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16.02.2010, 12:35
AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?
Deutschland schafft sich ab.. - Zeit für Veränderung!
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16.02.2010, 13:06Inaktiver User
AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?
Einverstanden. Aber das löst das Problem der Hartz-IV-Empfänger nicht, die ja kein eigenes Einkommen haben, von dem sie Krankenkassenbeiträge zahlen könnten.
Und was willst du mit den heutigen Rentnern machen, die genau dem leben, was jeden Monat in die Rentenversicherung fließt?aber siehe oben gilt ja im Prinzip auch für die Rentenkassen nicht wahr ? Ohne grosses Rumgerechne sollte man da vielleicht eine Auszahlung ab ca. 60 Jahren haben in Höhe des jetzigen HartzIV Bereiches – dafür dann aber auch nur höchstens 1% vom Bruttolohn einzahlen (dann hat man endlich die finanziellen Mittel um privat vorsorgen zu können, wenn die Beiträge gekürzt werden).
Ganz zu schweigen davon, dass diese 1% nicht einmal annähernd reichen, um die Existenz zu sichern ("in der Höhe des jetzigen Hartz-IV-Bereiches").
Du hast wieder nicht gesagt, wie du dieses Problem lösen willst.Und ja – ich empfinde es als ungerecht, dass HartzIV Kinder alle Förderungen dieser Welt erhalten sollen und ich als „Mittelschichtler“ oder „Geringverdiener“ für alles berappen müssen, Klassenfahrt, Zahnkosten, Nachhilfe, Erstausstattung für die Schule etc….
Und nein, diese Kinder sollen auf keinen Fall leer ausgehen – aber es kann nicht angehen, dass ich jetzt seit 1 Jahr für die Klassenfahrt meiner Grossen spare und auf den Elternabenden werden dann gern so Klassenreisen vorgeschlagen, wie mal eben nach Rom, oder eine Skireise. Nach expliziten Nachfragen meinerseits, kam denn tatsächlich von einigen Eltern die Antwort: ähem, ja – wir müssen es ja nicht bezahlen, das regelt die Arbeitsagentur für uns…da kann ich das als so gar nicht gerecht empfinden! Zwei Kinder können mangels Masse nicht mit – da liegen die Eltern mit ihrem Verdienst grad drüber, dass es nix und nader gibt!
Was soll mit deinen Bedürfnissen geschehen? Wer soll dafür zahlen? Du? Der Steuerzahler? Welcher Steuerzahler? Der, der gern ein noch niedrigeres Steuersystem hätte?
Was ist mit den Kindern aus Hartz-IV-Familien?
Brauchen sie ärztliche und zahnärztliche Grundversorgung oder brauchen sie keine? Wer soll gegebenenfalls für Schuhe und Mäntel, für Brillen und Zahnarzt, für Schreibzeug und Hefte, für Bücher und Taschenrechner, für Asthma-Medikamente und Operationen zahlen?
Soll überhaupt jemand für sie zahlen oder geht es auch ohne?
Es reicht halt nicht sich aufzuregen über echte oder vermeintliche Ungerechtigkeiten, wenn man keine Lösung hat. Und du hast keine Lösung.
Ich übrigens auch nicht.
.Geändert von Inaktiver User (16.02.2010 um 13:22 Uhr)
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16.02.2010, 13:11
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16.02.2010, 13:24Inaktiver User
AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?
Die meisten Unterstützer einer Bürgerversicherung wollen zugleich eine Aufhebung der Beitragsbemessungsgrenze erreichen. Das wäre aber geradezu eine Aufforderung an die Gesundheitsindustrie ihre Ansprüche zu erhöhen. Man könnte als Versicherungsnehmer quasi beliebig viel Geld in dieses Fass ohne Boden stecken, ohne es jemals zu füllen.
Das wäre für mich keine Option, und wenn ich @Baufrau richtig verstanden haben, ist es für sie ebenfalls keine.Geändert von Inaktiver User (16.02.2010 um 13:29 Uhr)
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16.02.2010, 13:43
AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?
Die unersättlichen Funktionäre der Ärzte, Krankenhäuser und Apotheker müssen natürlich durch die Politik und die Krankenkassen in die Schranken gewiesen werden.
Warum das bei einer Bürgerversicherung nicht funktionieren sollte, leuchtet mir nicht ein. Natürlich sollte der Gesundheitsminister nicht grade eine Sprechpuppe der Gegenseite sein.
