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    AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was ist das denn für ein gemeinnütziger Träger? Wird schon nicht unter geheime Kommandosache fallen, ist immerhin im öffentlichen Interesse.

    Ich kann Yanina verstehen, da ich auch bei einem gemeinnützigen Träger arbeite. Ich werde den Namen meines Arbeitsgebers auch nicht nennen, weil es nichts zu Sache tut.

    Ich kann auch ihre Gedanken verstehen, dass sie über das von ihr zu betreuene Klientel so denkt, was ihr nicht verstehen könnt/wollt. Aber ihr habt auch nicht die tiefen Einblicke in solchen Strukturen wie Yanina und ich. Mein Denken empfinde ich nicht als respektlos, sondern eher sehr nüchtern und abgeklärt und kann wohl deswegen bei anderen Menschen negativ ankommen, was aber letztendlich von mir nicht gewollt ist.

    Wildblume

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    AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?

    >Mein Denken empfinde ich nicht als respektlos, sondern eher sehr
    >nüchtern und abgeklärt und kann wohl deswegen bei anderen
    >Menschen negativ ankommen, was aber letztendlich von mir nicht
    >gewollt ist.

    bei mir kommt es nicht negativ an . .

    . . aber das liegt vermutlich daran, dass eine gute freundin von mir sozialarbeiterin ist und mir oefters mal von ihren faellen berichtet *haar-straeub*. bei ihr musste ich mich auch erst daran gewoehnen, wie abgeklaert dieses sensible weib mit viel empathie (so kenne ich sie naemlich privat schon sehr lange) ueber ihren beruf bzw. ihre schuetzlinge spricht.

    luciernago
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

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    AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?

    Ich finde es ein bischen paradox, wenn diese Menschen, dann das Wort "Schützling" verwenden, bzw. andere.

    Ein Schützling ist jemand der Schutz bedarf. Niemand, den man mit Verachtung betrachtet.
    Wenn man einen Fehler gemacht hat, kommt manchmal etwas ganz Wunderbares dabei heraus.

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    AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?

    Realitaetssinn hat nun wirklich nichts mit Verachtung zu tun.
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

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    AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?

    Zitat Zitat von .gerrimee. Beitrag anzeigen
    Ich finde es ein bischen paradox, wenn diese Menschen, dann das Wort "Schützling" verwenden, bzw. andere.

    Ein Schützling ist jemand der Schutz bedarf. Niemand, den man mit Verachtung betrachtet.
    Mir gefällt das Wort "Schützling" für Menschen, die Hartz4 bekommen, so und so nicht sehr gut.
    In meinen Ohren tönt das so, als wären dass dann alle kleine Muckerl, die nur darauf warten, dass jemand kluges sie bei der Hand nimmt und ihnen zeigt, wie es in der harten Welt so läuft.
    Ein wenig herablassend
    Alles Liebe, Nellie

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    WEDER HARTZER NOCH ARBEITSLOS. Trotzdem prügel ich nicht auf diese ein

  6. Inaktiver User

    AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?

    Zitat Zitat von Wildblume2008 Beitrag anzeigen
    Ich kann Yanina verstehen, da ich auch bei einem gemeinnützigen Träger arbeite. Ich werde den Namen meines Arbeitsgebers auch nicht nennen, weil es nichts zu Sache tut.
    Ich akzeptiere selbstverständlich, daß es in vorliegenden Fällen um rein privaten Datenschutz geht.

    Öffentlich zu thematisieren ist im Hinblich auf die Gemeinnützigkeit jedoch:

    http://www.labournet.de/blacksheep/getdata.php?id=38 aus den NN 2005. Seither boomt diese Branche der "Gemeinnützigkeit" ganz erheblich. Es geht um erhebliche Summen, die man erlangen kann. Der Ausschnitt zeigt nur einen Schnipsel dieses profitablen Sektors.

    Wenn Sie den Artikel lesen (1. Absatz), finden sich viele "Passagen", Terminologien und Ideologien beinahe wörtlich selbst hier im Thread wider. Das Wohlwollen und die "guten Ratschläge", das "hart wie Kruppstahl", gnädiges "Ich tue, was ich kann, wenn nur...". Die stets widerkehrenden, subtilen oder offenen Abwertungen (grauslig, wer alles Kindergeld bekommt) bis hin zum Vorwurf an eine Alleinerziehende, 1€-Jobs wahrnehmende Mutter "sie wäre überfordert" decken sich hervorragend mit dem Verhalten und Sprachgebrauch subalterner Bediensteter der ARGEN, Ämter oder auch "Selbständigen" für das Gemeinwohl tätiger Leistungsträger.

