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  1. Inaktiver User

    AW: Und wieder mischt sich der Staat ein...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Verbiete doch die ausgezeichneten Filme von QT.
    Gerne. Ich kann gar nicht so viel fressen wie ich kotzen könnte, angesichts seiner Filme. Aber das weißt du ja. Es wurde nämlich in einem anderen Strang rauf und runter diskutiert und muss hier nicht von neuem aufgegriffen werden.

    Deine Argumentation von zuvor hat jedenfalls einen Haken. Sie beruht darauf, dass du staatlich definierte Grenzen nicht akzeptierst.

    Du argumentierst: wenn KK verboten sein soll, dann muss auch Boxen verboten sein. Aber dein Argument ließe sich fortführen: Wenn Boxen verboten ist, warum ist dann Karate erlaubt. Und wenn Karate verboten ist, muss auch Judo verboten werden.

    Oder: Warum ist 0,8 Promille am Steuer verboten, aber 0,7 Promille Alkohol erlaubt. Wenn 0,7 verboten ist, wieso ist dann 0,6 Promille erlaubt usw. usw.

    Mit dieser Argumentation kommen wir nicht weiter. Der Staat definiert Grenzen, muss Grenzen definieren. Sonst gibt es nämlich keine.

  2. Inaktiver User

    AW: Und wieder mischt sich der Staat ein...

    Zitat Zitat von Mediterraneee Beitrag anzeigen
    Und ich bleibe dabei: Sport - und zwar NICHT NUR nach meiner persönlichen Definition - hat mit Fairness zu tun und nicht mit roher Gewalt um der Gewalt willen!
    Wo Du dann die Fairness bei diesem "Sport" nicht siehst, wird dann für immer ein Geheinmnis bleiben.

  3. Inaktiver User

    AW: Und wieder mischt sich der Staat ein...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und wird dem eigentlichen Problem gar nicht gerecht.
    Finde ich schon ... der Staat schreibt mir ja auch z.B. vor, wie schnell ich mit Kraftfahrzeugen in bestimmten Umgebungen fahren darf.
    Hat auch nix mit Zensur zu tun.
    Die Vorschrift dient nunmal schlicht der Sicherheit des Fahrenden und anderen Beteiligten.

    Genauso sehe ich das mit der Begrenzung der Gewalt in diesen Kämpfen. Zusätzlich kommt natürlich dort noch das Verbot der Zurschaustellung dazu.

    Aber unterm Strich bleibt es wie bei der Höchstgeschwindigkeit: irgendwo wird immer eine Grenze gezogen.

  4. Inaktiver User

    AW: Und wieder mischt sich der Staat ein...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wo Du dann die Fairness bei diesem "Sport" nicht siehst, wird dann für immer ein Geheinmnis bleiben.
    Also für mich ist das kein Geheimnis; ich sehe es ähnlich wie Med.

  5. Inaktiver User

    AW: Und wieder mischt sich der Staat ein...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Der Staat definiert Grenzen, muss Grenzen definieren. Sonst gibt es nämlich keine.
    Na ja, schon. Aber die Grenzen sollten ja nicht willkürlich, sondern sinnvoll sein. Und darüber zu reden, welche Grenze sinnvoll ist, das wird ja wohl erlaubt sein. Wie ich in dem Link von maddin lese, war es ja in Deutschland verboten. Wieso hat man es denn überhaupt wieder erlaubt?

  6. Inaktiver User

    AW: Und wieder mischt sich der Staat ein...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Genauso sehe ich das mit der Begrenzung der Gewalt in diesen Kämpfen. Zusätzlich kommt natürlich dort noch das Verbot der Zurschaustellung dazu.
    Nicht zusätzlich. Sondern das ist das sinnvolle Argument, finde ich. Für die Sportler selbst ist es nicht gefährlicher als z.B. der Boxsport. Wie gesagt, dort gab es schon Tote, beim Ultimate Fighting aber nicht (aus dieser Talkshow, die ich gesehen habe), und so ähnlich steht es auch in der Verlinkung von maddin ("genauso sicher, wenn nicht sicherer als Boxen")
    Geändert von Inaktiver User (20.08.2009 um 16:01 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: Und wieder mischt sich der Staat ein...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Gerne. Ich kann gar nicht so viel fressen wie ich kotzen könnte, angesichts seiner Filme.
    Wollen wir wetten, daß Waltz beim neuen Cheffe der Regierung aufschlagen wird und geehrt wird?

