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    AW: Westerwelle als Außenminister?

    Zitat Zitat von Streuner Beitrag anzeigen
    Wohl gemerkt, 11(!) Jahre lang vor der Wahl...

    Das ist, als würde man kurz vor dem Gipfelkreuz zweifeln,
    ob man nicht doch den Berg dort drüben... besteigen wollte
    Noch ist ja gar nix passiert. Aufregen kann man sich immer noch, wenn es soweit ist.

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    AW: Westerwelle als Außenminister?

    Zitat Zitat von Taoline Beitrag anzeigen
    Und das Politiker vor der Wahl was anderes sagen als nach der Wahl, ist ja nun auch keine Erfindung der FDP, ich sage nur Ypsilanti .
    Heisst das, die FDP könne lügen nach der Wahl und es würde jeden nur amüsieren?
    Körperlich Distanz
    Sozial zusammen


    You'd have to be here
    I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
    It's northerly facing and close to an open fjord
    The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
    Calling so slowly from summer's before

    Kari Bremnes

  3. Inaktiver User

    AW: Westerwelle als Außenminister?

    Bisher bleibt die FDP bei ihren Wahlaussagen.

    Aber natürlich müssen sich die drei Parteien der geplanten Koalition jetzt zusammenraufen. Diese Verhandlungen haben noch nicht einmal begonnen, und welche Ergebnisse sie bringen, steht in den Sternen. Dabei muss jedem mit einem IQ über 50 klar sein, dass jede Partei Abstriche von ihrem Programm machen muss. Es geht also nicht darum, ob Wahlversprechen gebrochen werden, sondern was unter den gegebenen Umständen einer Koalition aus 3 Parteien umsetzbar ist.

    Wenn man Wahlprogramm und Regierungsprogramm einer Partei (egal welcher!!) kritisch nebeneinander stellen will, dann muss man ddieser Partei die absolute Mehrheit im Bundestag und eine Mehrheit im Bundesrat geben.

    Auch SPD und Grüne haben in der Vergangenheit so manche Kröte schlucken müssen, genau wie Union und FDP es getan haben und jetzt wieder tun werden.



    Nur mal so: Warum kritisieren diejenigen, die die FDP (bzw. die Union) sowieso nicht gewählt haben, die erwarteten Kompromisse (sogar ehe man sie kennt) ?? Man könnte doch froh sein, dass die Wähler der kommenden Regierung am Ende doch Mindestlöhne, alternative Energien, Gesundheitsfonds und hohe Steuern akzeptieren müssen? Denn das wollten doch die Wähler von SPD, Grünen und Linken ?


    Warten wir doch erst einmal ab, was im Regierungsprogramm steht, wer im Kabinett welche Verantwortung übernimmt, und wie das Programm dann auch umgesetzt wird.

    Und dann dürfen die Kritiker gern bei der nächsten Wahl Union oder FDP wählen!



    P.S.: Da ja einige hier außer Westerwelle niemanden von der FDP kennen, ein Link über weitere liberale Politiker:

    Bundestagswahl - Politik - FAZ.NET

  4. Inaktiver User

    AW: Westerwelle als Außenminister?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ganz ernsthaft:
    Westerwelle sollte die Chance bekommen, all das, was er mehr als 10 Jahre lang ununterbrochen gefordert und gepredigt hat, in die Praxis umzusetzen. Wirtschaftsförderung und Steuersystem - seine Lieblingsthemen, seine einzigen Themen, und somit auch die einzigen Themen seiner Partei.
    Dafür wurde er gewählt. Genau dafür, und sicher nicht für das Außenministerium.

