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    AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?

    Zitat Zitat von Yanina Beitrag anzeigen
    Du kennst das Urteil schon? Ich dachte, die verhandeln noch?
    Das Bundesverfassungsgericht berät sich derzeit. Ein Urteil wird im Januar 2010 erwartet.

    Was ich oben zitierte, das stammt vom Bundessozialgericht.

    Wanne

  2. Inaktiver User

    AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?

    Zitat Zitat von Yanina Beitrag anzeigen
    Nein, der Betrag für Lebensmittel ist für HartzIV-Empfänger deutliche geringer, da sie bei der Tafel zum größten Teil kostenlos Lebensmittel bekommen. Arbeitnehmer müssen alles bezahlen.

    .
    Sollte das Vorhandensein von Tafeln etc. tatsächlich als Argument dafür herhalten, den Lebensmittelbedarf geringer anzusetzen,so halte ich das für ein absolutes Unding.

    Tafeln sind schließlich keine staatlichen Einrichtungen (in kleinen Gemeinden gibt es sie überhaupt nicht), auf die man irgendeinen Anspruch hätte, sondern private und/oder kirchliche Intiativen, die ihre eigenen Regelungen aufstellen, wie sie die Waren verteilen.

    Im übrigen halte ich viele Aussagen hier, die Hartz IV-Empfänger pauschal als arbeitsscheues Gesindel diffamieren, für absolut beschämend.

    Am 1. 11. werden zigtausend ehemals Quelle-Beschäftigte arbeitslos sein und ein Teil davon ebenfalls zu diesem Personenkreis gehören können, obwohl sie jahrezehntelang gearbeitet haben.
    Geändert von Inaktiver User (21.10.2009 um 12:18 Uhr)

  3. Inaktiver User

    AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?

    Zitat Zitat von Yanina Beitrag anzeigen
    Ich bin dafür, das Kindergeld nicht an die Eltern auszuzahlen, sondern direkt in die Bildung zu investieren. Kindergarten und Kinderkrippe sollten kostenfrei sein, den Kindern sollte eine Betreuung geboten werden, die auch eine warme Mahlzeit pro Tag beinhaltet.
    Die Betreuungszeiten in Kindereinrichtungen sollte den Arbeitszeiten angepasst und flexibler gehandhabt werden.

    Die Förderung schwacher Kinder ist kostenlos, warum nicht auch die Förderung von überdurchschnittlich begabten Kindern?

    Kinder sollten kostenlos in Sportvereinen Mitglied sein können. Dann können auch Kinder aus armen Familien Sport treiben.

    Studiengebühren sollten im Erststudium abgeschafft werden. Die Fahrtkosten für Schüler und Studenten sollten abgeschafft werden - ab dem ersten Kilometer.
    Wenn es da auch ankommt, finde ich das gar nicht schlecht. In einem anderen Strang kam der Wunsch vieler auf, die Klassengrößen zu halbieren ... evtl. könnte man es so bezahlen. Ich finde auch alle Kinder - begabte wie unbegabte - brauchen gute Lernbedingungen.

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    AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?

    Zitat Zitat von Wanne Beitrag anzeigen
    Das Bundesverfassungsgericht berät sich derzeit. Ein Urteil wird im Januar 2010 erwartet.

    Was ich oben zitierte, das stammt vom Bundessozialgericht.

    Wanne
    Achso, dann habe ich das verwechselt ...

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    AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sollte das Vorhandensein von Tafeln etc. tatsächlich als Argument dafür herhalten, den Lebensmittelbedarf geringer anzusetzen,so halte ich das für ein absolutes Unding.

    Tafeln sind schließlich keine staatlichen Einrichtungen (in kleinen Gemeinden gibt es sie überhaupt nicht), auf die man irgendeinen Anspruch hätte, sondern private und/oder kirchliche Intiativen, die ihre eigenen Regelungen aufstellen, wie sie die Waren verteilen.

    Im übrigen halte ich viele Aussagen hier, die Hartz IV-Empfänger pauschal als arbeitsscheues Gesindel diffamieren, für absolut beschämend.

    Am 1. 11. werden zigtausend ehemals Quelle-Beschäftigte arbeitslos sein und ein Teil davon ebenfalls zu diesem Personenkreis gehören können, obwohl sie jahrezehntelang gearbeitet haben.
    Als Steuerzahler ist es mir zeimlich wurscht, woher die Gelder für die Tafel kommen. Ich habe selbst hin und wieder für die Tafel gespendet. Als wir unseren Kindermodenladen aufgegeben haben, wollten wir die nichtverkaufte Kleidung spenden. Die Kleiderkammern haben abgelehnt. Also haben wir die Kleidung einer kirchlichen Einrichtung für Kinder in der dritten Welt und Opfer von Katastrofen gespendet.

