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    AW: Kapitalismus gescheitert ?

    Die Ausführungen von Ahab kommt der Realität nah, das Konstrukt ist zu kompliziert um es mit wenigen Sätzen zu erklären zudem muss man viele Grundmechanismen kennen um zu erkennen, warum und mit welcher Motivation gewisse Dinge passieren.

    Die Geldbeschaffung der Banken geschieht mittlerweile über die Zentralbanken, da die Kollegen vom anderen Ufern teilweise ausgefallen sind.
    Knackpunkt aber bei den Zentralbanken sind, und das unterscheidet sich wesentlich vom „Kollegen“, die Sicherheiten die für das geliehene Geld hinterlegt werden müssen.
    Das ist auch der Grund, warum die Banken so viel Geschäft untereinander gemacht haben, die haben bei den hinterlegten Sicherheiten geschummelt und Kontrollen gab es nicht höchstens der Chef aber der war ja auch Umsatz-und Gewinngetrieben.

    Das Geld der Zentralbanken ist das „billigste“ Geld mit zum Teil 0,25% Zinsen p.a. aber die Sicherheiten die dafür hinterlegt werden müssen sind 100% sichere Anlagen und jetzt kommen wir zum Knackpunkt.
    Sichteinlagen gehören dazu, also alles was Cash auf den Bankkonten der jeweiligen Bank herumschwirrt ist 100% Sicherheit sowie Bundesschatzbriefe. Aktien werden, wenn ich mich nicht irre, mit 30% bewertet.
    Bundesschatzbriefe, klingelt es? Nein….. dann zurück auf Start.

    Aber die neueste Weltrettungsveranstaltung ist der Fonds zur Kreditvergabe an die Wirtschaft.
    Sorry, aber für wie saudoof hält man ein Volk. Da stellt der Staat Geld für die Banken zur Verfügung, die Banken werden, laut Ackermann, in Eigenregie die Vergabe der Kredite managen und die Merkel verkündet, der Steuerzahler darf nicht belastet werden.
    Es gehört zu elementarsten Grundaufgaben einer Bank die Wirtschaft mit Krediten zu versorgen, was machen die eigentlich nicht, wenn dafür noch mal extra Geld zur Verfügung stellen muss?
    Und vor allen, außerhalb parlamentarischer Kontrolle werden die Banken das selbst in die Hand nehmen!!!
    Die haben bisher kein Geld in die Wirtschaft investiert und werden es auch künftig nicht tun, warum?
    Was ist heute anderes, was vor einem Jahr noch gewesen ist?
    Vermutlich wird GM aus diesem Fonds bedient werden, damit wird es ein offizieller Kredit und die umgehen den ganzen Ärger mit der EU-Aufsicht und falls die Besicherungen des Kredits gegen die Gesetze des Kreditwesensgesetzes verstoßen, weil sie nur ungenügend besichert sind, wird man sich darauf zurückziehen, dass diese Kredite aus einem staatlich besicherten Fonds kommen.
    Oh je, so sorglos sind nicht mal die Kommunisten mit den Geldern umgegangen.

    Europa wird im kommenden Jahr etwa 2 – 3 Millionen weniger Autos benötigen, warum darf Opel nicht zu denen gehören, die morgen weniger Autos verkaufen?

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    AW: Kapitalismus gescheitert ?

    Zitat Zitat von frank60 Beitrag anzeigen
    Die Ausführungen von Ahab kommt der Realität nah
    tja, mittlerweile so langsam.
    Aber wenn ich recht in Erinnerung habe hat er noch vor kurzem den "giralen Geldschöpfungsprozeß" (multiple Geldvermehrung via niedrigem 2% Mindestreservesatz) bestritten! Wollte uns weismachen daß es ihn gar nicht gäbe!!
    Wenig später kam das obskure Geschwätz vonwegen Gold wäre ein gesetzl. Zahlungsmittel. Es ist nichtmal fast so was!
    Und daß man damit (ob so oder so) irgendwas belegen oder widerlegen könne- blanker Nonsens!

