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  1. Inaktiver User

    AW: Bundestagswahl 2009

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die derzeitige Regierung hat die "legale" Legitimation der Bürger (welcher?) zu tun und zu lassen was sie entscheiden will. Es gibt keinen ernsthaften Widerstand, sie werden auch nicht bei den Wahlen abgestraft, "fähige Firmenberater" = Unternehmensberater ? Die werden von der Großindustrie gesponsert - was sie also "vorschlagen" ist sicher nicht im Sinne des "Normalbürgers" sondern ......?
    Keine Ahnung was Du mit sponsern in diesem Bereich meinst. Eher sponsert doch der Steuerzahler, denn nach meinem Kenntnisstand sind viele öffentliche Einrichtungen für die eigene Wirtschaftsprüfung selbst verantwortlich. Sie beauftragen diese selbst und zahlen die Prüfer aus ihrem jeweiligen Budget (Steuergelder). Hier gilt dann aber auch wieder: Niemand beisst in die Hand, die füttert.

    Und es gibt schon sehr „fähige“ Unternehmensberater, wie es auch Unternehmen gibt, die gut und gewinnbringend langjährig „laufen“ – ganz ohne staatliche Unterstützung. An denen könnte sich dann so manch öffentliche Einrichtung mal ein Beispiel nehmen und somit wäre dann schon ein großer Anteil der Steuerverschwendung vom Tisch. Nur scheint daran kein wirkliches Interesse zu bestehen. Eher profitieren dann noch scheinbare und ziemlich unfähige Berater und Gutachter davon. Warum auch immer!
    Geändert von Inaktiver User (10.08.2009 um 14:29 Uhr)

  2. Inaktiver User

    AW: Bundestagswahl 2009

    Bundeswirtschaftsminister Guttenberg hat das "Gesetz zur Ergänzung des Kreditwesengesetzes" von der britischen Großkanzlei Linklaters ausarbeiten lassen - und zwar komplett.

    Neues Gesetz - Guttenbergs Großkanzlei - Wirtschaft - sueddeutsche.de

  3. Inaktiver User

    AW: Bundestagswahl 2009

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Bundeswirtschaftsminister Guttenberg hat das "Gesetz zur Ergänzung des Kreditwesengesetzes" von der britischen Großkanzlei Linklaters ausarbeiten lassen - und zwar komplett.

    Neues Gesetz - Guttenbergs Großkanzlei - Wirtschaft - sueddeutsche.de
    Ja, habe ich auch gesehen.
    Somit schrumpft Guttenbergs besondere wirtschaftspolitische Kompetenz auf seine Fähigkeiten bei der Auswahl der Kanzlei zusammen.

    Außerdem sieht es ganz so aus, als würde er den vielen Mitarbeitern seines Ministeriums nichts zutrauen. Fragt sich nur: zu Recht oder zu Unrecht?

    Und braucht es ausgerechnet britische Finanzfachleute, um für D ein wirtschaftspolitisches Konzept zu entwickeln? Bisher habe ich nämlich den Eindruck, dass GB Teil des Problems ist und nicht Teil der Lösung.
    (Siehe britische Weigerung in Heiligendamm die Finanzwirtschaft strenger zu ordnen.)
    .
    Geändert von Inaktiver User (10.08.2009 um 15:07 Uhr)

  4. Inaktiver User

    AW: Bundestagswahl 2009

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Keine Ahnung was Du mit sponsern in diesem Bereich meinst.

    Mit sponsern meine ich in diesem Zusammenhang das was ich in "Lobbyisten und Parteispenden" geschrieben habe und u.a. (dazu hätte ich noch div andere Links, aber ich will hier nicht überfrachten) :

    NDR Fernsehen - Sendungen - Zapp - Archiv - Ethik und Journalismus- Klare Feindbilder - Wie sich Konzerne gegen Recherche wehren

    ...dieses hier zeigt auch eine Menge von dem was viele nicht mitbekommen oder nicht sehen wollen:

    Hypo Real Estate: Der Banken-Krimi | ZEIT ONLINE


    Eher sponsert doch der Steuerzahler
    Sicher ! Siehe zuvor...


    denn nach meinem Kenntnisstand sind viele öffentliche Einrichtungen für die eigene Wirtschaftsprüfung selbst verantwortlich
    Viele öffentliche Einrichtungen wurden verscherbelt (obwohl öffentliche Einrichtungen ja Eigentum der Bürger sind!) .
    Wirtschaftsprüfer gibts sicher, nur seltenst werden negative Ergebnisse veröffentlicht, zahlt ja der Steuerzahler......wen juckts
    Hier gilt dann aber auch wieder: Niemand beisst in die Hand, die füttert.
    Eben !

