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    AW: Umverteilungsfaktor Miete

    ich will momentan kein weiteres haus bauen. Wie kommst du denn darauf? Etwa weil damit gut Geld per Vermietung zu erzielen wäre?

    Ts, was meinst du wieviele Arten gut Geld zu erzielen ich kenne?
    Das wenigste davon vermag mich zu begeistern ... Sch* aufs Geld.


    -- Und um uns nicht misszuverstehen,
    will ich mal zwischendurch mal eine Lanze für die Vermieterseite brechen.
    Es gibt viele Vermieter, die mit viel Herzblut daran sind was anständiges bieten zu wollen. Sei es aus Stolz, der Sache Haus oder dem Menschen Mieter gegenüber. Und die klassische Situation bei Neuvermietung, daß sich Dutzende um ihre offenbar begehrenswerte Wohnung bewerben, nicht ausnutzen, etwa indem sie die Miete hochtreiben. - Hut ab vor jenen, die sich da richtiggehend antimarktwirtschaftlich verhalten. Gäbs diese Art Vermieter nicht(und die, denen sowieso alles wurscht weils Geld schlicht und schier im Übermaß hereinsprudelt aus der Vielzahl an Vermietungen) sähs erst so richtig übel aus auf dem Markt.
    Diese Erscheinung kann man übrigens verallgemeinern:
    Systeme (wie zb das der "reinen Marktwirtschaft") laufen oft so lange ganz offenabr ganz brauchbar, solange sich nicht alle genau gemäß der Spielregeln verhalten.
    Würden das alle gleich skrupellos, nur ihrem materiellen Eigennutz nachkommend, tun, wärs spätestens in 24 Monaten aus mit Marktwirtschaft.

    Ähnliches Problem hatten wir mit Sozialgesetzen. In den 60ern, noch 70ern, lief das alles prima an. Dann wurden die Beziehungsberechtigten aufgeklärt,aufgefordert und nahezu gezwungen doch auch zu beziehen wenn es was zu beziehen gäbe, und bald war der Wohlfahrtsstaat kaum mehr bezahlbar.
    Will sagen das System lebte zuvor von der alten Einstellung keine öffentl. Hilfen abverlangen zu wollen. Und kalkulierte dies nicht ein, wurde zu lax in der Gesetzgebung und Umsetzung. Hartz IV folgte dann als Backslash. Konterkarierend übel leider bisweilen.

    Die reine Marktwirtschaft lebt solange es genug Gutartige gibt, die nicht alles ausnutzen was sich bietet. Die Finanzwirtschaft lebt allerdings auch von solchen, die nicht selten anzutreffen sind unter den Dummen, die sie übern Tisch ziehen lassen von ihr. Und den Politikern natürlich, die sowas zulassen. Aktuell deshalb, damit ihre kommunalen und staatlichen Finanzierungen gedeichselt werden. Mit dem schmutzigen Geschäft dahinter will man höchst gschamig nichts zutun haben. Wozu man liebstens Vogel Strauß markiert und erst gar von nichts wissen will.
    Verlogene Banditen allenthalben. Der Backslash wird auch hier kommen. Richtig treffen wird auch er nicht..ich meine selektiv "die Richtigen treffen". Solches vermochte allein der Herr mit der Sintflut.

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    AW: Umverteilungsfaktor Miete

    Das Thema bleibt heiss.

    These:
    Es gibt eine mysteriöse Unterschranke für Miethöhe!

    Sie liegt bei ca. 200-300€ (je nach Region), kalt und pro Monat
    Selbst kleinster eigenständiger Wohnraum ist unterhalb nicht zu haben. Auch alter,abgeschriebener und/oder schäbiger nicht!

    Woher kommt das, warum funktioniert der Marktmechanismus nicht in diesem Sektor?
    Die möglichen Niedrigstkosten für Vermieter liegen bei ca. 0,50-2 € je qm.
    Siehe meine Detailangaben Beitrag 1.8.09 .

