die Milliarden sind

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die "Verschwörungstheorie" basiert darauf, daß niemand mit einem Diamanten zahlen kann, der das Äquivalent (nicht vom Wert, sondern der Akzeptanz) zum Gold, besser einer der geprägten Goldmünze wäre. Und auch das Recht der Münzprägung hat weder der Schürfer, noch der Bauer. Sonst wäre es keine "Verschwörungstheorie". Was versuchen Sie hier eigentlich als "Nachweis" zu erbringen? Daß es eine haltlose "Verschwörungstheorie" sein muß, weil es unter anderen Voraussetzungen keine wäre?
    nun werden Sie doch nicht wieder so kiebig! Sie schreiben es doch selber deutlich:
    Die "Verschwörungstheorie" basiert darauf, daß niemand mit einem Diamanten zahlen kann, der das Äquivalent (nicht vom Wert, sondern der Akzeptanz) zum Gold, besser einer der geprägten Goldmünze wäre.
    Und nein, da bringen Sie was durcheinander: das Münzrecht ist bei Gold nicht notwendig, auch der Preis einer jeden Goldmünze berechnet sich im wesentlichen nach dem Goldwert. Sie können einfach mit dem gefundenen Nugget oder mit Goldstaub bezahlen bei einer Bank.

    Es ist genau wie Sie schreiben. Es ist eine Verschwörungstheorie, weil sie darauf beruht, das Schulden nur mit Geld und nicht mit Sachleistungen oder andern Werten bedient werden könnten. So ist es aber in Wirklichkeit nicht, sondern nur im Märchen. In Wirklichkeit können sie mit Sachwerten bezahlen, wie Sie weiteroben selbst noch schrieben. Das passiert spätestens dann, wenn Sie die Schulden nicht zurückzahlen, sondern die hinterlegten Sicherheiten eingezogen werden.

  2. Inaktiver User

    AW: Wo die Milliarden sind

    Zitat Zitat von Ahab Beitrag anzeigen
    Und nein, da bringen Sie was durcheinander: das Münzrecht ist bei Gold nicht notwendig, auch der Preis einer jeden Goldmünze berechnet sich im wesentlichen nach dem Goldwert. Sie können einfach mit dem gefundenen Nugget oder mit Goldstaub bezahlen bei einer Bank.
    Genau deshalb (weil es "Fabian" auffiel, daß Schürfer mit am Anfang noch akzeptiertem Goldstaub/ - nugget ihre Schuld tatsächlich begleichen konnten) führte er die Münzprägung ein. So konnten zwar Schürfer jede Menge Goldmaterial heranschaffen (deren Zahlungswert dem einer geprägten Münze entsprach), nicht aber eine Münze selbst prägen. Es ist die Verknüpfung zwischen Herausgabe der "Währung" selbst (geprägte Münzen als alleiniges und ausschließliches Mittel, die ursprüngliche Schuld -nämlich gesamte Rückgabe aller dieser Münzen + der "Zinsmünzen" - begleichen zu können), die niemand außer "Fabian" in der Hand hat und gleichzeitig die Einforderung einer höheren Münzmenge (= Schuldmenge aus ausgegebenen Münzen + der öminösen Zinsmünzen), als vorhanden ist. Diese Differenz ist der Zins (in Form von Münzen), der nicht tilgbar ist. Vom Gegenwert (egal, ob Diamanten, Kühe oder Haareschneiden) ist die Schuld zwar theoretisch tilgbar, praktisch aber nicht. Die "Gegenwerte" erschaffen keine Münzen.

    Es ist genau wie Sie schreiben. Es ist eine Verschwörungstheorie, weil sie darauf beruht, das Schulden nur mit Geld und nicht mit Sachleistungen oder andern Werten bedient werden könnten.
    Mit Geld ist es dasselbe -nur um einen Mengenfaktor größer- wie mit den Münzen. Niemand außer dem Herausgeber kann "Geld" ERschaffen (= drucken), sondern nur BEschaffen - anhand Arbeit, Spekulation etc. Das BEschaffte Geld fehlt jedoch einem anderen, der nun Schuldner wird.

