Das "Schweden-Modell" - ein Erfolgsmodell das Wohlstand und Soziales
nicht auschließt.
Neuwahl - Wie ich Schwedens Finanzprobleme löste | ZEIT ONLINE
1994 steckte Schweden in einer tiefen Wirtschaftskrise. Die Arbeitslosigkeit war hoch, die Staatsschuld lag bei 80 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Heute steht das Land gut da. Ein Ministerpräsident erklärt sein Konzept
Das hier:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,635758,00.html
müsste normalerweise eine Regierung zu kreativer Aktion zur Schaffung von Arbeitsplätzen animieren - leider weit und breit nichts in Sicht. Was in den Parteiprogrammen von CDU/CSU,FDP und SPD steht läßt keine Neuorientierung erkennen. Man versucht sich weiterhin so durchzuwurschteln wie bisher schon.
hat sich seitdem etwas geändert ?:
http://wissen.spiegel.de/wissen/doku...+22.05.2006%29
Löhne:
http://wissen.spiegel.de/wissen/imag...PG&thumb=false
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Thema: Wer soll das bezahlen?
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14.07.2009, 12:27Inaktiver User
AW: Wer soll das bezahlen?
Geändert von Inaktiver User (14.07.2009 um 16:13 Uhr)
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20.07.2009, 10:24
AW: Wer soll das bezahlen?
Zum Thema:
6.00 Uhr: Die US-Demokraten im Repräsentantenhaus planen zur Finanzierung der von Präsident Barack Obama angestrebten Gesundheitsreform die Einführung einer Reichensteuer. Wer mehr als eine Million Dollar im Jahr verdient soll nach einem am Dienstag vorgelegten Vorschlag 5,4 Prozent zusätzlich an Abgaben entrichten, wie ein Kongressmitarbeiter sagte.
Krisenticker: Senator will Banken verstaatlichen - manager-magazin.de
.Geändert von foo-foo (20.07.2009 um 10:30 Uhr)
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20.07.2009, 10:54Inaktiver User
AW: Wer soll das bezahlen?
Zum Thema Vermögenssteuer:
Ich trage mal zusammen, was man im Netz so dazu findet:
Zahlen aus 2003:
Bei der Wiedererhebung der Vermögensteuer hält ver.di einen Freibetrag von 500.000 Euro für eine vierköpfige Familie für notwendig. Wenn Vermögen ab diesem Schwellenwert mit einem Prozent besteuert werden, könnte dies alleine zu Mehreinnahmen von knapp 16 Milliarden Euro führen. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, die gemeinsam von der Hans- Böckler-Stiftung, ver.di und der IG Metall in Auftrag gegeben wurde.
ver.di: Erbschaftsteuer
Reiche fordern 5% Vermögenssteuer:
Eine Gruppe von besonderes Reichen Bundesbürgern fordern eine befristete Vermögensabgabe von 5%. Die Gruppe, die 23 Mitglieder umfasst wollen damit die Auswirkungen der Wirtschaftskrise etwas abfedern. So sollen alle Reichen, die ein Vermögen von mehr als 500.000 € haben, eine Abgabe von 5% abführen. Mit dieser auf zwei Jahre befristeten Aktion könnten 40 bis 50 Milliarden Euro an den Staat fließen.
Bereits 2005 gab es, u.a. von Bruno Haas, schon eine ähnliche Aufforderung. Leider scheint diese bei den Politikern nicht angekommen zu sein. Auch diesmal ist Bruno Haas wieder einer der Initiatoren für die Aktion “Vermögender für eine Vermögensabgabe”. Weiterhin gehört dieser Gruppe Susann Haltermann, Tochter eines Hamburger Fabrikanten an.
Ob die Parteien dem Aufruf folgen werden, dürfte bezweifelt werden. Ähnliche Forderungen gab es bisher auch von der SPD, den Linken und den Grünen. Da eine Umsetzung aber nicht nur die 23 Mitglieder der Initiative betrifft, wird man sich - insbesondere bei der CDU/CSU - wahrscheinlich schwer tun, eine solche Abgabe einzuführen.
(Quelle: Kölner Stadt Anzeiger)
Hier noch der LINk auf die Homepage der Initiative:
http://www.appell-vermoegensabgabe.de/Geändert von Inaktiver User (20.07.2009 um 11:06 Uhr)
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20.07.2009, 14:58
AW: Wer soll das bezahlen?
Eine ein- oder zweimalige Vermögenssteuer von 5% könnte ich mir gut als gute zusätzliche Einnahmequelle vorstellen um die Krisenschulden abzubauen. Am Besten in einer Phase der Hochkonjunktur und hoher Vermögensbewertungen.
Das Problem ist halt, dass nach Erfahrungen wie dem Soli, man davon ausgehen könnte, dass das dann doch endlos verlängert wird. Und dann machen 5% Vermögenssteuer meiner Meinung nach Vermögen schneller zu Nichte als sie aufgebaut werden.