    Demnach müsste ein Grenzpreis/Selbstkostenpreis am Mietmarkt erscheinen in dieser Größenordnung! Entsprechend 50qm Wohnraum alter Bauart für ca. 25-100€ pro Monat.

    Warum gibts diesen Billigwohnraum nicht, welche Umstände sind davor ?

  3. Inaktiver User

    AW: Umverteilungsfaktor Miete

    Zitat Zitat von hombre Beitrag anzeigen
    Demnach müsste ein Grenzpreis/Selbstkostenpreis am Mietmarkt erscheinen in dieser Größenordnung! Entsprechend 50qm Wohnraum alter Bauart für ca. 25-100€ pro Monat.

    Warum gibts diesen Billigwohnraum nicht, welche Umstände sind davor ?
    Würden Sie für den Gegenwert von 2 - 3 Stangen versteuerter Zigaretten Wohnraum zuzüglich Abnutzung und Ausfallrisiko anbieten? Zudem hatte die Schaffung des Wohnraumes Geld gekostet - und das nicht zu knapp.

    Ich gebe aber zu, daß mir die "ortsüblichen" Mieten oft genug deutlich überhöht vorkommen. Das geht bereits in "Einzugsgebieten" los. Da sind wir bei alleinstehenden Geringverdienern schnell bei der Hälfte des Einkommens.

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    AW: Umverteilungsfaktor Miete

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Würden Sie für den Gegenwert von 2 - 3 Stangen versteuerter Zigaretten Wohnraum zuzüglich Abnutzung und Ausfallrisiko anbieten? Zudem hatte die Schaffung des Wohnraumes Geld gekostet - und das nicht zu knapp.
    Nun...die Kaution bliebe natürlich auf üblicher Höhe. So hoch, daß sie alle etwaigen Risiken abdeckt. Welches Ausfallrisko? - bei 25 € Monatsmiete kann man davon wohl eh nicht sprechen

    aber die Frage führt uns hin zu einem Knackpunkt:
    Es gibt nämlich praktisch eine öffentl. Mietbeihilfe.
    Genannt: Mietzuschuss.
    Dieses Geld lassen sich die Vermieter nicht entgehen, auf das können sie bauen.

    Sicher gäbe es Vermieter, die für sehr wenig vermieten würden.
    Wenn sie wenig Arbeit mit Whg und kein Risiko hätten. Denn Geld brauchen sie nicht wirklich. Davon haben sie bereits genug, sind Pensionäre, Rentiers.
    Bei 2€/qm Monatsmiete würde ich vom Mieter erwarten, daß er kleinere Reparaturen selbst macht. Unbürokratisch, aber mit Informationspflicht. Große Reparaturen, Investitionen, würden über die kalten Nebenkosten abgerechnet.

    EIGENTUM VERPFLICHTET

    ...oder "der soziale Gedanke an sich "
    sitzt da irgendwo im Hinterkopf

  5. Inaktiver User

    AW: Umverteilungsfaktor Miete

    Zitat Zitat von hombre Beitrag anzeigen
    Nun...die Kaution bliebe natürlich auf üblicher Höhe. So hoch, daß sie alle etwaigen Risiken abdeckt. Welches Ausfallrisko? - bei 25 € Monatsmiete kann man davon wohl eh nicht sprechen
    Höhö witzig - man kann auch einen Porsche für 25 € verkaufen und im Fall eines Totalschadens sind es ja nur 25. Mein Kumpel ist Anwalt und der hat hauptsächlich und verstärkt 2 Hauptzweige: Mietprobleme und Zahlungsausfälle. Wenn da mal Mieter so richtig "hinlangen", steht erst mal Sanierung an, Kosten für einen Rechtsstreit, Nebenkosten etc - E.ON berechnet ja auch keine ethischen 5 Cent pro Kw/h ... bezahlt werden muß es. Und es sind nicht die "Mietnomaden", die belangt werden.

