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  1. Inaktiver User

    AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?

    Zitat Zitat von Wildblume2008 Beitrag anzeigen
    Na da bin ich ja froh, dass Berlin trotzt des armen Sexy sein´s , so viel Geld ausgibt, damit die AG´s an der ehem Grundschule und heutigen Oberschule meiner Tochter kostenlos stattfinden können.

    Logistikprobleme hatte ich trotzt Berufstätigkeit, und heute mit 2 Jobs, nie, da der Schulweg früher 10 min zu Fuß war und heute nur 2min zu Fuß.

    Bitte schreibe doch in Zukunft nicht verallgemeinernd sondern erwähne, dass es deine persönliche Erfahrung/Meinung ist.

    Wildblume

    Hm... wir sind auch in Berlin ... aber es gibt auch an derselben Schule kostenfreie AGs... hängt wohl auch vom Direktor ab. Unsere Direktorenschaft ist sehr rührig und kooperiert mit vielen Externen, denn die Erzieher/Lehrer sind bereits höchst belastet und können nur bedingt AGs durchführen.

    Welche Meinung soll ich kennzeichnen? Ist doch klar, dass ich meine Erfahrung geschrieben habe.


    Meine Meinung liefere ich aber gerne mit: Gerne vielfältige Betreuungsangebote/AGS, entweder von Kommune ganz finanziert oder teilfinanziert. Bzw. indirekte FInanzierung, wenn Angebote über VEreine getragen werden, die wiederum Förderung erfahren.

    Das Modell ist mir egal, hauptsache die Angebote sind da und nutzen sowohl Schülern als auch den externen Lehrkräften.

    P.S.:
    Mein Arbeitsweg pro Strecke mittlerweile eine Stunde ;-), auch Berlin.
    Geändert von Inaktiver User (17.11.2009 um 21:57 Uhr)

  2. Inaktiver User

    AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wie glaubwürdig ist das, wenn die Bundesregierung zur gleichen Zeit beschließt, die Mehrwertsteuer für Übernachtungsdienstleistungen um satte 12 Prozentpunkte zu senken? Nach Angaben des BMF zahlt damit rechnerisch jeder der 45227 Übernachtungsbetriebe in Deutschland dem Staat im Jahre 2010 etwa 22.000 Euro weniger Steuern als 2009.
    Auch wenn ich diese Sache höchst seltsam finde (man müßte bei Nebeneinkünfte Bundestag mal gucken, ob ein Politiker in irgend einer Kette oder so thematisch hochintegriert ist. Könnt sein, daß es ein Unternehmen wie "Guesthouses and zones of pecuniarity, richment and overwhelming money" -GAZPROM- gibt? ), so ist im Prinzip diese MwSt-Geschichte kein "Geschenk" - handelt es sich doch um eine durchlaufende Steuer, die beim Konsumenten verbleibt. Das ist ja keine "erwirtschaftete Steuer". Unter der Voraussetzung allerdings, ob eher Plebs oder Solvenz im "Übernachtungssektor" maßgeblich Geld läßt - da liegt der Hund begraben.

  3. gesperrt

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    AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Welche Meinung soll ich kennzeichnen? Ist doch klar, dass ich meine Erfahrung geschrieben habe.
    Das ist mir schon klar . Aber es kommt doch immer drauf an, WIE man WAS schreibt oder sagt.

    Du hast geschrieben: " ... von der Transportlogistik mal abgesehen, die für Berufstätige nicht zu händeln ist".

    Wenn du für DIE Berufstätigen schreibst, meinst du letztendlich u.a. auch mich und für mich trifft ja deine Meinung bzw. deine Erfahrung nicht zu. Für andere Berufstätige vielleicht auch nicht.

    M.E. wäre besser und eindeutiger gewesen, du hättest geschrieben, dass diese Transportlogistik für DICH als Berufstätige mit langem Arbeitsweg nicht händelbar ist.