    Als Superminister für Wirtschaft und Finanzen kann er uns mal so richtig zeigen, dass wir ihn immer unterschätzt haben und dass er tatsächlich die Wirtschaft erfolgreich fördern und das Steuersystem einfacher und gerechter machen kann.
    Hat er sich wirklich als so wirtschaftskompetent erwiesen? Sehe ich gar nicht so. Die FDP steht doch in erster Linie für Steuersenkungen und Erleichterungen für Arbeitgeber. Dass kann zum Ansiedeln neuer Firmen durch Kostensenkungen führen ... aber ganz viele Probleme sind dann nicht gelöst.
    Welche Vorschläge hat die FDP zur Regelung der internationalen Finanzmärkte? Der Ursprung der aktuellen Krise, verantwortlich für Arbeitslosigkeit und enorme Staatsschulden? Sind da konkrete Lösungsvorschläge auf nationaler/internationaler Ebene gekommen? Wie wollen sie Verantwortung und längerfristiges Denken als bis zum nächsten Boni zurück in die Wirtschaft bringen? (Bitte sagt es mir, wenn da tolle Ideen proklamiert wurden und nicht nur weiter so, ist halt so).

    Wie wollen sie wirklich zukunftsträchtige, nachhaltige Industrien fördern? Er will doch jetzt schon Steuersubventionen für eine der modernsten Industrien, nämlich erneuerbare Energien eindämmen... Ist das weitsichtiges Wirtschaften? Denken über den eigenen Geldbeutel und die nächste Bundestagswahl hinaus?
    Geändert von Inaktiver User (05.10.2009 um 09:07 Uhr)

  5. Inaktiver User

    AW: Westerwelle als Außenminister?

    Die FDP will keinesfalls Subventionen für erneuerbare Energien stoppen. Was allerdings vorgschalgen wird, ist, dass die Subventionen für die Photovoltaik-Industrie gekappt werden, die trotz (wegen!!!) aller Subventionen hinter die Konkurrenz aus Fernost zurückfallen, weil sie sich in ihrer Nische bequem eingerichtet und auf Innovation und Effizienz verzichtet haben.

    Und dieser Vorschlag kommt nicht allein von der FDP!

  6. Inaktiver User

    AW: Westerwelle als Außenminister?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Bisher bleibt die FDP bei ihren Wahlaussagen.

    Aber natürlich müssen sich die drei Parteien der geplanten Koalition jetzt zusammenraufen. Diese Verhandlungen haben noch nicht einmal begonnen, und welche Ergebnisse sie bringen, steht in den Sternen. Dabei muss jedem mit einem IQ über 50 klar sein, dass jede Partei Abstriche von ihrem Programm machen muss. Es geht also nicht darum, ob Wahlversprechen gebrochen werden, sondern was unter den gegebenen Umständen einer Koalition aus 3 Parteien umsetzbar ist.

    Wenn man Wahlprogramm und Regierungsprogramm einer Partei (egal welcher!!) kritisch nebeneinander stellen will, dann muss man ddieser Partei die absolute Mehrheit im Bundestag und eine Mehrheit im Bundesrat geben.

    Auch SPD und Grüne haben in der Vergangenheit so manche Kröte schlucken müssen, genau wie Union und FDP es getan haben und jetzt wieder tun werden.



    Nur mal so: Warum kritisieren diejenigen, die die FDP (bzw. die Union) sowieso nicht gewählt haben, die erwarteten Kompromisse (sogar ehe man sie kennt) ?? Man könnte doch froh sein, dass die Wähler der kommenden Regierung am Ende doch Mindestlöhne, alternative Energien, Gesundheitsfonds und hohe Steuern akzeptieren müssen? Denn das wollten doch die Wähler von SPD, Grünen und Linken ?


    Warten wir doch erst einmal ab, was im Regierungsprogramm steht, wer im Kabinett welche Verantwortung übernimmt, und wie das Programm dann auch umgesetzt wird.

    Und dann dürfen die Kritiker gern bei der nächsten Wahl Union oder FDP wählen!



    P.S.: Da ja einige hier außer Westerwelle niemanden von der FDP kennen, ein Link über weitere liberale Politiker:

    Bundestagswahl - Politik - FAZ.NET
    Ich hätte es nicht besser ausdrücken können. Volle Unterstützung.

