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  1. Inaktiver User

    AW: Kinderbetreuung - Betreuungsgeld - Bildungsgutscheine

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Kommt es nur mir so vor, oder ist das Betreuungsgeld nur ein Alibi, um nicht mehr Geld (das nicht vorhanden ist) in die wahren Probleme zu stecken?
    Beruhigungsmittel gehen ja auch mehr auf Symptome, als auf Ursachen...
    Also ich glaube, dass die CSU versucht hat den von UvdL vorangetriebenen Ausbau der Kindergarten- und Krippenplätze zu verhindern, es aber nicht geschafft hat.
    Das Frauen- und Familienbild dieser siebenfachen Mutter ist so schockierend modern, dass die CSU dachte, sie müsse unbedingt zum Ausgleich etwas in die andere, die traditionellere Waagschale werfen, quasi als Gegengift gegen zuviel weibliche Unabhängigkeit.

    Kann auch gut sein, dass die CSU damit versucht die knappen Gelder in den traditionellen Bereich einer Herdprämie umzuleiten, DAMIT es für die Krippenplätze nicht "zuviel" Resourcen gibt.

    Aber das ist alles nur Spekulation. Sicher ist jedenfalls, dass die Forderung nach einem "Betreuungsgeld" ausdrücklich von Bayern kam, das auch in der Vergangenheit nur sehr zögerlich den Ausbau von Kinderkrippen und Kindergärten betrieben - fast möchte man sagen: zugelassen - hat.

    Geändert von Inaktiver User (09.11.2009 um 12:18 Uhr)

  2. Inaktiver User

    AW: Kinderbetreuung - Betreuungsgeld - Bildungsgutscheine

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Bin selber 41 und ja, ich sehe die Vorbildwirkung oft genug nicht. "Wir" sind noch eine Generation mit relativ umfassender Bildung und wurden nicht von Klein auf mit Medienlügen und -märchenwelten überschüttet - abgesehen vom Plumpaquatsch. Der Blick sollte also noch unverstellter und kritischer möglich sein. Ist er das? In weiten Teilen nicht, sobald "man" vom "Markt", dessen Versprechen und in Folge des Anpassens/ des Erlangungsbestrebens korrumpert wird.

    Konkret haben "Vorbildwirkung" von uns und der Politik versagt, weil trotz der Erkenntnis wichtiger Bildung Schulen abgewrackt werden - das Geld mußte in Autos fließen. Es zeigt klar unsere Prioritäten und ist vermutlich ein weiteres "Signal" für "die jungen".
    Ja, woran liegt denn das genau?

    Also ich denke, es könnte daran liegen, dass die Vorbilder der jetzt 30/40/50-jährigen die jetzt 60/70/80-jährigen waren. Und das ist nun mal die Kriegs- und Nachkriegsgeneration. Die erst darben mussten und so gar nichts bis wenig hatten, weil es zerstört wurde und sich dann doch überraschend schnell wieder einen Wohlstand erarbeitet haben, auch weil sie es mussten. Sie mussten einfach nur „wieder“ funktionieren, wenn sie nicht hungern wollten und hatten auch gar nicht die Möglichkeit und vor allem die Zeit, über all zu viel, schon gar nicht über sich selbst, vorher nachzudenken.

    Nur die Werte und deren Vermittlung blieben bei all den Lebensüberlebungsstrategien leider oft irgendwie auf der Strecke. Auch wie die sehr wohl notwendige Verarbeitung und Bewältigung der Geschichte, besonders weil im nach hinein sehr viel verdrängt wurde und ja, auch vergessen werden sollte. Es ging oft nur noch ums Überleben und nur ums besser Leben – finanziell. Keiner wollte nämlich mehr hungern und darben.

    Und die nachfolgende Generation sollte vor ähnlichem Leid geschont werden, wenn man sich denn entschied Kinder zu haben und irgendwann dazwischen entwickelte sich die immer überhebliche Wohlstandsgesellschaft, welche die Kinder oft geschont, aber leider auch die dringend notwendigen Werte so gar nicht vermittelt wurden. Das ging einfach unter und wurde eher tot geschwiegen. Wahrscheinlich auch, weil viele der Nachkriegsgeneration sich eben NICHT mit ihrem eigenen Leben versöhnt haben und den sehr wohl eigenen Beitrag so gar nicht erkennen wollten.

