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  1. User Info Menu

    AW: Finanzpolitische Dummheit der SPD ??

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Darum gehts doch gar nicht! Hast du noch nicht mitbekommen daß es egal wie hoch jemand qualifiziert, fleißig, einsatzbereit ist, es ganz einfach keine Jobs für über 50 jährige mehr gibt ?
    Ach, gibt's nicht? Komisch.. wer sind dann all die 50+ Menschen, die Steuern zahlen, in den Unternehmen arbeiten? Ne , is klar. Blos weil Deine Freundin ihr Leben nicht rechtzeitig in andere Bahnen gelenkt hat und sich vielleicht weitergebildet hätte, gibts keine Jobs für ältere? So ein Quatsch. In der Tat ist es sogar so, dass wieder vermehrt Ü50 eingestellt werden, weil die jungen nicht mehr in dem Maße und in der Qualifikation verfügbar sind. Achja, Deine Ü50 ist ja nicht qualifiziert und soll trotzdem das gleiche verdienen.. Kommunismus kommt bestimmt bald, dann wirds besser..

    NOCH aber leben wir nach dem Leistungs-Prinzip.

    Dieser "Unternehmer" hat die Firma vom Vater übernommen und noch nie in seinem leben auch nur einen Finger krumm gemacht.
    Naja, einer muss dennoch die Richtung vorgeben und wenn die darin liegt, sich Clevere Angestellte zu leisten. Irgendwas wird er schon richtig machen, sonst wäre die Firma bald bankrott. Auch kann sich tatsächlich jeder Arbeitnehmer etwas anderes suchen, es besteht kein Zwang, Verträge zu unterschreiben. Wenn dieser Unternehmer sich nicht daran hält, ist das sicher nicht schön, aber dafür gibt es Gerichte. Klage einreichen, wenn die Sache so klar ist. Und da sie eh unzufrieden ist, auch einen neuen Job suchen.

    So ein idiotischer Quatsch ! Die Mieten, Lebenshaltungskosten, Nebenkosten,Steuern,Krankenversicherungen usw. usw. in Ungarn sind doch in keinem Fall mit denen in Deutschland vergleichbar !
    Sicher, Lebensmittel sind günstiger, Autos und Benzin kosten nahezu exakt das gleiche. Und dort haben auch alle Autos. Die Mieten sind bei gleichem Standard auch exakt vergleichbar, nur dass man dort eben nicht in einer schön renovierten 500 Euro KM Wohnung wohnt, sondern in einer unverputzten, unisolierten, mit verrosteten Leitungen versehenen (usw) Wohnung wohnt, die vielleicht 150 oder 200 Euro kostet, in die DU aber ganz sicher nicht einziehen würdest. Solche Wohnungen gibt es in Deutschland auch, aber hier will man gerne in der 500 Euro KM Wohnung wohnen.. wenn das nicht ÄPFEL und Anspruchsdenken sind, weiß ich es nicht. Wer es sich erarbeitet hat, fein, aber die Idee, dass dies grundsätzlich allen zustehen soll, egal, was sie geleistet haben, kann ich leider nicht teilen.


    Bei KALT-Mieten von mehr als 500 €uro + Nebenkosten von 100-150 €uro für eine 2-Zimmer-Wohnung (einfacher Standard!)+ Versicherungen, GEZ, KV uvm. - als Nebeneffekt geringe Rentenbeiträge die im Alter Hartz IV Aufstockung bedeuten - wie soll jemand davon leben können ? Für die Rente etwas ansparen ??? Wovon ?
    Frag doch mal, wer sich diese Fragen bereits im Alter von 20 Jahren gestellt hat, und wer lieber den bequemen Weg gegangen ist? Die Leute, die mehr verdienen, haben sich das, mit den wenigen Ausnahmen der Erben, hart erarbeitet und nicht selten viele Parties und anderes verpasst. Das Leben ist nunmal gerecht, die einen haben früher Spaß, die anderen später..
    Deutschland schafft sich ab.. - Zeit für Veränderung!

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    AW: Finanzpolitische Dummheit der SPD ??

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ihr Bruttojahreseinkommen hat sie mit 125.000 angegeben und ihr Nettojahreseinkommen mit 60.000.

    Stimmt, dann fällt sie überhaupt nicht unter die geplante Spitzensteuererhöhung.
    Das wird sie freuen, wenn sie's denn begreifen sollte!
    Wenn sie alleine veranlagt wird, fällt sie exakt unter die neue Regelung des neuen Höchstsatzes, denn die roten Socken wollen die Bemessungsgrundlage ebenfalls halbieren, erklärung oben. Wer kann rechnen? Die Hälfte von 250.000 ist ?
    Deutschland schafft sich ab.. - Zeit für Veränderung!

  3. Inaktiver User

    AW: Finanzpolitische Dummheit der SPD ??