    Falls Sie möchten, binde ich gerne einen Link zur "Armutsindustrie" ein - die Führerinnen und Führer dieser "Unternehmen" äußern sich in ähnlicher Weise.

    Ein weiterer Link LabourNet Germany und Aktion Agenturschluss suchen schwarze Schafe zeigt den Umfang des Betruges und z.b. 1€-Job-Mißbrauches. 1€ impliziere ich deshalb, weil diese Jobs in erheblichem Umfang und naturgemäß in der "Gemeinnützigkeit" anzutreffen sind bzw. sein sollten. Die Liste wird leider seit 2006 nicht weitergeführt. Aufgrund eigener Recherchen (Dutzende Einzelfälle - ich habe es dann wegen der schieren Quantität aufgegeben) bin ich in einen gemeinnützigen Sumpf vorgedrungen, der atemberaubend groß, gut organisiert, politisch protegiert und wirtschaftlich gewollt ist. Daher darf ich Ihnen versichern:

    Aber ihr habt auch nicht die tiefen Einblicke in solchen Strukturen wie Yanina und ich.
    Das mit den "tiefen Einblicken" würde ich so nicht stehen lassen. Für den Einzelfall mag das gelten - für das, was im großen Rahmen relevant ist, sicher nicht. Und da Sie offenbar "Insider" sind, fällt mir der Hinweis auf
    zu betreuende Klientel
    etwas mager aus - und Ihre "Verschwiegenheit" in anderer Sache etwas.. seltsam. Klären Sie uns doch auf!

    Sie erlauben sicher, daß, wenn schon Polarisierung auf Kosten einer Gesellschaftsgruppe oder Einzelfällen betrieben wird, auch auf die häßliche, verschwiegene Seite des "Gemeinwohles", deren Instrumente, Methoden und Umfang hingewiesen wird. Vielleicht ist es auch an der Zeit, das mißbrauchte Wort und die Mär vom "Gemeinwohl" etwas zu entmystifizieren bzw. zu relativieren. Häufigkeit und Signifikanz hält mich keineswegs davon ab, eine Präsenz in welcher Form auch immer z.B. im Forum auszuschließen. Vielen Dank.

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    AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?

    Zitat Zitat von kleinenellie Beitrag anzeigen
    Mir gefällt das Wort "Schützling" für Menschen, die Hartz4 bekommen, so und so nicht sehr gut.
    In meinen Ohren tönt das so, als wären dass dann alle kleine Muckerl, die nur darauf warten, dass jemand kluges sie bei der Hand nimmt und ihnen zeigt, wie es in der harten Welt so läuft.
    Ein wenig herablassend
    Meine Schützlinge sind nicht alle HartzIV-Empfänger, sondern nur ganz bestimmte Gruppen. Es handelt sich um besonders Hilfebedürftige, die meist seit Generationen auf Staatskosten leben. Zu mir kommen eher selten diejenigen, die dreißig und mehr Jahre im Job standen. Meine Schützlinge sind eher diejenigen, die seit der Schule nichts mehr gemacht haben und deren Kinder und Kindeskinder.
    Es sind Schützlinge, da sie vor anderen Menschen mit anderer Gesinnung besonders geschützt werden müssen. Viele dieser Menschen müssen auch vor sich selbst geschützt werden.

    Wenn ich eines hier im Strang hasse, dann sind es die Verallgemeinerungen, die hier zum großen Teil ausgesprochen werden.

    Ich mache meinen Job schon seit ein paar Jahren, habe schon mehr gesehen, als manch einer verkraften kann. Oft können wir helfen, meistens jedoch ist keine Hilfe möglich.

    Wenn ich sehe, dass eine Mutter am Geldtag das Kind in eine Frittenbude schickt und dort für fünfzig Euro Speisen einkauft, dann könnte ich an die Decke gehen. Denn nur wenige Tage nach dem Monatsersten sitzt genu diese Frau vor mir undjammert, dass Kinder ja ach so teuer sind und sie zu wenig Geld hat.

  8. gesperrt

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    AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Falls Sie möchten, binde ich gerne einen Link zur "Armutsindustrie" ein - die Führerinnen und Führer dieser "Unternehmen" äußern sich in ähnlicher Weise.

