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    AW: Banken, Versicherungen

    Es gibt ja allerlei aufzuarbeiten. Sodaß Zeit für Rückschauen ansteht, etwa auf HSH-Nordbank und Interview mit dem im Zhsg zurückgetretenen Wirtschaftsminister von Schleswig-Holstein, Herrn Marnette.
    Marnette zu "Wahnsystem bei HSH-Nord/Landesbank

    Wie gings eigentlich danach weiter, ein Jahr ist gut verstrichen mittlerweile?

    Vermutlich ist Pappnase Harry Wilhelm Carstensen noch in Amt (wenn auch längst ohne Würde) mitsamt Finanzvertusch-Minister Wiegard !?

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    AW: Banken, Versicherungen

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Wir Unterzeichner haben größte Sorge, dass die deutschen Banken durch die Maßnahmen, die in diesen Tagen oft im nationalen Alleingang von der deutschen Politik beschlossen werden, international nicht mehr wettbewerbsfähig sein können. Die deutsche Kreditwirtschaft hat ihre
    Belastungsgrenze erreicht.
    Über die internationalen Eigenkapitalanforderungen hinaus belasten die Bankenabgabe, die neuen Finanzierungsanforderungen der Einlagensicherung und die geplante Finanzaktivitätssteuer die deutschen Banken. Die Bonusregelungen erschweren die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Banken zusätzlich erheblich.
    Fazit: Wir sind durch die nationale Gesetzgebung international nicht mehr konkurrenzfähig. Im Gegenteil, wir sind massiv schlechter gestellt.
    Ein gesunder Gewinn ist notwendig, um Kapital bilden zu können, das Wachstum der deutschen Wirtschaft zu finanzieren, um Innovationen zu fördern, um Arbeitsplätze zu erhalten – nur dann können wir künftige regulative Auflagen erfüllen und unser Geschäft für die Zukunft entwickeln.
    Die deutschen Banken fallen im internationalen Vergleich seit Jahren immer weiter zurück. Die deutsche Wirtschaft braucht – gerade im globalen Geschäft – auch leistungsfähige deutsche Banken. Das muss im nationalen Interesse stehen. Wir fordern die Politik auf, sich hierzu zu bekennen und sich deutlich hinter die deutschen Banken zu stellen; im Sinne Deutschlands.

    Andreas Schmitz. Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken. Sprecher des Vorstandes
    HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, Düsseldorf
    Dr. Josef Ackermann, Vorsitzender des Vorstandes und des Group Executive Committee Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main, Mitglied des Präsidiums
    Dr. Christian Olearius, Sprecher der persönlich haftenden Gesellschafter, M.M.Warburg & CO KGaA, Hamburg, Mitglied des Präsidiums
    Martin Blessing, Vorsitzender des Vorstandes Commerzbank AG, Frankfurt am Main
    Stefan Jütte, Vorsitzender des Vorstandes Deutsche Postbank AG, Bonn
    Dr. Michael Kemmer, Hauptgeschäftsführer Bundesverband deutscher Banken, Berlin
    Dr. Thomas A. Lange, Sprecher des Vorstandes der NATIONALBANK AG, Essen
    Dr. Hans-Walter Peters, Sprecher der persönlich haftenden Gesellschafter Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG, Hamburg
    Dr. Lutz Raettig, Director/Geschäftsleiter Morgan Stanley Bank International Ltd., Niederlassung Deutschland, Frankfurt am Main
    Dr. Wolf Schumacher Vorsitzender des Vorstandes Aareal Bank AG, Wiesbaden
    Dr. Theodor Weimer, Sprecher des Vorstandes UniCredit Bank AG, München
    Die Namen hab ich absichtlich mitgelistet. Ich sehe diese Leute(Bankenspitzenmanager/Vorstände) als Misshandler der Volkswirtschaft Deutschland.
    Die Schamlosigkeit ihrer Lobbyforderung dürfte kaum überbietbar sein!

