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  1. Inaktiver User

    AW: rosa luxemburg

    Bitte lest die Zitate weiter oben in diesem Strang:

    Es ist immer falsch Menschen zu ermorden.

    Aber Rosa Luxemburg war keinesfalls eine Demokratin, sondern die Vorkämperin eines gewalttätigen kommunistischen Systems in dem es Freiheit (bestenfalls) für anders denkende Kommunisten geben sollte, keinesfalls für Sozialdemokraten, Liberale oder Konservative.

    Und Frau Luxemburg hat immer wieder (wie u.a. oben zitiert wurde) Gewalt gegen politische Gegner befürwortet.

    Das heutige Datum mag Anlass sein, sich grundsätzlich gegen politische Morde auszusprechen. Es gibt allerdings keinen guten Grund gerade Rosa Luxemburg dabei als Vorbild zu wählen. Wesentlich besser geeignet wären Mordopfer wie Erzberger oder Rathenau, die ebenfalls von rechten Extremisten getötet wurden, die aber im Gegensatz zu Luxemburg und Liebknecht zweifellos Demokraten waren.

  2. gesperrt

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    AW: rosa luxemburg

    Vielleicht sollte ich mal ein Göbbels Strang eröffnen!

  3. Inaktiver User

    AW: rosa luxemburg

    Zitat Zitat von Jack-London Beitrag anzeigen
    Vielleicht sollte ich mal ein Göbbels Strang eröffnen!
    Mit welcher Zielrichtung?

  4. gesperrt

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    AW: rosa luxemburg

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mit welcher Zielrichtung?
    Ich hasse alle die Extremisten ob Links oder Rechts die kannste alle in den selben Sack stecken, mit dem Knüpel drauf hauen, trifft´s immer den Richtigen!!

  5. Inaktiver User

    AW: rosa luxemburg

    Zitat Zitat von Jack-London Beitrag anzeigen
    Ich hasse alle die Extremisten ob Links oder Rechts die kannste alle in den selben Sack stecken, mit dem Knüpel drauf hauen, trifft´s immer den Richtigen!!
    Mein Latein- und Französischlehrer meinte immer: "Les Extrêmes Se Touchent."

  6. Inaktiver User

    AW: rosa luxemburg

    Aber Rosa Luxemburg war keinesfalls eine Demokratin, sondern die Vorkämperin eines gewalttätigen kommunistischen Systems in dem es Freiheit (bestenfalls) für anders denkende Kommunisten geben sollte, keinesfalls für Sozialdemokraten, Liberale oder Konservative.
    Luxemburg, wie die meisten radikal Linken hatte keine Ahnung, was Leninismus und Stalinismus noch bringen würden, und weder in ihren Schriften noch in jenen, die über sie verfasst wurden, ist irgendwo zu lesen, dass sie eine Diktatur errichten wollte.
    Vielmehr hat sie für fallende Staatsgrenzen plädiert, denn sie durchschaute die Interessen jener, die an Grenzen festhielten, sehr wohl und wusste, dass damit das sogenannte Proletariat an einem wirkungsvollen Zusammenhalt und der Abwendung von Kriegen gehindert wurde.
    Sie wusste genau, dass hauptsächlich der Geld- und Besitzerwerb bewaffnete Konflikte verursachte - leider hat sie das Menschliche, wie auch Marx, das in den Kapitalisten wie in der Arbeiterschaft der unzweifelhafte Antrieb war, beinahe vollkommen ausgeklammert.
    Ein Grund dafür, dass Kommunismus in seiner gedachten Form, dass alle Menschen am Futternapf gleichermassen teilhaben würden, eine Illusion blieb und bleiben wird.

    Sehr treffend und visionär hat sie in ihrer "Akkumulation des Kapitals" heutige Zustände beschrieben: das Ausweichen des Kapitals auf neue Märkte, die Zerstörung nichtkapitalistischer Systeme (gut zu beobachten beim Abholzen der Regenwälder, Vertreibung von Ureinwohnern, den Monokulturen in Afrika, der Ausbeutung von Bodenschätzen unter Hintanhalten oder gleichzeitiger Ausbeutung Eingeborener), etc.

    Was die Gewalt gegen politische Gegner, die Luxemburg tatsächlich nicht ablehnte, betrifft, sie war ein Kind ihrer Zeit.
    Politische Gegner wurden unterdrückt, verschwanden in Gefängnissen oder wurden ohne viel Federlesens ermordet, nicht nur von Widerstandskämpfern und Dissidenten, sondern von den etablierten gesellschaftlichen Kräften.
    Entsprechend formten sich Ideen jener, die die Zeit vorantreiben wollten, ohne zu wissen, dass Gewalttätigkeit niemals eine nachhaltige Lösung sein konnte.