    Und irgendwann ist der Markt einfach wieder gesättigt und dann ist der Korruption sowieso zwangsläufig Tür und Tor geöffnet und nichts ist auf einmal wieder wichtiger, als den Markt zu erhalten, der ja all den Wohlstand verspricht.

    Es wird also wieder mal nur vergessen und verdrängt. Und die, die etwas weiter denken und daher auch ihr Schicksal selbst in ihre Hand nehmen und das auch der nächsten Generation vermitteln wollen, werden dann sogar als s. g. Küchenpsychologen und gar als geschmacklos abgestempelt.

    Nun, so tickt der Mensch mehrheitlich dann wohl doch. Ganz offensichtlich! Das ist schon schade, aber eben nicht wirklich zu ändern, jedenfalls ganz bestimmt nicht von all den wenigen.

  3. Inaktiver User

    AW: Kinderbetreuung - Betreuungsgeld - Bildungsgutscheine

    Zitat Zitat von Yana Beitrag anzeigen
    Hast du denn direkt nach dem MuSchu weitergearbeitet und dein Kind die ersten zwei Jahre bei Oma gelassen, oder bist du erst nach 2 Jahren wieder arbeiten gegangen?
    Ich meine nur, weil du geschrieben hast, dass du die ersten Jahre nicht zu hause warst.
    Es war das dritte Kind (in vier Jahren) und bei ihm wollte ich daheimbleiben, bei den anderen hab ich Voll/Teilzeit weitergearbeitet. Ich hab mich getrennt, als er anderthalb war und keinen Unterhalt bekommen, war aber noch in der Elternzeit. Sozialhilfe ist in meinen Augen für diejenigen da, die keine Alternative dazu haben. Und nicht für die, denen es grundsätzlich zu anstrengend ist mit Kind beruftstätig zu sein - was ich aus der AE Arbeit durchaus auch kenne.

    Aber einen Ganztagesplatz das findest du ja auch unzumutbar für ein Kind.
    Ja, für Kleinkinder. Und eigentlich auch für größere. Meine gingen nicht gerne in den Hort, und es widerspricht auch meinen Erziehungsvorstellungen. Was nicht heißt dass ich das Angebot nicht sinnvoll finde für diejenigen, die es in Anspruch nehmen wollen oder müssen.

    Wieso "müssen"? Von müssen, kann doch gar nicht die Rede sein, wenn bis 2013 gerade mal für 1/3 der Eltern, die wollen (nicht müssen), Krippenplätze zur Verfügung stehen.

    Müssen tun nur die Eltern, die keinen Anspruch auf Sozialhilfe haben, oder deren laufende Kosten nicht von der Sozialhilfe gedeckt werden würden....Diese Art von Eltern stellt jedoch einen nicht unerheblichen Teil der Elternschaft dar (und dabei geht es bestimmt nicht um "luxus-gebeutelte" Eltern).
    Ich fände es ungerecht, diese Eltern mit dem Betreuungsproblem im Regen stehen zu lassen.
    Und die vielen Eltern, die gerne Teilzeit arbeiten würden aber kein adäquates Angebot finden? Die müssen eben auch Vollzeit arbeiten, obwohl sie es gar nicht unbedingt wollen und als Familie vielleicht auch mit anderthalb Gehältern klarkämen und dafür lieber mehr Zeit hätten.

    Der gesetzliche Teilzeitanspruch ist für mich großteils wirkungslos. Einer Freundin von mir in einer großen Firma wurde gesagt (unter 4 Augen natürlich), sie könne ihren Teilzeitanspruch gerne durchsetzen, sie würde schon sehen, was sie davon hat.