    Zitat Zitat von blackjack21 Beitrag anzeigen
    Wenn sie alleine veranlagt wird, fällt sie exakt unter die neue Regelung des neuen Höchstsatzes, denn die roten Socken wollen die Bemessungsgrundlage ebenfalls halbieren, erklärung oben. Wer kann rechnen? Die Hälfte von 250.000 ist ?
    Bruttojahreseinkommen ist noch lange nicht das zu versteuernde Einkommen. Wenn sie also tatsächlich Brutto 125000 im Jahr hat, muss sie noch lange nicht unter die neue Regelung des Höchstsatzes fallen.

    Wenn jemand bei 125000 Brutto 60000 netto hat, hat sie außer der Steuer sicher noch Versicherungsbeiträge, Friseurkosten u. ä. abgezogen.

    P.S.:
    Wie kommst du eigentlich auf "rote Socken"?
    Mit diesem auf die PDS gemünzten Attribut hat doch der evangelische Theologe und Generalsekretär der CDU einen ganzen Wahlkampf bestritten !
    Viel mehr hatte er wohl auch nicht im Kopf - im Gegensatz zu Dir !
    .
    Geändert von Inaktiver User (23.04.2009 um 21:13 Uhr)

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    AW: Finanzpolitische Dummheit der SPD ??

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Bruttojahreseinkommen ist noch lange nicht das zu versteuernde Einkommen. Wenn sie also tatsächlich Brutto 125000 im Jahr hat, muss sie noch lange nicht unter die neue Regelung des Höchstsatzes fallen.
    Steuermindernd kann man als Angestellter nicht wirklich viel ansetzen.
    Beispielrechnung:

    Steuerklasse: 1
    Kirchensteuerpflichtig: ja
    Kirchensteuersatz: 8,0 Krankenkasse: Pflicht-Vers.
    Kassensatz (nur gesetzliche KK): 15,5 Rentenversicherungspflicht: ja Kinderfreibeträge: 0
    Bundesland: Alte BL

    Jahr 2009 / Monat
    Brutto-Arbeitslohn: 125.000,00 10.416,67
    Lohnsteuer: 42.429,00 3.535,75 Solidaritätszuschlag: 2.333,60 194,47
    Kirchensteuer:
    3.394,32 282,86
    Krankenversicherung: 3.616,20 301,35
    Pflegeversicherung: 540,23 45,02
    Rentenversicherung:
    6.447,60 537,30
    Arbeitslosenversicherung: 907,20 75,60
    Netto-Arbeitslohn: 65.331,86 5.444,32

    Wenn jemand bei 125000 Brutto 60000 netto hat, hat sie außer der Steuer sicher noch Versicherungsbeiträge, Friseurkosten u. ä. abgezogen.
    Vermutlich kommt noch geldwerter Vorteil in Form eines Firmenwagens hinzu, der ja auch meist mit 1% versteuert werden muss. Bei einem Neuwagen z.B. für 50.000 Euro Listenpreis sind das 500 Euro monatlich zu versteuern, also grob 3.000 Euro netto weniger. Klar, dafür hat die das Auto, soll ja nur erklären, wie man annähernd auf 60.000 kommt.

    Wie kommst du eigentlich auf "rote Socken"?
    .
    Richtig erklärt und es klingt besser als rote Zecken..
    Deutschland schafft sich ab.. - Zeit für Veränderung!

  5. Inaktiver User

    AW: Finanzpolitische Dummheit der SPD ??

    @ blackjack .................Träumer.....mehr will ich dazu nicht sagen.
    Deine Ausführungen sind so realitätsfern wie sie nur sein können.

  6. Inaktiver User

    AW: Finanzpolitische Dummheit der SPD ??

    Zitat Zitat von blackjack21 Beitrag anzeigen
    Steuermindernd kann man als Angestellter nicht wirklich viel ansetzen.
    Beispielrechnung:

    Steuerklasse: 1
    Kirchensteuerpflichtig: ja
    Kirchensteuersatz: 8,0 Krankenkasse: Pflicht-Vers.
    Kassensatz (nur gesetzliche KK): 15,5 Rentenversicherungspflicht: ja Kinderfreibeträge: 0
    Bundesland: Alte BL

    Jahr 2009 / Monat
    Brutto-Arbeitslohn: 125.000,00 10.416,67
    Lohnsteuer: 42.429,00 3.535,75 Solidaritätszuschlag: 2.333,60 194,47
    Kirchensteuer:
    3.394,32 282,86
    Krankenversicherung: 3.616,20 301,35
    Pflegeversicherung: 540,23 45,02
    Rentenversicherung:
    6.447,60 537,30
    Arbeitslosenversicherung: 907,20 75,60
    Netto-Arbeitslohn: 65.331,86 5.444,32

    Vermutlich kommt noch geldwerter Vorteil in Form eines Firmenwagens hinzu, der ja auch meist mit 1% versteuert werden muss. Bei einem Neuwagen z.B. für 50.000 Euro Listenpreis sind das 500 Euro monatlich zu versteuern, also grob 3.000 Euro netto weniger. Klar, dafür hat die das Auto, soll ja nur erklären, wie man annähernd auf 60.000 kommt.

