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  1. Inaktiver User

    AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?

    Zitat Zitat von Wildblume2008 Beitrag anzeigen
    Prinzipiell gebe ich dir recht, aber es ist auch jeder selber sein Glückes Schmied. Und vergiß nicht, dass es interessanter Weise sehr viele ehem. Ossis geschafft haben, die Wende, den Gesellschaftsumschwung persönlich (war teilweise wie ne Gehirnwäsche), wie auch beruflich zu schaffen und heute teilweise besser da stehen, wie die West-Frauen, die nach der Geburt für immer zu Hause geblieben sind und heute dadurch leider Nachteile haben.

    Machnmal denke ich, dass es doch gut war, die kapitalistischen Wirschafts-Mechanismen, die ich sehr viel im Fach Marxismus-Lenismus in der ehm. DDR so gut studiert habe, dass ich erst richtig nach der Wende und bis heute davon profitiere .

    Ich finde nicht, dass hier jemand über diese Frauen bzw. diese Eheleute her zieht, aber es ist nun mal Fakt, dass man sein Lebensglück gut voraus planen muss, vorausschauend denken muss und dann hoffentlich dazu noch ein Quentchen Glück hat wie ich, dass die Pläne letztendlich gut funktioniert haben.

    Ich habe vielleicht ein Quentchen Glück gehabt, aber ich bin vorauschauend in die Gegend von Berlin gezogen, wo ich jetzt wohne, bin sogar 2 Mal noch umgezogen, um mir immer bessere Lebensbedingungen für mich und mein Kind zu erarbeiten und das hat auch was mit Fleiss, Diszplin, Durchsetzungsvermögen und voraus schauenden Denken etc. zu tun.

    Und jetzt erzähle mir nicht, dass diese Chancen oder diese Möglichkeiten bzw. Eigenschaften, die ich hatte bzw. habe , andere Menschen nicht auch hätten oder sogar noch haben, wenn sie jünger als ich sind?

    Du siehst, man kann Dinge von vielen Seiten betrachten und wer mag darüber urteilen dürfen, welche Betrachtungsweise die einzig Richtige ist.

    Wildblume
    Die Jüngeren haben noch alle Chancen, wenn sie flexibel sind, keine Frage. Wenn jüngere Menchen ihre Chancen nicht ergreifen verstehe ich das auch nicht.
    Ich wollte einfach mal darstellen. dass es eben Menschen gibt, die auf Grund von falschen Voraussetzungen, was ihre Planung betrifft in eine solche Situation geraten sind.
    Für dich aus dem Osten Deutschlands war es wahrscheinlich auch eher normal in den Beruf zurückzukehren, wie eben für viele andere auch.
    Vor 20 Jahren gab es in Westdeutschland viele Frauen, die das nicht getan haben, eben wegen fehlender Kinderbetreuung.
    Als mein Ältester in den Kindergarten sollte, hieß aber erst mit 4 Jahren, das war der Normalfall, Krippen gab es nicht. Eine Tagesmutter war zu teuer und wenn dann keine Oma vor Ort war blieb man eben zu Hause. Ich hatte z.B vor den Kindern eine Tätigkeit im Schichtdienst, ging mit Kindern nicht mehr und das betraf damals viele meiner Kolleginnen.
    Es gab auch keine Nachmittagsbetreung in der Schule.
    Hatte eine Familie mehrere Kinder, verteilt auf KiGa und Schule wurde es noch besser. Denn die Grundschule begann manchmal erst um 10 Uhr oder endete schon um 11. Wie sollte Frau da arbeiten gehen. Heute ist das etwas besser geregelt, aber immer noch nicht optimal.
    LG
    ideih

  2. gesperrt

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    AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?

    [QUOTE=Inaktiver User;6754226]

    Was mich so richtig geärgert hat war, dass die zahlreichen Vollzeitmuttis nichts anderes zu tun hatten, als ihren hoffnungsfrohen Nachwuchs vorzuschulen und noch mindestens bis zu 9. Klasse praktisch ihre Schulzeit revivelten, indem sie mit ihren Kindern mitpaukten.

    Und genau das soll endlich aufhören und zwar dadurch dass es Vorschule für alle gibt und Ganztagsschulen.

    Und davon würden auch die Hartz IV - Kinder profitieren, deren Eltern kein Interesse haben, ihre in bestimmt vielen Fällen begabten Kinder zu fördern.



    Hast vollkommen recht, aber wie ich schon mal schrieb, fängt Bildung m.E. schon viel früher, kurz nach der Geburt an und da werden die Grundlagen für ein gutes Bildungsniveau beim Kind gelegt. Wenn die Eltern von Geburt an ihr Kind nicht fördern, also sprachlich, Entwicklungsmotorisch etc. usw., dann nützten auch die vielen Bildungsmöglichkeiten nichts. Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr . Gut, es mag Ausnahmen geben,
    aber die sind garantiert wenig.

