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  1. Inaktiver User

    AW: Promis und Krebs

    Zitat Zitat von KHelga Beitrag anzeigen
    Aus eigener Erfahrung möchte ich sagen, dass es ein 'himmelweiter' Unterschied ist, ob eine Promifrau mit Geld, Kinderfrau, Mann/Freund, bequemes Auto mit Chauffeur, Einzelzimmer im Krankenhaus etc. Brustkrebs hat, oder eine 'normale' Frau, die ein Kind zu versorgen hat, Angst um ihren Arbeitsplatz hat, auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist und Kassenpatient ist.
    Egal wie die Umstände sind: Jede Frau hat Angst, ob sie Kylie oder Elfriede heißt.

    Und ich kann aus meinem Umfeld berichten: Als es sich in den Medien häufte, kamen auch meine Freundinnen ( Mitte 20) ins Grübeln und gucken nicht mehr aufs Geld, sondern zahlen die Vorsorgeuntersuchungen.

    Und wenn es nicht nur bei meinen Freundinnen den Effekt hatte, sondern bei vielen Frauen mehr, ist das das Positive, was wir sehen sollten. Und nicht der Groll, dass Frau Prominent es trotz Krebs ja soviel einfacher hat.

  2. Moderation

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    AW: Promis und Krebs

    Unbestritten, Helga.


    Was aber an der Tatsache, dass an die Oeffentlichkeit gehen nicht verwerflich sein braucht, nix aendert. Und dass die Motivation, es zu tun, bei Promis und Nicht-Promis die gleichen Wurzeln haben kann.

    Wer von den Prominenten hat denn eigentlich damit "Geld gescheffelt", wie es im Eingangsposting erwaehnt wurde? Oder ist das nur eine VErmutung?
    "I don't want to be part of a world where being kind is a weakness" - Keanu Reeves

    Moderatorin in den Reiseforen und bei der Eifersucht, bei den Selbständigen, Arbeiten im Ausland und im Kunstforum.

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    AW: Promis und Krebs

    Hallo Frangipani,

    >Was aber an der Tatsache, dass an die Oeffentlichkeit gehen nicht verwerflich sein braucht, nix aendert. Und dass die Motivation, es zu tun, bei Promis und Nicht-Promis die gleichen Wurzeln haben kann.>

    Nein, ist es nicht.

    Wollte mir nur den Hinweis/Feststellung erlauben, dass Promis es im Krebs-Alltag leichter haben, als Normalos.

    'Groll' hege ich bestimmt nicht.

    FG von Helga

    „Nehmen sie die Menschen wie sie sind, denn andere gibt es nicht“
    Konrad Adenauer

  4. Inaktiver User

    AW: Promis und Krebs

    promis mögen eine bessere versorgung und betreung erleben- und dafür auch zahlen.

    aber wenn ich mir die liste der letzten monate anschaue:

    sie sterben genauso.

  5. Inaktiver User

    AW: Promis und Krebs

    Ich stehe dem Thema sehr gespalten gegenüber:

    Einerseits können die Betroffenen sicher Aufklärungsarbeit leisten und mehr Bewußtsein für diese Krankheiten hervorrufen; andererseits geht es mir etwas auf den Zeiger, wenn ich (wie derzeit) fast täglich eine Schlagzeile lese wie "Miriam Pielhau: So war mein Sex mit Krebs". Da kann ich dann - trotz aller Schicksalstragik - nur noch genervt mit den Augen rollen.

    Der Grat zwischen "Ich schreibe meine Krebsgeschichte auf und will anderen Mut machen" und "Hey Leute, kauft mein Buch, damit wieder Kohle reinkommt" ist sehr schmal und schnell überschritten.

  6. Inaktiver User

    AW: Promis und Krebs

    nun zwischen dem auftreten einer barbara rudnik und der aussage einer frau pielhau sehe ich dann doch qualitative unterschiede was den mensch selbst betrifft.

    alte weisheit: was ein mensch als mensch ausmacht- wird klar wenn derjenige oder nahe angehörige sehr schlimm krank werden.

  7. Inaktiver User

    AW: Promis und Krebs

    Wer ist Frau Pielhau

  8. Inaktiver User

    AW: Promis und Krebs

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wer ist Frau Pielhau
    Eine Moderatorin, die an Brustkrebs erkrankt ist.

  9. Inaktiver User

    AW: Promis und Krebs

    Also ich stehe dem Thema auch gespalten gegenüber. Sicherlich bekommen die Promis Geld, wenn sie in allen Boulevard-Zeitungen über ihre Krankheitsgeschichten reden und all die Geschichten von Frau Pielhau finde ich sogar richtig abstoßend. Auch bei Frau Rudnik fand ich zuletzt all die Interviews übertrieben. Bei Kylie z.B. fand ich das Vorgehen absolut OK, sie hat die Außenwelt informiert und die Wichtigkeit einer Vorsorge hervorgehoben - mehr nicht. Ich habe Respekt vor Promis, die die Öffentlichkeit zwar informieren und warnen, aber dann auch aufhören, ihre Krankheitsgeschichten im Detail zu erzählen.
    Gruß Elementar

  10. Inaktiver User

    AW: Promis und Krebs

    Ich stimme KHelga und ihrem Beispiel zu. Bei einer "normalen" Frau kommen zu der Krebserkrankung oft noch andere Probleme hinzu, mit denen sich ein Promi nicht runmschlagen muss. In dieser Beziehung können sie doch ein "sorgloseres" Leben führen.
    Allerdings ist die Diagnose Krebs auch für Promis ein vernichtendes Urteil und alles Geld dieser Erde kann da nicht helfen diesen Schmerz zu betäuben.
    Ich denke, dass viele Prominente an die Öffentlichkeit gehen, weil sie Spekulationen vorbeugen möchten oder sie sehen es als Teil die Krankheit zu bewältigen. Oder vielleicht ist auch der schnöde Mammon im Spiel, wer weiß. Aber man muss die Sachen ja nicht lesen.

    LG, nelda

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