    Ich weiß nachwievor nicht, wieso nahezu sämtliche qualifizierten Tätigkeiten nur in genau 40 Wochenstunden zu erledigen sind und nicht vielleicht auf 30 oder 25 Stunden aufgeteilt werden können.
    Geändert von Inaktiver User (09.11.2009 um 12:52 Uhr)

  4. Inaktiver User

    AW: Kinderbetreuung - Betreuungsgeld - Bildungsgutscheine

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ...
    ...
    Coco-Lores hat ja nicht gesagt, dass es ihr zuviel gewesen wäre oder Angst vor der kommenden Verantwortung hätte ... sie hat eingestanden, dass sie keine gute Mutter gewesen wäre.

    ...
    Grübel, Grübel, mir kommt es nicht so vor, dass sie geschrieben hätte, sie wäre keine gute Mutter gewesen und schon gar nichts eingestanden, sondern sie hat ein Stück ihrer Biografie beschrieben, in dem es aus verschiedenen komplexen Lebenssträngen und -verknüpfungen heraus zu ihrem jetzigen Leben kam, ein Leben, das genauso viel wert ist wie jedes andere Leben.

    Was nicht ausschließt, dass sie vielleicht die beste Mutter der Welt gewesen wäre, wenn sie und wenn es durch einen Zufall gewesen wäre, Kinder bekommen hätte.

    Oder, habe ich es falsch verstanden, Coco-Lores?

    Ich finde das Thema Kinderhabenmüssen oder nicht eh' überbewertet. Ich meine, wenn es etwas in dieser kapitalistischen Welt zu viel gibt, sind es Menschen: Erst müssen sie als Kleinkinder betreut werden und bedürfen (sagen Spinner) der Zuwendung, Liebe etc., da sind sie schon überflüssig, je nach welchem Standpunkt, später in der Schule sowieso, da sind sie eine Belastung des Staatshaushaltes und des Klassenteilers (und wehe noch nach der Schule) bzw. halten anständige Erwachsene vom Arbeitenleben ab (oder Arbeitslosen-, HartzIV-, 1€-Jobber, 440€-Jobberleben) , gnadenhalber geht es dann (evtl.) zur Ausbildung/Studium, Gott, was sie da an Aufwendungen fressen, im Erwachsenenleben stellen sie einen unverschämten Anspruch auf bezahlte Arbeit oder Selbstbestimmung in Gebieten ihres privaten Bereiches und ziehen manchmal mehr oder weniger nebenbei noch neue überflüssige Fresser auf um dann irgendwann ins Alter überzuwechseln und dann wird es ganz schlimm mit ihnen.

    Ja, so sind wir eben. Die Kunst ist des dazwischen vergnüglich zu leben bzw. das Obengenannte als das Dazwischen zu sehen.
    Geändert von Inaktiver User (09.11.2009 um 13:14 Uhr)

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    AW: Kinderbetreuung - Betreuungsgeld - Bildungsgutscheine

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und die vielen Eltern, die gerne Teilzeit arbeiten würden aber kein adäquates Angebot finden.

    Der gesetzliche Teilzeitanspruch ist für mich großteils wirkungslos. Einer Freundin von mir in einer großen Firma wurde gesagt (unter 4 Augen natürlich), sie könne ihren Teilzeitanspruch gerne durchsetzen, sie würde schon sehen, was sie davon hat.
    Ja, das Problem kenne ich auch. Nur was soll der Gesetzgeber da noch mehr machen, als die ohnehin existierenden Gesetze?
    Theoretisch hat man ja den Anspruch.

    Und gerade, wenn man nicht die Möglichkeit hat die Stundenzahl herunterzufahren, wäre einem mit ausreichender zeitlicher Kinderbetreuung vielleicht mehr geholfen.

    Meinem Mann z.B. wurde (im Jahr 2006) von seiner Ausbildungsstelle mitgeteilt, dass es für ihn nicht ratsam sei in Elternzeit zu gehen.
    Hat er auch nicht gemacht, weil ich bei meiner Personalstelle täglich angerufen habe, um einen Krippenplatz zu bekommen (bin denen ganz schön auf die Nerven gegangen).
    Falls es mit dem Platz nicht geklappt hätte, hätte mein Mann in Elternzeit gehen müssen und seine Ausbildungsstelle wäre flöten gegangen (und das nachdem wir 3 Jahre lang verzweifelt nach einer gesucht hatten).