    Und es gibt schon sehr „fähige“ Unternehmensberater
    die gibt es, das sind eher kleine Unternehmen

    wie es auch Unternehmen gibt, die gut und gewinnbringend langjährig „laufen“ – ganz ohne staatliche Unterstützung
    Die gibts und die werden seit Jahren immer öfter geschluckt, eliminiert oder von der Politik durch entsprechende Gesetze oder Begünstigung der internationalen Großindustrie zumindest behindert. Siehe hier:

    http://www.tagesspiegel.de/zeitung/T...&_FORMAT=PRINT

    An denen könnte sich dann so manch öffentliche Einrichtung mal ein Beispiel nehmen
    Ein frommer Wunsch...leider

    Nur scheint daran kein wirkliches Interesse zu bestehen. Eher profitieren dann noch scheinbare und ziemlich unfähige Berater und Gutachter davon. Warum auch immer!
    Warum ist klar.....
    Geändert von Inaktiver User (11.08.2009 um 07:48 Uhr)

  5. Inaktiver User

    AW: Bundestagswahl 2009

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Viele öffentliche Einrichtungen wurden verscherbelt (obwohl öffentliche Einrichtungen ja Eigentum der Bürger sind!)
    Hättest Du dazu mal ein oder besser gleich mehrere Beispiele? Sollte ja nicht schwer fallen, wenn es so viele sind - oder?

    Warum ist klar.....
    Also ich kann nicht nachvollziehen, warum bisher offensichtlich kein großes Interesse darin besteht, eine öffentliche Einrichtung wirtschaftlich zu organisieren, sondern diese eher noch überwiegend Geld- und Zeit verschlingende Apparate sind. Also erklärs mir bitte, wenn es Dir doch so klar scheint.

  6. Inaktiver User

    AW: Bundestagswahl 2009

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hättest Du dazu mal ein oder besser gleich mehrere Beispiele? Sollte ja nicht schwer fallen, wenn es so viele sind - oder?



    Also ich kann nicht nachvollziehen, warum bisher offensichtlich kein großes Interesse darin besteht, eine öffentliche Einrichtung wirtschaftlich zu organisieren, sondern diese eher noch überwiegend Geld- und Zeit verschlingende Apparate sind. Also erklärs mir bitte, wenn es Dir doch so klar scheint.
    Dir wiederum dürfte es nicht schwer fallen, Beispiele für Geld und Zeit verschlingende Apparate zu liefern. Ich bitte darum.

    .

  7. Inaktiver User

    AW: Bundestagswahl 2009

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hättest Du dazu mal ein oder besser gleich mehrere Beispiele? Sollte ja nicht schwer fallen, wenn es so viele sind - oder?



    Also ich kann nicht nachvollziehen, warum bisher offensichtlich kein großes Interesse darin besteht, eine öffentliche Einrichtung wirtschaftlich zu organisieren, sondern diese eher noch überwiegend Geld- und Zeit verschlingende Apparate sind. Also erklärs mir bitte, wenn es Dir doch so klar scheint.
    Ich greife mal micheline vor:
    UNIKLINIKEN FÜR 12 MILLIONEN AN RHÖN-KLINIKEN VERSCHENKT
    Die Universitäten und staatlichen Hochschulen genießen den Schutz des Staates und stehen unter seiner Aufsicht. [...]


    -- Hessische Landesverfassung Artikel 60

    (tz) Das Land Hessen hat im Eilverfahren seine Uniklinik Marburg-Gießen für 12 Mio. Euro verschenkt: Für die Kiniken mit einem Verkehrsswert von ca. 700 bis 1000 Millionen zahlen die Rhön-Kliniken 112 Mio. Euro von denen das Land 100 Mio. Euro postwendend für die "Zukunft der Kliniken investiert" (Meder, stellv. Vorsitzender der Rhön-Kliniken). Ein OP-Leserbriefschreiber dazu:



    "Roland Koch rechtfertigt diesen - im Hinblick auf den tatsächlichen Wert der riesigen Immobilie und der vorhandenen technischen Ausstattung - lächerlichen Preis mit dem Hinweis, der neue Eigentümer wolle doch anschließend Investitionen in Millionenhöhe tatigen. Was für ein volksverdummendes Argument! Welcher vernünftige Mensch, der sein Anwesen verkaufen will, geht bei der Festsetzung der Preises schon davon aus, was der potenzielle Käufer eventuell für Um- und Ausbau investieren will [...]."

    Michael Weber von der Volksbegehren-Initiative:

    "Dies stellt eine ungeheure Verschwendung von Steuergeldern dar."

    Wir fragen uns zudem: Warum wurde die Rhön Klinikum AG ("Röhn Kliniken") im Vertrag nicht dazu verpflichtet, Forschung und Lehre sicherzustellen. Dann müsste das Land nicht 100 Mio. in einer "Stiftung zur Förderung von Forschung und Lehre in der Hochschulmedizin in Gießen und Marburg" anlegen.

    Wir bingen's vereinfachend auf den Punkt: Das Land verkauft sein Tafelsilber ohne dafür Geld zu verlangen. Dazu fallen uns nur noch drei Stichworte ein: Dummheit, Ideologie, Korruption.