    Es gibt nämlich praktisch eine öffentl. Mietbeihilfe.
    Genannt: Mietzuschuss.
    Dieses Geld lassen sich die Vermieter nicht entgehen, auf das können sie bauen.
    Richtig - und das ist schon einer meiner Kritikpunkte an z.b. einem BGE: Jeder (egal, ob Vermieter oder Unternehmen) wird davon ausgehen, daß "Geld X" da ist und somit versuchen, möglicht viel davon abzusaugen. Mir schiene das Ganze also in eine Inflation zu münden.

    Im Prinzip spräche zwar einiges dafür, weil so "Geld" umlaufen würde (auch in Konsum). Aber wer auch immer es "einnimmt", bringt es entweder über Steuern nicht wieder in den Kreislauf ein oder investiert es so (und schreibt gleichzeitig ab), daß eine 2. Wohnung entsteht, eine 3. usw.

    Und genau mit dieser Förderungs- und Aufstockerthematik kalkulieren auch Unternehmen bei den Löhnen. Sehr sinnig, das Ganze . Crux: Genau diese -nenne ich mal so- "amoralischen" Unternehmen sind es, die boomen. Rücksichtslosigkeit und Skrupellosigkeit setzen sich durch. Da kann man leicht sein V-Zeichen in die Kamera halten

    Denn Geld brauchen sie nicht wirklich. Davon haben sie bereits genug, sind Pensionäre, Rentiers.
    Scheint manchmal so zu sein - wir hatten in unserer Kleinstadt 2,5 Jahre einen Ex-Supermarkt in guter Lage leer stehen. Kam beides zusammen: Vermietergier bei nicht unbedingter Nötigkeit der Einkunft. Mag schon häufiger der Fall sein. Rentiere/ Pensionäre kann ich schlecht beurteilen - da wird die Schere wie sonst auch recht weit auseinander klaffen. Einige brauchen die Zusatzeinkunft, andere wissen nicht wohin mit dem Schotter.

  6. User Info Menu

    AW: Umverteilungsfaktor Miete

    Zitat Zitat von hombre Beitrag anzeigen
    Nun...die Kaution bliebe natürlich auf üblicher Höhe. So hoch, daß sie alle etwaigen Risiken abdeckt.
    die höhe der kaution berechnet sich nunmal nach der monatlichen kaltmiete. mehr darf der vermieter gar nicht nehmen, weil dies vom gesetz verboten wird. zudem reicht oftmals die kaution, welche die "übliche" miete als grundlage hat, auch nicht. die kosten, die durch den mieter entstehen können (vandalismus, mietausfall, anwalt, starke abnutzung), sind leider gern mal höher.


    aber die Frage führt uns hin zu einem Knackpunkt:
    Es gibt nämlich praktisch eine öffentl. Mietbeihilfe.
    Genannt: Mietzuschuss.
    Dieses Geld lassen sich die Vermieter nicht entgehen, auf das können sie bauen.
    es kommt ja nun nicht jeder mieter in den genuss eines mietzuschusses. und selbst wenn: es ist ja nur ein ZUschuss. außerdem gibt es keine gewähr, dass dieser zuschuss auch bei mir als vermieter ankommt. dem vermieter sind doch zuschüsse eh egal. er möchte am anfang eines jeden monats den vorher vertraglich vereinbarten mietzins auf seinem konto haben. wo, der mieter dieses geld herbekommt, ist dafür doch erstmal nicht von belang.


    Sicher gäbe es Vermieter, die für sehr wenig vermieten würden.
    Wenn sie wenig Arbeit mit Whg und kein Risiko hätten. Denn Geld brauchen sie nicht wirklich. Davon haben sie bereits genug, sind Pensionäre, Rentiers.
    vll würde man auch für etwas weniger vermieten, wenn es keine risikos gäbe, aber es gibt sie nunmal. aus dem grund ist das doch viel zu theoretisch.

    und dass vermieter kein geld brauchen und eh genug im überfluss haben, ist auch ein weitverbreiteter irrglaube. ich weiß nicht, warum sich dieses märchen immer noch hält. ich bin mir aber sicher, es wurde von jemanden auf den weg gebracht, der kein eigenes einkommen hat, auf staatliche hilfen angewiesen ist und dem entsprechend halt auch sehr wenig geld zur verfügung hat. für denjenigen klingt sowas dann natürlich tatsächlich erstmal nach richtig viel geld. in wahrheit ist es das aber eher nicht.

