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01.11.2009, 13:54
AW: Jamaika im Saarland in Gefahr!
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01.11.2009, 14:03
AW: Jamaika im Saarland in Gefahr!
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01.11.2009, 16:04Inaktiver User
AW: Jamaika im Saarland in Gefahr!
Ein "Baselitz" hat meinen Beitrag geändert ...
der muss hier wohl das Sagen haben...
Nun, das Wesentliche ist ja stehengeblieben.
Danke.
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01.11.2009, 16:12Inaktiver User
AW: Jamaika im Saarland in Gefahr!
Interessanter als Gesamtgeschichtstoten-Zahlen zu vergleichen fände ich, zu bemerken, dass PDS und Die Linke keine Kriegstoten vorzuzweisen haben.
CDU/CSU, SPD und Grüne allerdings.
Da fällt mir doch der Spruch mit dem Glashaus ein ...Geändert von Inaktiver User (01.11.2009 um 16:19 Uhr) Grund: diesmal von mir selbst geändert
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01.11.2009, 16:51Inaktiver User
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01.11.2009, 18:21
AW: Jamaika im Saarland in Gefahr!
Um dem Saarland ein zweites Pol-Pot-Regime zu ersparen, finde ich ein minimal subdemokratisches Ostermann-Ulrich-Gemauschel völlig okay.
Man soll sich nicht immer so aufregen.
...praeter gallum, qui cantat.
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02.11.2009, 15:11
AW: Jamaika im Saarland in Gefahr!
Du Beitrag #1 samt verlinktem Artikel gelesen?
Von dort :
Die Fakten sind klar, der Vorwurf ist klar, nun ist Herr Ulrich gefragt zu erwidern. Was zu lange dauert, soviel kann man als Zwischenbilanz mal festhalten.Tango Korrupti
Während seiner unfreiwilligen Pause verdiente Ulrich seine Brötchen als Marketingleiter der Saarbrücker IT-Firma "Think & Solve Beratungsgesellschaft mbH". Diesen Beruf übte er – eigenen Angaben zufolge – auch ein ganzes Jahr lang regulär aus. Danach glückte ihm 2002 der Einzug in den Bundestag und Ulrich verfolgte seine Tätigkeit bei "Think & Solve" nur noch auf dem Papier. Dennoch bezog er vom Saarbrücker IT-Dienstleister weiterhin 1.500 Euro im Monat. Welche Gegenleistung musste er für dieses Geld erbringen?
Die ungewöhnliche Großzügigkeit von "Think & Solve" erscheint jedenfalls seit diesem Wochenende in einem ganz neuen Licht. Gesellschafter der IT-Firma ist Hartmut Ostermann, der Hans Dampf in allen saarländischen Gassen. Zum Ostermann-Imperium zählen unter anderem die Hotelkette Victor's und die Pro-Seniore-Unternehmensgruppe, die bundesweit mehr als 100 Altenheime mit über 17.000 Betten betreibt. Mit politischer Landschaftspflege hat das FDP-Mitglied Ostermann bereits seine Erfahrungen, doch bislang spannte er seinen Schutzschirm meist über gefallene Politiker der Volksparteien auf.
Der andere aktuelle Vorwurf an Ulrich steckt im 1. Absatz und lautet auf
Scheinmitglieder in Ulrichs Wahlkreisverband
Ohne seinen eigenen Ortsverband wäre Ulrich weder Landesvorsitzender noch Landtagsabgeordneter noch grüner Spitzenkandidat für die Landtagswahlen im Jahre 1999 geworden. Die Mitgliederzahl eines Ortsverbandes bestimmt, wie viele stimmberechtigte Delegierte dieser Verband in die wichtigen Gremien entsenden darf. Der Grünen-Ortsverband des Provinzstädchens Saarlouis zählte zu seinen besten Zeiten stolze 800 Mitglieder – mehr als in Frankfurt am Main, ungefähr so viele wie in der Millionenstadt Köln. Die Politik – und somit auch die Personalpolitik – der Grünen im Saarland wurde so über Jahre hinweg von Ulrichs Ortsverband bestimmt. Doch die grüne Hochburg Saarlouis geriet schon bald ins Visier der Bundespartei. Dort stellte man fest, dass 20 bis 25 Prozent von Ulrichs Ortsverbandsmitgliedern keine Beiträge zahlten. Der Verdacht, dass es sich bei einem großen Teil der Saar-Grünen entweder um Karteileichen oder um Scheinmitglieder handelt, konnte bis heute nicht widerlegt werden.
Ein Einblick in die Mitgliederliste wurde durch Hubert Ulrich stets mit dem Argument des Datenschutzes verweigert. Vor drei Jahren brachte der Versuch eines früheren Landesvorstands, ein wenig Licht in das grüne Dickicht an der Saar zu bringen, das Fass zum Überlaufen. Als Ulrich Wind von den Nachforschungen bekam, erklärte er sie per ordre mufti für parteischädigend und damit beendet.
Ulrichs Widerstand ist verständlich – 80% der angeschriebenen "Mitglieder" hatten damals – also vor nicht einmal drei Jahren - erstaunt erklärt, dass sie entweder noch nie oder nicht mehr Grünen-Mitglied, bzw. seit längerem in ein anderes Bundesland verzogen seien. Den Groll der Bundesgrünen konnte Ulrich erst besänftigen, als er versprach, die Zahl der mutmaßlichen Scheinmitglieder zu senken. Noch heute verzeichnet der Grünen-Ortsverband Saarlouis rund 450 "Mitglieder" und nominierte somit ein Drittel der Parteitagsdelegierten, die für Jamaika stimmten.
Geändert von hombre (02.11.2009 um 15:21 Uhr)
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02.11.2009, 15:20
AW: Jamaika im Saarland in Gefahr!
Sagt doch mal bitte,
wer ist froh, daß es noch Journalisten gibt, die uns mit solchen Hintergrundinformationen versorgen?
Ungeachtet dessen obs nun eine linke Partei trifft (wie hier die Grünen) oder eine andere.
Jetzt aber mal hoch die Fingerchen all, bitte!
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02.11.2009, 16:11
AW: Jamaika im Saarland in Gefahr!
Sagt doch mal bitte, wer allen ernstes glaubt, dies sei ein Einzelfall?!
Bananenrepublik Deutschland existiert schon seit ewig, nur eben nicht so auffällig wie z.B. in Ost-Europa. Abermindestens ebenso bestechlich.Deutschland schafft sich ab.. - Zeit für Veränderung!
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02.11.2009, 16:44
AW: Jamaika im Saarland in Gefahr!
ich glaub weder daß Einzelfall , noch daß Normalfall.
Einzelfall ist aber sicher,wenns raus kommt. Was ist in einem solchen speziellen Einzelfall nun zu tun ?
Man könnte machen wie Verkehrspolizei in Absurdistan, die Temposünderknöll- samt pünktchen selbst schluckt, da ihr bewusst ist, daß sie nicht jeden erwischt - sogar nur die wenigsten - , und diese deshalb auch gleich ungeschoren lässt.



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