    In Wirklichkeit können sie mit Sachwerten bezahlen, wie Sie weiteroben selbst noch schrieben. Das passiert spätestens dann, wenn Sie die Schulden nicht zurückzahlen, sondern die hinterlegten Sicherheiten eingezogen werden.
    Bezahlen kann man, das aber ist nur ein Umlauf der Geldmenge zwischen Kreditoren und Debitoren. Deshalb gleicht sich aber nicht die Geldmenge (= die Zahl aller ausgegebenen Geldnoten/ Münzen entsprechend der Zahl der einzuziehenden Geldnoten/ Münzen) an, die nötig wäre, alle Schulden zu tilgen.

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    AW: Wo die Milliarden sind

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Genau deshalb (weil es "Fabian" auffiel, daß Schürfer mit am Anfang noch akzeptiertem Goldstaub/ - nugget ihre Schuld tatsächlich begleichen konnten) führte er die Münzprägung ein. So konnten zwar Schürfer jede Menge Goldmaterial heranschaffen (deren Zahlungswert dem einer geprägten Münze entsprach), nicht aber eine Münze selbst prägen. .
    Sorry, das ist ein Irrtum den Ihnen die Märchenerzähler hier ins Ohr gesetzt haben. Es ist heutzutage nicht nötig aus Gold eine Münze zu prägen. Sie können bei der Bank mit Barren bezahlen, einfach nach Gewicht. Sie brauchen keine Münzen um Ihre Schulden zu bezahlen. Auch nicht bei der Notenbank.


    Sie verteidigen hier im Forum parallel zwei Theorien für die Verderbtheit unseres Finanzsystems:

    Theorie 1: das Finanzsystem ist schlecht, weil systemimmanent immer zuwenig Geld vorhanden ist!

    Theorie 2 : das Finanzsystem ist schlecht, weil systemimmanent immer viel zu viel (Giral)Geld vorhanden ist!

    Finden Sie das nicht widersprüchlich?
    Geändert von Ahab (01.12.2009 um 14:28 Uhr)

  4. Inaktiver User

    AW: Wo die Milliarden sind

    Gut, da Sie nichts von "Märchen" halten, dann eben auf die "reale" Art:

    Ich akzeptiere entweder Goldmünzen oder Banknoten als Zahlungsmittel, Sie können wählen, wie Sie zahlen möchten. Da wir ja moderne Menschen sind und die Tauschbasis verlassen haben, gibt es das Zahlungsmittel der Goldmünzen, sofernn ein Stempel drauf ist: "1 Grobi". Da wir moderne Menschen sind, schleppen wir auch nur ungerne "Grobis" mit uns herum und akzeptieren selbstverständlich als Zahlungsmittel auch Banknoten. Aber nur, wenn ein Stempel drauf ist: "1 Grobi", "50 Grobi" oder "1 Fantastillion Grobi".

    Wieviel Zahlungsmittel möchten Sie? 5 Grobimünzen? Einen 50-Grobi-Schein? Oh, Sie wollen groß investieren! Also dann: Hier ist ein Schein für Sie: "1 Fantastillion Grobi". Hier bitte. Binnen Jahresfrist hätte ich den gerne wieder + 1 % Zinsen in Bar. Bar deshalb, weil wir ja zivilisiert sind und modernen Geldverkehr haben. Damit Sie neben dem Startkapital auch eine Realgrundlage haben, schenke ich Ihnen Asien, Afrika und Europa obendrauf.

    Nun legen Sie mal los - ich bin gespannt, was Sie daraus machen und wie Sie den "Zinsschein" beibringen können. Auf einem der drei Erdteile müßte er zu finden sein. Sie können den Zins natürlich auch in Form sagen wir mal einer Grobi-Münze begleichen - die ist ja auch Zahlungsmittel.

    Sie verteidigen hier im Forum parallel zwei Theorien für die Verderbtheit unseres Finanzsystems:

    Theorie 1: das Finanzsystem ist schlecht, weil systemimmanent immer zuwenig Geld vorhanden ist!
    Falsch. Das Finanzsystem ist deshalb schlecht, weil weniger eines Zahlungsmittels ausgegeben wird, als eingefordert wird. Sie sind es, der das Gesetz der großen Zahlen "irgendwie gut" findet, aber davon ablenkt, worin der ursprüngliche Fehler liegt.

    Theorie 2 : das Finanzsystem ist schlecht, weil systemimmanent immer viel zu viel (Giral)Geld vorhanden ist!
    Richtig, da Giralgeldschöpfung offensichtlich legalisierter Betrug ist. Dieser "Wert" ist irreal, da buchungstechnisch und mathematisch geschöpft - muß aber real gedeckt werden. Naja, vermutlich täusche ich mich wie immer und Sie werden mir auch nachweisen, warum das so ist.