Anders eben als eine dauerhafte Vermögenssteuer von 1%. Damit könnte ich mich auch gut anfreunden - käme dann aber darauf an wie das Gesamtpaket aussähe. Wenn gleichzeitig mit Kapitalertragssteuern oder Kapitalumsatzsteuern verhindert wird, dass das Vermögen überhaupt wächst, oder die Inflation mittelfristig nicht mehr durch Kapitalerträge ausgeglichen werden kann, dann siehts wieder anders aus. Vermögensaufbau sollte sich schon weiterhin lohnen bzw. möglich bleiben.
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20.07.2009, 21:50
AW: Wer soll das bezahlen?
Sehen wir es mal pragmatisch:
Weshalb haben wir eine Finanzkrise? Weil alle Welt nach immer höherer Rendite strebte.
Was glaubt Ihr, welche Rendite erforderlich ist, um Vermögen zu behalten (!!), wenn man im Durchschnitt 2-3% Inflation pro Jahr plus 5% Steuer = 8% pro Jahr erwirtschaften muss, nur, um den Status Quo zu bewahren?
Und jetzt sagt mir mal, wo man 8% pro Jahr bekommt, wenn nicht in hochspekulativen Anlageformen? Ergo wird eine solche Steuer uns direktement in den nächsten Kollaps führen.Deutschland schafft sich ab.. - Zeit für Veränderung!
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20.07.2009, 22:02
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21.07.2009, 08:21
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21.07.2009, 14:50Inaktiver User
AW: Wer soll das bezahlen?
...vielleicht bezahlen es dann diese ? :
....................Von denen es inzwischen jede Menge gibt
Existenzminimum: Immer weniger Menschen können vom Lohn leben - Nachrichten Politik - WELT ONLINE
..oder diese? - 2008 rund 400000 (gegenüber 250000 im Jahr 2003) : Rente: Armut statt Ruhestand | ZEIT ONLINEEin Leben im Minus ... (Strang Kredite,Schulden,Privatinsolvenz)
Seit ein paar Jahren leben wir (Ehepaar, anfang 50, ohne Kinder) vom Dispokredit, d.h. immer Konto überzogen um Altschulden, hohe Miete und ganz normalen Lebensunterhalt zu finanzieren. Manchmal wenn wir darüber nachdenken wird uns schlecht und ich könnte kotzen ... aber man hat sich ja so dran gewöhnt ... es läuft ja alles weiter. Die Frau hat einen Vollzeitjob, der Mann seit vier Jahren arbeitslos kommt über einen 400-Eurojob nicht hinaus. Was das Schlimme an der gesamten Situation ist: Wir haben die Steuerklasse so verändert, dass meine Frau Klasse III ist und ich Klasse V, damit die Vollzeittätigkeit besser "netto entlohnt" wird, versteht sich ... allerdings das Finanzamt schlägt jedes Jahr erbarmungslos zu: Wegen der Steuerentlastung meiner Frau und meines geringen Einkommens müssen wir mehr als 500 Euro ans Finanzamt nachzahlen ... bei einem permanentem Minusstand bricht es einem das Genick umso mehr ... aber es geht ja immer weiter, und das seit Jahren, kein Urlaub, wir gönnen uns nix ... wir wollen den Altkredit abzahlen und geraten immer tiefer ins Minus. That's life
...oups....hab vergessen - die zählen doch zur "Paralelwelt" die auf Kosten der Leistungsempfänger sich den Allerwertesten vor dem TV plattdrückt .....
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21.07.2009, 15:37Inaktiver User
AW: Wer soll das bezahlen?
Parteispenden 1998 bis 2008 -nur Banken und Versicherer-
SPD************Grüne**** CDU*******CSU********* FDP
__________________________________________________ _________
1.448.768 € *** 607.717€***5.233.544€**999.072€***** 2.078.163
gespendet
von
Dt Bank*******Dt Bank**** Dt Bank******Dt.Bk*******Dt.Bank
Dresdner B*** *Dresdner B**Dresdner B.***Dresdner B**Dresdner
Commerzb ****Commerzb** Commerzb****Commerzb** Commerzb.
Bay.Hypo-V****Allianz******Dt.Spark+G.***Bay.Hypo-V* Bay.Hypo-V
Dt.Spark+G.************** Dt.Spark+G.***Dt.Spark+G.*Dt.Spark+Girov.
Allianz*******************Signal Iduna***Allianz*****Allianz
************************Hanse Merkur************Hanse Merkur
************************Wüstenrot************** Wüstenrot
************************DVAG*******************DVA G
************************DKVGeändert von Inaktiver User (22.07.2009 um 16:36 Uhr)
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22.07.2009, 21:49


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