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    AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?

    Ich mag bestimmte Aufforderungen in einem anonymen Forum nicht, und dies ist vollkommen unabhängig davon, ob ich die Position der aufgeforderten Person teile.
    Hierzu zählen Aufforderungen den Arbeitgeber mitzuteilen, ein Foto einzustellen o. ä. Dinge, die einen genauen Rückschluss auf die Person zulassen.

    Man sollte doch davon absehen, wir befinden uns hier schließlich auf einer mehr oder weniger anonymen Diskussionsplattform. Und nur so können die unterschiedlichsten Denkweisen ihren Platz finden.

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    AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?

    Zitat Zitat von .Iris. Beitrag anzeigen
    Hallo Yanina.

    Hast du dir schon mal überlegt, dass diese Frau (ich nehme an, es handelt sich da um ein konkretes Beispiel aus deinen Erfahrungen) einfach nicht anders KANN!

    Und es wird auch nicht davon besser, dass du „an die Decke“ gehst oder dich darüber aufregst, dass diese Frau irgendwelche Bezüge (Arbeitslosengeld, Kindergeld oder was auch immer) erhält.

    Da das scheinbar zu deinen Aufgaben gehört, könntest du ja stattdessen mal versuchen, ihr eine bessere Planungsfähigkeit zu vermitteln. Ich glaube, dass könnte noch eher etwas verändern.

    Die Frage ist nur auch hier wieder, willst du was verändern oder jammern? Da du das Jammern bei anderen ja hier so anprangerst, kann ich ja wohl davon aus gehen, dass du nach den effektivsten Möglichkeiten suchst um etwas zu verbessern und dann konsequent danach handelst!

    Warum manchen Schreibern hier nicht verstehen, dass nicht jeder mit den gleichen Möglichkeiten, Voraussetzungen und Fähigkeiten ausgestattet ist wie sie selbst und das sich dadurch zwangsläufig auch für jeden Menschen individuell andere Handlungsmöglichkeiten ergeben, ist nun wieder für mich nur sehr schwer zu verstehen!
    Jammern hört sich bei mir anders an. Ich schildere lediglich Fälle. Und ich schreibe bildhaft. Wenn ich dieser Beispielfrau nicht helfen wollte, hätte ich einen anderen Job. Natürlich biete ich ihr Hilfe an. Natürlich gibt es hin und wieder Menschen, die die Angebote annehmen. Allerdings jammern die meisten lieber, denn Hilfe zur Selbsthilfe ist unbequem.

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    AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?

    Zitat Zitat von Wildblume2008 Beitrag anzeigen
    Kennst du den Begriff von Fremdbild und Eigenbild?

    Ich finde es schon komisch, dass du Yanina unterstellst, dass sie ihre "Schützlinge" mit Verachtung betrachtet. Das mag dein Gefühl, dein Eindruck sein, aber ich bin mir sicher, das Yanina diese Menschen nicht mit Verachtung betrachtet, genauso wie ich es mit dem Klientel mache, mit dem ich in meinem beruflichen Umfeld zu tun habe.

    Es gibt viele Blickwinkel und nur weil andere Menschen andere Blickwinkel haben als du, sind diese nicht negativ. Verstehst du nun, was ich meine?

    Wildblume
    Hallo Wildblume,

    vielen Dank für deine Unterstützung. Ich glaube allerdings nicht, Menschen mit festgefahrenen Meinungen durch Argumente zu überzeugen sind. Es gibt nun einmal viele Menschen, die eine andere Fremd- und Selbstwahrnehmung haben, als es uns lieb ist. Wir arbeiten offensichtlich mit einem vergleichbaren Klientel, da sehen wir täglich, wie unterschiedlich die Wahrnehmungen sind. Erst heute habe ich wieder einen beeindruckenden Menschen kennengelernt.

    Auf solche Angriffe, wie sie hier teilweise, meist immer wieder von den gleichen Usern, kommen, nehme ich gar nicht mehr als Angriff wahr. Manche können nciht anders, sie müssen einfach um sich treten.

    Wie sagen die Bayern so schön: darauf reagiere ich mit weniger als mit Ignoranz .

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    AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?

    Zitat Zitat von Yanina Beitrag anzeigen
    Jammern hört sich bei mir anders an. Ich schildere lediglich Fälle. Und ich schreibe bildhaft. Wenn ich dieser Beispielfrau nicht helfen wollte, hätte ich einen anderen Job. Natürlich biete ich ihr Hilfe an. Natürlich gibt es hin und wieder Menschen, die die Angebote annehmen. Allerdings jammern die meisten lieber, denn Hilfe zur Selbsthilfe ist unbequem.
    Klar, aber auch das ist doch sehr menschlich. Wenn man mit einer subjektiv sehr schweren (oder kaum lösbaren) Aufgabe konfrontiert ist, werden viele Menschen erst mal dazu neigen, dam aus dem Weg zu gehen!

