War das hier irgendwo ein Thema?
Das Ding soll es hell machen. Für alles andere gibbet Kerzen und Nachtsichtgeräte.Es könnte nämlich sein, dass man außer der schnellen Einschaltung noch weitere Funktionen und Eigenschaften erwartet.![]()
Ich laß es lieber, da was zu entgegnen.Dauertests ... wie gesagt, z.B. bei Stiftung Warentest.
Also, wenn ich bei der Neuanschaffung vom Kühlschrank, Spül- und Waschmaschine, Trockner, Herd und Zanhbürste interpoliert genauso viel Aufwand betrieben hätte, wie es hier bei schnöden Licht bemängelt wird - die Wohnung hätten wir bis heute nicht bezogen.![]()
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Thema: Glühlampenverbot
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09.06.2009, 17:16Inaktiver User
AW: Glühlampenverbot
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09.06.2009, 19:39
AW: Glühlampenverbot
Es wird doch nur auf die Energiesparbilanz in Bezug auf Licht geschaut. Dass sich aber diverse Haushalte entweder eine Vorrat an Glühbirnen zulegen oder zumindest teilweise neue Lampen kaufen müssen, das wird übersehen.
Und was benötigt man für die Produktion neuer Lampen an Energie? Hat man sich diesbezüglich auch Gedanken gemacht? Jedenfalls stimmt die lapidare Abwiegelphrase "es gibt Ersatz" eben nicht immer.
Na ja, so kann man auch die Wirtschaft ankurbeln.
Und wer jetzt behauptet, dass es für jede Lampe eine passende Energiesparlampe gibt, dem kann ich nur sagen .. ich habe schon vor dieser Verordnung selbst probiert. Da jibbet nix. Und da wo es möglich ist und auch Sinn macht habe ich schon längst welche. Obwohl ich nach wie vor der Meinung bin, dass deren Licht nicht so angenehm ist.
Einen weiteren Witz finde ich ja nach wie vor, dass irgendwann Halogenbirnen verboten sein werden. Jetzt im Moment wird fast jede schöne Leuchte mit Halogen betrieben. Zumindest die modernen. In ein paar Jahren können die dann auch auf den Müll.
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10.06.2009, 07:39Inaktiver User
AW: Glühlampenverbot
Was einen an Licht sonst noch interessieren kann:
Helligkeit (die hellste ist nicht immer die zweckmäßigste; die Funzel nicht überall ausreichend) - Lichtfarbe (kalt, warm, "Tageslicht") - Lichtstreuung - Haltbarkeit - Wirtschaftlichkeit.
Angesichts deiner (geringen) Erwartung hast du es ja noch einfacher: die erstbesten Leuchtmittel genügen.
Das glaube ich dir sofort, wenn ich daran denke, dass du vor meinem kleinen Link gesessen zu haben scheinst wie bestellt und nicht abgeholt.Also, wenn ich bei der Neuanschaffung vom Kühlschrank, Spül- und Waschmaschine, Trockner, Herd und Zanhbürste interpoliert genauso viel Aufwand betrieben hätte, wie es hier bei schnöden Licht bemängelt wird - die Wohnung hätten wir bis heute nicht bezogen.
Also wir sind eingezogen, umgezogen, und haben für diverse Geräte sehr wohl Testberichte zu Rate gezogen. Nicht nur solche der Stiftung Warentest, aber auch - nämlich abhängig von Produktgruppen:
Stiftung Warentest ist zuverlässig bei Haushaltsgeräten sowie Gegenständen des täglichen Gebrauchs, aber kaum verwendbar, wenn es um hochwertige Unterhaltungselektronik (TV, Stereoanlage, Lautsprecher) geht.
Und wenn man dann den richtigen und aktuellen Test vor sich liegen hat, braucht es einige Minuten, um sich einen Überblick zu verschaffen. Vorausgesetzt wird im allgemeinen keine technische Fachkenntnis, sondern nur, dass man des Lesens mächtig ist und 10-20 Minuten zu investieren bereit ist (bei Unterhaltungselektronik deutlich mehr).
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10.06.2009, 07:57Inaktiver User
AW: Glühlampenverbot
Ich hatte nur nicht den Bezug zu unserem Austausch verstanden.
Das ist eben nur ein Teil des ganzen Anschaffungsprozederes und nicht alles, was angeboten wird ist getestet, bzw. nicht alles ist da verfügbar, wo man einkauft (das Anschaffungsobjekt besteht ja nicht nur aus Gerät, sondern auch noch aus Serviceleistung),.... und nicht zuletzt ist der Preis auch noch ein nicht unerheblich mitbestimmender Anschaffungsfaktor.Also wir sind eingezogen, umgezogen, und haben für diverse Geräte sehr wohl Testberichte zu Rate gezogen. Nicht nur solche der Stiftung Warentest, aber auch - nämlich abhängig von Produktgruppen:
Korrekt. Wobei es selbst im Netz oft schwierig ist, hier an die Testberichte heran zu kommen. Dafür gibt es ergänzend Kundenberichte.Stiftung Warentest ist zuverlässig bei Haushaltsgeräten sowie Gegenständen des täglichen Gebrauchs,
Ich brauchte 4 Wochen, um DEN neuen TV heraus zu suchen.aber kaum verwendbar, wenn es um hochwertige Unterhaltungselektronik (TV, Stereoanlage, Lautsprecher) geht.