    Dieses verlogene Pack fürchte um "die Gewinne der dt.Banken".
    U.a. weil die Regierung die Boni limitieren wolle!?
    Wenn es da nicht 13 schlägt?

    In den USA wurden für 2009(war da nicht weltweit Bankenrettung?!!!!) Bonizahlungen an Bankleute ausgewiesen in Höhe von unfassbaren 170 000 Millionen Dollar !

    Dahinter setze ich dann folgende Passage
    Zitat Zitat von (Auszug aus Handelsblatt-Artikel):
    Eine von Washington ursprünglich geplante Bankensteuer, die über zehn Jahre etwa 90 Mrd. Dollar einbringen sollte, hat US-Präsident Barack Obama unter den Tisch fallen lassen.
    aus HANDELSBLATT aktuell zum Thema "Frankfurter Erklärung" Okt 2010 der deutschen Banker
    D.h. auch der Stern am Politfirmament (Obama) blickt entweder nicht durch, ist gekauft/korrumpiert, oder sieht sich genötigt zu kooperieren mit der Finanz-Mafia!?


    Werte Banker, liebstes Dummvolk nebst Volksvertretern,

    was ließe denn die Bank-Gewinne direkt steigen?


    Antwort: Eine Begrenzung von Bonizahlungen.
    Allein die Deutsche Bank könnte so jährlich mehrere Milliarden Euro zusätzlich als Gewinn ausweisen.
    Geändert von hombre (27.10.2010 um 13:35 Uhr)

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    AW: Banken, Versicherungen

    Das Thema „Bankster“ erledigt sich quasi im Selbstlauf.
    Erschreckend, wie ringsherum die Kartenhäuser, auch in Deutschland, einknicken, wie sich die falschen Nachrichten in immer kürzerer Halbwertzeit von selbst erledigen.
    Die Nachrichten verkünden genau das Gegenteil von dem, was wir täglich empfinden, erleben und mit eigenen Augen sehen.

    Dollar, Euro, Yuan: Staaten rüsten zum Weltkrieg der Währungen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

    Die Arbeitslosigkeit in den USA verharrt auf dem Rekordniveau der Dreißiger.
    Der Anteil an langfristig Arbeitslosen steigt stetig.
    Der Konsum sinkt weiter.
    Die Hausverkäufe stagnieren bzw. die Preise sinken weiter. Die Begründung für den Stopp der Zwangsversteigerungen stoppt in erster Linie den weiteren Preisverfall von Immobilien.
    Usw.

    Der einzige Unterschied zu den Dreißigern ist, damals war das Geld knapp.
    Nächste Woche wollen die Amis erneut den Markt mit 9 Milliarden fluten.
    Um aus dem Dilemma der Dreißiger herauszukommen musste man nur „Geld drucken“.

    Das hilft uns aber heute nicht mehr aus dem Dilemma, Geld ist genug da.
    Sparen, damit riskieren wir alle großflächige soziale Unruhen und es führt in die Rezession, siehe Griechenland.
    Das Experiment „Sparen für die Eurostabilität“ dürfte demnächst beendet sein, Operation gelungen, Patient tot.

    Ich gebe dem Herumwursteln, Hinhalten und dumm stellen noch 3 – 6 Jahre, dann kracht’s in Karton.

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    AW: Banken, Versicherungen

    Zitat Zitat von frank60 Beitrag anzeigen
    Das Thema „Bankster“ erledigt sich quasi im Selbstlauf.
    das sehe ich nicht.
    Ich gebe dem Herumwursteln, Hinhalten und dumm stellen noch 3 – 6 Jahre, dann kracht’s in Karton.
    In D krachts (wenn überhaupt) wenns zu spät ist.

    Franzosen sind da selbstbewusster. Weshalb Frankreich von dt. Mainstream-Medien als "im Zerfall begriffen" dargestellt wird.

    Warum soll es für Franzosen genügen bis 60 zu arbeiten, das deutsche Michele aber bis 67 ranschaffen gehen?

