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    AW: Schwarz-gelbe Wirtschafts- und Steuerpolitik

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hombre,
    ehrlich gesagt, ich verstehe Dein Geschriebenes auch nicht so ganz. Welche Aussagen wiederholst Du? Inwiefern kann ich Grenzen frei wählen? Was ist für Dich "reich"?
    Also schön, hier nochmal meine Aussage, jetzt ohne das Wörtchen "nicht":
    Die Steuerwelt ist einigermaßen in Ordnung, sprich in sich konsistent,wenn folgende Bedingung(en) erfüllt sind...
    Wenn jmd, der ganz schrecklich viel hat, nach Umverteilung (netto) noch spürbar mehr hat als jemand, der nur ganz viel hat.
    Oder wenn jmd, der ganz viel hat, netto noch spürbar mehr hat als jemand, der nur viel hat.
    Oder wenn jemand, der viel hat, netto noch spürbar mehr hat als jemand, der nur mittel hat.
    Oder wenn jemand, der mittel hat, netto noch spürbar mehr hat als jemand, der nur wenig hat.
    Oder wenn jemand, der wenig hat, netto noch spürbar mehr hat als jemand, der nix hat(te).
    Es handelt sich im Grunde um eine immergleiche Forderung ans Steuersystem: Daß, der, der brutto mehr hat, auch netto mehr hat.
    Wenn das nicht erfüllt ist, passt was nicht. Das war meine Aussage.

    Und wer ist gemeint damit, dass er auf seinen Schultern die Wirtschaft trägt?
    Das sind doch ziemlich einfache Fragen.
    Hm, in einfachem Deutsch formulierte Fragen müssen nicht notwendigerweise sachlich leicht zu beantworten sein.
    Würde mich wundern, wenn ich mich geäußert hätte zu "Wirtschaftsschulterern" resp "Leistungsträgern"!?- Aber ich weiss ich werde alt.
    Alle tragen die Wirtschaft. Fest steht, daß Arbeiter und Angestellte ohne Organisatorenköpfe wesentlich weniger effizient produzieren würden, mit einiger Sicherheit würde der Status Quo nicht gehalten werden können, das bereits auf mittlere Sicht!
    Fest steht ebenso, daß lauter Manager und Organisatorenköpfe ohne real Werktätige weit weniger zustandebrächten als sie vielleicht glauben machen wollen, auch sich selbst glauben machen wollen. Sie würden im Endeffekt fast genauso weit zurückgeworfen ohne ihre "Hilfshände", die längst zu ihren wesentlichen Händen geworden sind. Flüchten könnten sie nur dorthin, wo sie Aussicht hätten andere Hilfshände rekrutieren zu können. Gibt es diese Aussicht nicht (mehr), MÜSSEN sie sich arrangieren mit den Werktätigen.
    Darüberhinaus gibt es im Kapitalismus eine 3.Klasse.Die der reinen Kapitalisten, die ausschließlich von dem Zinsertrag ihres Vermögens leben kann und das im Überfluß.
    Der Nachweis, daß die Existenz dieser Klasse einen (ökonomischen) Sinn hat, oder daß die Existenz dieser Klasse zumindest als notwendiges Übel quasi in Kauf zunehmen ist, wäre noch zu erbringen.


    Charity
    OK, find ich zb,wenn Leute aufstrebenden oder auch abhalfternden Künstlernaturen ein Bakschisch in den Hut geben, wenn sie was darbieten, das gefällt.

  2. Inaktiver User

    AW: Schwarz-gelbe Wirtschafts- und Steuerpolitik

    Hallo hombre, Danke für Deine Antwort.
    Jetzt weiß ich, was Du meintest.
    Was Dein von Beispiel mit den Künstlern anbelangt, das ist nicht Charity, sondern Mäzenatentum.

    Genscher hat gestern übrigens angedeutet, dass das mit den Steuersenkungen demnächst nichts wird. So ein Wunder. So schnell!

  3. Inaktiver User

    AW: Schwarz-gelbe Wirtschafts- und Steuerpolitik

    Sorry, hatte dies erst jetzt gelesen:

    Zitat Zitat von Wolfgang60 Beitrag anzeigen
    Hi Micheline, man sollte ja als Linke(r) auch mal bei der Konkurrenz reinlesen: Mich interessiert Politik nicht nur im Sinne "linker" Thematik, sondern bin offen für alle anderen ebenso - sofern sie PRO im Sinne der Menschen entscheiden und handeln.
    Im Gespräch: Politökonom Henrik Enderlein: „Für Steuersenkungen zahlen die Armen“ - Wirtschaftspolitik - Wirtschaft - FAZ.NET
    und mal gucken was dort so alles geschrieben steht

    Grüßle
    Wolfgang
    Meine Antwort dazu:

    Ohja! Man sollte viel mehr und kreuz und quer lesen
    umso besser umgeht man Medienmanipulationen.

    Zuerst dies: Niemand muss sich diese Links die ich setze anschauen. Wen es interessiert wird es zumindest jeweils eine Minute tun -das reicht um zu erkennen ob es weiter interessiert- .
    Wen diese Themen sowieso nicht interessieren, läßts ganz einfach.


    Zum Beispiel dieses hier zum Thema Arbeitsmarkt und Auswirkungen von Mindestlöhnen:
    Niedrige Löhne - zwei Konzepte gegen den Sog nach unten (Böckler Boxen)
    Warnung vor Arbeitsplatzverlusten auf wackeligem Fundament (Böckler Boxen)
    http://www.boeckler.de/pdf/impuls_20...beitsmarkt.pdf

    Das hier auch: Wie die offiziellen Arbeitslosenzahlen manipuliert werden | Big Brother is watching you


    Aber auch dies wäre wichtig zu wissen (interessiert aber kaum einen)

    Der Verrat am Volk wird paraphiert: hin zu einer Diktatur | Big Brother is watching you

    Leider habe ich meistens zu wenig Zeit um es auch noch zu kommentieren. Ich denke jeder kann sich seine Meinung selbst bilden - wie auch immer
    Geändert von Inaktiver User (08.11.2009 um 15:44 Uhr) Grund: Ergänzung

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