Für mich ist Westerwelle der größere Rattenfänger.
"Arbeit muss sich wieder lohnen"
Damit und mit anderen Versprechungen, die längst nicht für alle gelten, sind ihm wohl so einige % der Wähler auf den Leim gegangen.
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Thema: Quo Vadis, SPD
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29.09.2009, 12:41Inaktiver User
AW: Quo Vadis, SPD
Geändert von Inaktiver User (29.09.2009 um 12:44 Uhr)
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29.09.2009, 12:52Inaktiver User
AW: Quo Vadis, SPD
Das ist genau so eine nichtssagende Phrase wie "Reichtum für alle" oder "Wir haben die Kraft"
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29.09.2009, 13:05Inaktiver User
AW: Quo Vadis, SPD
... und für die ganzen Niedriglohnempfänger und Leiharbeiter wird sich Arbeit nämlich auch weiterhin nicht besonders "lohnen".
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29.09.2009, 13:08Inaktiver User
AW: Quo Vadis, SPD
... daher ist mir absolut nicht klar,
warum Lafontaine und Gysi Rattenfänger sein sollen,
Westerwelle aber nicht
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29.09.2009, 13:16Inaktiver User
AW: Quo Vadis, SPD
was soll man denn sonst von jemandem halten, der "Reichtum für alle" verspricht? Vielleicht nach dem Vorbild der untergegangenen DDR, wo ja jeder reich war ?
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29.09.2009, 13:20Inaktiver User
AW: Quo Vadis, SPD
Ich weiß nicht, was ich von einem halten soll, der
"Arbeit muss sich wieder lohnen" plakatiert,
aber nicht Leiharbeit abschaffen und Mindestlöhne einführen will.
Der ist für mich absolut unglaubwürdig.
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01.10.2009, 22:20
AW: Quo Vadis, SPD
Wie gefällt Euch das Personaltableau der SPD?
Gabriel + Nahles, als Stellvertreter Kraft (NRW), Wowereit, Schwesig (Meck-Pomm) und Scholz plus Steinmeier als Fraktionsvorsitz.
Ist das wirklich die "Erneuerung"?
Gabriel ist ein Kämpfer, rasch in der Auffassung und hochintelligent, ist er aber auch ein Integrierer? Ein Diplomat? So habe ich ihn jedenfalls nicht kennengelernt.
Reicht es ein junges unverbrauchtes Gesicht, Schwesig, miteinzubeziehen?Körperlich Distanz
Sozial zusammen
You'd have to be here
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Calling so slowly from summer's before
Kari Bremnes
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01.10.2009, 23:44
AW: Quo Vadis, SPD
Solche und ähnliche Fragen habe ich mir auch gestellt.
Nach diesem SPD-Wahldesaster musste dieses Personalkarussell in Schwung kommen.
Irgendwie hat man von allem etwas, ein bisschen rechts, ein bisschen links, ein bisschen progressiv, ein bisschen mäßigend.
Ich glaube, das ist ähnlich wie "Brain-Storming" vielleicht "Personal-Storming". Man weiß noch nicht so recht, wie es genau weitergehen soll, und man beginnt langsam zu sortieren.
Auf Dauer werden wohl Wowereit, Gabriel, Nahles bleiben. Scholz und Steinmeier gebe ich wenig Chancen. Bei Schwesig bin ich mir noch nicht so im Klaren. Vielleicht bekommen jetzt Landes-SPD-Leute, so lange die Strukturen innerhalb der Partei noch nicht so festzementiert sind, Möglichkeiten, in der Bundes-SPD mitzumischen. Hoffentlich versucht man in der SPD nicht, sofort fertige Lösungen zu finden, und diese für die Zukunft festzuschreiben.
Meine Meinung ist: Die SPD muss die nächsten zwei Jahre funktionieren. Aus diesem Grunde musste man sofort die Personalfragen klären, was aber nicht mehr als ein Provisorium sein kann..
Und in der folgenden Zeit kann man ohne etwas übers Knie zu brechen, langsam an die Personalarbeit rangehen.Ich bin, also denke ich
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05.10.2009, 15:27Inaktiver User
AW: Quo Vadis, SPD
FTD.de | Agenda: Nahles und Gabriel - das Albtraumpaar der SPD, Seite 3
Gabriel & Nahles, mit Wowereit und Scholz - soll dass die große wende in der SPD werden?
Und was die "Öffnung nach Links" angeht, so zeigen die zitierten Umfragen, dass die Partei tief gespalten ist - eine knappe Mehrheit ist dagegen, weil man sieht, dass man bei einer Öffnung zwar Stimmen von der Linken zurück gewinnen könnte, aber ganz sicher Stimmen in der Mitte verlieren würde.
Und ich erwarte, dass eine SPD, die sich noch mehr nach links öffnet, Wähler an eine Grüne Partei verlieren dürfte, die dann zu "bürgerlich" würde, um noch das Risiko einer Koalition nach links einzugehen.
Aber wer lebt wird sehen.
Interessant wird der Parteitag im November, nicht nur wegen der Vorstandswahlen
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05.10.2009, 17:08
AW: Quo Vadis, SPD
Was heißt das eigentlich:"nach links hin öffnen"?
Bedeutet das, dass die Partei ab sofort linkere Politik macht, oder dass sie den linken Flügel nicht mehr mundtot macht wie unter Schröder und später Steinmeier, oder heißt das nur, dass man die Partei der Linken nicht mehr so verteufelt wie unter Steinmeier, der sämtliche Annäherungen der beiden Parteien rigoros zu verhinderte wusste.
Wenn es so kommt, dass die Partei nur marginal nach links rutscht, jedoch Gesprächsbereitschaft zu der Partei der Linken signalisiert, kann das schon dazu führen, dass die SPD die Wähler links von der Mitte einsammelt, und dass zusätzlich eine Partei links von der SPD existiert, die ebenso genügend Stimmen einsammelt.
Die Grünen ordne ich tendenziell immer noch mehr in Richtung SPD als in Richtung Union ein.Ich bin, also denke ich


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