  7. Inaktiver User

    AW: rosa luxemburg

    Rosa Luxemburg hatte genug Gelegenheit gehabt, um zu sehen, welche Gewalt und welche Verbrechen der Bolschewismus in Russland 1917 und 1918 ausgeübt hat.

    Es war zu diesem Zeitpunkt jedem klar, dass die Revolution in Russland zu einem Blutbad geführt hat (das später noch viel schlimmer wurde), und dass eine kommunistische Revolution in Deutschland (oder anderen Ländern) gleichermaßen in Blut schwimmen würde.

    Bitte unterstellt ihr nicht, naiv und dumm zu sein!

    Sie wusste genau, was ihre Ziele waren!

  8. gesperrt

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    AW: rosa luxemburg

    Jeder Extremnismus hat zu einem Dikatur ähnlichem Staatsgebilde geführt; ob links oder rechts ist wurscht!. Wer extrem wählt, wählt die Gefangenschaft, ist immer so gewesen wird auch immer so bleiben!
    Die Menschenrechte werden von den Machthabern ignoriert, sonst funktioniert dieses Sytem nicht.
    gruss, Desertfighter

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    AW: rosa luxemburg

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    ...
    Es war zu diesem Zeitpunkt jedem klar, dass die Revolution in Russland zu einem Blutbad geführt hat (das später noch viel schlimmer wurde), und dass eine kommunistische Revolution in Deutschland (oder anderen Ländern) gleichermaßen in Blut schwimmen würde.
    ...
    Jedem war klar, dass der Krieg zu einem Blutbad geführt hat - Russland hatte 1,85 Millionen tote Soldaten zu beklagen.

    Deshalb war eine der ersten Maßnahmen der Revolution in Russland das Dekret über den Frieden mit der Maßgabe: Sofortige Aufnahme von Friedensverhandlungen mit den kriegsführenden Nationen.

  10. User Info Menu

    AW: rosa luxemburg

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Entsprechend formten sich Ideen jener, die die Zeit vorantreiben wollten, ohne zu wissen, dass Gewalttätigkeit niemals eine nachhaltige Lösung sein konnte.
    Stimmt.
    Kommunisten sind um keinen Deut besser als jene, die sie bekämpfen.
    Deshalb sollte man sie auch nicht besser behandeln.

    Damit ist nicht gemeint, sie zu ermorden, wie sie es mit ihren Gegnern massenhaft taten und mit "Abweichlern" in ihren eigenen Reihen.
    Niemand hat mehr Kommunisten umgebracht als die Kommunisten Stalin und Mao, nicht mal Hitler.

    Sie nicht besser behandeln, das bedeutet, darauf zu verzichten, freundliche Legenden zu erfinden, um den VertreterInnen einer zutiefst brutalisierenden, gewalttätigen Ideologie des Hasses noch ein wenig milden Glanz im Nachhinein zu verschaffen, weil sie ja angeblich für das "Gute" eintraten.
    Denn das war auch Rosa Luxemburg: Vertreterin einer gewalttätigen Hassideologie, die ihren eigenen Hass, ihre eigene Aggression, genau wie das "die Anderen" auch taten, die ebenso dachten, wohl genau so ehrlich-irrend wie sie, für ein anderes "Gutes" einzutreten, mit dem Hass, der Bösartigkeit dieser Anderen rechtfertigte.

    So gesehen, hatten beide Seiten Recht.

    Das rechtfertigt trotzdem nicht ihre brutale Ermordung, die ein Verbrechen war und bleibt.
    Aber dieses Verbrechen rechtfertigt nicht verklärende Legenden über die Natur der bösartigen Ideologie, die sie vertrat und ihre eigene Aggressivität und Bereitschaft, die Gegner der bolschewistischen Revolution vom Panzerwagen eben dieser Revolution zerschmettern zu lassen.

    Was Lenin und Konsorten ja vorführten, von allem Anfang an.
    Und sie wußte es.
    Und forderte Freiheit nur für andersdenkende Kommunisten, Freiheit nur für die Anhänger dieser Partei.

    Sie als Verkörperung "sozialistischer" Demokratie hinzustellen, Menschen, Nichtkommunisten, glauben zu lassen, ihr berühmtes Diktum gelte auch für sie, während doch in Wahrheit Unterdrückung, Terror, "Zerschmetterung" für sie vorgesehen sind, das ist die übliche verlogene Heuchelei von IdeologInnen beim Umgang mit Geschichte, die man ja immer ein wenig korrigieren muss, damit sie zum Glauben passt und der Propaganda dient.
    Das ist ja z.B. auch bei FeministInnen nicht anders.
    Geändert von arouet58 (07.01.2010 um 17:23 Uhr)
    Cum grano salis

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