Ich erkläre mich solidarisch mit Zukunftsmusik!
Auch ich ziehe es vor, dem Brigitte-Politikforum zukünftig fernzubleiben -
da mir dessen Moderation schon länger zu parteiisch und einseitig
erscheint.
Beschwerden beim Bfriends-Team nützen im Übrigen nichts -
ich habe kürzlich auf meine 2. PN keine Antwort mehr erhalten.
Die sehr enttäuschte Userin
BC-Nutzerin
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Ergebnis 31 bis 40 von 86
Thema: Jahrestag des Mauerbaus
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14.08.2009, 09:32Inaktiver User
AW: Jahrestag des Mauerbaus
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14.08.2009, 09:48Inaktiver User
AW: Jahrestag des Mauerbaus
Die thread-Eröffnungf finde ich nicht langweilig, und hab das auch nicht gesagt.
Das Thema dieses Threads ist Teil deutscher Geschichte, und somit hat ein thread dazu auch seine definitive Berechtigung.
Was ich als langweilig bezeichnet habe, ist der Umgang mit der Thematik von einigen gestern.
Der Mauerbau selbst und die Geschehnisse an der Mauer waren ein grosses Verbrechen, und man sollte die Verbrechen im Zusammenhang mit dieser Mauer auch deutlich betrachten und die Geschichte dazu aufarbeiten.
Dazu muss man nicht Opfer des deutschen Nationalsozialismus zum Vergleich heranziehen (auf welche Weise oder aus welchem Blickwinkel auch immer) Jedes Opfer hat ein tragisches Schicksal, und man sollte jede Tragik (und das Verbrechen, durch das es zur Tragik führte) versuchen zu begreifen ... aber sicher nicht gegen andere Verbrechen aufrechnen.
Man kann (oder im Fall deutscher Geschichte - muss) nach ähnlicher oder gleicher Dynamik (und deren Ursache) von Verbrechen suchen.
Und man muss sagen dürfen: die Verbrechen linker Politik waren extrem schlimm, ohne dass an gleicher Stelle jemand ruft: die Rechten waren aber schlimmer.
Denn das haben die Maueropfer nicht verdient.
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14.08.2009, 09:51Inaktiver User
AW: Jahrestag des Mauerbaus
Nun, eigentlich sind ja Bemerkungen zur Mod. nicht erlaubt, aber ich empfinde die Reaktion der Moderation als ausgesprochen neutral und bin somit positiv überrascht. Zugegeben!
Es wäre wirklich sehr angenehm, wenn dieser Strang nicht mit noch mehr Wahlkampfparolen belastet werden würde. Denn das Thema wie dieser Gedenktag lag mir gestern und liegt mir irgendwie immer noch etwas auf dem Herzen und ja, macht mich auch sehr nachdenklich. Daher danke für Dein Verständnis, BC-Nutzerin!
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14.08.2009, 10:10Inaktiver User
AW: Jahrestag des Mauerbaus
Womit klar ist worum es geht ........Und man muss sagen dürfen: die Verbrechen linker Politik waren extrem schlimm, ohne dass an gleicher Stelle jemand ruft: die Rechten waren aber schlimmer.
.....um die Verunglimpfung der Partei Die Linke - um nichts anderes.
Die DDR hat - schon 1000x belegt - nichts mit der HEUTIGEN Partei "Die Linke" zu tun.
Dieser Strang hat ausschließlich das Ziel diese Partei zu verunglimpfen , zu suggerieren daß die Partei "Die Linke" dafür die Verantwortung zu übernehmen hat, obwohl bekannt ist und auch 1000x belegt ist, daß die Mehrzahl der für Mauerbau und den Folgen Verantwortlichen
in der CDU und FDP untergekrochen sind und da immer noch SIND!
Für mich -> ENDE in diesem schwarz/gelben Wahlpropaganda Politik- Forum.
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14.08.2009, 10:13Inaktiver User
AW: Jahrestag des Mauerbaus
Ich würde ja zu gerne noch einmal die ganzen Beleidigungen djgm01's, Ahab's, blackjack's und frank's raussuchen,
aber -
jeder kann sie in den Threadverläufen ja selbst nachlesen.
Daher nutze ich die Zeit lieber,
mit meinen befreundeten Usern privat zu kommunizieren

Immerhin das verdanke ich ja der Bri (private Kontakte zu netten Usern)!
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14.08.2009, 10:16Inaktiver User
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14.08.2009, 10:40Inaktiver User
AW: Jahrestag des Mauerbaus
Dann habe ich das mit der Lächerlichkeit missverstanden und danke für die Aufklärung und ansonsten meine volle Zustimmung.