    Aber das weißt du ja. Es wurde nämlich in einem anderen Strang rauf und runter diskutiert und muss hier nicht von neuem aufgegriffen werden.
    Ich ahne etwas und bitte um Entschuldigung - das hatten wir schon?

    Deine Argumentation von zuvor hat jedenfalls einen Haken. Sie beruht darauf, dass du staatlich definierte Grenzen nicht akzeptierst.
    Ich mag keine Grenzen, die nichts mit dem normalen Zusammenleben zu tun haben, oder deren Argumentation nicht schlüssig ist. Bsp. finde ich es sehr verdächtig, daß zwar ein Reglement für Tabakerzeugnisse gilt, aber bei Alk hier immer noch eine sehr großzügige Ausnahme gilt.


    Du argumentierst: wenn KK verboten sein soll, dann muss auch Boxen verboten sein. Aber dein Argument ließe sich fortführen: Wenn Boxen verboten ist, warum ist dann Karate erlaubt. Und wenn Karate verboten ist, muss auch Judo verboten werden.
    Nun, so daneben liegst Du nicht. Ich argumentiere aber andersrum: Weil das eine erlaubt ist...


    Oder: Warum ist 0,8 Promille am Steuer verboten, aber 0,7 Promille Alkohol erlaubt. Wenn 0,7 verboten ist, wieso ist dann 0,6 Promille erlaubt usw. usw.
    Weil halt Becksteins immer noch was zu sagen haben?


    Mit dieser Argumentation kommen wir nicht weiter. Der Staat definiert Grenzen, muss Grenzen definieren. Sonst gibt es nämlich keine.
    Er muß sie aber nicht künstlich erweitern.

  8. Inaktiver User

    AW: Und wieder mischt sich der Staat ein...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nicht zusätzlich. Sondern das ist das sinnvolle Argument, finde ich. Für die Sportler selbst ist es nicht gefährlicher als z.B. der Boxsport. Wie gesagt, dort gab es schon Tote, beim Ultimate Fighting aber nicht (aus dieser Talkshow, die ich gesehen habe), und so ähnlich steht es auch in der Verlinkung von maddin ("genauso sicher, wenn nicht sicherer als Boxen")

    Die Sendung war beim Jauch, Stern-TV. Viel objektiver, als es hier rüber kommt.

  9. Inaktiver User

    AW: Und wieder mischt sich der Staat ein...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Aber unterm Strich bleibt es wie bei der Höchstgeschwindigkeit: irgendwo wird immer eine Grenze gezogen.
    Jetzt mal ehrlich: Das angedrohte Gesetz ist schlicht populistisch. Ob sich jemand beim Profi-Boxkampf den Kiefer bricht, oder beim UF - wo ist der Unterschied?

  10. Inaktiver User

    AW: Und wieder mischt sich der Staat ein...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Für die Sportler selbst ist es nicht gefährlicher als z.B. der Boxsport. Wie gesagt, dort gab es schon Tote, beim Ultimate Fighting aber nicht (aus dieser Talkshow, die ich gesehen habe), und so ähnlich steht es auch in der Verlinkung von maddin ("genauso sicher, wenn nicht sicherer als Boxen")
    Nä ... die Argumention überzeugt mich nicht, denn ich bin schlicht sicher: die Boxer, die durch einen Boxkampf ums Leben kamen, hätten sicher auch einen Ultimate Fight (zum gleichen Zeitpunkt in gleicher körperlicher Verfassung) nicht überlebt.

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