    Bei 2€/qm Monatsmiete würde ich vom Mieter erwarten, daß er kleinere Reparaturen selbst macht. Unbürokratisch, aber mit Informationspflicht. Große Reparaturen, Investitionen, würden über die kalten Nebenkosten abgerechnet.
    würdest du erwarten, aha! ich würde das auch erwarten! ich würde das (zumindest kleinere reparaturen) auch bei einem höheren mietzins erwarten. das gesetz erlaubt es dem vermieter aber nicht (oder nur sehr sehr sehr begrenzt). große reparaturen, investitionen etc auch nicht. grundsätzlich gilt, dass der vermieter sehr strenge auflagen beachten muss. man darf nämlich nicht mit seinem eigentum machen, was man möchte.


    EIGENTUM VERPFLICHTET
    wozu?

    ...oder "der soziale Gedanke an sich "
    sitzt da irgendwo im Hinterkopf
    was meinst du damit genau?

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    AW: Umverteilungsfaktor Miete

    Menno, hombre,

    die Kostenmiete würde in manchen Teilen Deutschlands 30 EUR betragen.

    Vermieter müssen oft über 20 Jahre zur Miete kräftig zuschießen.

    Wenn das keiner mehr macht, hast Du über einen mittelfristigen Zeitraum keine zu vermietenden Wohnflächen mehr.

    Für Reparaturkosten fallen in 30 Jahren 80 % der Neubaukosten wieder an.

    Es wären nie so viele Leute auf die berühmten Bauherrenmodelle reingefallen, wenn nicht in der Öffentlichkeit die Vermieterhetze = reich vorgegaukelt worden wäre.

    Und dass ein Vermieter nach 20 Jahren reinbutterns vielleicht auch einmal einen Euro sehen möchte halte ich nicht für verwerflich.

  8. User Info Menu

    AW: Umverteilungsfaktor Miete

    Vermieter sind nicht gleich Vermieter.

    Das ist bei anderen allzu großen Gruppenansprachen auch: Etwa Mietern,Unternehmern, Mittelstand und vielem anderem mehr.
    Wenn Westerwelle bspw. seine Positionen verteidigen will, greift er stets auf den (suggestiv auch noch "kleinen") Handwerker zurück. Dieses Bild wird dem Wähler vorgeschoben, untergeschoben anstelle der Gesamtheit mittelständischer Unternehmen, die idR Hunderte Beschäftigte haben. Und von Freiberuflern, deren wirtschaftliche Existenzgrundlage übrigens nicht selten gesichert wird durch das Gegenteil von Marktpreisfindung. Nämlich durch festgeschriebene "Honorarordnungen"!!
    Warum macht der vorgebliche "Markt"liebhaber Westerwelle eigentlich nicht diese zum Thema? - 2 Möglichkeiten: blind oder verlogen.

    Aber zurück zur Miete:
    Natürlich müssen wir dankbar sein, daß es gesund sozial denkende, redliche Vermieter gibt. Und zwar nicht zu knapp.
    Aber wie bei Ärzten und Anwälten: Wenn die Systeme Missbrauch zulassen bzw softer gesagt: "Fehlentwicklingen begünstigen", dann wird dieses auch stattfinden. Und zwar zunehmend! - das ist die Krux,das Naturgesetz, um das nicht jedes Kind weiß, aber wohl jeder der Lesenden hier.