    Und was als schwierig empfunden wird, ist nun mal oft sehr individuell!

    In einem beratenden Beruf braucht man nun mal unendliche Geduld und eine unglaubliche Frustrationstoleranz. Außerdem ist es einfach (meiner Meinung nach) sehr wichtig, zu akzeptieren, dass man nicht für alle Menschen den gleichen Maßstab (und die gleichen Erwartungen) anlegen sollte. Schließlich erwartet auch kaum einer von uns von sich selbst Leistungen die – warum auch immer – vollkommen außerhalb unseres individuellen Fähigkeits- und Möglichkeitsbereichs liegen.

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    AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?

    Zitat Zitat von .Iris. Beitrag anzeigen
    Klar, aber auch das ist doch sehr menschlich. Wenn man mit einer subjektiv sehr schweren (oder kaum lösbaren) Aufgabe konfrontiert ist, werden viele Menschen erst mal dazu neigen, dam aus dem Weg zu gehen!
    Was ist unlösbar daran, nicht in die Frittenbude zu gehen und einen großen Teil des Monatseinkommens für eine Mahlzeit auszugeben? Mir fehlt dafür jegliches verständnis. Für michist wichtiger, aufzuzeigen, dass es einen anderen Weg gibt und dass auch mit wengen Geldmitteln eine vernünftige Ernährung möglich ist.

    Zitat Zitat von .Iris. Beitrag anzeigen
    Und was als schwierig empfunden wird, ist nun mal oft sehr individuell!
    Sehr weise Erkenntnis von dir.

    Zitat Zitat von .Iris. Beitrag anzeigen
    In einem beratenden Beruf braucht man nun mal unendliche Geduld und eine unglaubliche Frustrationstoleranz. Außerdem ist es einfach (meiner Meinung nach) sehr wichtig, zu akzeptieren, dass man nicht für alle Menschen den gleichen Maßstab (und die gleichen Erwartungen) anlegen sollte.
    Auch hier sage ich nur: sehr weise.

    Zitat Zitat von .Iris. Beitrag anzeigen
    Schließlich erwartet auch kaum einer von uns von sich selbst Leistungen die – warum auch immer – vollkommen außerhalb unseres individuellen Fähigkeits- und Möglichkeitsbereichs liegen.
    Hier bekommst du von mir keine Zustimmung. Immerhin wird hier von bestimmten USern genau dieses von mir verlangt. Auch Arbeitgeber verlangen dies sehr häufig von ihren Mitarbeitern.

    Und auch in den Familien wird sehr oft etwas gefordert, was der Einzelne nicht zu leisten im Stande ist. Du beschreibst eine Wunschvorstellung, die allerdings nur wenig mit der Realität zu tun hat.

  6. gesperrt

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    AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?

    Zitat Zitat von Yanina Beitrag anzeigen
    Hallo Wildblume,

    vielen Dank für deine Unterstützung. Ich glaube allerdings nicht, Menschen mit festgefahrenen Meinungen durch Argumente zu überzeugen sind. Es gibt nun einmal viele Menschen, die eine andere Fremd- und Selbstwahrnehmung haben, als es uns lieb ist. Wir arbeiten offensichtlich mit einem vergleichbaren Klientel, da sehen wir täglich, wie unterschiedlich die Wahrnehmungen sind. Erst heute habe ich wieder einen beeindruckenden Menschen kennengelernt.

    Auf solche Angriffe, wie sie hier teilweise, meist immer wieder von den gleichen Usern, kommen, nehme ich gar nicht mehr als Angriff wahr. Manche können nciht anders, sie müssen einfach um sich treten.

    Wie sagen die Bayern so schön: darauf reagiere ich mit weniger als mit Ignoranz .

    Liebe Yanina,

    ich würde mich niemals wagen, über jemanden zu lästern, wenn dieser über seinen Beruf bzw. seinen Erlebnisssen dort "jammert"=erzählt. Damit meine ich z.B. Polizisten, Krankenschwester, Feuerwehrmänner oder Rettungssanitäter, die auch oft frustrierende Erlebnisse haben.

    Ich finde es unreif und vermessen, dir deine, zwar sehr direkt geschriebenen Gedanken, als jammernde oder verachtende Art und Weise zu unterstellen. Ist eigentlich eine ziemlich freche Art.

    Bitte werte die Zeilen dieser von dir besagten User nicht als Angriff auf dich. Sie haben doch genau wie wir das Recht, ihren Blickwinkel zu haben, . Und sie werden auch ihren Grund dafür habe, warum sie um sich treten müssen. Die Armen .

    Wildblume
    Geändert von Wildblume2008 (12.11.2009 um 17:56 Uhr)

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    AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?