    Wildblume

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    AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?

    Zitat Zitat von Mocca Beitrag anzeigen
    Ein- Euro- Jobs gehören abgeschafft, und das sofort. Entweder ist Arbeit da, dann kann man sie ebenso gut auch anständig bezahlen, oder sie ist nicht da, dann gibt es aber auch keine Perspektive für den Ein- Euro- Jobber, was wiederum nicht motivierend sein dürfte.
    Volle Zustimmung
    Alles Liebe, Nellie

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    WEDER HARTZER NOCH ARBEITSLOS. Trotzdem prügel ich nicht auf diese ein

  5. gesperrt

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    AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?

    Zitat Zitat von kleinenellie Beitrag anzeigen
    Volle Zustimmung
    Es ist genug Arbeit da und die Menschen, die einen 1 Euro Job haben, bekommen ihren Lebensunterhalt als Art Einkommen, für mich ist es mein Gehalt=Einkommen, von uns allen Steuerzahlern.

    Manche Famlilien bekommen durch Hartz IV + 1 Euro Job + freier Zuverdienst der Mutter von bis zu 100,00 Eur monatlich möglich, genauso viel Einkommen, als wäre es ein regulärer Job. Sicherlich vielleicht nicht der best bezahlte Job.

    Es gibt genug Menschen, die noch nie Leistungen laut Hartz IV bezogen haben, weil sie fleissig arbeiten gehen, aber letztendlich nicht mehr an Einkommen bzw. Geld zur Verfügung haben, wie ein Hartz IV Empfänger.

    Das Problem, welches ich sehe ist eher, dass die Bezahlung natürlich nicht vernünftig ist. Aber was ist vernünftig? Warum soll ein ungelernter Mensch genauso "vernünftig" verdienen, wie ich als gelernte Frau, mit drei Berufsabschlüssen, die fast nun 30 Jahre durchgehende Berfustätigkeit hinter sich hat? Und mein Gehalt ist wirklich nicht so vernünftig .

    (Ich weis aber auch, dass viele Menschen, die hoch qualifiziert sind, von Hartz IV betroffen sind.)

    Warum soll ein Mensch, der in der Lage ist arbeiten zu gehen, nicht für das Geld, was er für sein Leben erhält, von wem auch immer!, nicht eine Gegenleistung dafür erbringen?

    Für mich spielt es letztendlich keine Rolle, woher mein Geld für den Lebensunterhalt herkommt. So oder so, gilt für mich die Regel: Wenn ich was haben will, habe ich die Pflicht, dafür was zu tun. Unabhängig davon, hat es auch was mit Würde und Stolz zu tun, für mich jedenfalls, im Falle von Hartz IV, sagen zu können, dass ich für das Geld was aus Steuermittel bezahlt wird, auch eine Gegenleistung erbringe.

    Wildblume

  6. Inaktiver User

    AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?

    Zitat Zitat von Wildblume2008 Beitrag anzeigen
    Es ist genug Arbeit da und die Menschen, die einen 1 Euro Job haben, bekommen ihren Lebensunterhalt als Art Einkommen, für mich ist es mein Gehalt=Einkommen, von uns allen Steuerzahlern.
    Vielleicht hilft Ihnen statt Text eine Visualisierung weiter - alles wird in kleinen Schritten erklärt.

    So läuft das Spiel: Praktika und 1€-Jobs

    Das ist Teil 1, die beiden anderen finden Sie dort auch.

    SIE zahlen nicht nur "die da", sondern auch Unternehmen und gemeinnützige Organisationen, damit diese zum Nulltarif Dinge herstellen oder Leistungen erbringen können (zudem bekommen Unternehmen und gemeinnützige noch Geld obendrauf), die Sie erneut kaufen müssen. Vielleicht wird jetzt klarer, was da grundlegend für ein "Spiel" läuft.