    Ein weiterer Link LabourNet Germany und Aktion Agenturschluss suchen schwarze Schafe zeigt den Umfang des Betruges und z.b. 1€-Job-Mißbrauches. 1€ impliziere ich deshalb, weil diese Jobs in erheblichem Umfang und naturgemäß in der "Gemeinnützigkeit" anzutreffen sind bzw. sein sollten. Die Liste wird leider seit 2006 nicht weitergeführt. Aufgrund eigener Recherchen (Dutzende Einzelfälle - ich habe es dann wegen der schieren Quantität aufgegeben) bin ich in einen gemeinnützigen Sumpf vorgedrungen, der atemberaubend groß, gut organisiert, politisch protegiert und wirtschaftlich gewollt ist. Daher darf ich Ihnen versichern:

    Das mit den "tiefen Einblicken" würde ich so nicht stehen lassen. Für den Einzelfall mag das gelten - für das, was im großen Rahmen relevant ist, sicher nicht. Und da Sie offenbar "Insider" sind, fällt mir der Hinweis auf etwas mager aus - und Ihre "Verschwiegenheit" in anderer Sache etwas.. seltsam. Klären Sie uns doch auf!

    Sie erlauben sicher, daß, wenn schon Polarisierung auf Kosten einer Gesellschaftsgruppe oder Einzelfällen betrieben wird, auch auf die häßliche, verschwiegene Seite des "Gemeinwohles", deren Instrumente, Methoden und Umfang hingewiesen wird. Vielleicht ist es auch an der Zeit, das mißbrauchte Wort und die Mär vom "Gemeinwohl" etwas zu entmystifizieren bzw. zu relativieren. Häufigkeit und Signifikanz hält mich keineswegs davon ab, eine Präsenz in welcher Form auch immer z.B. im Forum auszuschließen. Vielen Dank.

    Ganz ehrlich, ich weis nicht, was diese Zeilen sollen . Ich weis nicht, was das "Sie" soll, aber ausdrücken können Sie sich gut.

    Ich muss Sie aber nicht aufklären, was mich betrifft und ich finde, dass alle Ihre Zeilen m.E. die Diskussion zum Thema nicht weiterbringen würde. Und letztendlich den Menschen, die betroffen sind, ob es nun "Schützlinge" sind oder von mir benannte Klientel, nicht helfen würde.

    Wildblume

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    AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?

    Hallo Yanina.

    Hast du dir schon mal überlegt, dass diese Frau (ich nehme an, es handelt sich da um ein konkretes Beispiel aus deinen Erfahrungen) einfach nicht anders KANN!

    Und es wird auch nicht davon besser, dass du „an die Decke“ gehst oder dich darüber aufregst, dass diese Frau irgendwelche Bezüge (Arbeitslosengeld, Kindergeld oder was auch immer) erhält.

    Da das scheinbar zu deinen Aufgaben gehört, könntest du ja stattdessen mal versuchen, ihr eine bessere Planungsfähigkeit zu vermitteln. Ich glaube, dass könnte noch eher etwas verändern.

    Die Frage ist nur auch hier wieder, willst du was verändern oder jammern? Da du das Jammern bei anderen ja hier so anprangerst, kann ich ja wohl davon aus gehen, dass du nach den effektivsten Möglichkeiten suchst um etwas zu verbessern und dann konsequent danach handelst!

    Warum manchen Schreibern hier nicht verstehen, dass nicht jeder mit den gleichen Möglichkeiten, Voraussetzungen und Fähigkeiten ausgestattet ist wie sie selbst und das sich dadurch zwangsläufig auch für jeden Menschen individuell andere Handlungsmöglichkeiten ergeben, ist nun wieder für mich nur sehr schwer zu verstehen!

  10. gesperrt

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    AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?

    Zitat Zitat von .gerrimee. Beitrag anzeigen
    Ich finde es ein bischen paradox, wenn diese Menschen, dann das Wort "Schützling" verwenden, bzw. andere.

    Ein Schützling ist jemand der Schutz bedarf. Niemand, den man mit Verachtung betrachtet.
    Kennst du den Begriff von Fremdbild und Eigenbild?

    Ich finde es schon komisch, dass du Yanina unterstellst, dass sie ihre "Schützlinge" mit Verachtung betrachtet. Das mag dein Gefühl, dein Eindruck sein, aber ich bin mir sicher, das Yanina diese Menschen nicht mit Verachtung betrachtet, genauso wie ich es mit dem Klientel mache, mit dem ich in meinem beruflichen Umfeld zu tun habe.

    Es gibt viele Blickwinkel und nur weil andere Menschen andere Blickwinkel haben als du, sind diese nicht negativ. Verstehst du nun, was ich meine?

    Wildblume

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