    Richtig erklärt und es klingt besser als rote Zecken..
    Angestellt ist sie ja nun nicht.
    Frau Gräfin hat im Fernsehen sicher ihre Zahlen ganz einfach etwas frisiert und niemand außer Blautanne (die die Sendung nicht mal gesehen hat) hat es gemerkt
    Geändert von Inaktiver User (23.04.2009 um 22:22 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: Finanzpolitische Dummheit der SPD ??

    Zitat Zitat von blackjack21 Beitrag anzeigen
    Steuermindernd kann man als Angestellter nicht wirklich viel ansetzen.
    Beispielrechnung:

    Steuerklasse: 1
    Kirchensteuerpflichtig: ja
    Kirchensteuersatz: 8,0 Krankenkasse: Pflicht-Vers.
    Kassensatz (nur gesetzliche KK): 15,5 Rentenversicherungspflicht: ja Kinderfreibeträge: 0
    Bundesland: Alte BL

    Jahr 2009 / Monat
    Brutto-Arbeitslohn: 125.000,00 10.416,67
    Lohnsteuer: 42.429,00 3.535,75 Solidaritätszuschlag: 2.333,60 194,47
    Kirchensteuer:
    3.394,32 282,86
    Krankenversicherung: 3.616,20 301,35
    Pflegeversicherung: 540,23 45,02
    Rentenversicherung:
    6.447,60 537,30
    Arbeitslosenversicherung: 907,20 75,60
    Netto-Arbeitslohn: 65.331,86 5.444,32

    Vermutlich kommt noch geldwerter Vorteil in Form eines Firmenwagens hinzu, der ja auch meist mit 1% versteuert werden muss. Bei einem Neuwagen z.B. für 50.000 Euro Listenpreis sind das 500 Euro monatlich zu versteuern, also grob 3.000 Euro netto weniger. Klar, dafür hat die das Auto, soll ja nur erklären, wie man annähernd auf 60.000 kommt.

    Richtig erklärt und es klingt besser als rote Zecken..

    Hast du schon mal eine Steuererklärung gemacht?
    Mal was von Werbungskosten gehört?

    125 000 Brutto sind meist nicht das zu versteuernde Einkommen!

    Abgesehen davon, dass sie keine Angestellte ist.

    Was Kranken, Renten- und Pflegeversicherung mit Finanzpolitik zu tun haben, ist mir auch schleierhaft.
    Ja, wie Micheline sagt - sehr realitätsfern das alles !

  8. User Info Menu

    AW: Finanzpolitische Dummheit der SPD ??

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    @ blackjack .................Träumer.....mehr will ich dazu nicht sagen.
    Deine Ausführungen sind so realitätsfern wie sie nur sein können.
    Bitte? Die Zahlen sind ganz offizielle Berechnungen eines ledigen AN, unverheiratet, keine Kinder. Was ist daran realitätsfern? Wenn hier jemand seinen Tagtraum träumt, dann sicher Du und Deine Freundin, die als unterqualifizierte gerne mehr hätte, ohne mehr zu leisten..
    Deutschland schafft sich ab.. - Zeit für Veränderung!

  9. User Info Menu

    AW: Finanzpolitische Dummheit der SPD ??

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hast du schon mal eine Steuererklärung gemacht?
    Nein, ich arbeite seit 20 Jahren schwarz..

    Mal was von Werbungskosten gehört?
    Mal was von Pauschbeträgen gehört? Die wenigsten (und das schrieb ich oben, ausgehende davon, dass sie Angestellt ist) Arbeitnehmer kommen über die Freigrenzen. Insofern ohne deutlichen Belang.

    Abgesehen davon, dass sie keine Angestellte ist.
    Wenn sie das nicht ist, umso schlimmer. Dann muss sie daneben noch privat vorsorgen, sich krankenversichern, ggf. rechtschutz usw versichern. Selbstständigen bleibt netto von 125.000 Euro deutlich weniger als 60.000 Euro, da sie all diese Vorsorge privat treffen müssen. Sicher, sie können auch weit mehr Kosten geltend machen, aber diese entstehen in der Regel auch, sind insofern ja auch berechtigt.

    Was Kranken, Renten- und Pflegeversicherung mit Finanzpolitik zu tun haben, ist mir auch schleierhaft.
    Ihre Höhe steigt mit dem Einkommen (bis auf die PKV). Zudem sind all diese Systeme am Ende und werden immer öfters aus Steuermitteln subventioniert. Wenn das kein zusammenhang ist.. hier hat sich Leistung schon lange von Zahlung abgekoppelt, wenn man in gewisse Gehaltsregionen kommt.
    Deutschland schafft sich ab.. - Zeit für Veränderung!

  10. Inaktiver User

    AW: Finanzpolitische Dummheit der SPD ??

    Zitat Zitat von blackjack21 Beitrag anzeigen
    Bitte? Die Zahlen sind ganz offizielle Berechnungen eines ledigen AN, unverheiratet, keine Kinder. Was ist daran realitätsfern? Wenn hier jemand seinen Tagtraum träumt, dann sicher Du und Deine Freundin, die als unterqualifizierte gerne mehr hätte, ohne mehr zu leisten..
    Die Pfuel ist aber selbstständig.

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