    Zitat Zitat von Yanina Beitrag anzeigen
    Was ist unlösbar daran, nicht in die Frittenbude zu gehen und einen großen Teil des Monatseinkommens für eine Mahlzeit auszugeben? Mir fehlt dafür jegliches verständnis. Für michist wichtiger, aufzuzeigen, dass es einen anderen Weg gibt und dass auch mit wengen Geldmitteln eine vernünftige Ernährung möglich ist.
    Ja, scheint wiederum für DICH schwierig zu sein, das zu verstehen. Ich weiß auch nicht, WARUM das so schwierig ist. Aber ich gehe davon aus, dass die betreffende Person dieses Verhalten nicht immer wieder zeigen würde, wenn sie es ändern könnte! (Oder unterstellst du ihr bei ihrem Tun reine Bösartigkeit?)

    Ich denke, um einem solchen Menschen zu helfen, muss man zunächst einmal erkennen, dass er dieses Verhalten wohl nicht so einfach ändern kann! Sonst geht man von falschen Voraussetzungen aus. Und Wenn man von falschen Voraussetzungen aus geht, kann eine Beratung ja nur schief gehen, oder?

    Zitat Zitat von Yanina Beitrag anzeigen
    Sehr weise Erkenntnis von dir.
    Auch hier sage ich nur: sehr weise.
    Du machst dich nicht zufällig über mich lustig, oder?

    Zitat Zitat von Yanina Beitrag anzeigen
    Hier bekommst du von mir keine Zustimmung. Immerhin wird hier von bestimmten USern genau dieses von mir verlangt. Auch Arbeitgeber verlangen dies sehr häufig von ihren Mitarbeitern.

    Und auch in den Familien wird sehr oft etwas gefordert, was der Einzelne nicht zu leisten im Stande ist. Du beschreibst eine Wunschvorstellung, die allerdings nur wenig mit der Realität zu tun hat.
    Huch, ich schrieb, dass niemand von SICH SELBST unmögliche Dinge erwartet. Andere tun das meiner Einschätzung nach sogar sehr oft! Vor allem dann, wenn sie die Situation und das Verhalten des anderen nicht verstehen können!

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    AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?

    Zitat Zitat von .Iris. Beitrag anzeigen
    Aber ich gehe davon aus, dass die betreffende Person dieses Verhalten nicht immer wieder zeigen würde, wenn sie es ändern könnte! (Oder unterstellst du ihr bei ihrem Tun reine Bösartigkeit?)
    Ihr seid vom Denken her gar nicht so weit voneinander entfernt.
    Nur diametral.
    1. Du Iris, unterstellst, die Person würde ihr Verhalten ändern wollen.
    2. Yanina unterstellt keine Bösartigkeit, denke ich, sondern Bequemlichkeit. Klappt doch so, Geld kommt vom Amt rein, also gehen wir Fritten essen.

    Schwarz und weiß. Nun, wer hat hier recht?

    Vielleicht einfach akzeptieren, es gibt solche und solche. Und die hier erwähnte Mutter zählt eben zu solchen.

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    AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?

    Hallo Wildblume,

    ich denke nicht, dass ich Yanina unterstellt habe zu jammern! Ich habe ihr lediglich geschrieben, dass es die Situation nicht verändern wird, wenn sie sich über die von ihr wahrgenommenen Missstände aufregt!
    Und da sie in beratender Funktion tätig ist, sollte sie auf jeden Fall versuchen etwas zu ändern.

    Die Frage, ob sie etwas ändern oder jammern will, war provokant gemeint und war auch sicher nicht nett.

    Ich weiß eigentlich nichts darüber, was sie tut, um diese Situationen zu verändern. (Ich hätte aber nichts dagegen, etwas mehr darüber zu erfahren – aber das ist hier ja eigentlich nicht das Thema.) Ich habe bisher nur einen Einblick darüber erhalten, worüber sie sich aufregt.
    Anderer Blickwinkel (!) eben.

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    AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?

    Zitat Zitat von Tabetha Beitrag anzeigen
    Ihr seid vom Denken her gar nicht so weit voneinander entfernt.
    Nur diametral.
    1. Du Iris, unterstellst, die Person würde ihr Verhalten ändern wollen.
    2. Yanina unterstellt keine Bösartigkeit, denke ich, sondern Bequemlichkeit. Klappt doch so, Geld kommt vom Amt rein, also gehen wir Fritten essen.

    Schwarz und weiß. Nun, wer hat hier recht?

    Vielleicht einfach akzeptieren, es gibt solche und solche. Und die hier erwähnte Mutter zählt eben zu solchen.
    Natürlich gibt es ganz verschiedene Motivationen für ein und dasselbe Verhalten. Aber wenn Yanina davon ausgehen würde, dass diese Frau (auch als Beispiel für andere Menschen) nichts ändern möchte, sollte sie auch nicht erwarten, dass die Frau ihr Verhalten ändert! Das wäre dann ja absurd!

    Für mich persönlich spricht aber die Tatsache, dass diese Frau einige Tage später über ihre finanziellen Probleme klagt, dafür, dass sie sehr wohl gerne etwas ändern würde, aber scheinbar damit überfordert ist! (Warum auch immer.)

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