    Der Mechanismus und Gedanke bei der Sache ist nicht, Arbeitslose zu vermitteln oder zu qualifizieren, sondern der Gedanke ist -neben Abzocke- der, daß "Bürgern" diese Angelegenheit so verschleiert verkauft wird, daß "Bürger" finden: "Ja, so ist das in Ordnung. Ich muß ja auch arbeiten." Die entscheidenden Details aber werden verschwiegen.

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    AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?

    Zitat Zitat von Wildblume2008 Beitrag anzeigen



    Für mich spielt es letztendlich keine Rolle, woher mein Geld für den Lebensunterhalt herkommt. So oder so, gilt für mich die Regel: Wenn ich was haben will, habe ich die Pflicht, dafür was zu tun. Unabhängig davon, hat es auch was mit Würde und Stolz zu tun, für mich jedenfalls, im Falle von Hartz IV, sagen zu können, dass ich für das Geld was aus Steuermittel bezahlt wird, auch eine Gegenleistung erbringe.

    Wildblume
    So sehen es viele, liebe Wildblume. Was Du aber vergißt ist, daß die Jobs, die die 1-Euro-Jobber verrichten, gebraucht werden und daher auch richtig bezahlt werden müssen. Damit derjenige, der ihn leistet, keine Sozialleistungen mehr bezieht, sondern seinen Lebensunterhalt selbst verdienen kann.

    Damit er Steuern zahlen kann, in die Rentenversicherung einzahlen kann etc.

    Du sagst ja selbst, die Arbeit ist da. Für jeden, der einen 1-Euro-Job macht, werden um die 500 Euro vom Staat "dazugeschossen". Das kann doch wirklich nicht richtig sein.

    Und ich bin sicher, jeder, aber auch wirklich jeder, der im 1-Euro-Job arbeitet, würde lieber im 1. Arbeitsmarkt sein.

    @wuestergrobi: Den Bericht der ARD hab ich damals gesehen. Da wußte ich nicht, daß ich da auch mal "lande".

    Eigentlich ist es ein Skandal, daß jeder mittlerweile wissen müßte, wie sich Firmen an 1-Euro-Jobbern bereichern, auf Staatskosten, aber anscheinend stört es keinen. Nein, da hackt man lieber auf dem Plasmafernseher und dem Rauchverhalten rum....
    Wenn man einen Fehler gemacht hat, kommt manchmal etwas ganz Wunderbares dabei heraus.

  8. gesperrt

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    AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?

    Zitat Zitat von .gerrimee. Beitrag anzeigen
    So sehen es viele, liebe Wildblume. Was Du aber vergißt ist, daß die Jobs, die die 1-Euro-Jobber verrichten, gebraucht werden und daher auch richtig bezahlt werden müssen. Damit derjenige, der ihn leistet, keine Sozialleistungen mehr bezieht, sondern seinen Lebensunterhalt selbst verdienen kann.
    Aber diese Jobs werden doch "bezahlt". Nur aus einem anderen Topf und mit einem anderen Namen.

    Ein Hartz IV Empfänger leistet m.E. mit seinem 1 Euro Job durch aus seinen möglichen Beitrag zu seinem Lebensunterhalt.

    Was meinst du, wie die Jobs, die viele 1 Euro Jobber in gemeinnützigen oder kirchlichen Einrichtungen, in dem Bereich arbeite ich nämlich, bezahlt werden sollten, damit es für dich die richtige Höhe hätte?

    Ich denke, wir können es drehen, wie wir wollen. Die Hartz IV Empfänger, die ich kenne, sind nicht in der Lage, auf dem 1. Arbeitsmarkt zu bestehen. Sie sind den Anforderungen nicht gewachsen und von diesen Menschen gibt es leider viel zu viele. Diese Menschen brauchen einen geschützten Raum bzw. Bereich und leider ist es so, dass diese Menschen nicht so entlohnt werden können, wie du vielleicht oder ich. Ist halt so.