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich weiß nachwievor nicht, wieso nahezu sämtliche qualifizierten Tätigkeiten nur in genau 40 Wochenstunden zu erledigen sind und nicht vielleicht auf 30 oder 25 Stunden aufgeteilt werden können.
    Bei uns arbeiten sehr viele Teilzeit. Aber jede von ihnen sagt, dass sie es wissensmässig dadurch nicht schafft auf dem Laufenden zu bleiben. Vielleicht ist das ja in anderen Betrieben ähnlich.

    Aber auch wenn man nur Teilzeit arbeitet, braucht man doch für die Arbeits- und Fahrzeit Kinderbetreuung, nicht war?

  6. Inaktiver User

    AW: Kinderbetreuung - Betreuungsgeld - Bildungsgutscheine

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Grübel, Grübel, mir kommt es nicht so vor, dass sie geschrieben hätte, sie wäre keine gute Mutter gewesen und schon gar nichts eingestanden
    Sie sagte, sie wäre nichtmal in der Lage gewesen, das eigene Leben zu ordnen, und somit keine Chance sah, ein Leben für ein (eigenes) Kind auf gute Wege zu bringen. Mit anderen Worten: sie ging davon aus, dass sie als Mutter nicht die erforderlichen Fähigkeiten mitbringt.

    Das war ihre Entscheidung durch die Umstände, wie sich sich ihr selber boten.

    Was wirklich geschieht, wird man mit einer dramatisch veränderten Situation konfrontiert, das weiss niemand. Aber wie gesagt: ein Kind in die Welt zu setzen, ist ja keine Lotterie, bei der man von reinen Vermutungen ausgehen oder sich an einen hypothetischen Strohhalm klammern sollte.

  7. Inaktiver User

    AW: Kinderbetreuung - Betreuungsgeld - Bildungsgutscheine

    Nicht doch eher, dass sie nicht die erforderlichen Umstände für eine Mutter mitbringt (Arbeit, Partnerschaft ...)?

    Wäre sie in "ordentliche" langzeiträumige Arbeitsverhältnisse und in eine langzeitliche "ordentliche" Partnerschaft gekommen (aus welchen Gründen auch immer und mit dem Quäntchen Glück), wären ihre Fähigkeiten als gute Mutter ja vielleicht/wahrscheinlich/mit Sicherheit von der Veranlagung her zum Tragen gekommen.

    Bei mir war es zeitweise umgekehrt: Mir ist von von sehr guten Grundvoraussetzungen ("ordentlich" gegründete Familie, ursprünglich super Arbeitsmöglichkeiten im Westen, guter Wille beider Partner, zwei Kinder) kommend nach nur wenigen Jahren dies alles völlig um die Ohren geflogen. Genau genommen, hätte ich da eigentlich die Kinder weggenommen bekommen müssen. Genau genommen, hatte ich da Lotterie gespielt gehabt - es nur nicht vorher gewusst. Sonst hätte ich die Kinder nicht bekommen. Da bin ich ganz sicher.

    Lag auch mit an mir, also auch in meiner Verantwortung oder Schuld, dass es schiefgelaufen ist.

    Da haben mich die Existenzängste zeitweise fast umgebracht. Eigentlich haben sie mich nie wieder verlassen. Ob ich da durchweg eine gute Mutter war ...

    Jedenfalls finde ich es schön, Coco-Lores, dass Du jetzt gute Arbeitsverhältnisse hast - wenn ich es richtig in Erinnerung habe. Bei Dir, natürlich auch, einewiekeine.

