Ich habe überhaupt nichts dagegen, dass es Arme und Reiche
gibt. Wer mehr kann und tut, soll auch mehr haben. Ganz klar.
Jedem, was Ihm gebührt.
- Aber, dass heutzutage jemand von seiner Arbeit nichtmehr eigenständig leben kann, egal wieviel er schuftet,das darf es nicht geben.
- Ich habe aber etwas dagegen, ausgebeutet zu werden,Zinsen an jemanden zahlen zu müssen, der für dieseZinsen nie einen Handgriff arbeiten muss. Geld, welchesder Staat woanders dringenst benötigen würde.
Die Zinsen die wir an den Staat zahlen, wo gehen die denn hin?
An ein paar Wenige, die immer NOCH reicher werden, die dem
Staat, also mir, ohne mich zu fragen, mein eigenes Geld
geliehen haben, welches ich, der Staat nun mit Zinsen und
Zinseszinsen
zurückzahle bis in alle Ewigkeit.
Es geht mir nicht nur um mich persönlich. Ganz Deutschland,
der ganzen Welt ginge es besser, wenn niemand Zinsen zu
zahlen hätte. Arme und Reiche hätten eine andere, gerechtere
Ausgangslage. Kein Geld würde sinnlos in irgendwelchen
dunklen Kanälen verschwinden.
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Thema: Wo die Milliarden sind
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30.11.2009, 12:13
AW: Wo die Milliarden sind
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30.11.2009, 14:22Inaktiver User
AW: Wo die Milliarden sind
Zum Thema Zinsen meint Professor Bernd Senf
....Es sind die Zinsen, die unsere Wirtschaft zu fortwährendem Wachstum - und damit zwangsläufig immer wieder in den Zusammenbruch - treiben, sagt Bernd Senf, Professor für Volkswirtschaft an der Berliner Wirtschafts-Fachhochschule im Interview....
...Denn, um trotz Kreditzinsen Gewinn machen zu können, sind die Unternehmen gezwungen, ihre Produktion ständig zu steigern. "In einer Welt mit begrenzten Ressourcen und Absatzmärkten" sei das jedoch "auf Dauer unmöglich",....
...Bleiben die Steigerungen aus, müssen Kosten gespart werden, und das bedeute Entlassungen, Konkurse, kurz: Wirtschaftskrise. Ihre Zinskosten wälzen die Unternehmen auch in guten Zeiten über die Preise auf die Verbraucher ab. Im Schnitt, schätzt Senf, machen diese etwa ein Drittel des Preises aus. "Um also zu den Gewinnern des Systems zu gehören, müsste man jährlich Zinserträge erzielen, die ein Drittel der Konsumausgaben übersteigen." Das treffe jedoch auf gerade mal 10 Prozent der Deutschen zu; bei weiteren 10 Prozent hielten sich Gewinn und Verlust die Waage; aber "die restlichen 80 Prozent zahlen tagtäglich drauf"....Die Lösung, behauptet der Volkswirtschaftler, liege in einer "Umlaufsicherungsgebühr" - einer "Art Parkgebühr für gehortetes Geld", die dafür sorge, das Geld ständig im Wirtschaftskreislauf zu halten.
=> Der blockierte Geldfluss - warum Zinsen der Wirtschaft schaden. Volkswirtschaftler Bernd Senf im Gespräch mit P.M. MAGAZIN <=Geändert von Inaktiver User (30.11.2009 um 20:32 Uhr) Grund: Ergänzung
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30.11.2009, 16:34Inaktiver User
AW: Wo die Milliarden sind
Vielleicht ist es nur Spiegel fechterei oder Frau Merkel (oder jemand anderes) hat Lunte gerochen? Vielleicht am Ende gar hier mitgelesen?

Sehen Sie mal: Schnauze satt!
"Merkel versucht gerade ein Bündnis gegen Ackermann und dessen Kollegen zu schmieden. Sie will die Deutschland AG spalten und die Realsektoren gegen die Banken aufbringen. Das sei die "Schlachtordnung", sagte sie am Dienstag vergangener Woche beim Deutschen Arbeitgebertag. Merkel wundert sich, dass die Bosse der Realwirtschaft so wenig kampfeslustig sind. Sie will echte Kerle sehen."
Sollten wir unsere historisch einmalige Chancen nützen und ein wenig mit beitragen? Also paar Mails schicken oder so?
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30.11.2009, 17:08
AW: bauernschlau
Das kann (und darf) eigentlich nur Spiegelfechterei sein.... wobei Merkel nicht so sehr das theatralische liebt ...hm?"Als sie jedoch gehört hat, dass Josef Ackermann einen neuen Rettungsfonds für die Finanzwirtschaft fordert,.."
also bleibt Kalkül.
Ackermann ist ein schlauer Bauer.
Er widdert weitere günstige Übernahmen (SAL, Postbank, wo hat er noch Blut geleckt?) und bereitet den Boden sicher zu gehen, daß der Staat nicht als Spielverderber einspringt.
Das heisst er provoziert ein schnelles hartes NO der Chefin, die dann natürlich auch nicht mehr anders kann.
Stichwort Wortbruch.
..grad so wie ehedem Bauer Koch das mit Ypsi machen ließ ...durch die Reporter seiner Leibgazetten in dem Fall.Geändert von hombre (30.11.2009 um 18:16 Uhr)
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30.11.2009, 18:12Inaktiver User
AW: Wo die Milliarden sind
@micheline49: Schade, dass man den Text nicht zu Ende lesen kann. Jetzt weiß man nicht was es mit der Idee der "Umlaufsicherungsgebühr" von Herrn Senf genau auf sich hat.
