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  1. Inaktiver User

    AW: Jahrestag des Mauerbaus

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Eigenartig, denn ich scheine wohl gegen all die Beleidigungen, die Du als solche empfindest, immun zu sein. Aber vielleicht lese ich auch nur die sachlichen Argumente, den Rest können die Bricom und all die Nutzer meinetwegen dann auch gern behalten.

    Und ich finde es nicht besonders angenehm, wie Du hier mit Aufzählungen von Usern versuchst, Stimmung zu machen. Verschiedene Meinungen halt und vor allem klar und deutlich formuliert und die sollte man ab einer gewissen Reife dann aber schon akzeptieren können, auch wenn sie dann mal von der eigenen abweichen, ohne sich gleich beleidigt zu fühlen. Also davon könnte man einfach mal ausgehen, warum sonst beteiligt man sich überhaupt an einer Diskussion.

    Natürlich --- ich bekam bei Beschwerden über Beleidigungen immer (sinngemäß) zu hören, dass man nicht so zimperlich sein soll.

    Das hätte Baselitz Ahab und djgm ebenfalls antworten können, bezüglich Zukunftsmusik's "Beleidigungen"!

    Mir ist vollkommen unklar, warum hier immer Unterscheide gemacht worden sind

    Daher vollziehe ich nun ebenfalls eine Protest-Löschug:

    Ich finde das Brigitte-Politikforum zu Linken-feindlich

  2. Inaktiver User

    AW: Jahrestag des Mauerbaus

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aber ich halte es für verwunderlich, wenn in den Diskussionen im "Politikforum" jede von der osition der Linken abweichende Position als verwerflich positioniert wird.
    Und ich halte so ein Verhalten sogar für sehr bedenklich. Soviel dann also zur Demokratie und freien Meinungsäußerung. Ich kann daher nur hoffen und nehme auch mal an, dass die Beteiligten noch sehr jung an Jahren sind. Ansonsten würde ich mir wirklich langsam Sorgen machen.

    Um zum Thema des Stranges zurück zu kommen:

    Ich hatte eigentlich gehofft, dass die Vertreter der Positionen der Linken hier die Gelegenheit wahrgenommen hätten, sich von den Verbrechen der SED an der innerdeutschen Grenze zu distanzieren - und sei es nur mit einem Hinweis auf die Bemühungen der Aufarbeitung innerhalb ihrer Partei.
    Tja, die Gelegenheit wurde dann ja wohl offensichtlich bewusst versäumt. Und keine Antwort ist ja oft auch eine. Wenn das aber Deine eigentliche Motivation war, diesen Strang zu eröffnen, finde ich es schon irgendwie schade, weil damit spielt man keine Spielchen, aber hätte an Deiner Stelle dann doch eher nichts gehofft oder gar erwartet. Tja, diese Suppe hast Du dir dann also wohl ganz allein eingebrockt. Na dann, Mahlzeit!

  3. Inaktiver User

    AW: Jahrestag des Mauerbaus

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und ich finde, eine wahlkampforientierte Diskussion bei diesem Thema sehr fehl am Platz. Dazu können dann doch bitte gern die anderen Themen "benutzt" werden. Meine Meinung!
    Weißt du, von wohlgesetzten Betroffenheitstexten lasse ich mir keinen Sand in die Augen streuen. Es gibt auch so etwas wie eine zweckorientierte Betroffenheit, und ich finde es durchaus nützlich sie zu durchschauen.

    In unserer Kultur pflegt man besonderen, runden Daten zu gedenken. Der 47. Jahrestag ist kein besonderes Datum. Deshalb wurde des Mauerbaus letztes Jahr auch nicht besonders gedacht, obwohl es letztes Jahr sicher nicht weniger bedauerlich war, dass an der innerdeutschen Grenze Menschen ums Leben gekommen sind, als dieses Jahr.

    Der 48. Jahrestag ist genauso wenig ein besonderes Datum. Es gibt daher keinen Grund das Thema eher zu erwähnen als vor einem Jahr. Trotzdem wird es gemacht. Und nicht nur in diesem Strang, sondern auch in der Presse.