Hätte ich das gewusst, hätte ich mir einen Termin bei Dir verschafft, wo Du beispielhaft eine neue Waschmaschine heraus suchst, so daß ich das in Zukunft generell auch so schnell kann.Und wenn man dann den richtigen und aktuellen Test vor sich liegen hat, braucht es einige Minuten, um sich einen Überblick zu verschaffen. Vorausgesetzt wird im allgemeinen keine technische Fachkenntnis, sondern nur, dass man des Lesens mächtig ist und 10-20 Minuten zu investieren bereit ist (bei Unterhaltungselektronik deutlich mehr).
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10.06.2009, 08:00Inaktiver User
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10.06.2009, 08:25Inaktiver User
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10.06.2009, 08:41Inaktiver User
AW: Glühlampenverbot
Es ist ganz allein die Sache des Einzelnen, wenn er Omas Glühlampe bis zum Sankt Nimmerleinstag vorrätig hält, anstatt sich moderne Leuchtmittel zu kaufen, so wie es auch die Sache jedes Einzelnen ist, funktionierende Glühlampen wegzuwerfen und vorzeitig gegen neue Leuchtmittel auszutauschen. Erforderlich, wirtschaftlich und sinnvoll ist beides nicht.
Davon kannst du ausgehen, denn das Wort "Energiebilanz" ist auch in Brüssel niemandem ein Fremdwort.Und was benötigt man für die Produktion neuer Lampen an Energie? Hat man sich diesbezüglich auch Gedanken gemacht?
Übrigens ist die Energieeffizienz von Leuchtmitteln auch in anderen Ländern zunehmend ein Thema: siehe Wikipedia
Spätestens wenn die alten Glühbirnen vom Markt genommen sind wird es für alle Lampen Ersatz geben, der in die alten Fassungen passt. Mag sein, dass ein Lampenhersteller pennt, aber es ist äußerst unwahrscheinlich, dass alle Hersteller pennen und diesen Bedarf bzw. diesen Markt ignorieren.Jedenfalls stimmt die lapidare Abwiegelphrase "es gibt Ersatz" eben nicht immer.
Und das, obwohl schon Halogenbirnen wesentlich energieeffizienter sind als Omas Glühlampe.Einen weiteren Witz finde ich ja nach wie vor, dass irgendwann Halogenbirnen verboten sein werden. Jetzt im Moment wird fast jede schöne Leuchte mit Halogen betrieben. Zumindest die modernen. In ein paar Jahren können die dann auch auf den Müll.
Aber weißt du auch, wann Halogenbirnen verboten sein werden bzw. warum sie nicht schon heute verboten sind? Weil es derzeit dafür keinen Ersatz gibt. Sobald es Ersatz gibt, also neue, energieärmere Leuchtmittel für Halogenleuchten, wird es Zeit die weniger effizienten vom Markt zu nehmen. Und wenn dann ein Lämpchen ausbrennt, werde ich einfach in den Lampenladen gehen und für meine Halogenleuchten diese neuen Birnchen kaufen. Ganz einfach. Ich habe jedenfalls keine Sorge, meine teuren Halogenleuchten dann auf den Müll werfen zu müssen.
.Geändert von Inaktiver User (10.06.2009 um 09:09 Uhr)
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10.06.2009, 09:15Inaktiver User
AW: Glühlampenverbot
Akuter Fall: Waschmaschine macht NIX mehr. Herr Maddin, der Sparsame greift erstmal zum Schraubenzieher. Hat natürlich nix gebracht.
Überlegung, ob man das No-Name-Teil von Anno-Dazumal reparieren läßt, oder nicht gleich ein vernünftiges neues Ding anschafft, welches dann auch noch idealerweise Einsparpotential mit bringt.
Da Waschmaschinen nicht so mein Steckenpferd sind, darf Frau Maddin die entsprechenden technischen Parameter fest legen.
Herr Maddin schnappt sich den Katalog eines Versandhauses (welches es ja bald in der Form nicht mehr geben wird
), da Familie Maddin hier enstprechenden Rabatt bekommt und eh 90% der GESAMTEN Wohnungseinrichtung von eben diesem Versandhaus stammt (es bot sich an, beim Zusammenzug von F und M, alles in einem Rutsch zu kaufen und liefern und aufstellen zu lassen)).
Frau Maddin deutet nach einigen Minuten Studiums von mehreren Seiten auf ein Gerät: "Ich wollen!".
Herr Maddin zieht die Augenbrauen hoch und brummelt in seinen Bart "Teuer, wozu braucht man xyz-Touren, wieso Display, wozu.... , kann man damit auch im Internet surfen?", rennt dann zum Rechner und tippselt mal die Parameter ein.