    Und ehrlich, selbst wenn ich Vollzeit-Mutter gewesen wäre, verfüge ich nicht mehr über das Wissen, als ehem. DDR-Schülerin, mit meiner Tochter bis heute (8. Klasse) mitlernen zu können. Brint eh erstmal Probleme, weil Pupertät und eine fitte Nachhilfelehrerin kann da und bewirkt da viel mehr als ich und es gibt keinen Streit und Knatsch, weil sich Töchterlein von Mama nichts sagen lassen will .

    Ich gehe derweil meinen Hauswart-Job nach, schwinge entspannt den Wischmop, keiner nervt und ich tue noch was fürs Portmonai und die schlanke Linie .

    Wildblume

  3. gesperrt

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    AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Jüngeren haben noch alle Chancen, wenn sie flexibel sind, keine Frage. Wenn jüngere Menchen ihre Chancen nicht ergreifen verstehe ich das auch nicht.
    Ich wollte einfach mal darstellen. dass es eben Menschen gibt, die auf Grund von falschen Voraussetzungen, was ihre Planung betrifft in eine solche Situation geraten sind.
    Für dich aus dem Osten Deutschlands war es wahrscheinlich auch eher normal in den Beruf zurückzukehren, wie eben für viele andere auch.
    Vor 20 Jahren gab es in Westdeutschland viele Frauen, die das nicht getan haben, eben wegen fehlender Kinderbetreuung.
    Als mein Ältester in den Kindergarten sollte, hieß aber erst mit 4 Jahren, das war der Normalfall, Krippen gab es nicht. Eine Tagesmutter war zu teuer und wenn dann keine Oma vor Ort war blieb man eben zu Hause. Ich hatte z.B vor den Kindern eine Tätigkeit im Schichtdienst, ging mit Kindern nicht mehr und das betraf damals viele meiner Kolleginnen.
    Es gab auch keine Nachmittagsbetreung in der Schule.
    Hatte eine Familie mehrere Kinder, verteilt auf KiGa und Schule wurde es noch besser. Denn die Grundschule begann manchmal erst um 10 Uhr oder endete schon um 11. Wie sollte Frau da arbeiten gehen. Heute ist das etwas besser geregelt, aber immer noch nicht optimal.
    LG
    ideih
    Naja, dann war der Osten ja doch nicht so schlecht, ich weis, schlechter Witz , aber ist schon interessant, wie sich Dinge nach 20zig Jahren doch in gewisser Weise zum guten wenden können, auch wenn sie anfänglich nicht gut waren oder als schlecht angesehen worden sind .

    Ich wusste schon zu Ost-Zeiten, warum ich Berlin so liebe, auch wenn ich erst nach der Wende hier her gezogen bin.

    Wildblume

  4. Inaktiver User

    AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja, da hast du Glück gehabt.
    Als mein Sohn klein war, arbeiteten nur die Frauen, die fitte Eltern hatten, die sie unterstützten.

    Ich verdiente recht viel und konnte mir eine Kinderfrau leisten.

    In ländlichen Regionen ist das so, jetzt wird es langsam besser.

    Was mich so richtig geärgert hat war, dass die zahlreichen Vollzeitmuttis nichts anderes zu tun hatten, als ihren hoffnungsfrohen Nachwuchs vorzuschulen und noch mindestens bis zu 9. Klasse praktisch ihre Schulzeit revivelten, indem sie mit ihren Kindern mitpaukten.

    Und genau das soll endlich aufhören und zwar dadurch dass es Vorschule für alle gibt und Ganztagsschulen.

    Und davon würden auch die Hartz IV - Kinder profitieren, deren Eltern kein Interesse haben, ihre in bestimmt vielen Fällen begabten Kinder zu fördern.

    Ist jetzt OT:
    Ich finde es , dass in meiner Generation Frauen, die ein Studium absolvierten, letztlich die Nachhilfelehrer ihrer Kinder sind/waren und sich beruflich ausklinkten, teilweise klinken mussten.
    Das Studium wurde schließlich aus steuerlichen Mitteln bezahlt.
    Mir ist natürlich bewusst, dass die Politiker kein Interesse daran hatten, uns in's Arbeitsleben zu integrieren.
    Die Babyboomer waren halt ganz einfach zu viele, wir wurden nicht gebraucht.
    Nun das schaut für die heute frisch gut ausgebildeten Frauen anders aus.
    Durch den demografischen Wandel werden die in Zukunft gebraucht. Deshalb der Sinneswandel in der Politik. *ironischgrins*

