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  1. Inaktiver User

    AW: Notwendigkeit von Mindestlöhnen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Der Missionierung hier im Forum nach scheint wohl die LINKE selbst nicht an die 10% + X am 27.09. zu glauben. Da werden hier selbst Fragen beantwortet werden, die garkeiner gestellt hat.

    Zudem fällt auf, dass das vermeintliche Parteiprogramm der LINKE hier überhaupt keine Rolle spielt, nur immer der Hinweis dass alle die nicht nur am Alex vor Gysi stehen und hören "Grundeinkommen für abgammeln" und Beifall klatschen, sondern auch mal gucken, ob sowas auch realistisch umsetzbar ist, alles Spinner sind die keine Ahnung haben und sich mal lieber freuen sollen, dass mal einer die Nöte der Menschen ernst nimmt.
    you made my day!

  2. Inaktiver User

    AW: Notwendigkeit von Mindestlöhnen

    Zitat Zitat von blackjack21 Beitrag anzeigen
    Hast Du Deine Brille vergessen oder in der zweiten Klasse bei der Mengenlehre nicht aufgepasst?
    Benötigt man für deine Ausführungen die Mengenlehre ?

    Wo schreibe ich von "alle"?
    Wenn ich die Summe (Mengenlehre?) der Hartz IV Empfänger die du hier schon zitiert hast - verschiedene Kategorien die allesamt die Leistungsträger belasten - und von denen du nicht allzuviel an Hintergrund zu haben scheinst zusammenzähle (Mengenlehre?), kommt es meinem "ALLE" schon sehr nahe....

  3. Inaktiver User

    AW: Notwendigkeit von Mindestlöhnen

    Zitat Zitat von blackjack21 Beitrag anzeigen
    Es gibt bereits einen Mindestlohn, falls Dir das nicht bekannt ist. Er richtet sich nach dem jeweilig gültigen Branchen-Tarifvertrag. Arbeitnehmer dürfen nicht für weniger als (glaube ich) 50% der dort geregelten Mindestsätze beschäftigt werden.
    Eine Mindestlohnregelung mit Bezug auf Tarifverträge hilft nur etwas, wenn es auch einen Tarifvertrag gibt. Für viele Berufe gibt es den nicht.

    Zitat Zitat von blackjack21 Beitrag anzeigen
    Obwohl, wenn alles teurer wird, kommt bestimmt wieder der Umverteilungsruf. Dann muss eben alles andere auch noch bezahlt werden, richtig?
    Das ist wirklich Unsinn. Es geht nicht um Umverteilung, sondern um gerechten Lohn. Oder findest du es angenmessen, dass in manchen Branchen für unter 5 Euro gearbeitet werden muss? Dass Menschen von ihrem Lohn nicht mal ansatzweise leben können, obwohl sie 40 Stunden die Woche dafür arbeiten gehen?

    Ich wüsste nicht, was es mit "Träumereien" zu tun hat, wenn die eigene Arbeit einen ernähren soll und nicht die Zuzahlung aus Steuergeldern.

  4. Inaktiver User

    AW: Notwendigkeit von Mindestlöhnen

    "Grundeinkommen für abgammeln"
    ***kein Kommentar ***

    und sich mal lieber freuen sollen, dass mal einer die Nöte der Menschen ernst nimmt.
    Wer nimmt sie denn ernst ?

    Micheline bist du eigentlich Parteimitglied bei den Linken?
    Ist das wichtig für dich ? Welcher Partei gehörst denn du an ?

    Ressortleiterin "Internet-Akquise"
    Na klar doch

  5. Inaktiver User

    AW: Notwendigkeit von Mindestlöhnen

    Meine Parteizugehörigkeit steht nicht zur Debatte - ich missioniere hier nicht!

  6. Inaktiver User

    AW: Notwendigkeit von Mindestlöhnen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ***kein Kommentar ***
    Wäre aber mal gut wenn einer käme. Bisher ist ausser seitenlangen Copy&Paste Berichten, die häufig garnix mit dem Thema zu tun haben und irgendwelchen "Quelle?" Fragen von deiner Seite aus so gut wie nichts konstruktives gekommen.