    Finden Sie das nicht widersprüchlich?
    Nein, aber es erscheint mir im Gegensatz zu Ihnen durchaus richtig, auf Ungereimtheiten und Fehler hinzuweisen, statt diese als "Verschwörung" abzutun.

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    AW: Wo die Milliarden sind

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Gut, da Sie nichts von "Märchen" halten, dann eben auf die "reale" Art:

    Ich akzeptiere entweder Goldmünzen oder Banknoten als Zahlungsmittel, Sie können wählen, wie Sie zahlen möchten. Da wir ja moderne Menschen sind und die Tauschbasis verlassen haben, gibt es das Zahlungsmittel der Goldmünzen, sofernn ein Stempel drauf ist: "1 Grobi". Da wir moderne Menschen sind, schleppen wir auch nur ungerne "Grobis" mit uns herum und akzeptieren selbstverständlich als Zahlungsmittel auch Banknoten. Aber nur, wenn ein Stempel drauf ist: "1 Grobi", "50 Grobi" oder "1 Fantastillion Grobi".
    Sorry, durch stetiges wiederholen wird es nicht richtiger: Sie können Ihre Schulden mit anderen Werten als Geld tilgen, auch bei der Notenbank, wobei dann dem Markt kein Geld entzogen wird. Sie können Gold verwenden ohne daraus eine Münze zu prägen, soweit abgeschafft ist der Tauschhandel nicht. Was glauben Sie warum derzeit viele Leute Gold kaufen wie verückt. Weil es wertlos ist wenn keine Münze draus geprägt wird? Wohl kaum!

    Die Argumente warum ihr Märchen falsch ist haben Sie nun. Vielleicht muss das noch reifen. Durch Verleugnen der Realität und falschen Behauptungen, wie dass Gold von der Bank nur als Münze ankzeptiert würde, nur um Ihre schöne Theorie nicht platzen zu sehen, wird es nicht richtiger. Da braucht es keinen weiteren Austausch.

    Auf Ihrer Insel kann das Geld doch sowieso nicht knapp werden, weil die 1000 Euro Schulden bei der Zentralbank + Zinsen doch einfach mit Giralgeld zurückbezahlt werden können.

    Also, wenn Sie nicht wahrnehmen wie sehr das alles hinkt müssen Sie Ihre Augen schon ganz schön fest verschliessen.

  6. Inaktiver User

    AW: Wo die Milliarden sind

    Herr Ahab, anstatt nun Vermutungen über den Goldpreis anzustellen und mir Lügen zu unterstellen, verraten Sie mir lieber, wie Sie meinen zusätzlichen Grobi-Zinsschein oder meine zusätzliche Grobi-Münze herbeischaffen wollen.
    Aufgrund Ihres Fachwissens und Affinität zum Sektor "Geld" und "Finanzwesen" verfügen Sie über die benötigte Intelligenz, dieses bewerkstelligen zu können. Erklären Sie mir nur, wie Sie es schaffen - das genügt mir schon.

    Damit nämlich steht und fällt IHR Märchen restloser Tilgbarkeit einer Schuld.

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    AW: Wo die Milliarden sind

    Letztlich hat ein Trottel bei der Bank einen Kilobarren Gold bestellt.
    Ich stellte mir die Frage, wie will der, wenn der Wert sich in einigen Jahren vervielfacht hat, das Teil in Zahlung gegeben? Stückchen abbeißen?

    Ich kaufe seit einem Jahr unterbrochen in unregelmäßigen Abständen Gold mit einer Stückelung von 10, 20,50 Gramm.
    Diese Stückelungen lassen sich recht schnell weltweit bei jeder Bank gegen jede Währung tauschen.
    Kaufkurs ist das Preisfixing in der Minute der Bestellung, die Auslieferung und Bezahlung erfolgt meistens ein paar Tage später.
    Beim Verkauf verläuft es umgekehrt, Barren auf den Tresen, Stempel wird geprüft, Fixing im Netz abgerufen und in Euro umgerechnet und der Barren wird unter Vorbehalt der Prüfung von der Bank angenommen, wenige Tage später, vorausgesetzt der Barren hat keinen Wolframkern , wird das Geld gutgeschrieben.
    Wo ist jetzt das Problem?
    Das die Geldmenge ausufert dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben, dass die Amis, die Japaner und der Euroraum in der Klemme hängen ist ebenso unstrittig, die dt. Banken es wieder einmal geschafft die Finanzen an den Rand des Ruins zu bringen und fordern dämlich dahergrinsend frisches Geld, welches angeblich, so wie die ersten Bürgschaften auch schon nur hat es keiner bemerkt, zur Stabilisierung der Wirtschaft dienen sollen.
    Wer das glaubt sollte sich schleunigst in Behandlung begeben.