    Ich war selbst schon arbeitslos und ich kenne dieses Gefühl der Ohnmacht und des ausgeliefert seins. Trotzdem und gerade deswegen bin ich der Meinung, dass das Geld vom Amt eine Hilfe zur Selbsthilfe sein muss und keine Dauerlösung sein darf.

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    AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn es da auch ankommt, finde ich das gar nicht schlecht. In einem anderen Strang kam der Wunsch vieler auf, die Klassengrößen zu halbieren ... evtl. könnte man es so bezahlen. Ich finde auch alle Kinder - begabte wie unbegabte - brauchen gute Lernbedingungen.
    Das Kindergeld kommt auch nicht immer bei den Kindern an. Die Wenigsten der mir bekannten Familien investieren das Geld in die Bildung der Kinder. Oft bekommen die Kinder ab einem bestimmten Alter das Geld als Taschengeld. Die wenigsten Kinder nutzen das Geld dann sinnvoll. Meist wird es verplempert für unnötigen Schnickschnack.

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    AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?

    Zitat Zitat von Yanina Beitrag anzeigen
    Als Steuerzahler ist es mir zeimlich wurscht, woher die Gelder für die Tafel kommen. Ich habe selbst hin und wieder für die Tafel gespendet. Als wir unseren Kindermodenladen aufgegeben haben, wollten wir die nichtverkaufte Kleidung spenden. Die Kleiderkammern haben abgelehnt. Also haben wir die Kleidung einer kirchlichen Einrichtung für Kinder in der dritten Welt und Opfer von Katastrofen gespendet.

    Ich war selbst schon arbeitslos und ich kenne dieses Gefühl der Ohnmacht und des ausgeliefert seins. Trotzdem und gerade deswegen bin ich der Meinung, dass das Geld vom Amt eine Hilfe zur Selbsthilfe sein muss und keine Dauerlösung sein darf.


    Das Geld vom Amt - also Arbeitslosengeld ist in erster Linie ein Anspruch der daraus resultiert, dass ein Großteil der Bezieher während ihres Erwerbslebens, Beiträge zur Arbeitslosenversicherung gezahlt hatten. Es ist keine Hilfe, sondern ein Anspruch. Es ist auch erstmal keine Hilfe zur Selbsthilfe, sondern es soll das Überleben von Menschen ohne Arbeit sichern.

    Zum Thema Dauerlösung: Wir sollten einfach realistisch bleiben... es gab und es wird immer geben.... einen gewissen Anteil an Menschen in einer Volkswirtschaft für die schlichtweg keine Arbeit vorhanden ist. Aus Unternehmersicht betrachtet, ist es sogar sehr sinnvoll wenn es einen Pool von arbeitssuchenden Menschen gibt, weil sich damit ( siehe derzeit ) ein hervorragendes Lohndumping durchziehen lässt. ( auch in hoch qualifizierten Berufsgruppen )

    Es ist also nicht die Schuld der Hartz 4 Bezieher und Alg I Bezieher dass sie nicht arbeiten ( Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel " Faulpelze " ) sondern das ist ein systemimmanentes Problem der Marktwirtschaft.

    In planwirtschaftlichen Systemen kann man Derartigem natürlich entgegensteuern, wirtschaftlich sinnvoll - s. DDR - ist es in der Regel nicht.

    Das mal als kleine Gedankenstütze mit auf den Weg

    Wanne
    Geändert von Wanne (21.10.2009 um 12:44 Uhr)

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    AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?

    Das Arbeitslosengeld I ist eine Versicherungsleistung. Ich meine jedoch das Arbeitslosengeld II, also Hartz IV.

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    AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?

    Zitat Zitat von Yanina Beitrag anzeigen
    Das Arbeitslosengeld I ist eine Versicherungsleistung. Ich meine jedoch das Arbeitslosengeld II, also Hartz IV.
    Hartz 4 resultiert häufig aus AlG I - nämlich dann, wenn der/die Arbeitslose(n) nach Auslaufen von ALG I keinen neuen Job finden konnten - was künftig häufiger vorkommen dürfte.
    Was auch steigende Tendenzen zeigt ist bekannterweise das Abrutschen in Hartz4 - Ergänzung , bedingt durch die Tatsache der " Hungerlöhne " die Vollerwerbstätigen zunehmend zugemutet werden.

    Wanne

  10. gesperrt

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    AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?

    Warum beschleicht mich bei derartigen Diskussionen immer das Gefühl, dass man das Pferdchen von hinten aufzäumt - sprich den Arbeitslosen den Schwarzen Peter versucht unterzujubeln für systemimmanente Problematiken.

    Wanne

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