    Privatisierung Universitätskliniken Marburg und Gießen - Rhön Käufer - attac Marburg

  8. Inaktiver User

    AW: Bundestagswahl 2009

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hättest Du dazu mal ein oder besser gleich mehrere Beispiele? Sollte ja nicht schwer fallen, wenn es so viele sind - oder?
    Cross-Border-Leasing: Für dumm verkauft | ZEIT ONLINE
    Cross border leasing
    Cross-Border-Leasing: Kaum jemand las das Kleingedruckte - Wirtschaftspolitik - Wirtschaft - FAZ.NET

    Also ich kann nicht nachvollziehen, warum bisher offensichtlich kein großes Interesse darin besteht, eine öffentliche Einrichtung wirtschaftlich zu organisieren, sondern diese eher noch überwiegend Geld- und Zeit verschlingende Apparate sind. Also erklärs mir bitte, wenn es Dir doch so klar scheint.
    Ist doch ganz einfach, es wird keiner zur Rechenschaft gezogen wenn er Geld der Steuerzahler verschleudert, oder es durch Fehlentscheidungen in den Sand gesetzt hat. 1000fach geschehen - nichts passiert. Wie ich schon sagte - sie haben offensichtlich den Freibrief.
    In den Kommunen ist es meistens anders, da wird vom Wähler abgestraft.
    In der Bundespolitik wird gewählt nach dem Motto
    "ist doch sowieso egal wer dran ist".......usw usw.....
    also wird dasselbe wieder gewählt, also die üblichen Verdächtigen, die es schon jahrelang vergeigt haben . Um aber Alternativen in Erwägung zu ziehen muss man sich mehr mit Politik befassen, Zusammenhänge und Manipulationen erkennen. Das ist den meisten zu viel Arbeit, kostet zu viel Zeit, überfordert sie und und und.....

    Also bleibt alles wie es ist - DAS ist der Freibrief. Denn es bedeutet daß auch in der nächsten Legislaturperiode entschieden und gehandelt wird wie es nicht FÜR den Bürger wichtig und richtig wäre, sondern wie die Klientel /Sponsoren (siehe Lobbyismus und Parteispenden) die mit hohen Spenden den Wahlkampf unterstützten, es diktieren.

    Wes Brot ich ess, des Lied ich sing.....

  9. Inaktiver User

    AW: Bundestagswahl 2009

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    (tz) Das Land Hessen hat im Eilverfahren seine Uniklinik Marburg-Gießen für 12 Mio. Euro verschenkt: Für die Kiniken mit einem Verkehrsswert von ca. 700 bis 1000 Millionen zahlen die Rhön-Kliniken 112 Mio. Euro von denen das Land 100 Mio. Euro postwendend für die "Zukunft der Kliniken investiert" (Meder, stellv. Vorsitzender der Rhön-Kliniken)."
    [...]
    Wir fragen uns zudem: Warum wurde die Rhön Klinikum AG ("Röhn Kliniken") im Vertrag nicht dazu verpflichtet, Forschung und Lehre sicherzustellen. Dann müsste das Land nicht 100 Mio. in einer "Stiftung zur Förderung von Forschung und Lehre in der Hochschulmedizin in Gießen und Marburg" anlegen.

    Wir bingen's vereinfachend auf den Punkt: Das Land verkauft sein Tafelsilber ohne dafür Geld zu verlangen. Dazu fallen uns nur noch drei Stichworte ein: Dummheit, Ideologie, Korruption. [/I]
    Man sollte sowas nicht sagen, aber da mir heute sowieso schon danach ist die Dinge auf den Tisch zu kotzen, sag ich es doch:

    Es geschieht euch wirklich Recht, euch Wählern, die ihr Koch dafür das Mandat gegeben habt.

    Zum Ausgleich könnt ihr ja darüber recherchieren, ob Roland Koch empörenderweise vielleicht einen von Steuergeldern bezahlten Mont-Blanc-Kugelschreiber nach Hause mitgenommen hat. Das würde jeden Steuerzahler möglicherweise 5 Nanocents seines sauer verdienten Geldes kosten.
    .
    Geändert von Inaktiver User (11.08.2009 um 11:38 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: Bundestagswahl 2009

    Das Land Hessen hat im Eilverfahren seine Uniklinik Marburg-Gießen für 12 Mio. Euro verschenkt: Für die Kiniken mit einem Verkehrsswert von ca. 700 bis 1000 Millionen zahlen die Rhön-Kliniken 112 Mio. Euro von denen das Land 100 Mio. Euro postwendend für die "Zukunft der Kliniken investiert" (Meder, stellv. Vorsitzender der Rhön-Kliniken)
    Danke Zukunftsmusik - das kommt ja zu vielem anderen noch dazu


    Es geschieht euch gescheit Recht, euch Wählern, die ihr Koch dafür das Mandat gegeben habt.

    ..so isses...

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