    Soviel müsste sich doch jeder schonmal gefragt haben....

    Aber wir schweifen vom Thema ab, oder etwa nicht?

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    AW: Banken, Versicherungen

    Ich denke auch, dass es gewaltig krachen wird. Aber zuerst kommt der Aufschwung (eigentlich nur in Deutschland), der uns alle von einer besseren Zukunft traeumen laesst. Ich glaube nicht mal, dass es so lange dauert, Frank, spaetestens in 2-3 Jahren wird es soweit sein.

    und Hombre, ganz so, wie du meinst, ist es bei den Franzosen auch nicht. Die Maximalrente erhalten viele Franzosen wirklich erst, aehnlich wie in Deutschland, mit 67 Jahren (so ist es jetzt beschlossen). Da gibt es aber einige Sonderregelungen. Wie lange wurde gearbeitet, sind es Beamte (die muessen naturgemaess weniger arbeiten) usw.

    Ich glaube, dass die riesigen Einkommes- und Vermoegensabstaende zwischen Arm und Reich (neben der Staatsverschuldung in vielen Laendern) der Grund dafuer sind, dass es zu einer Krise kommt, die unser gesamtes Wirtschaftssystem in Frage stellen wird.
    Ich bin, also denke ich

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    AW: Banken, Versicherungen

    Zitat Zitat von Wolfgang60 Beitrag anzeigen
    und Hombre, ganz so, wie du meinst, ist es bei den Franzosen auch nicht. Die Maximalrente erhalten viele Franzosen wirklich erst, aehnlich wie in Deutschland, mit 67 Jahren (so ist es jetzt beschlossen). Da gibt es aber einige Sonderregelungen. Wie lange wurde gearbeitet, sind es Beamte (die muessen naturgemaess weniger arbeiten) usw.
    interessante Info. Demnach hätten die Franzosen bereits schon die Rente mit 67, zusätzlich aber einen verbrieften Anspruch auf Frührenteneintritt mit Abschlägen bei Rentenhöhe ab 60.
    Ich glaube, dass die riesigen Einkommes- und Vermoegensabstaende zwischen Arm und Reich (neben der Staatsverschuldung in vielen Laendern) der Grund dafuer sind, dass es zu einer Krise kommt, die unser gesamtes Wirtschaftssystem in Frage stellen wird.
    Das WÄRE ein Grund, sehr wohl.
    Jedoch wirkt dieses Moment nicht im Alltag des Bürgers.
    Was ihm nicht ständig als Ärgernis ins Auge sticht, vergisst er aber, verfolgt es nicht. Kurz: ich glaube nicht, daß dies allein zu einer Revolte führen kann. Weder in 2 noch in 6 oder 60 Jahren...
    Da müssen andere Dinge hinzukommen.

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    AW: Banken, Versicherungen

    Zitat Zitat von hombre Beitrag anzeigen
    interessante Info. Demnach hätten die Franzosen bereits schon die Rente mit 67, zusätzlich aber einen verbrieften Anspruch auf Frührenteneintritt mit Abschlägen bei Rentenhöhe ab 60.
    In etwa so ist es. Ich glaube, es gab bisher aehnlich wie bei uns Rente ab 65, aber eine Art Fruehrente ab 60, jedoch nicht mit den grossen Abschlaegen wie bei uns.
    Bei Beamten ist das ganz anders. Ich weiss nicht ganz genau, aber die duerfen noch frueher in Pension gehen. Zwei Maenner in meiner Familie (einer Lehrer, einer beim Militaer, durften schon weit vor 60 in Pension gehen (normale Pension, keine Berufsunfaehigkeit oder aehnliches). Das genaue Alter weiss ich nicht mehr. Und das ist der Grund, warum es in Frankreich so schwer ist, etwas in Sachen Rente zu bewegen. Denn dann sind auch die Pensionen der Staatsdiener in der Diskussion. Und gegen die ganzen Staatsbeamten hat man gerade in Frankreich schlechte Karten.