Es scheint ja nicht nur das Begreifen, sondern auch die spätere Umsetzung ganz offensichtlich nicht so einfach zu sein. Und die Eigendynamik von Verbrechen/Unrechtmäßigkeiten jeglicher Art (ob nun offensichtlich oder nur versteckt) hat doch schon etwas bedrohliches, auch und gerade wenn ich an die Zukunft denke. Es wird dann doch lieber nur sinnlos aufgerechnet anstatt wirklich zu verarbeiten und nach den eigentlichen Ursachen zu schauen. Finde ich schade, denn so lange immer nur angegriffen und abgewehrt wird, wird sich auch ganz bestimmt NICHTS – schon gar nicht gesellschaftlich bewegen und positiv verändern.
Kämpfen wir somit also immer weiter gegeneinander, sinnlos und doch nur Energie verschleudernd.
Geändert von Inaktiver User (14.08.2009 um 10:45 Uhr)
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14.08.2009, 11:07Inaktiver User
AW: Jahrestag des Mauerbaus
Eigenartig, denn ich scheine wohl gegen all die Beleidigungen, die Du als solche empfindest, immun zu sein. Aber vielleicht lese ich auch nur die sachlichen Argumente, den Rest können die Bricom und all die Nutzer meinetwegen dann auch gern behalten.
Und ich finde es nicht besonders angenehm, wie Du hier mit Aufzählungen von Usern versuchst, Stimmung zu machen. Verschiedene Meinungen halt und vor allem klar und deutlich formuliert und die sollte man ab einer gewissen Reife dann aber schon akzeptieren können, auch wenn sie dann mal von der eigenen abweichen, ohne sich gleich beleidigt zu fühlen. Also davon könnte man einfach mal ausgehen, warum sonst beteiligt man sich überhaupt an einer Diskussion.
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14.08.2009, 11:34Inaktiver User
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14.08.2009, 11:34Inaktiver User
AW: Jahrestag des Mauerbaus
Zugegeben, ich provoziere gelegentlich (auch gestern!) ganz bewusst, weil ich den Eindruck habe, dass die Proponenten der Partei Die Linke, die hier posten, sehr einseitig und unsachlich argumentieren, und - ganz besonders - jede Meinung, die nicht mit der Position der Linken kompatibel ist, verunglimpfen.
Die Empörung von Micheline über die Kommentierung der Politik (und der Verbrechen) der DDR als "linke Politik" ist mir nun gerade gar nicht verständlich.
Die SED und die DDR verstanden sich eindeutig als sozialistisch, also "links".
Wenn sich die Nachfolger der SED/PDS nun als Die Linke positionieren, bedeutet dies, dass sie sich (auch) mit der Historie linker Politik identifizieren. Die Partei hätte ja auch als "Demokratische Volkspartie" firmieren können, und hätte damit einigen Diskussionen den Boden entzogen.
In dem von Micheline kritisierten Kommentar ging es eindeutig um "linke Politik", nicht um die "Politik der Linken".
Die steht zwar auch immer wieder zur Diskussion (genau wie die Positionen aller anderen Parteien), und ich habe wohl recht deutlich gemacht, dass ich dieser Politik fern stehe.
Ein Grund dafür ist, dass ich befürchte, dass die undemokratischen Wurzeln Der Linken aus SED und westdeutschen K-Gruppen, wieder austreiben können, wenn sich diese Partei in einer Machtposition befindet.
Die anderen relevanten Parteien haben jedenfalls in der Vergangenheit bewiesen, dass sie sich demokratisch verhalten.
Als "Neu-Ossi" sehe ich natürlich auch, dass Die Linke sich durchaus konstruktiv (manchmal sogar in meinem Sinne) indie Kommunalpolitik einbringt. Und ich habe auch in der Vergangenheit meinen Respekt vor einzelnen Politikern der Linken (u.a. Gysi oder Bisky) bekundet (wenn auch nicht für deren Politik).
Aber ich halte es für verwunderlich, wenn in den Diskussionen im "Politikforum" jede von der osition der Linken abweichende Position als verwerflich positioniert wird.
Um zum Thema des Stranges zurück zu kommen:
Ich hatte eigentlich gehofft, dass die Vertreter der Positionen der Linken hier die Gelegenheit wahrgenommen hätten, sich von den Verbrechen der SED an der innerdeutschen Grenze zu distanzieren - und sei es nur mit einem Hinweis auf die Bemühungen der Aufarbeitung innerhalb ihrer Partei.


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