    Meines Erachtens ist das der Tatsache geschuldet, dass manchen Leuten zu Linkspartei/Gysi/Bisky etc. reflexartig immer nur "SED-Unrechtsregime" einfällt und wir in Kürze Bundestagswahlen haben. -- Meine Meinung.
    .
    Geändert von Inaktiver User (14.08.2009 um 16:35 Uhr)

  4. Inaktiver User

    AW: Jahrestag des Mauerbaus

    ]Meines Erachtens ist das der Tatsache geschuldet, dass manchen Leuten zu Linkspartei/Gysi/Bisky etc. reflexartig immer nur "SED-Unrechtsregime" einfällt und wir in Kürze Bundestagswahlen haben. -- Meine Meinung.
    Meine Meinung ist das auch – um das ging es mit diesem Strang und das wird hier bezweckt – man muss nicht besonders clever sein um dies zu erkennen.

    Die Empörung von Micheline über die Kommentierung der Politik (und der Verbrechen) der DDR als "linke Politik" ist mir nun gerade gar nicht verständlich.
    Für wie doof hältst du mich ?

    Die SED und die DDR verstanden sich eindeutig als sozialistisch, also "links".
    Was DU für links hältst ist ziemlich schnuppe – links heißt nicht automatisch „Die Linke“. Um die Positionen der Linken zu interpretieren muss man sie erstmal kennen.

    Wenn sich die Nachfolger der SED/PDS nun als Die Linke positionieren, bedeutet dies, dass sie sich (auch) mit der Historie linker Politik identifizieren.
    Ach ja – ist das die Interpretation für einfach Gestrickte ? Was linke Positionen bedeuten weißt du doch gar nicht, dazu müsstest du dich erst mal mit Inhalten befassen mit denen DU dich gar nicht befassen willst, weil es nicht in dein simples und einseitig geprägtes „Politik“-Weltbild passt.

    In dem von Micheline kritisierten Kommentar ging es eindeutig um "linke Politik", nicht um die "Politik der Linken".
    Jeder der diesen Strag und die anderen politischen Stränge verfolgt hat weiß, was mit „linke Politik“ gemeint ist wenn DU darüber schreibst. Noch nicht einmal SPD Politik meinst du, denn auch die hatte zumindest mal linke Positionen und versucht diese wieder zu proklamieren , sondern ausschließlich Die Linke.
    Halte mich nicht für einfältiger als du selbst bist.

    Die anderen relevanten Parteien haben jedenfalls in der Vergangenheit bewiesen, dass sie sich demokratisch verhalten.
    Eben das ist NICHT so ! XXXXX mal in diesem Forum bewiesen !Von dir permanent negiert ! Auch nach der 100. Wiederholung wird es nicht wahrer.

    Und das hier ist der Gipfel der Scheinheiligkeit :

    Ich hatte eigentlich gehofft, dass die Vertreter der Positionen der Linken hier die Gelegenheit wahrgenommen hätten, sich von den Verbrechen der SED an der innerdeutschen Grenze zu distanzieren - und sei es nur mit einem Hinweis auf die Bemühungen der Aufarbeitung innerhalb ihrer Partei.
    Denn genau dies würde vielfach diskutiert, widerlegt und nicht mehrfach sondern VIELFACH bewiesen - und das weißt du !
    Genau das ist was ich u.a. hier bemängle, dass diesem dummen Spiel nicht Einhalt geboten wird!

    Hier kann keine sachliche Diskussion stattfinden.
    Tatsachen, Erklärungen und Beweise die vielfach widerlegen was behauptet wird, d.h. das Gegenteil beweisen, werden ganz bewusst negiert und einige Seiten weiter wieder als -sinngemäß-
    "nun widerlegt doch endlich mal, streut Asche über euer Haupt, tut Buse, schmeisst euch in den Dreck und schämt euch" immer und immer wieder dieselbe Keule hervorgeholt.
    Gebetsmühlenartig immer dieselben Plattheiten, die damit nicht richtiger werden.

    Auf keine Erklärung wird wirklich eingegangen - man muss diesen Strang nur entsprechend nachlesen.

    Links von unabhängigen Wissenschaftlern und Sachverständigen (die NICHT von der ISNM bezahlt wurden!) untermauerten das dargelegte - und trotzdem geht dieselbe Leier weiter.

    Die Taktik die dahinter steht, immer wieder dasselbe einzufordern was längst erklärt und bewiesen ist, kann jeder Volltrottel erkennen. Ich bin kein Volltrottel, das ist sicher.

    Tipp an Baselitz – wenn’s dich befriedigt darfst du mich gerne löschen, damit nicht weiter linke Positionen das schwarz/gelbe Bild verschandeln. Auf weiteres werde ich hier nicht mehr eingehen, es wäre Zeitverschwendung. Aber dieser Hetze musste nochmal widersprochen werden.