    Ich gönne das Ehesplitting Familien mit oder ohne Kindern von Herzen, auch wenn ich nicht verheiratet bin. Es ist ein Familiensplitting bzw. Zusammenlebenssplitting mit oder ohne Verwandtschaftsverhältnissen in Diskussion. Hat was, finde ich.
    .
    Geändert von Inaktiver User (09.11.2009 um 18:14 Uhr)

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    AW: Kinderbetreuung - Betreuungsgeld - Bildungsgutscheine

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nicht doch eher, dass sie nicht die erforderlichen Umstände für eine Mutter mitbringt (Arbeit, Partnerschaft ...)?
    du hast es richtig gelesen, herbstblatt.
    trotzdem hats mir gut getan, dass basel mir den rücken gestärkt hat. denn vermutlich wäre ich auch keine gute mutter gewesen, mit meinen ängsten und selbstzweifeln damals.

    auf den punkt gebracht hats aber ahab mit seinem vorschlag, ewks kritik am steuersystem mal auf ihre persönliche lebenssituation zu münzen. bedauerlich, dass sie nicht wahrnimmt, dass ich mir im grunde etwas wünschen würde, was frauen wie sie damals sehr entlastet hätte.

    alles übrige lasse ich mal so stehen.
    eins jedoch:

    ich denke, maddin, du hast recht. mit den 150 euro abspeiseprämie wird kaschiert, dass man nicht bereit ist, die investitionen in bildung und betreuung zu tun, die nötig wären. die wären nämlich um ein vielfaches höher.

    so regt sich die ganze republik auf, und man tut was gutes. das bringt genug leben in die bude, da braucht man keine kinder mehr.
    Der Charakter eines Menschen läßt sich daran erkennen, wie er mit Leuten umgeht, die nichts für ihn tun können. by courtesy of ravina

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    AW: Kinderbetreuung - Betreuungsgeld - Bildungsgutscheine

    Zitat Zitat von Coco-Lores Beitrag anzeigen
    du hast es richtig gelesen, herbstblatt.
    trotzdem hats mir gut getan, dass basel mir den rücken gestärkt hat. denn vermutlich wäre ich auch keine gute mutter gewesen, mit meinen ängsten und selbstzweifeln damals.
    und nebenbei bemerkt habe ich am eigenen leibe erlebt, wie übel es sein kann, wenn ein unglücklicher mensch genug zeit hat, sich um seine kinder "zu kümmern" und sie "zu bilden und zu erziehen".
    Der Charakter eines Menschen läßt sich daran erkennen, wie er mit Leuten umgeht, die nichts für ihn tun können. by courtesy of ravina

  10. Inaktiver User

    AW: Kinderbetreuung - Betreuungsgeld - Bildungsgutscheine

    Zitat Zitat von Ahab Beitrag anzeigen
    Was Deine Anregungen zur Selbstreflektion mir da an erweiterten Kenntnissen bringen sollen, verstehe wer will.
    Ahab, eventuell mögliche, ob nun vorhanden oder nicht, Anregungen zur Selbstreflexion oder Selbsterkenntnis hast Du dann wohl leider doch etwas miss verstanden. Meine Meinung dazu ist und bleibt: Leben und leben lassen und dann aber auch die möglichen Konsequenzen tragen. Nur gibt es diese offensichtlich kaum noch wirklich.

    Mich ganz persönlich triggert in dieser Diskussion nämlich wenn, dann nur dieser penetrant verbreitete Pessimismus an, besonders was Kinder bekommen und haben sowieso betrifft.

    Als ob Kinder nur Arbeit machen und nur Kosten verursachen und sonst gar nichts. Das stimmt meiner Meinung nach nämlich so gar nicht und dann Kinder auch noch als möglichen Einkommensfaktor (eigene Erziehungsarbeit in Verbindung mit einer s. g. Lohnforderung) zu sehen, geht mir ebenso viel zu weit und ja, auch sowieso so ziemlich nach hinten los.

    Und mir tun all die Kinder, die sich so eine Grundeinstellung gerade ihrer eigenen Eltern! immer und immer wieder anhören müssen, bereits heute schon leid.

    Ja und ich weiß auch, genau das hilft natürlich eigentlich so niemandem und schon gar nicht, gerade dieses brandaktuelle gesellschaftliche Problem zu heilen.

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