Frage an die Kritiker Westerwelles:
Wer von den Linken wäre denn im Falle einer Koalition RRG für das Außenamt (und die Vizekanzlerschaft) qualifiziert gewesen?
Gysi ????
Lafontaine ????
Wagenbach ??????
Und es sage mir jetzt keiner, dass die Linke um der guten Sache willen auf solche Posten verzichtet hätte ....
Westerwelle ist jedenfalls wesentlich besser für den Job qualifiziert als irgendjemand von den Linken (oder auch von den Grünen).
P.S.: und nein, der SPD hätte das Amt mit ziemlicher Sicherheit nicht zugestanden ...
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04.10.2009, 09:43Inaktiver User
AW: Westerwelle als Außenminister?
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04.10.2009, 09:53Inaktiver User
AW: Westerwelle als Außenminister?
Warum ich für Westerwelle als Aussenminister bin, habe ich ja schon begründet (damit er sich auf was anderes als die Wirtschaft konzentriert
)
Ich hätte kein Problem mit ihm, er ist mir nicht sympathisch, aber muss er das sein?
Bei den Linken sehe ich auch niemanden ... was wohl auch daran liegt, dass mir der Verein mit seinem Gemisch aus linken Sozialdemokraten aber auch Alt-kommunisten etcpp. mind. genau so unsympathsch ist und dazu noch weitaus unprofessioneller als die FDP.
Also: Kein Freund der FDP sein heisst NICHT, Freund der Linken zu sein.
Bei den anderen Parteien sehe ich überall seriöse Politiker - von Trittin, Kühn über Steinmeier, Steinbrück ... bei der CDU/CSU auch einige. Wo ist das Problem?
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04.10.2009, 11:19Inaktiver User
AW: Westerwelle als Außenminister?
Ist das wichtig?
Hat auch nur einer der Links-Wähler geglaubt, dass sich diese Frage stellen würde?
Außer Schwarz-Gelb stand von Anfang an nur eine weitere Runde der Großen Koalition ernstlich zur Debatte. Und selbst wenn es anders gewesen wäre - die tatsächlichen Wahlergebnisse sind dir doch sicher bekannt.
Was sollen solche Spekulationen also?
Jetzt geht es nicht um die Rolle von Wagenknecht in der Linkspartei, oder darum, ob sich Lafontaine besser als Außenminister oder als Wirtschaftsminister eignen würde. Jetzt geht es vielmehr darum, ob Guttenberg subobtimal eingesetzt bleiben solle und ob Westerwelle sich aus der Verantwortung stehlen soll bzw. kann.
Ich bin der Meinung, dass ein Außenminister Westerwelle haarscharf an einen Wahlbetrüger herankommt. Dem Wählerwillen entspricht es sicher nicht, ganz im Gegenteil. Er hat niemals, zu keinem Zeitpunkt, erkennen lassen, dass er irgendwelche Ambitionen, Interessen, geschweige denn Fähigkeiten im Bereich Außenpolitik hat. Sein Thema waren Wirtschaft und Finanzen, und zwar ausschließlich.
Es könnte die große Chance sein SEIN Thema politisch zu gestalten. Aber er wird sich wohl lieber ins bequemere Außenministerium davonschleichen und es einem anderen Deppen überlassen, die Kastanien aus dem Feuer zu holen. Ja, genau. Wenn ich mich in Westerwille nicht sehr täusche, wird er genau das machen, denn im Grunde ist er wohl doch nur ein Großmaul, das nie die Absicht hatte sich persönlich an seinen Sonntagsreden messen zu lassen. Schon gar nicht in wirtschaftlich derartig schwierigen Zeiten.
.Geändert von Inaktiver User (04.10.2009 um 11:28 Uhr)
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04.10.2009, 11:32Inaktiver User
AW: Westerwelle als Außenminister?
@ Blautanne
Die Vizekanzler der FDP waren nicht immer, aber in den meisten Fällen Außenminister. Und es gab nie einen Hinweis im Wahlkamüpf, dass Westerwelle NICHT Außenminister werden wollte (auch nicht, dass er es werden will).
Insofern ist dein Kommentar zum "Wahlbetrug" Unsinn.
Aber natürlich könnte er auch ein wirtschaftsnahes Ressort übernehmen.