  5. Inaktiver User

    AW: Jahrestag des Mauerbaus

    Liebe Micheline,

    wenn du die unterschiedlichsten Stränge einmal nachliest, dann wirst du feststellen, dass ich fast der einzige bin, der sich zu "schwarz-gelben" Positionen bekennt; die weitaus überwiegende Mehrheit der Beiträge unterstützt eher SPD, Grüne und Linke.

    Und wenn u.a. Blautanne feststellt, dass "manche Leute" (also ich) "reflexartig" bestimmte Positionen vertreten weil bald Bundestagswahl ist (Fettdruck nach Blautanne zitiert), dann möchte ich einfach einmal in den Raum stellen, dass auch du (und andere) hier so aktiv agierst, weil demnächst Bundestagswahl ist.

  6. Inaktiver User

    AW: Jahrestag des Mauerbaus

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Meines Erachtens ist das der Tatsache geschuldet, dass manchen Leuten zu Linkspartei/Gysi/Bisky etc. reflexartig immer nur "SED-Unrechtsregime" einfällt und wir in Kürze Bundestagswahlen haben. -- Meine Meinung.
    .
    Naja, wirklich verwunderlich ist das ja aber nun auch nicht, besonders ganz neutral gesehen. Damit könnte zumindestens jemand, der sich für die Interessen dieser Partei einsetzt, sogar auch rechnen und sich nicht ständig von jeder Mücke gleich auf die Füße getreten fühlen, sondern auch mal kritikfähig und selbstreflektierend reagieren. Auch und besonders was all die Interessen betrifft.

    Also ich empfinde diese Aufregung besonders momentan dann doch ebenso als ein s. g. künstliches Betroffenheitsspektakel und eigentlich sehr schade um den Strang und das Thema. Mehr aber auch nicht. Denn ich bin nicht in diesem Forum, um Wahlpropaganda für ieine Interessengruppe zu betreiben. Was ja einige für „sich“ doch anders zu sehen scheinen und dies dann mit einer Intensität tun und dabei alles was nur annähernd eine andere Meinung hat, am liebsten beiseite fegen würden wollen. Ja und genau so ein Verhalten könnte dann schon sehr auffällig sein, besonders für Menschen die das oder ähnliches Verhalten schon einmal selbst erlebt haben. Ich fühle mich teilweise von all den Argumentationen in eine Zeit zurück versetzt, in der ich nicht noch einmal leben möchte.

    Ich sag ja, ihr scheint doch sehr sehr jung zu sein, anders kann ich mir all die Aufregung und das Verhalten nun wirklich nicht mehr erklären. Ich hätte sogar mehr Fragen, aber die verkneif ich mir dann doch lieber. Aber eins interessier mich: Warum z. B. Blautanne meint, der Mauerfall wäre auch nach 20 Jahren in den meisten Köpfen noch gar nicht vollzogen worden. Denn das gehörte dann ja sogar mal ausnahmsweise zum eigentlichen Thema.

  7. Inaktiver User

    AW: Jahrestag des Mauerbaus

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Zugegeben, ich provoziere gelegentlich (auch gestern!) ganz bewusst, weil ich den Eindruck habe, dass die Proponenten der Partei Die Linke, die hier posten, sehr einseitig und unsachlich argumentieren, und - ganz besonders - jede Meinung, die nicht mit der Position der Linken kompatibel ist, verunglimpfen.
    Ihr schenkt euch da gegenseitig nichts.

    Du argumentiertst nicht weniger einseitig als die linken User.
    Und was die Unsachlichkeit betrifft: die sehe ich ganz anderswo. Die Linken sind teilweise sogar viel bemühter ihre Wahlziele und Perspektiven sachlich zu vermitteln als diejenigen, die auf ihnen herumhacken.


    ... und ich habe wohl recht deutlich gemacht, dass ich dieser Politik fern stehe.

    Ein Grund dafür ist, dass ich befürchte, dass die undemokratischen Wurzeln Der Linken aus SED und westdeutschen K-Gruppen, wieder austreiben können, wenn sich diese Partei in einer Machtposition befindet.
    ...
    Um zum Thema des Stranges zurück zu kommen ...
    Du BIST beim Thema. Denn das IST dein Thema.


    Ich hatte eigentlich gehofft, dass die Vertreter der Positionen der Linken hier die Gelegenheit wahrgenommen hätten, sich von den Verbrechen der SED an der innerdeutschen Grenze zu distanzieren - und sei es nur mit einem Hinweis auf die Bemühungen der Aufarbeitung innerhalb ihrer Partei.
    Das hast du gehofft ?? Ist doch gar nicht wahr.