Apropos keine Zinsen: es gibt inzwischen, seit 2005, einen weltweiten Markt von Krediten von Privat zu Privat. Da werden die Verträge (insofern überhaupt welche angelegt werden) individuell vereinbart, oft ohne Boni & ohne Zinsen. Ist schon eine spannende Entwicklung!
Na klar. Das ist ja Deine Entscheidung & nicht zu beanstanden. Die Frage ist nur, wie Du auf der „Sonnenseite“ gelandet bist. Andere Leute haben diese Entscheidungsfreiheit nicht. Das ist das Ungerechte an der Sache.Frank 60: Ist doch Quatsch. Im Übrigen, ich sitze auf der Sonnenseite.
Die Banken sitzen am längeren Hebel, ob es mir passt oder nicht.
Ich kann mich gegen sie stemmen, meine Kraft verausgaben, den Betrieb verschleißen und am Ende mit leeren Händen dastehen.
Damit ist niemanden geholfen.
Ich kann aber auch mein Wissen, wie die Systeme ticken dahingehend verwenden, dass ich sie zu meinem Nutzen, den meiner Angestellten einsetze.
Helden werden erst nach dem Tod bekannt und ich tauge nicht zum Helden.
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30.11.2009, 18:13Inaktiver User
AW: bauernschlau
Naja, ich unterstelle dem Spiegel/ Frau Merkel nicht unbedingt willentlich zwei Volltreffer, aber es mag sein, daß tatsächlich in der Politk oder Beratung mehr weiß oder sich Gedanken machte. Denn die beiden Sätze sind schon gut:
undIn Wahrheit aber geht es um die ganz große Frage: Wer regiert das Weltgeschehen, die Politiker oder die Manager?Denn es ist einer der Fabians, der hier agiert und durch "die Blume" verkündet, es wäre doch besser, das Finanzwesen "irgendwie komplett zu privatisieren" - ohne natürlich aufzuzeigen, wer wen warum am Nasenring führt, "mangels Detailkenntnissen der Poltiker, Sie wissen schon. Ihr könnt es ja nicht."Kritik aus der Politik an den Privatbanken findet er seltsam, da die staatlich kontrollierten Landesbanken besonders schlecht dastünden. Er hat eine einmalige Art, zu solchen Sätzen ungemein nett zu lächeln. Ackermann findet, dass sich der Staat lieber um seinen löchrigen Haushalt kümmern solle, als ihm in die Geschäftspolitik reinzureden.
Ich bin ja auch skeptisch, inwieweit es nur Theater ist, aber eine deutliche Konfrontation ist das schon. Und nunja, ob Frau Merkel die Kanzlerin sein möchte, unter der -wer weiß?- es zum Kollaps, Währungsreform, Hyperinflation oder was weiß ich kam?
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30.11.2009, 18:24
AW: Wo die Milliarden sind
tja, so machen die das, die Brüder, die staubigen
wollen (und müssen) alle verkaufen, verkaufen..
ich meine nicht Bernd Senf, der zwar auch Bücher schreibt, aber doch auch so gut wie alles öffentlich preisgibt, sollte mich nicht wundern wäre auch deine Fortsetzung zu finden bei berndsenf.de
Ja, klingt nach ganz toller Sache. Wie warme Zukunftsmusik gleichsamApropos keine Zinsen: es gibt inzwischen, seit 2005, einen weltweiten Markt von Krediten von Privat zu Privat. Da werden die Verträge (insofern überhaupt welche angelegt werden) individuell vereinbart, oft ohne Boni & ohne Zinsen. Ist schon eine spannende Entwicklung!
da hätte ich jetzt gern Link/s.
Und dann muß man eigenen Strang machen zu sowas.
Kannst du das
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30.11.2009, 18:36
AW: bauernschlau
Ich hoffe, sie ist so mutig.
Zutrauen würde ich es Ihr.
Wer Ihr dabei behilflich sein kann, ist die Öffentlichkeit.
Fragt sich nur, in welchen Händen die Medien bereits sind.
Werden die auch schon von Fabian kontrolliert?
Abgesehen von der Atomenergie wird mir Frau Merkel, aber auch unsere Kanzlerin immer sympatischer.
Sie ist einer der wenigen Menschen bei denen man das Gefühl hat, er/sie sei eine ehrliche Haut. Ihr kaufe ich ab, dass sie ein reines Gewissen hat, und dass sie es gut mit uns und unserem Land meint.
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30.11.2009, 19:25
AW: bauernschlau
Fabian. Sollte ich den kennen?
Interessant wie Merkel bei dir ankommt.
Ich will dir die Hoffnung nicht nehmen, und ich weiss es ja auch nicht genau, aber ich sehe sie kälter. Fast kalt.
Zudem am Rande ihrer Möglichkeiten und überhaupt dessen was man einem halben Ossi zutrauen kann.
Sorry, ich hab nun wirklich nichts gegen Ossis, aber ich bin nunmal der Meinung, daß sie sich schwerer tun muss als ein Altwestler, dieses Westsystem umzubauen.
Aus 2 Gründen.Geändert von hombre (30.11.2009 um 19:29 Uhr)
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30.11.2009, 23:26



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