  7. User Info Menu

    AW: Notwendigkeit von Mindestlöhnen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das ist wirklich Unsinn. Es geht nicht um Umverteilung, sondern um gerechten Lohn. Oder findest du es angenmessen, dass in manchen Branchen für unter 5 Euro gearbeitet werden muss? Dass Menschen von ihrem Lohn nicht mal ansatzweise leben können, obwohl sie 40 Stunden die Woche dafür arbeiten gehen?
    Das dies keine Ideal-Situation ist, ist völlig richtig. In der Bewertung dessen sind wir uns einig. Allerdings steuert der Staat eine ganze Reihe Hilfen/Aufstockungen zu, wenn es zum Mindeststandard (der in meinen Augen zu hoch ist) nicht reicht. Des weiteren unterscheidet sich unsere Einstellung fundamental. Du sagst, der Staat hat die Verantwortung und muss alle versorgen, ich sage, jeder einzelne hat für alles, was über die Mindestsicherung hinaus geht, die eigene Verantwortung. In Deutschland wird schon weit mehr "gepampert", als zum (Über)leben notwendig ist. Wenn wir uns hier mal bei den Nachbarn im Osten in der EU umschauen, sieht die Welt ganz anders aus. Das muss man im Zusammenhang betrachten, da wir EU weite Reise/Job/Lebensfreiheit haben. Sowohl die AN aus dem Osten können hier arbeiten, als auch die Unternehmen dort die Dienstleistung verrichten lassen. Ob z.B. das Zentrallager eines Unternehmens in Deutschland, Polen oder Estland steht, spielt heute aus Sicht der Transportkosten kaum mehr eine Rolle. Aus Sicht der Personalkosten dagegen erheblich.
    Umgekehrt wie gesagt wird mit einem Mindestlohn der Anreiz erheblich steigen, eine Völkerwanderung zu generieren. Wer im Osten von 300 Euro monatlich normal lebt, der freut sich über 10 Euro = 1600 Euro pro Monat erheblich. Du darfst also von einem gravierenden Verdrängngswettbewerb ausgehen. Wo der Deutsche dann nämlich nur mäßig motiviert - ob des noch immer geringen Lohns - den Job macht, werden aus dem Osten hoch motivierte Mitarbeiter den Job übernehmen. Und dann geht das Gejammer von vorne los.
    Ach, und bitte komme mir jetzt keiner mit "hochqualifizierte deutsche Arbeitnehmer". Die gibt es, aber nicht bei 10 Euro Mindestlohn-Jobs. Das sind häufig Jobs, bei denen die Notwendigkeit von ausgeprägter Bildung eher eine Randnotiz ist.
    Geändert von blackjack21 (02.09.2009 um 09:57 Uhr)
    Deutschland schafft sich ab.. - Zeit für Veränderung!

  8. Inaktiver User

    AW: Notwendigkeit von Mindestlöhnen

    Zitat Zitat von blackjack21 Beitrag anzeigen
    Das dies keine Ideal-Situation ist, ist völlig richtig. In der Bewertung dessen sind wir uns einig. Allerdings steuert der Staat eine ganze Reihe Hilfen/Aufstockungen zu, wenn es zum Mindeststandard (der in meinen Augen zu hoch ist) nicht reicht. Des weiteren unterscheidet sich unsere Einstellung fundamental. Du sagst, der Staat hat die Verantwortung und muss alle versorgen, ich sage, jeder einzelne hat für alles, was über die Mindestsicherung hinaus geht, die eigene Verantwortung.
    Ich sage ja eben genau das Gegenteil, also bitte genau lesen: Dass die Menschen von ihrem Gehalt leben können müssen. Und das können sie nicht bei Ausbeuterlöhnen von zum Teil 3 Euro die Stunde. Wo bitte mangelt es da an "eigener Verantwortung"?
    Es geht mir ja eben darum, dass der Staat NICHT zubuttern muss zu regulärer Arbeit.

  9. Inaktiver User

    AW: Notwendigkeit von Mindestlöhnen

    Zitat Zitat von blackjack21 Beitrag anzeigen

    Träumereien.
    Aha - deswegen geht das in Ländern wie den USA und Großbritannien also auch nicht, oder?

  10. Inaktiver User

    AW: Notwendigkeit von Mindestlöhnen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich sage ja eben genau das Gegenteil, also bitte genau lesen: Dass die Menschen von ihrem Gehalt leben können müssen. Und das können sie nicht bei Ausbeuterlöhnen von zum Teil 3 Euro die Stunde. Wo bitte mangelt es da an "eigener Verantwortung"?
    Es geht mir ja eben darum, dass der Staat NICHT zubuttern muss zu regulärer Arbeit.


    Im Grunde genommen subventioniert der Steuerzahler doch damit Unternehmen, die nicht in der Lage sind, genügend am Markt zu erwirtschaften, um Löhne zu bezahlen, die zumindest ALG II-Niveau erreichen. Warum sollte ich als Steuerzahler das unterstützen wollen?

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