Dutzende Ergebnisse liefert die Suchmaschine, was H Maddin dummerweise zum Selektieren zwingt "Ein Treffer hätte mir gereicht". Aber natürlich ist Stiftung Warentest nicht mit vertreten...
Also wieder auf Anfang und Testberichte von Stiftung Warentest gesucht. Frau Maddin unter die Nase gehalten, worauf dann kam:"Wie, die meisten haben gar keinen Aqua-Stop? Fassungsvermögen paßt da nicht, Preis zu hoch,..." Du merkst, Frau Maddin und Herr Maddin standen kurz vor einem Ehekrach.
Dann einigt man sich auf ein Gerät und holt wieder den Katalog. Ist nicht drin. Also zieht man los.
Ich mach es kürzer: Zunächst habe ich mir einen Überblick verschafft, was so ein Teil im Schnitt denn überhaupt kosten darf. Dann sind wir in 2 Märkte gefahren und da gab es dann dies und das und die Verkäufer priesen an und widersprachen sich gegenseitig. Das, was wir ausgesucht hatten, gab es nicht.
Genervt von Dannen gezogen, die Wäsche stapelte sich inzwischen und dann flatterte mir ein Angebotsprospekt ins Haus. Kurz die Daten des Geräts im Internet eingegeben, Testberichte gelesen, zum Markt gefahren und am nächsten Tag wurde das Ding aufgestellt.
Beim Kühlschrank war das viel einfacher. Der hatte schlicht die Vorgabe meiner Frau, eine entsprechende Größe zu haben, ich wollte A++ und zusammen legten wir die Farbe fest. Das dauerte dann tatsächlich im Kaufhaus nur 10 Minuten. (Für die gesamte Wohnungseinrichtung benötigten wir einen halben Tag).
Eine schnöde Lampe - da mach ich mir keinen Hals, gehe zum Regal und hol mir einfach eine. Im dümmsten Fall hätte man sogar Umtauschrecht.
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10.06.2009, 09:28
AW: Glühlampenverbot
Ich hoffe das Beste für Dich.

Für mich diesbezüglich übrigens auch.
Ich stehe jedenfalls da (ich beschrieb es oben) mit einer Lampe, an der mir viel liegt (und die auch sehr teuer war), und in die derzeit noch kein "modernes" Leuchtmittel passt. Da kann sich die EU auf den Kopf stellen.
Die Fassung passt natürlich, aber durch die Gesamtgröße des modernen Leuchtmittels ist es unmöglich, die Fassung überhaupt zu erreichen. Also, geliebte Lampe weg (da ja alt) und eine neue kaufen. Gibt es dafür eigentlich auch eine Abwrackprämie?
Testberichte - gut und schön und sicher häufig angebracht, allein schon zum eigenen Nutzen und Vorteil.
Nun ist eine Glühbirne, welcher Generation auch immer, für mich ein Alltags-Gebrauchsgegenstand, von dem ich ausgehe, dass ich ihn in vernünftiger und gerne auch moderner Qualität im nächsten Baumarkt bekomme, ohne vorher ein Studium zu betreiben oder mir Sorgen um das Weltklima machen zu müssen.
Leuchtmittel kaputt, neu kaufen, auswechseln, einschalten, hell.
Und zwar sofort hell!
Das ist doch wohl nicht zuviel verlangt.
Wenn ich um jeden Alltagskram erst so ein Gedöns machen muss, komme ich nicht mehr über den Tag. Dafür habe ich schlichtweg keine Zeit.Bleiben Sie gesund und bleiben Sie bei Trost. (Lisa Feller)
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10.06.2009, 09:34Inaktiver User
AW: Glühlampenverbot
Das Leben der Maddins ist voller Herausforderungen.

Und außerdem ist ihnen wohl die Bude abgebrannt. (Mein Beileid.)
Die gesamte Wohnungseinrichtung in einem Tag kaufen - den Wunsch bzw. den Bedarf habe ich gar nicht. Und innerhalb von 10 Minuten den Kaufvertrag zu irgend einem Kühlschrank unterschrieben zu haben ist für die meisten Menschen nicht das vorrangige Ziel beim Kauf eines teuren und (hoffentlich) langlebigen Gebrauchsgegenstandes.
Bevor ich gutes Geld ausgebe, möchte ich sicher sein, dass ich dafür die optimale Gegenleistung erhalte. Optimal heißt bei der Wohnungseinrichtung unter anderem, dass sie mir wirklich und dauerhaft gefallen muss, und nicht, dass ich zufällig im Laden über sie gestolpert bin. Optimal bei Geräten heißt, dass ich angesichts von Produkteigenschaften das Gerät aussuche, das meinen Bedürfnissen und Erwartungen am besten entspricht.
Dafür sind die Testberichte da. Wer hingegen mit der Stopuhr in der Hand Tausende von Euros schnellstmöglich unter die Leute bringen oder unbedingt in einem ganz bestimmten Versandhaus (Quelle?) einkaufen muss, kann Produkttests natürlich nicht brauchen.
So jemand braucht aber auch kein Ökotest.
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