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  1. Inaktiver User

    AW: Rot-Rot-Grün in den Ländern? Was bedeuten die LW-Ergebnisse für den Bund?

    Zitat Zitat von utopia_2020 Beitrag anzeigen
    Ein Experiment ist etwas, das die Parteien dem Wähler ersparen sollten?


    Der Wahlkampf wurde äußerst polarisiert geführt. Bundeskanzler Konrad Adenauer meinte auf dem CDU-Parteitag im Juli 1957, ein Sieg der SPD würde das Ende Deutschlands bedeuten.
    Die SPD, die sich der Kampagne Kampf dem Atomtod angeschlossen hatte, behauptete, es gebe eine klerikal-faschistische Gefahr, einen neuen militaristischen Nationalismus in den Reihen der CDU/CSU.

    ...
    Die KPD trat zum ersten Mal nicht zur Wahl an, da sie im Vorjahr verboten worden war.


    (Quelle: Wikipedia)
    Der Wahlkampf 1957 ist nun schon eine Weile her. Die Protagonisten leben nicht mehr.
    Was soll es also bringen darüber zu diskutieren ?

    Und die Geschichte zeigt, das Adenauer damals mit seiner Politik richtig lag. Das wird heute auch von der SPD nicht mehr bestritten.

    Ebenso wie Willy Brandt mit seiner Entspannungspolitik richtig lag.
    Da war die CDU auf dem Holzweg.

    So ist das eben. Man lebt im jetzt und macht Pläne für eine Politik die man für die richtige hält.
    Die Geschichte wird zeigen ob man recht hatte. Anders geht es nicht, da niemand in die Zukunft sehen kann.

    Jetzt haben die Wähler eben Schwarz/Gelb den Auftrag gegeben.

  2. User Info Menu

    AW: Rot-Rot-Grün in den Ländern? Was bedeuten die LW-Ergebnisse für den Bund?

    Die CDU war nicht nur auf dem Holzweg, sondern hat auf übelste Weise gegen Willy BRandt Stimmung gemacht:

    Adenauer spielte am 14. August 1961, einen Tag nach Beginn des Mauerbaus in Berlin, bei einer Wahlveranstaltung in Regensburg, als er von seinem Gegenkandidaten als Brandt alias Frahm sprach, auf dessen Jahre im Exil an, doch wurde der Ausdruck auch als Hinweis auf seine nichteheliche Geburt verstanden. Am 16. August benutzte Adenauer diese Formulierung in Bonn noch einmal. Franz Josef Strauß hatte bereits im Februar 1961 in Vilshofen unter Anspielung auf Brandts Exiljahre, die immer wieder zum Anlass für persönliche Angriffe bis hin zum Vorwurf des Vaterlandsverrats genutzt wurden, gesagt: „Eines wird man Herrn Brandt doch fragen dürfen: Was haben Sie zwölf Jahre lang draußen gemacht? Wir wissen, was wir drinnen gemacht haben.“[/I]

    Strauß selbst war im Krieg Nationalsozialistischer Führungsoffizier.

  3. Inaktiver User

    AW: Rot-Rot-Grün in den Ländern? Was bedeuten die LW-Ergebnisse für den Bund?

    Zitat Zitat von utopia_2020 Beitrag anzeigen
    Die CDU war nicht nur auf dem Holzweg, sondern hat auf übelste Weise gegen Willy BRandt Stimmung gemacht:

    Adenauer spielte am 14. August 1961, einen Tag nach Beginn des Mauerbaus in Berlin, bei einer Wahlveranstaltung in Regensburg, als er von seinem Gegenkandidaten als Brandt alias Frahm sprach, auf dessen Jahre im Exil an, doch wurde der Ausdruck auch als Hinweis auf seine nichteheliche Geburt verstanden. Am 16. August benutzte Adenauer diese Formulierung in Bonn noch einmal. Franz Josef Strauß hatte bereits im Februar 1961 in Vilshofen unter Anspielung auf Brandts Exiljahre, die immer wieder zum Anlass für persönliche Angriffe bis hin zum Vorwurf des Vaterlandsverrats genutzt wurden, gesagt: „Eines wird man Herrn Brandt doch fragen dürfen: Was haben Sie zwölf Jahre lang draußen gemacht? Wir wissen, was wir drinnen gemacht haben.“[/I]

    Strauß selbst war im Krieg Nationalsozialistischer Führungsoffizier.
    Du willst also allen ernstes im Jahr 2009 persönliche und dumme Angriffe auf Willy Brandt aufarbeiten ?
    Alle protagonisten sind tot. Brandt wurde damit gut fertig und hatte seine Genugtuung als er Kanzler wurde, Strauß, der übrigens nie Mitglied der CDU war und über den ich auch keine gute Meinung habe, hat das nie geschafft.

    Natürlich war die Politik Adenauers zur damaligen Zeit die richtige. Die Geschichte zeigt es doch. Ob die SPD eine bessere gemacht hätte, bleibt Spekulation. Selbst Brandt hat in der Phase der Wiedervereinigung gesagt, daß ohne die Politik Adenauers, seine Politik in den 70ern, die Politik Schmidts und Kohls die Wiedervereinigung wahrscheinlich nicht gekommen wäre.
    Das ist breiter anerkannter Konsens in allen Parteien. ( Außer vielleicht der Linken, das weiß ich aber nicht. )

    Hast du sonst keine Probleme ?

    Was haben diese Dinge mit den realen Problemen des Jahres 2009 zu tun ?

  4. Inaktiver User

    AW: Rot-Rot-Grün in den Ländern? Was bedeuten die LW-Ergebnisse für den Bund?

    ... und der Abgeordnete Wehner (SPD) hat den Abgeordneten Wohlrabe (CDU) als "Übelkrähe" beschimpft.