    Zitat Zitat von hombre Beitrag anzeigen
    Was ihm nicht ständig als Ärgernis ins Auge sticht, vergisst er aber, verfolgt es nicht. Kurz: ich glaube nicht, daß dies allein zu einer Revolte führen kann. Weder in 2 noch in 6 oder 60 Jahren...
    Da müssen andere Dinge hinzukommen.
    Ob es zu einer Revolte kommt, wage ich zu bezweifeln. Aber sollte es zu einer Wirtschaftskrise kommen, die die letzte Krise in den Schatten stellen wird (und das ganze noch vor der naechsten Bundestagswahl), wird es auch in Deutschland zu politischen Veraenderungen kommen.
    Im restlichen Europa kann es sein, dass noch einiges in Bewegung kommt, Deutschland ist seit eh her etwas traeger als die anderen Laender.
    Ich bin, also denke ich

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    AW: Banken, Versicherungen

    bankberater-wer-es-nicht-schafft-wird-fertig-gemacht-


    Fetzen aus Emails, die der SZ vorliegen.
    Die deutlich machen was abläuft. Die Banken, die sich "sanieren" sollen, wollen ihr Geschäft mit aller Gewalt ankurbeln, ihren Schrott loswerden.
    Natürlich soll der jetzt in erster Linie unters Volk gebracht werden, die Landesbanken können ja nicht mehr so.
    Da wird deutlich wie ein marodes pervertiertes Finanzsystem mit Repression über die Interessen aller beteiligten Menschen hinweggeht, der Kunden wie der eigenen Mitarbeiter!

    Was jämmerliches Schauspiel, und unser Staat mitsamt Bankenaufsicht sieht zu.
    Freut sich gar wenn es seiner Commerzbank dann mal wieder etwas besser geht

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    AW: Banken, Versicherungen

    Aufsplittung/Zerschlagung der Deutschen Bank gefordert vom Präsident der Sparkassen

    Sparkassen für Zerlegung der Deutschen Bank

    Grandke: Große Institute können Staaten erpressen
    Börsen-Zeitung, 2.3.2011

    ski Frankfurt - Die Sparkassen fordern die Zerschlagung der Deutschen Bank. Die größte deutsche Bank habe eine Bilanzsumme, die nahezu die Höhe des Bruttoinlandsprodukts erreiche, sagte Gerhard Grandke, Geschäftsführender Präsident des Sparkassen- und Giroverbandes Hessen-Thüringen (SGVHT), auf der Bilanzpressekonferenz. Angesichts eines solchen Missverhältnisses, das in anderen Ländern teilweise noch bedeutend größer sei, gehe es nicht mehr um das Problem des "too big to fail", sondern um ein "too big to save".

    Dieses Problem sei aus seiner Sicht nur zu lösen, indem man zu große Banken in vertretbar große Einheiten zerlege, sagte Grandke. Institute wie die Deutsche Bank seien aufgrund ihrer Größe in der Lage, ganze Staaten und Volkswirtschaften zu erpressen. Sie genössen eine implizite Staatsgarantie, erhielten daraus über günstige Refinanzierungsbedingungen ungerechtfertigte Wettbewerbsvorteile und neigten dazu, überhöhte Risiken einzugehen. Grandke: "Wenn es schiefgeht, werden sie ja schließlich mit Steuermitteln aufgefangen." Die Ertragskraft der Deutschen Bank hänge davon ab, dass es diesen impliziten Schutzschirm gebe, sagte er.
    Solchen direkten Attacken auf Finanzgeschäfts"brüder" gehen im allgemeinen heftige Kämpfe um Geschäfte im Hintergrund voraus. Wir dürfen heilfroh sein, daß es diese noch gibt, ansonst wären solche Bestätigungen von Überlegungen, die ansonst als "professoral" oder "unrealistisch" abgetan werden, aus Reihen der Geschäftswelt arg rar.

    Solche Statemants gehören folglich zu den großen Lichtblicken ,die man unbedingt notieren und memorieren sollte.

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