    Diese Menschen brauchen Hilfe und Unterstützung, vor allen Dingen auch Bildung in vielfältiger Hinsicht, damit ihre Kinder wenigstens eine Chance bekommen, aus dem Kreislauf rauszukommen.

    Bitte bedenkt, ich beziehe mich hier nur auf das Klientel, was ich kenne.

    Wildblume

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    AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?

    Zitat Zitat von Wildblume2008 Beitrag anzeigen
    Aber diese Jobs werden doch "bezahlt". Nur aus einem anderen Topf und mit einem anderen Namen.

    Ein Hartz IV Empfänger leistet m.E. mit seinem 1 Euro Job durch aus seinen möglichen Beitrag zu seinem Lebensunterhalt.
    Ich glaube, wir mißverstehen uns gerade.

    Was meinst du, wie die Jobs, die viele 1 Euro Jobber in gemeinnützigen oder kirchlichen Einrichtungen, in dem Bereich arbeite ich nämlich, bezahlt werden sollten, damit es für dich die richtige Höhe hätte?
    Es geht nicht um die "richtige" Höhe, sondern um den "richtigen" Arbeitsplatz. Die Arbeit ist da, sie wird gemacht, sie soll auch mit einem "richtigen" Gehalt entlohnt werden. So daß der Arbeitnehmer nicht mehr von den sozialen Leistungen abhängig ist. Dann könnte er Steuern bezahlen und auch für seine Rente einzahlen.

    Ich denke, wir können es drehen, wie wir wollen. Die Hartz IV Empfänger, die ich kenne, sind nicht in der Lage, auf dem 1. Arbeitsmarkt zu bestehen. Sie sind den Anforderungen nicht gewachsen und von diesen Menschen gibt es leider viel zu viele. Diese Menschen brauchen einen geschützten Raum bzw. Bereich und leider ist es so, dass diese Menschen nicht so entlohnt werden können, wie du vielleicht oder ich. Ist halt so.
    Was für eine Vorstellung hast Du von 1-Euro-Jobbern ? Es hört sich gerade so an, als würdest Du über eine Behindertenwerkstatt schreiben.

    Ein-Euro-Jobber sind Arbeitnehmer wie Du und ich. Das ist meine Erfahrung. Ich bin selber auch seit einem Jahr dabei und *hüstel* .... einen geschützten Raum, weil ich den Anforderungen des 1. AM nicht gewachsen bin, brauche ich nun wirklich nicht.

    Diese Menschen brauchen Hilfe und Unterstützung, vor allen Dingen auch Bildung in vielfältiger Hinsicht, damit ihre Kinder wenigstens eine Chance bekommen, aus dem Kreislauf rauszukommen.

    Bitte bedenkt, ich beziehe mich hier nur auf das Klientel, was ich kenne.
    Das ist eben der Fehler, den Du (und andere) ständig mit ihren dämlichen Scheuklappen machen. Meine Tochter soll übrigens nächstens die 7. Klasse Gymnasium überspringen. Nur, damit Du auch mal einen anderen Fall kennenlernst...
    Wenn man einen Fehler gemacht hat, kommt manchmal etwas ganz Wunderbares dabei heraus.

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    AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?

    Zitat Zitat von .gerrimee. Beitrag anzeigen
    ...Meine Tochter soll übrigens nächstens die 7. Klasse Gymnasium überspringen. Nur, damit Du auch mal einen anderen Fall kennenlernst...
    Was hat das mit dem Thema zu tun?
    Ich habe auch eine Klasse übersprungen. Vorher habe ich mitten im Schuljahr von der Hauptschule aufs Gymnasium gewechselt, na und? Bin ich deswegen ein besserer Mensch? Meine Mutter hat sich nie damit gebrüstet, eine schlaue und begabte Tochter zu haben, das war nämlich nicht ihr Verdienst.

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