    Was sagt uns das heute?

  5. Inaktiver User

    AW: Rot-Rot-Grün in den Ländern? Was bedeuten die LW-Ergebnisse für den Bund?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ... und der Abgeordnete Wehner (SPD) hat den Abgeordneten Wohlrabe (CDU) als "Übelkrähe" beschimpft.

    Was sagt uns das heute?
    Nebenbei hat Wehner während seiner Exilzeit für den NKDW gearbeitet und viele seiner Genossen denunziert und Stalin Säuberungen ausgeliefert. Nicht viele haben das überlebt.

  6. Inaktiver User

    AW: Rot-Rot-Grün in den Ländern? Was bedeuten die LW-Ergebnisse für den Bund?

    Die Presse schreibt dies (über die ZDF-Umfrage) aber auch das hier:

    Jamaika im Saarland: Grüne in Erklärungsnot

    "Nach zehn Jahren konservativer Regierung braucht das Saarland dringend den Wechsel." So steht es im Wahlprogramm der saarländischen Grünen. Nun bleibt Peter Müller, CDU, Ministerpräsident - weil die Grünen mit ihm koalieren. Ihre Geschäftsstelle wird mit Beschwerden bombardiert.

    ...
    Also: Ministerpräsident Peter Müller, CDU, muss weg. "Ich sage, dass ich Heiko Maas als Ministerpräsidenten will", hatte Grünen-Chef Hubert Ulrich im Wahlkampf erklärt. Er bevorzuge eine Ampel-Koalition aus SPD, FDP und Grünen.
    ...
    Etwa 600 Mails seien bis Montagnachmittag eingetroffen. Und nur "manche" seien freundlich. Typisch sei ein Satz wie dieser: Ich habe Euch gewählt, aber ich werde es nie mehr wieder tun. Ein Anrufer beschimpfte eine Mitarbeiterin Tressels derart unflätig, dass die Geschäftsstelle das Landeskriminalamt alarmierte. Tressel gibt sich gleichwohl gelassen: "Hier wird schon keiner kommen und die Tür eintreten."


    QUELLE
    Geändert von Inaktiver User (16.10.2009 um 19:51 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: Rot-Rot-Grün in den Ländern? Was bedeuten die LW-Ergebnisse für den Bund?

    Letztendlich ist es im Saarland weniger um politische Inhalte als um Personen gegangen.

    Und ob das Expiriment auch gut geht, muss sich erst noch beweisen.

  8. Inaktiver User

    AW: Rot-Rot-Grün in den Ländern? Was bedeuten die LW-Ergebnisse für den Bund?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Presse schreibt dies (über die ZDF-Umfrage) aber auch das hier:

    Jamaika im Saarland: Grüne in Erklärungsnot

    "Nach zehn Jahren konservativer Regierung braucht das Saarland dringend den Wechsel." So steht es im Wahlprogramm der saarländischen Grünen. Nun bleibt Peter Müller, CDU, Ministerpräsident - weil die Grünen mit ihm koalieren. Ihre Geschäftsstelle wird mit Beschwerden bombardiert.
    ]
    Das man in Erklärungsnot kommt ist logisch.
    Aber muß ein Politikwechsel zwingend einen Personalwechsel bedeuten ? Es ist doch klar, daß die Politik im Saarland mit grüner Beteiligung eine andere sein wird.

    ...
    Also: Ministerpräsident Peter Müller, CDU, muss weg. "Ich sage, dass ich Heiko Maas als Ministerpräsidenten will", hatte Grünen-Chef Hubert Ulrich im Wahlkampf erklärt. Er bevorzuge eine Ampel-Koalition aus SPD, FDP und Grünen.
    Das war seine Wunschformation. Dafür reicht es aber bei allem guten Willen nicht.
    Herr Ulrich hat erklärt, daß es mit der Linken einfach nicht gepaßt hat. Der Parteitag ist dem gefolgt.

    Ich bin mir ziemlich sicher, daß wir in Zukunft öfter solche Konstellationen sehen werden. In Wirklichkeit ist ein Großteil der Grünen Mitglieder und Wähler doch heute eher den besserverdienenden zuzuorden. Somit ist da die Gemeinsamkeit mit der Linken eher gering.

    ...
    Etwa 600 Mails seien bis Montagnachmittag eingetroffen. Und nur "manche" seien freundlich. Typisch sei ein Satz wie dieser: Ich habe Euch gewählt, aber ich werde es nie mehr wieder tun. Ein Anrufer beschimpfte eine Mitarbeiterin Tressels derart unflätig, dass die Geschäftsstelle das Landeskriminalamt alarmierte. Tressel gibt sich gleichwohl gelassen: "Hier wird schon keiner kommen und die Tür eintreten."
    Es ist ihr gutes recht das so zu sehen. aber wie gesagt, Vorstand und Parteitag waren sich einig.

    Und Bedrohungen, wie auch bei Herrn Matschie, sind das allerletzte.
    Politik wird nunmal nicht mit Gewalt und Drohungen gemacht.

  9. Inaktiver User

    AW: Rot-Rot-Grün in den Ländern? Was bedeuten die LW-Ergebnisse für den Bund?

    Ich finde den Stern-Artikel übrigens "realer" (das Beispiel mit den eingehenden E-Mails usw.) als eine Umfrage.

  10. Inaktiver User

    AW: Rot-Rot-Grün in den Ländern? Was bedeuten die LW-Ergebnisse für den Bund?

    Inhaltlich liegen Grüne und Linke in vielen Punkten nah beisammen.

    Ich bin gespannt, wieviel grüner die Politik im Saarland wirklich wird, ich lasse mich überraschen.

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