    Diese scheibchenweise Findung zur Wahrheit scheint mir doch allzu sehr fremdgetrieben! Unsere Herren Politiker lassen grüßen- seihe Maestro Guttenberg jetzt grade zuletzt. Aber immerhin besser als stur auf (falscher) Linie bleiben, ok.

    das Konstrukt ist zu kompliziert um es mit wenigen Sätzen zu erklären zudem muss man viele Grundmechanismen kennen um zu erkennen, warum und mit welcher Motivation gewisse Dinge passieren.
    Motivation ist doch einerlei!!!!
    Mich interessiert ob ein System funktioniert oder nicht?
    Wenn es nicht funktioniert obwohl die Protagonisten "gute" hehre Ziele verfolgen, taugt es genauso nicht
    wie wenn es nicht funktioniert, weil es mit weniger edel&gut denkenden Protagonisten nicht zurecht kommt.
    Bsp:
    Es ist damit auch die Frage obsolet ob die Geschäftsbanken mitsamt ihren Vorständen, Managern, von übler Gesinnung, quasi des Teufels wären, oder nicht. Solche Fragen zu stellen verbietet sich von selbst, führt zu nix.

    Ein funktionierendes System funktioniert immer.
    Da muß es nur streng genug sein, überschaubar, überblickbar, verifizierbar etc.
    Das Gegenteil ist der Fall in diesem Finanzchaossystem, mit dem wir leben.


    warum hier in 2 und mehr Strängen dazu quer geschrieben wird, ist allerdings erstaunlich!? Entspricht hoffentlich nicht dem Intelligenzniveau der Beitragenden.

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    AW: Kapitalismus gescheitert ?

    Bei einem System, welches physikalischen Gesetzen folgt, erkennst du bereits zu Beginn, ob es funktioniert oder nicht.
    Bei gesellschaftlichen Systemen kommt die Erkenntnis am Ende, wenn es zusammengebrochen ist. Wobei man dann immer noch von einem System spricht obwohl es diese Systematik nie gegeben hat, einigen wir uns auf „Versuch“.

    Nachdem wir nun festgestellt haben, dass Geld unendlich zur Verfügung steht und mit den unendlichen Bedürfnissen der Menschen einhergehen aber demgegenüber nur begrenzte Mittel, Rohstoffe und Möglichkeiten gegenüberstehen, dürfte das derzeitige Geldsystem mit den unendlichen Geldmitteln nicht funktionieren.


    Bis in die Siebziger waren die Währungen mit physischen Gold unterlegt, heute können wir mit dem gesamten jemals geförderten Gold dieser Welt gerade mal unser Schulden in D von 1,6 Billionen bezahlen.
    Grundsätzlich kein Problem, solange wie die Menschen daran glauben, das ihr Geld werthaltig ist und sie ohne Abstriche und zu jeder Tageszeit das dafür geboten bekommen, was man ihnen dafür verspricht.
    Wenn der Glaube an das Geld verloren geht und die Leute etwas werthaltiges, beständiges suchen und in Gold fliehen , dann dürfte sich der Kurs in kürzester Zeit vervielfachen, die Hausse treibt die Hausse.

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    AW: Kapitalismus gescheitert ?

    Zitat Zitat von hombre Beitrag anzeigen
    tja, mittlerweile so langsam.
    Aber wenn ich recht in Erinnerung habe hat er noch vor kurzem den "giralen Geldschöpfungsprozeß" (multiple Geldvermehrung via niedrigem 2% Mindestreservesatz) bestritten! Wollte uns weismachen daß es ihn gar nicht gäbe!!
    Wenig später kam das obskure Geschwätz vonwegen Gold wäre ein gesetzl. Zahlungsmittel. Es ist nichtmal fast so was!
    Und daß man damit (ob so oder so) irgendwas belegen oder widerlegen könne- blanker Nonsens!

    Diese scheibchenweise Findung zur Wahrheit scheint mir doch allzu sehr fremdgetrieben! Unsere Herren Politiker lassen grüßen- seihe Maestro Guttenberg jetzt grade zuletzt. Aber immerhin besser als stur auf (falscher) Linie bleiben, ok.
    Man könnte auf die Idee kommen, dass Du mit Deinem rumproleten Deine intellektuelle Schwerfälligkeit überspielen willst. Denn:
    Das einzige was hier scheibchenweise verläuft ist Dein Erkenntnisprozess - ich schrieb Anfangs wie am Ende das Gleiche. Genutzt hat es aber nicht nicht viel, wie ich sehe. Das die wichtigste Definition der Geldmenge nicht nur das gesetzliche Zahlungsmittel umfasst ist leider immer noch nicht angekommen. Aus diesem, wie hier deutlich wird leider immer noch einbetonierten Unverständnis der verschiedenen Geldmengen, und das schrieb ich praktisch im ersten Satz, kommt aber die Verschwörungstheorie. Die behauptet nämlich einerseits Geld sei nur das gesetzliche von der Zentralbank herausgegebene Zahlungsmittel, und andererseits die Sichteinlagen der Banken seien auch Geld, aber eben Buchhaltungs-Zaubergeld, und die Banken würden dieses zu ihrer Bereicherung selbst herstellen, und zwar aus 2 000 Reserveeinlage 96 000 Voodoogeld. Das war am Anfang quatsch, und ist es immer noch,