  7. Inaktiver User

    AW: Westerwelle als Außenminister?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nur mal so: Warum kritisieren diejenigen, die die FDP (bzw. die Union) sowieso nicht gewählt haben, die erwarteten Kompromisse (sogar ehe man sie kennt) ?? Man könnte doch froh sein, dass die Wähler der kommenden Regierung am Ende doch Mindestlöhne, alternative Energien, Gesundheitsfonds und hohe Steuern akzeptieren müssen? Denn das wollten doch die Wähler von SPD, Grünen und Linken ?
    Gesundheitsfond ist das Leibprojekt von Angela Merkel und hat nichts mit den Modellen von SPD, Grünen und Linken zu tun. Alles andere finde ich tatsächlich wichtig und mit Steuern zahlen habe ich weniger Probleme als mit Staatsdefizit und hoher Arbeitslosigkeit (und einer immer größer werdenden Differenz zwischen arm und reich). Trotzdem: SPD, Grüne und Linke sind 3 sehr verschiedene Parteien - Bitte nicht alles über einen Kamm scheren selbst wenn sie in Zukunft koalieren - eine Liebesehe wird das nicht.

    Bin dann mal weg für heute.
    Geändert von Inaktiver User (05.10.2009 um 09:53 Uhr)

  8. User Info Menu

    AW: Westerwelle als Außenminister?

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    Heisst das, die FDP könne lügen nach der Wahl und es würde jeden nur amüsieren?
    Nö, das heißt nur, dass alle Nicht-FDP/CDU-Wähler mit ihren Vorwürfen des Wahlbetrugs vorsichtiger sein sollten - zumal bisher noch gar kein Regierungsprogramm steht.
    Aber ich erinnere mich, dass einige von denen, die hier diese Vorwürfe in den Raum stellen, Ypsilantis Vorgehen völlig in Ordnung fanden und alle, die das als Wählerbetrug empfanden, für naive "Dummchen", die von Politik keine Ahnung haben, hielten.

  9. Inaktiver User

    AW: Westerwelle als Außenminister?

    Quatsch - Wahlversprechen ist Wahlversprechen und jeder sollte z.B. ganz klare Versprechen halten, dass in Koalitionen Kompromisse gemacht werden müssen ist auch klar.

    Da sollte jeder nicht so parteiblind sein und den Parteien, mit denen man sympathisiert mehr "erlauben". Im Gegenteil, ich ärgere mich viel mehr, wenn Parteien, denen ich näher stehe als der FDP, sowas machen ... Ypsilantis Vorgehen war mehr als ungeschickt.

  10. Inaktiver User

    AW: Westerwelle als Außenminister?

    Zitat Zitat von Taoline Beitrag anzeigen
    Nö, das heißt nur, dass alle Nicht-FDP/CDU-Wähler mit ihren Vorwürfen des Wahlbetrugs vorsichtiger sein sollten - zumal bisher noch gar kein Regierungsprogramm steht.
    Aber ich erinnere mich, dass einige von denen, die hier diese Vorwürfe in den Raum stellen, Ypsilantis Vorgehen völlig in Ordnung fanden und alle, die das als Wählerbetrug empfanden, für naive "Dummchen", die von Politik keine Ahnung haben, hielten.
    Zumal es bei Frau Ypsilanti um den Ausschluß einer Regierungskonstellation ging die sie den Wählern vorher versprach.

    Aber wer wirklich glaubt, daß eine Partei in einer Koalition ihr gesamtes Programm durchsetzen zu können, der ist extrem naiv.
    Ich glaube das würde noch nichteinmal gelingen wenn sie alleine regieren könnte.

    Jede Partei wird Kompromisse machen müssen, gezwungen durch den Realismus in einer Koalition oder durch Sachzwänge die sich jederzeit ergeben können und eine Neueinschätzung der Situation erforderlich machen können.

    Das ist meilenweit von Wortbruch und Wahllügen entfernt.

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