Ich bin kein großartiger Gegner von staatlichen Maßnahmen, die einer gewissen Kontrolle dienen.
Aber manchmal schießt man über das Ziel hinaus. Schon das gewollte Verbot der Gotcha-Spiele hat mir einen sauren Magen beschert, aber daß man sich nun auch noch in den Sport einmischt - nee, es langt!
"[...]Die Innenminister der Union planen ein rasches Verbot blutiger Käfig-Kämpfe, dem sogenannten "Ultimate Fighting". "Es ist eine schlimme Fehlentwicklung, wenn sich Menschen vor Publikum in Käfigen blutig schlagen. [...]"
Es ist ein Sport! Die Schlagworte "blutig schlagen" trifft ja wohl ebenso auf den Profi-Boxkampf zu.
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20.08.2009, 12:52Inaktiver User
Und wieder mischt sich der Staat ein...
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20.08.2009, 13:05Inaktiver User
AW: Und wieder mischt sich der Staat ein...
Nie gehört: "Käfigkampf". Bezeichnenderweise ist es ausgerechnet die Bildzeitungs-Website, die Informatives dazu zu sagen hat. Siehe * Link *
Man kann es auch ganz kurz und treffend so charakterisieren: sich gegenseitig so lange die Fresse polieren, bis einer nicht mehr aufsteht. Von "Sport" kann nicht die Rede sein.
@ maddin, ich hatte schon für deinen Einsatz bezüglich Gotcha nur Achselzucken übrig, aber für deine Empörung über ein Verbot dieser Käfigkämpfe fehlt mir wirklich jedes Verständnis.
.Geändert von Inaktiver User (20.08.2009 um 13:12 Uhr)
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20.08.2009, 13:12
AW: Und wieder mischt sich der Staat ein...
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20.08.2009, 13:23Inaktiver User
AW: Und wieder mischt sich der Staat ein...
Meiner Meinung nach, mischt sich der Staat nicht ein, sonndern versucht einer unguten Gesellschaftsentwicklung entgegen zu wirken.
Dafür ist der Staat, der ja die Rahmenbedingungen einer Gesellschaft bildet, meiner Ansicht nach u.a. auch da.
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20.08.2009, 13:23
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20.08.2009, 13:28
AW: Und wieder mischt sich der Staat ein...
Geboren aus Zynismus und ein bisschen Verzweiflung.
Wenn die Menschen einmal einen Bombenanschlag o.ä. in ihrer direkten Umgebung erlebt haben, werden sie hoffentlich den Frieden in Europa wieder zu schätzen wissen und vielleicht sogar etwas toleranter und freundlicher miteinander umgehen.
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20.08.2009, 13:30Inaktiver User
AW: Und wieder mischt sich der Staat ein...
Endlich mal jemand, der "vorher" mitdenkt, bevor es zu spät ist!"Wir müssen diesem abscheulichen Treiben schnell ein Ende setzen", sagte der Sprecher der unionsgeführten Innenressorts, der hessische Minister Volker Bouffier, der "Neuen Osnabrücker Zeitung"."
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20.08.2009, 13:33Inaktiver User
AW: Und wieder mischt sich der Staat ein...
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20.08.2009, 15:05Inaktiver User
AW: Und wieder mischt sich der Staat ein...
Worin besteht denn nun Deine Empörung? Worin siehst Du hier eine gesellschaftliche Gefahr?
Und wieso kommt man darauf, daß hier keine Regeln gelten? Leider finde ich auf die Schnelle keinen Pod-Cast mehr zu dem Stern-TV-Beitrag. Es geht eben nicht nur um blutige Zurschaustellung ohne regulative Mechanismen. Und selbst wenn: Was hat der Staat damit zu tun?
Und der einzige Zweck besteht darin, einen Kampf zu gewinnen. Wo ist der Unterschied zu einem Boxkampf der Art ?
Ich habe den Kampf gesehen. Mein Ding ist das nicht. Aber wieso soll sich der Staat in jenes einmischen und in dieses nicht? Dann doch konsequent sein: Keine Kämpfe mehr vor irgendwelchen Kameras!
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20.08.2009, 15:07Inaktiver User


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