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16.02.2010, 13:50Inaktiver User
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16.02.2010, 15:03
AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?
Ja sicher! Aber denn wäre wohl mal etwas mehr im Krankenkassen- und Rentensäckel. Und bezahlen müssen wir ja so oder so. Nur ich zahl halt doppelt, in die Kassen und dann die ganzen "Extras". ´Vor allen Dingen die Einzahler in die Kassen sollten nicht noch mit immer steigenden "Nebenkosten" drangsaliert werden. Aber ich als Einzahler möchte die Praxisgebühr, Zahnspangen etc. eben nicht noch "on top" bezahlen, sondern in den Leistungen enthalten haben - das wär doch wirklich nur fair nicht wahr ?
So oder so muss unsere Rentenkasse mal schwer überarbeitet werden - aber ich bin eben kein Wirtschaftsweiser und habe die Lösungen nicht parat. Die 1% waren als Beispiel genannt - dann eben der Betrag, der jetzt HartzVlern zugrunde gelegt wird - das ist bei den Einzahlern ja prozentual unterschiedlich...Und was willst du mit den heutigen Rentnern machen, die genau dem leben, was jeden Monat in die Rentenversicherung fließt?
Ganz zu schweigen davon, dass diese 1% nicht einmal annähernd reichen, um die Existenz zu sichern ("in der Höhe des jetzigen Hartz-IV-Bereiches").
Ja natürlich - so wie wir das ja auch seit Jahrzehnten machen, früher hiess es glaub ich noch "Sozialhilfe". Grundversorgung ist ja schon gegeben - in allen Bereichen! Ich möchte aber die gleichen Leistungen - ohne ontop Kosten bei jedem Zahnarzt- oder Arztbesuch berappen zu müssen. Sieh es doch mal so rum, ich möchte die gleichen gesetzlichen Leistungen als Steuerzahler bekommen, die auch ein HartzIVler bekommt erhalten.Was soll mit deinen Bedürfnissen geschehen? Wer soll dafür zahlen? Du? Der Steuerzahler? Welcher Steuerzahler? Der, der gern ein noch niedrigeres Steuersystem hätte?
Was ist mit den Kindern aus Hartz-IV-Familien?
Brauchen sie ärztliche und zahnärztliche Grundversorgung oder brauchen sie keine? Wer soll gegebenenfalls für Schuhe und Mäntel, für Brillen und Zahnarzt, für Schreibzeug und Hefte, für Bücher und Taschenrechner, für Asthma-Medikamente und Operationen zahlen?
Soll überhaupt jemand für sie zahlen oder geht es auch ohne?
Es reicht halt nicht sich aufzuregen über echte oder vermeintliche Ungerechtigkeiten, wenn man keine Lösung hat. Und du hast keine Lösung.
Ich übrigens auch nicht.
Tja, wer hat die Lösung. Ich glaub jeder merkt, dass es so nicht weitergeht - aber da niemand eine Lösung für alles hat wird eben weiter hier ein bissel rumgestückelt und dort ein bissel - aber richtig ändern tut sich leider nix!
Falls das falsch rübergekommen sein sollte - ich will den HartzIVlern nix weg nehmen, davon mal abgesehen, dass das auch wirklich gar nicht mehr möglich ist. Aber ich will zumindest die gleichen Leistungen! Ich will auch nicht erst mein Vermögen (was ich mir hart erarbeitet habe) ausgeben müssen, um dann nach 1 1/2 Jahren so viel (oder wenig) zu bekommen, wie jemand, der noch nichts eingezahlt hat. Auch hier sollten dringend Abstufungen her, meinetwegen ich hab brav 20 Jahre in die Arbeitslosenkasse eingezahlt, dann bitte auch ALG I prozentual pro Jahr berechnen...
Viele GrüßeGeändert von Rotfuchs (16.02.2010 um 15:41 Uhr) Grund: Zitate geordnet ;-)
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16.02.2010, 15:16Inaktiver User
AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?
Was hast du denn da gemacht? -
Bitte markiere deine Kommentare wenigstens in einer anderen Farbe, wenn du sie schon innerhalb des Zitats unterbringen willst.
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16.02.2010, 15:42
AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?
Ich hab mal nachgeholfen.
Bleiben Sie gesund und bleiben Sie bei Trost. (Lisa Feller)
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16.02.2010, 15:58Inaktiver User



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