  8. Inaktiver User

    AW: Jahrestag des Mauerbaus

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich hatte eigentlich gehofft, dass die Vertreter der Positionen der Linken hier die Gelegenheit wahrgenommen hätten, sich von den Verbrechen der SED an der innerdeutschen Grenze zu distanzieren - und sei es nur mit einem Hinweis auf die Bemühungen der Aufarbeitung innerhalb ihrer Partei.
    Hier muss ein falsches Bild wohl mal geradegerückt werden:

    "Der CDU-Landesgeschäftsführer Wolfram Axthelm bestätigte, daß in Mecklenburg-Vorpommern zahlreiche frühere SED-Mitglieder nach Einzelfallprüfung in die CDU aufgenommen worden seien. "Das praktizieren wir seit 1990." Einer der erfolgreichsten CDU-Kommunalpolitiker, der Bürgermeister von Stavenhagen, sei dort schon zu SED-Zeiten Stadtoberhaupt gewesen. Der amtierende stellvertretende CDU-Vorsitzende Christoph Bergner sagte, neu sei, daß man sich "von der Führung der Bundespartei her" zu der bisher eher verschämt betriebenen Praxis bekenne. Schäuble sei es darum gegangen, "ein Signal der Bereitschaft zur Integration innerhalb der ostdeutschen Gesellschaft zu vermitteln"."

    Quelle

    Wie sieht's denn mit der Aufarbeitung der SED-Vergangenheit von CDU-Mitgliedern aus?

  9. Inaktiver User

    AW: Jahrestag des Mauerbaus

    In der Linken findet jedenfalls - seit ihrem Zusammenschluss von WASG und PDS - nein, schon seit Entstehung der PDS - eine Auseinadersetzung mit der DDR-Vergangenheit statt -

    was Menschen mit durchschnittlicher Allgemeinbildung eigentlich auch bekannt ist.

  10. Inaktiver User

    AW: Jahrestag des Mauerbaus

    Junge Union instrumentalisiert Maueropfer

    DIE LINKE Thüringen fordert ein Ende der Geschmacklosigkeiten
    , Standards demokratischer Kultur gelten auch zu Wahlkampfzeiten. Die LINKE Thüringen achtet das Gedenken der Maueropfer. Sie verurteilt alle Versuche, diesen schmerzvollen Abschnitt der Geschichte zu instrumentalisieren. Es hat sie betroffen gemacht, dass sich die Junge Union eines solchen Verhaltens, das mit den tragischen Schicksalen der Toten und Verletzten an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze spielt, bedient.

    Gestern, am 48. Jahrestag des Mauerbaus, hielten sich einige Mitglieder der Junge Union vor der Landesgeschäftsstelle der Thüringer LINKEN auf. Eine knappe Dreiviertelstunde lang standen sie auf dem Bürgersteig gegenüber der Eugen-Richter-Straße 44 und hielten zwei Transparente hoch. Auf einem stand die Aufschrift „Freiheit statt Sozialismus“, auf dem anderen war die Aussage, „Herr Ramelow: Die DDR war ein Unrechtsstaat“, zu lesen.

    Die Transparente schienen alles andere als neu zu sein. Es handelt sich vermutlich um diejenigen, mit denen die jungen Christdemokraten seit gut zwei Wochen sporadisch Veranstaltungen der LINKEN begleiten. Ihren kurzen Aufenthalt nutzten die auffallend locker gekleideten Vertreter von Althaus' Jugendorganisation, um eine Vielzahl von Fotos von sich selbst zu machen.

    Offensichtlich ging es ihnen darum, Material für ihre Wahlkampagne zu sammeln. Weder suchten sie das Gespräch mit Vertretern der LINKEN, noch mit vorübergehenden Passanten. Sie zeigten nicht das geringste Bemühen, an das gestrige historische Datum zu erinnern. Ihrer eigenen Darstellung zufolge soll es sich bei der Aktion um eine „Mahnwache für die Opfer der Mauer“ gehandelt haben.

    „Beleidigungen und Instrumentalisierungen nutzen langfristig nur den Feinden unserer offenen Gesellschaft“, sagt Knut Korscheswsky, Landesvorsitzender der LINKEN. Er fordert deshalb alle Beteiligten dazu auf, im Wahlkampf die Standards demokratischer Kultur einzuhalten.


    Die Linke Thüringen

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