    Obwohl:
    Zumindest in Bayern kommt es mir immer noch so vor, als ob die vollmundigen Versprechungen ein Lippenbekenntnis sind.
    Da gebe ich dir Recht, nur was sollten denn deiner Meinung nach die erzwungenen Vollzeitmuttis anderes machen, als sich um ihren Nachwuchs zu kümmern?
    Vor 20 Jahren als man noch weit entfernt von Kinderbetreuung und Ganztagesschule war, war das die Regel und auch notwendig. Bei einer Klassenstärke von über 30 Kindern, war es nunmal unumgänglich zu Hause noch etwas mit Hilfe der Eltern nachzuarbeiten. Nachhilfe war eben auch nicht für jeden erschwinglich. Ich kann mich daran erinnern, das mich das Hausaufgaben beaufsichtigen manchmal richtig Nerven gekostet hat und hätte gerne darauf verzichtet.
    Da du eine Kinderfrau hattest warst du fein raus, aber vielleicht hast du auch was verpaßt.
    ideih.

  5. gesperrt

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    AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich hatte z.B vor den Kindern eine Tätigkeit im Schichtdienst, ging mit Kindern nicht mehr und das betraf damals viele meiner Kolleginnen.
    Es gab auch keine Nachmittagsbetreung in der Schule.
    Hatte eine Familie mehrere Kinder, verteilt auf KiGa und Schule wurde es noch besser. Denn die Grundschule begann manchmal erst um 10 Uhr oder endete schon um 11. Wie sollte Frau da arbeiten gehen. Heute ist das etwas besser geregelt, aber immer noch nicht optimal.
    LG
    ideih
    Ich habe nie verstanden, warum meine Schwester sich damals einen Beruf ausgesucht hat, wo von Anfang an klar war, dass sie später mal im Schichtdienst arbeiten muss. Das tut sie bis heute, trotz zwei Kinder, die inzwischen auf die 30zig zugehen. Aber es ist auch einiges schief gegangen bei der ganzen Geschichte, trotz guter Kinderbetreuung und Grosseltern in der Nähe.

    Ich wollte schon immer ins Büro, weil ich genau wusste, dass es da geregelte Arbeitszeiten gibt, am Wochenende und zu Feiertagen frei und bin dann in den West-Teil von Berlin gezogen, weil da die Gehälter einfach höher sind, bis heute, und es normal ist, das Frau Teilzeit arbeiten will und auch kann. S0 viel ich weis, ist das z.B. im Osten immer noch nicht so üblich und da gilt oft noch, entweder Vollzeit arbeiten oder ganz zu Hause sein.

    Und jetzt gehe ich schlafen. Euch allen eine gute Nacht.

    Wildblume

  6. Inaktiver User

    AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?

    Was mich so richtig geärgert hat war, dass die zahlreichen Vollzeitmuttis nichts anderes zu tun hatten, als ihren hoffnungsfrohen Nachwuchs vorzuschulen und noch mindestens bis zu 9. Klasse praktisch ihre Schulzeit revivelten, indem sie mit ihren Kindern mitpaukten.

    Und genau das soll endlich aufhören und zwar dadurch dass es Vorschule für alle gibt und Ganztagsschulen.

    Und davon würden auch die Hartz IV - Kinder profitieren, deren Eltern kein Interesse haben, ihre in bestimmt vielen Fällen begabten Kinder zu fördern.
    Komisch, da sind also Mütter die sich kümmern, scheint aber auch wieder nicht richtig zu sein. Die tun das, was weiter unten den *Hartz IV Eltern* vorgeworfen wird eben nicht zu tun.

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    AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?

    Zitat Zitat von Wildblume2008 Beitrag anzeigen

    Ich habe berulich Männer kennengelernt, die nicht obdachlos sind, aber in die Richtung tendieren, die einen ausgeklügelten Wochenplan haben, wann sie wo und wie in Berlin von Montag-Sonntag kostenlos essen, duschen, Kleidung, Fahrkarten etc. erhalten. Erstaunlich, wie viel Energie und Kraft die da investiert haben. Und dazu erhalten sie noch die volle Unterstützung mit H4.

    Wildblume
    Das hört sich an wie der Wochenplan der Europa-Abgeordneten Koch-Mehrin - die den Steuerzahler allerdings wesentlich mehr kostet als ein H4 - Empfänger.

  8. Inaktiver User

    AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?

    Zitat Zitat von Streuner Beitrag anzeigen
    Von dem Wort 'Dekadenz' war da in den Nachrichten nicht die Rede.