    Es stimmt einfach nicht, denn das Geistergeld ist keine Banane, sondern nur dann Geld, wenn man die Definition der Geldmenge nicht nur auf real vorhandenes Geld, sondern auf Zahlungsversprechen ausweitet. Lies es doch nochmal nach, vielleicht hilft das Repetieren dem Verstehen. Ich habe von Anfang an behauptet, nach der engen Definition die von den Verschwörungstheoreitkern vorausgesetzt wird entsteht kein Geld, da es mit der Sicherheit des Kreditnehmers z.B. Kapital, ein Haus etc. das dann an dieser Stelle liquide wird, unterlegt wird, und natürlich dem Zahlungsversprechen der Bank. Im Grund wird doch bei jeder elektronischen Bezahlung kein Geld gezahlt sondern die nur ein Zahlungsversprechen auf Reisen geschickt, und die Bank müsste nun auch auch einen Geldboten mit Hartgeld losschicken der dem Zahlungsversprechen folgt. Der Bote müsste das Geld aber nie auspacken, da das Zahlungsversprechen im Geldkreislauf immer weitergereicht wird, bis es schlussendlich wieder bei einer Bank ankommt. Und da spart man sich halt den mitreisenden Geldboten ein, sondern schickt erst dann echtes Geld, wenn es bei der Empfängerbank ausgezahlt wird und das zahlungsversprechen nicht mehr weiterreist. Es entsteht eben in der engen Definition der Verschwörungswitterer kein neues Geld sondern handelt sich um eine Art Schuldschein auf Reisen. Nix zweitrangeiges Voodoobuchgeld, die Bank muss das Geld tatsächlich bezahlen und zwar über die Gelddbotenzentrale, die den Boten aber nur direkt zum Endempfänger schickt, und ihn das Zahlungsversprechen nicht den ganzen Weg verfolgen lässt.

    Das Gold ein gesetzliches Zahlungsmittel ist habe ich nie behauptet, allerdings sollte inzwischen wenigstens angekommen sein, dass die relevante Geldmenge viel mehr ist als das gesetzliche Zahlungsmittel, nämlich alles was schnell (innerhalb von 2 Jahren) liquidierbar ist, erst recht natürlich die Zahlungsversprechen der Banken. Leider hängst du immernoch in der Geldmengenbestimmung der Verschwörungswitterer fest, wie man an Deiner Behauptung sieht, ich hielte Gold für ein gesetzliches Zahlungsmittel. Weiter belegst Du Dein Unverständnis aber darüberhinaus, wenn Du behauptest, Gold sei von einem gesetzlichen Zahlungsmittel weit entfernt. Da kann man ja nur noch den Kopf schütteln.

    Ich habe auch nicht behauptet, dass Unternehmensanleihen gesetzliches Zahlungsmittel sind, und trotzdem gehören sie zur relevanten Geldmenge, können bei der Zentralbank als Sicherheiten dienen, was nichts anderes bedeutet, das im Fall der Fälle Schulden bei der Zentralbank mit Unterbehmensanleihen getilgt werden können. Manoman.

    Das Gold kam in der anderen Verschwörungstheorie vor, wo es darum ging, dass die von der Zentralbank herausgebene Grobigeldmenge logischerweise nicht ausreicht um diese geliehene Grobigeldmenge plus die Zinsen in Grobigeld zurückzuzahlen weshalb man sich in einer Schuldenfalle befände.

    Wieder ging es um die Definition der Geldmenge. Da es nicht so ist, das Schulden nur mit dem gesetzlichen Zahlungsmittel beglichen werden können, sondern beispielsweise auch in Gold, können die Schulden sehr wohl beglichen werden.

    Tatsächlich kaufen gerade im Augenblick viele Notenbanken Gold, bringen also zusätzliches Grobigeld auf den Markt ohne Zinsen dafür zu Verlangen. Auch mit diesem Grobigeld können die Zinsen bezahlt werden. Nichts anderes beschrieb ich.

    Wirklich nix kapiert? So kompliziert ist das doch wirklch nicht.
    Geändert von Ahab (04.12.2009 um 17:22 Uhr)

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