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    AW: Wo die Milliarden sind

    Zitat Zitat von Ahab Beitrag anzeigen
    Na, sie ist eben als Verschwörungstheorie enttarnt. Denn dann geht es ja nicht mehr auf, dass durch die Zinsenzahlungen an die Bank zu wenig Geld im Kreislauf ist. Denn wenn Sie die Notenbank mit Gold bezahlen, dann bleiben die ausgegebenen 1000 Geldeinheiten ja im Umlauf obwohl Schuld und Zinsen getilgt sind. Ihr Inselhorrormärchen geht nicht mehr auf, wenn der Mineraloge seine Schulden beim Banker mit Diamanten bezahlt.
    Was soll denn das?

    Ihr streitet ob nun Gold oder nur Goldmünzen gesetzliches Zahlungsmittel sind? Ich nehme an weder noch in Deutschland!?

    Aber die Zentralbank nimmt meinethalben Gold in jeglicher festgepreßten Form ok.
    Was bringt uns das weiter in der Sache? Nichts, null.
    Rechne das bisserl handelsfähige Gold auf Erden den Geldscheinen hinzu und du bist so weit als zuvor.

    Oder gedenken Sie etwa auf höchst romantische Art diesen Bestand zu mehren, auf Knien schürfend, Sir Ahab

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    AW: Wo die Milliarden sind

    Nee, ne?
    Ich kanns ja nochmal wiederholen. Es geht darum, das im Märchen (in zig Variationen im Verschwörungschannel auf Youtube) behauptet wird, das Geld würde knapp und die Schuldenfalle klappen, weil die Zentralbank - wenn sie 1000 Grobis ausgibt - dafür 2 % Zinsen verlangt. Damit also 20 Grobis mehr zurückfordert als überhaupt ausgegeben wurde. Das kann ja nicht aufgehen. Leuchtet ein.

    In der realexistierenden Welt ist es allerdings sehr wohl möglich mehr zurückzuzahlen als die Zentralbank herausgegeben hat: Da nämlich Grobischulden nicht nur mit Grobis, sondern auch mit anderen Werten zurück gezahlt werden können! Wird die Schuld beispielsweise mit Gold beglichen, werden die sich im Umlauf befindlichen Grobis eben nicht knapper. Das ist so einfach, da lohnt es sich doch garnicht weiter drüber zu reden.

    Wüstergrobi, ich zahle Ihnen als Zentralbank die Schulden + Zinsen nicht in Grobigeld zurück, sondern wahlweise in Gold oder in Dollar etc. - was Sie akzeptieren werden, wenn Sie sich so verhalten wie eine echte Zentralbank, und nicht wie ein Fantasiekonstrukt, welches nur das tut, was die Verschwörungstheorie untermauert, aber nichts mit der Realität zu tun hat. Wahlweise zahle ich in Giralgrobis, von denen gibt es eh 50 x mehr als die von ihnen ausgegebene Summe, und die sind doch echtes Geld oder? Haben Sie im Nachbarstrang jedenfalls so ausgeführt. Jedenfalls wird das Geld durch diesen Märchenmechanismus von der Insel in der realen Welt nicht knapper.

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    AW: Wo die Milliarden sind

    @grobi
    Nimm keine Dollar von Ahab sondern Gold.


    Sind wir doch mal ehrlich, irgendwo auf dieser Welt findet wöchentlich eine Weltrettungsveranstaltung statt und ihr streitet über Inflation und Geldmengen.


    Als ob es nicht genug Unterhaltung in den Finanznachrichten gibt.

    Manchmal wünschte ich mir, dass es mir wie euch gehen würde, von diesen ganzen Mist einfach keine Ahnung haben und in meiner kleinen heilen Welt über Kleinkram sinnieren.

    Die Nachricht der Woche, Dubai hat es geschafft, die 26 Milliarden werden umgeschichtet.
    Warum haben die eigentlich nicht schon am Freitag früh umgeschichtet, da hätte die Welt gar nix von den paar Geldsorgen erfahren.

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