    Details sind doch immer regelbar, mein Gott, muss ich mich immer mit diesem kleinkrämerischen Denken auseinandersetzen...
    Wenn es ein Gesetzlein gibt, das die Kaution auf 2 Monatsmieten begrenzt, dieses aber in Anbetracht eines überkommenen allgemein zu hohen Mietzinsniveaus geschaffen ward, dann wird es eben geändert.
    Dann heisst es halt stattdessen: "In Wohnungsklasse X kann die Kaution bis zu 10 oder 15 oder 20 € je qm betragen." Fertig- wo ist da ein Problem bitte?
    Eventuell findet man dabei auch clever flexible Modelle, die verhindern, daß dieses Geld brachliegt und nur den Banken billig zur Verfügung steht. Bei 20 Mio Mietwohnungen wären das auch immerhin mehr als 20 Milliarden €.

    Zitat Zitat von Lucii
    es kommt ja nun nicht jeder mieter in den genuss eines mietzuschusses.
    Das macht die Sachlage ja nur noch verfluchter. Und zwar für die Geringverdiener, die grade nichts bekommen. Sie bekommen Wohnraum auch nur zum "Marktpreis", der aber - künstlich gestützt nach unten - sich eben grade NICHT marktkonform findet!!
    Aus 300€ kalt werden 450€warm und die fressen 50% von 900€ netto. Und die anderen 50% sind ebenso längst für unvermeidliche Fixausgaben einzuplanen. Von KFZ wagen wir dabei nicht zu träumen.
    Ich rede von Situation bei Vollzeitbeschäftigten wohlgemerkt.

    und selbst wenn: es ist ja nur ein ZUschuss.
    (keine solchen Schnoddrigkeiten bitte in Zukunft. Sowas hält nur auf.)
    außerdem gibt es keine gewähr, dass dieser zuschuss auch bei mir als vermieter ankommt.
    Allerdings gibts diese Gewähr. Das Amt überweist sogar mitunter direkt an Vermieter. Wie zb ganz aktuell die exorbitante Heizkostennachzahlung 2008 bei meiner Rentner-Nachbarin.

    dem vermieter sind doch zuschüsse eh egal. er möchte am anfang eines jeden monats den vorher vertraglich vereinbarten mietzins auf seinem konto haben. wo, der mieter dieses geld herbekommt, ist dafür doch erstmal nicht von belang.
    oberschnoddrig! Daß solche Floskeln wie "eh egal" und "ist doch erstmal.." nicht im Halse stecken bleiben!? Wenn man "erstmal" ein bisschen denkt, kann man dann nicht auch zweitens versuchen ein wenig weiter, tiefer, zu denken ?
    Geändert von hombre (21.09.2009 um 08:49 Uhr)

  9. Inaktiver User

    AW: Umverteilungsfaktor Miete

    Langsam werden die Wahlkampfthemen hier im Forum aus der linken Ecke grotesk

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    AW: Umverteilungsfaktor Miete

    Eine "Berliner Morgenpost" war mir letzte Woche in die Hände gefallen.
    In Spandau/Charlottenburg-Nord will eine Immobilienkauffrau ins Parlament einziehen. Ihre Ziele:
    " der Staat muss aufhören sich aus der Wohnungsbaupolitik zurückzuziehen. Das Gut Wohnung darf nicht privaten Investoren überlassen werden.Wir müssen den sozialen Wohnungsbau wiederbeleben, damit der Mieter auf dem Markt nicht völlig einer Preisspirale nach oben ausgesetzt ist. Wir müssen das Genossenschaftsgesetz ändern, damit Investoren sich dort nicht einkaufen können."

    Das Bedeutsamste habe ich fett geschrieben. Da wird an der fachkundigen Basis das Problem, das ich mir mehr an Einzelfällen und theoretisch erschloss, also faktisch flächig wahrgenommen.

    Desweiteren stösst man auf bekannte Wurzelübel wie "Privatisierung". Hier genossenschaftlichen Wohneigentums im großen Stil. Was nicht heisst, daß bei "sozialem Wohnungsbau" in der Vergangenheit nicht viel falsch angegangen wurde. Ghettoisierung fällt mir als erstes ein. Phantasie- und lieblose Architiketur als zweites.

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