    Ich frage mich: War das von der Redaktion des Bayerischen
    Rundfunks ein Versehen oder Schlamperei, dies nicht
    genauer zu erläutern oder ausführlicher darüber zu berichten oder was
    wollte Bayern2 damit bezwecken?
    Hier stehen ein paar Zitate Westerwelle zu Hartz IV: "Spätrömische Dekadenz" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    "Es scheint in Deutschland nur noch Bezieher von Steuergeld zu geben, aber niemanden, der das alles erarbeitet."
    Klingt gut. Ihm und jedem anderem ist aber klar, wer alles (steuerfinanziert) gemästet wird. Um "klarzustellen" wen er meint -nicht etwa seine Lobbygruppen, große Teile der Wirtschaft, Bankkleptokratie etc- "präzisiert" er.

    ""Wer dem Volk anstrengungslosen Wohlstand verspricht, lädt zu spätrömischer Dekadenz ein."
    Das ist purer Sozialneid "nach unten" und falsche Tatsachen sind es noch dazu. Der feine Herr erwähnt mit keiner Silbe, daß unter denen die er meint Millionen sind, die rackern -also keineswegs "anstrengungslos" etwas "versprochen bekommen", sondern ganz real rackern- und dennoch auf Sozialleistungen angewiesen sind. Er erwähnt nicht, in welchem Umfang Arbeit vernichtet wurde.

    Das ist intelektuell dekadent. Nein, es ist gelogen und eine ganz miese Masche.

    Hört ein Zuhörer den Satz von Westerwelle "wer arbeitet, soll
    auch mehr Geld haben wie jemand, der nicht arbeitet", so
    muss es doch in dessen Kopf *klick* machen und
    hervorschnellen: Der Mann hat doch Recht!
    Erstens entspricht das nicht den Tatsachen -siehe oben- und zweitens ist es die perfide Masche, "Unterschicht" gegen "noch nicht ganz Unterschicht" und "gefühlte Mittelschicht" auszuspielen. WW ist derselbe Spaltpilz wie Koch -optisch und geistig- der die Gesellschaft schwer schädigt.

    Warum distanziert sich Merkel davon?!
    In dem Fall wäre es besser gewesen, nicht eine Heroldin vorzuschicken. Interessant ist auch, was Frau Merkel sagen läßt:
    ""Das ist sicherlich weniger der Duktus der Kanzlerin."
    Die Form gefällt ihr nicht. Die Wortwahl.

    Frau Merkel, was meinen Sie zum Inhalt? Nehmen Sie doch mal Stellung, klar und deutlich. Bald ist NRW-Wahl und es wäre hilfreich, auch Sie einschätzen zu können. Danke sehr.

  9. Inaktiver User

    AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?

    Zitat Zitat von utopia_2020 Beitrag anzeigen
    Das hört sich an wie der Wochenplan der Europa-Abgeordneten Koch-Mehrin - die den Steuerzahler allerdings wesentlich mehr kostet als ein H4 - Empfänger.
    Ja man muß das alles genau planen

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    AW: Hartz-IV-Klage: Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich wollte einfach mal darstellen. dass es eben Menschen gibt, die auf Grund von falschen Voraussetzungen, was ihre Planung betrifft in eine solche Situation geraten sind.
    Für dich aus dem Osten Deutschlands war es wahrscheinlich auch eher normal in den Beruf zurückzukehren, wie eben für viele andere auch.
    Vor 20 Jahren gab es in Westdeutschland viele Frauen, die das nicht getan haben, eben wegen fehlender Kinderbetreuung.
    Als mein Ältester in den Kindergarten sollte, hieß aber erst mit 4 Jahren, das war der Normalfall, Krippen gab es nicht. Eine Tagesmutter war zu teuer und wenn dann keine Oma vor Ort war blieb man eben zu Hause. Ich hatte z.B vor den Kindern eine Tätigkeit im Schichtdienst, ging mit Kindern nicht mehr und das betraf damals viele meiner Kolleginnen.
    Es gab auch keine Nachmittagsbetreung in der Schule.
    Hatte eine Familie mehrere Kinder, verteilt auf KiGa und Schule wurde es noch besser. Denn die Grundschule begann manchmal erst um 10 Uhr oder endete schon um 11. Wie sollte Frau da arbeiten gehen. Heute ist das etwas besser geregelt, aber immer noch nicht optimal.
    LG
    ideih
    So war es bei mir auch, allerdings ist mein Ältester erst 12. Da begann es erst langsam mit einer besserern Betreuung, bei meiner Tochter, 2 Jahre später sah es nämlich schon etwas besser aus.

    Bei mir kam dann aber noch ein Arbeitgeber dazu der mich eigentlich gar nicht mehr haben wollte, "eleganter" Stellenabbau.

    Der Osten hatte/hat dem Westen in Sachen Kinderbetreuung einiges voraus.
    Geändert von Lindaxxx (13.02.2010 um 10:03 Uhr)

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