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05.11.2009, 21:31Inaktiver User
AW: Westerwelle als Außenminister?
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05.11.2009, 21:33
AW: Westerwelle als Außenminister?
taoline hat genau das ausgesprochen,was ich eben gedacht habe. Ausserdem bin ich der Meinung,dem Mann sollte ruhig seine Chance gegeben werden. Gemeckert werden kann hinterher immer noch.....
Leben und lebenlassen
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05.11.2009, 22:16
AW: Westerwelle als Außenminister?
Noch ein paar Anmerkungen zum Duzen in Frankreich und Spanien. Wie schon gesagt wurde, ist das Duzen in den USA gang und Gäbe.
Frankreich unterscheidet sich sehr wenig von Deutschland (ein Teil meiner Familie sind Franzosen - Kriegsbedingt, ich habe genug mit ihnen zu tun). Das ist ähnlich wie bei uns eher eine Generationsfrage. Aber auch im Lager der älteren Generation sieht man es ähnlich wie bei uns nicht mehr so eng.
Spanien ist faszinierend. Zur Zeiten der Diktatur war man überkorrekt, duzen ging überhaupt nicht. Freunde sagen mir, dass sogar in Familien bis Mitte der 60er Jahre Kinder die Eltern gesiezt haben. Und jetzt nachdem wir eine Demokratie haben, schlägt das Pendel voll zurück. Da grenzt es schon fast an ein Wunder, wenn man nach 3 Minuten Bekanntschaft noch beim Sie ist. Auch im Geschäftsleben.
Daher sehe ich das nicht so eng wie manche hier. Wenn Guido (den ich nicht persönlich kenne, obwohl ich Guido und nicht Westerwelle sage) schnell beim Du ist, dann soll er doch. Genossen duzen sich ja auch sehr schnell, auch Genossen aus verschiedenen Ländern. Also take it easy.Ich bin, also denke ich
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05.11.2009, 22:19Inaktiver User
AW: Westerwelle als Außenminister?
Die gaben sich sogar Zungenküsse. * schüttel brrr*
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05.11.2009, 22:43Inaktiver User
AW: Westerwelle als Außenminister?
Endlich klärt sich auf, weshalb Guido Leuten wie dem französischen Außenminister sein Du aufdrängt:
"Westerwelle glaubt an Freundschaft in den Genen"
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05.11.2009, 22:53Inaktiver User
AW: Westerwelle als Außenminister?
Ich denke mal, es ist, zumindest bei den Menschen, die Westerwelle eher kritisch gegenüberstehen, der Eindruck, dass Westerwelle mit diesen zur Schau gestellten (?) Vertraulichkeiten vermitteln will, die ganze Welt habe genau (und nur) auf ihn gewartet.
Er wirkt einfach, wie gewohnt, schlicht ne Spur zu 'laut'!
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05.11.2009, 23:02
AW: Westerwelle als Außenminister?
No one can reach him the water.
Körperlich Distanz
Sozial zusammen
You'd have to be here
I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
It's northerly facing and close to an open fjord
The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
Calling so slowly from summer's before
Kari Bremnes
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05.11.2009, 23:12Inaktiver User
AW: Westerwelle als Außenminister?
Ja, das ist ein wesentlicher Aspekt. Es ist wieder genau das, was diejenigen, die ihn nicht mögen, mit am meisten an ihm stört: dieses Billige, Laute, Aufdringliche, Unreife.
Insgesamt wirkt ein solches Verhalten ganz einfach unprofessionell. Sein Coach, Genscher, hat sich nie so verhalten, und auch sonst weiß ich von keinem deutschen Außenpolitiker, der sich so aufgeführt hätte.Geändert von Inaktiver User (05.11.2009 um 23:19 Uhr)
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05.11.2009, 23:19Inaktiver User
AW: Westerwelle als Außenminister?
Ich finds, wie gesagt, einfach zu laut.
Wenn man grad den Antrittsbesuch hinter sich hat (bei dem wohl wenig wirklich substanzielles verhandelt wird) und dann Wert drauf legt, festzustellen dass man mit dem französischen Kollegen per Du ist ... dann schäme ich mich schon etwas fremd.
Wenn man in wirklich wichtigen Dingen Einigungen erzielt, und im Zuge derartiger Verhandlungen durchblicken lässt, dass man sich auch gegenseitiger persönlicher Wertschätzung erfreut ... OK ... aber wenn derartiges zu ner vorschnellen Meldung (statt zur Tatsachenbeschreibung) verkommt ... nun ja ...
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05.11.2009, 23:31Inaktiver User
AW: Westerwelle als Außenminister?
Eben.Wenn man in wirklich wichtigen Dingen Einigungen erzielt, und im Zuge derartiger Verhandlungen durchblicken lässt, dass man sich auch gegenseitiger persönlicher Wertschätzung erfreut ... OK ... aber wenn derartiges zu ner vorschnellen Meldung (statt zur Tatsachenbeschreibung) verkommt ... nun ja ...
Es hat in der deutschen Außenpolitik immer wieder gute persönliche Kontakte, und sogar große Freundschaften gegeben, z.B. Helmut Schmidt und Giscard d'Estaing, Helmut Kohl und Francois Mitterand, Joschka Fischer und Madeleine Albright, aber so etwas entwickelt sich und ergibt sich nicht innerhalb von Minuten.
Westerwelles erste und ziemlich emotionalisierte Herangehensweise an sein Amt ist davon bestimmt, wie er wirkt, und nicht davon, was er im Zusammenspiel mit Amtskollegen anderer Länder bewirkt. Er äußert sich zu früh und zu exaltiert. Das ist es, was auf mich unprofessionell - aber auch typisch - wirkt.
.Geändert von Inaktiver User (05.11.2009 um 23:38 Uhr)



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