Allerdings würde ich wetten, dass eine solche Entscheidung hier genauso negativ kommentiert würde, wie eine Entscheidung fürs Außenamt oder gar den Fraktionsvorsitz. Hat nix mit Westerwelles Qualifikationen zu tun, sondern mit dem Frust derjenigen, für die die falsche Konstellation die Wahl gewonnen hat.
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04.10.2009, 11:59Inaktiver User
AW: Westerwelle als Außenminister?
Da die SPD eine Koalition mit Der Linken von vornherein ausschließ, und Die Linke mit der Außenpolitik der SPD ebenfalls,
war es auch nicht nötig, ein Schattenkabinett vorzustellen.
Die Linke ist im realistischen Bewusstsein, Oppositionspartei zu bleiben, in den Wahlkampf gegangen.
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04.10.2009, 12:07Inaktiver User
AW: Westerwelle als Außenminister?
djgm01,
die Parteivorsitzenden der FDP hießen nicht immer, aber meistens Hans Dietrich Genscher.
Es gibt kein Abonnement auf bestimmte Ämter. War es nicht Ww selber, der das sagte?
Niemand, auch nicht der begeistertste Ww-Fan, kann behaupten, dass Westerwelle sich für das Außenresort persönlich profiliert habe.
Warum ein Resort übernehmen, für das er bisher nicht die geringste Neigung zeigte? Zu dessen Inhalten er in seiner bisherigen politischen Laufbahn und auch während des Wahlkampfs kaum je etwas zu sagen hatte? Für das ihn niemand gewählt hat?
Gibt es dafür irgend einen rational nachvollziehbaren Grund? Nein. Keinen einzigen.
Ich glaube, er ist ein Großmaul, das es - wenn es darauf ankommt - anderen überlässt, die Kohlen der Wirtschafts- und Finanzkrise aus dem Feuer zu holen.
Offensichtlich liegst du falsch, wie mein Posting und die Reaktion von micheline49 zeigt.Allerdings würde ich wetten, dass eine solche Entscheidung hier genauso negativ kommentiert würde, wie eine Entscheidung fürs Außenamt oder gar den Fraktionsvorsitz. Hat nix mit Westerwelles Qualifikationen zu tun, sondern mit dem Frust derjenigen, für die die falsche Konstellation die Wahl gewonnen hat.
Aber warum kümmert es euch denn überhaupt, ob diejenigen, die Westerwelle sowieso nicht gewählt haben, ihm lieber zuwinken, wenn er sich an einer Gangway verabschiedet, oder ob sie lieber sehen, wie er als Tiger startend als Bettvorleger des Superministeriums landet?
Warum wollt ihr euch denjenigen FDP-Kritikern anschließen, die - wie frollein2000 - hoffen, dass Ww Außenminister wird, weil er dann weniger "Schaden" anrichtet, als wenn er seine Reden wahr macht?
Wo bleiben die Wünsche der FDP-Wähler? Haben sie völlig verdrängt, wofür sie ihn gewählt haben? Dabei ist das doch noch gar nicht sooo lange her.
.Geändert von Inaktiver User (04.10.2009 um 13:58 Uhr)
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04.10.2009, 12:08Inaktiver User
AW: Westerwelle als Außenminister?
Oder wollten sie, die ihn wählten, vielleicht einfach die Große Koalition abwählen? Ich gebe Dir aber recht: Es ging es bei Guido ganz sicher nicht um außenpolitische Schwerpunkte.
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04.10.2009, 14:30Inaktiver User
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04.10.2009, 15:10
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04.10.2009, 16:06Inaktiver User
AW: Westerwelle als Außenminister?
Hallo djgm01,
du hast heute offenbar beschlossen das Motto zu befolgen: -"jetzt stellen wir uns ma ganz domm".
Seit wann ist es egal, welcher der vielen Politiker einer Partei welche Aufgabe übernimmt?
In anderen Parteien haben die Politiker jeweils eine eigene Persönlichkeit, eigene Meinungen und eigene Prioritäten. Aus der FDP kennt man aber nur Westerwelle (und seinen Kofferträger Niebel), die Meinungen von Westerwelle, die Themen von Westerwelle und die Prioritäten von Westerwelle.
Ist der Rest der FDP geklont? Sind deren Meinungen, Standpunkte, politischen Vorstellungen identisch mit jenen des Großen Vorsitzenden? - Nicht einmal in einer 4-köpfigen Familie haben immer alle die gleiche Meinung; in der FDP offenbar schon.Geändert von Inaktiver User (04.10.2009 um 16:12 Uhr)


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