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  1. Inaktiver User

    AW: Finanzpolitische Dummheit der SPD ??

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hatte sie das denn? War das ihr Einkommen? Kein gemeinsames? Ein Adelstitel ist noch kein Garant für Reichtum.
    Ja.
    Das hat Frau Gräfin Stephanie von Pfuel gestern in der Sendung "Hart aber fair" so gesagt.

    Sie habe jährlich 125.000 Euro Einkommen, nach Abzügen blieben ihr da monatlich nur noch 5000 Euro und damit empfindet sie sich nicht als reich. Sie zähle nur zu den besser Verdienenden.

    Es ging ja darum, dass die SPD den Spitzensteuersatz um 2% anheben will (ab diesen 125.000 für Alleinstehende und 250.000 für Verheiratete - was vorhin auch Zukunftsmusik schrieb).
    Und da fragte sie Sommer dann das mit dem Schlossverkauf für die HartzIV-Empfänger
    Geändert von Inaktiver User (23.04.2009 um 19:33 Uhr) Grund: HartzIV und nicht HartzVI

  2. Inaktiver User

    AW: Finanzpolitische Dummheit der SPD ??

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Auf jeden Fall hat sie eine schicke Homepage:

    Stephanie von Pfuel - Official Hopmepage
    ... wie romantisch sich das alles liest ...

    eine moderne Prinzessin

    die leider die bösen Sozialdemokraten fürchten muss

  3. Inaktiver User

    AW: Finanzpolitische Dummheit der SPD ??

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja.
    Das hat Frau Gräfin Stephanie von Pfuel gestern in der Sendung "Hart aber fair" so gesagt.

    Sie habe jährlich 125.000 Euro Einkommen, nach Abzügen blieben ihr da monatlich nur noch 5000 Euro und damit empfindet sie sich nicht als reich. Sie zähle nur zu den besser Verdienenden.

    Es ging ja darum, dass die SPD den Spitzensteuersatz um 2% anheben will (ab diesen 125.000 für Alleinstehende und 250.000 für Verheiratete - was vorhin auch Zukunftsmusik schrieb).
    Und da fragte sie Sommer dann das mit dem Schlossverkauf für die HartzVI-Empfänger
    Sie ist nicht reich. Es wird in D an nicht wenige Stellen wesentlich mehr verdient und ich meine VERDIENT.
    Sicher sind auch ein paar „Erben“ dabei, denen es in den Schoß gefallen ist.
    In D wird Geld versteckt, man darf es nicht zeigen, wie dieser Strang eindrucksvoll belegt, wegen 5 Riesen im Monat so ein Theater, da haben einige Zuschauer nur in sich rein gegrinst.

    Wir steigen nicht nur finanziell ab, intellektuell gleich mit. Peinlich war der Dummschwatz Sommer, zu dusselig einen Eimer umzuschütten aber dicke Reden schwingen.
    Wofür der Depp ein stattliches Salär bekommt, verschließt sich mir vollends.
    Den sein Horizont ist auf „Lohnerhöhung für Konsum“ beschränkt, peinlich aber Spiegel dieser Republik.
    Den sollte man wegen versuchter Volksverhetzung wegschließen.
    Es ist wahrscheinlich zu lange zurück, dass die im westlichen Teil der Republik ein System radikal gekippt wurde, das ist nichts Lustiges und nichts Spaßiges auch, wenn die Mediendarstellung anderes vermuten lässt.

    Schlimm finde ich auch, wie hier die bankrotten KK hofiert werden, wer rechnen kann ist auch im klaren Vorteil, dass KK System wird, so wie es ist, definitiv nicht funktionieren.
    V.G.

  4. Inaktiver User

    AW: Finanzpolitische Dummheit der SPD ??

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sie ist nicht reich. Es wird in D an nicht wenige Stellen wesentlich mehr verdient und ich meine VERDIENT.
    Sicher sind auch ein paar „Erben“ dabei, denen es in den Schoß gefallen ist.
    In D wird Geld versteckt, man darf es nicht zeigen, wie dieser Strang eindrucksvoll belegt, wegen 5 Riesen im Monat so ein Theater, da haben einige Zuschauer nur in sich rein gegrinst.

    Wir steigen nicht nur finanziell ab, intellektuell gleich mit. Peinlich war der Dummschwatz Sommer, zu dusselig einen Eimer umzuschütten aber dicke Reden schwingen.
    Wofür der Depp ein stattliches Salär bekommt, verschließt sich mir vollends.
    Den sein Horizont ist auf „Lohnerhöhung für Konsum“ beschränkt, peinlich aber Spiegel dieser Republik.
    Den sollte man wegen versuchter Volksverhetzung wegschließen.
    Es ist wahrscheinlich zu lange zurück, dass die im westlichen Teil der Republik ein System radikal gekippt wurde, das ist nichts Lustiges und nichts Spaßiges auch, wenn die Mediendarstellung anderes vermuten lässt.

    Schlimm finde ich auch, wie hier die bankrotten KK hofiert werden, wer rechnen kann ist auch im klaren Vorteil, dass KK System wird, so wie es ist, definitiv nicht funktionieren.
    V.G.
    Wen sein Horizont?
    Den von Sommer?

    Nö, Sommer hatte in allem Recht

  5. Inaktiver User

    AW: Finanzpolitische Dummheit der SPD ??

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja.
    Das hat Frau Gräfin Stephanie von Pfuel gestern in der Sendung "Hart aber fair" so gesagt.

    Sie habe jährlich 125.000 Euro Einkommen, nach Abzügen blieben ihr da monatlich nur noch 5000 Euro und damit empfindet sie sich nicht als reich. Sie zähle nur zu den besser Verdienenden.

    Es ging ja darum, dass die SPD den Spitzensteuersatz um 2% anheben will (ab diesen 125.000 für Alleinstehende und 250.000 für Verheiratete - was vorhin auch Zukunftsmusik schrieb).
    Und da fragte sie Sommer dann das mit dem Schlossverkauf für die HartzVI-Empfänger
    Leider habe ich die gestrige Sendung von Hart-aber-fair nicht gesehen; ich bin kurz nach Beginn eingeschlafen und erst beim Abspann wieder aufgewacht. Langeweile tötet; von daher hatte ich noch Glück.

    Aber so bin ich leider vollkommen ahnungslos. Ich weiß immer noch nicht, was für ein Problem die Reichensteuer sein soll, was für ein Problem der Spitzensteuersatz sein soll, der immer noch unter den Sätzen der Kohl-Regierung liegen würde. Die Rechnung, wie aus 125.000 Euro 60.000 Euro werden, kann ich ebenfalls nicht ganz nachvollziehen. Da hat die Gräfin wohl mal eben Krankenkasse, Rentenversicherung etc. unter Steuern subsummiert.

    Wenn der Rest der Sendung ähnlich war, dann habe ich ja nichts versäumt.


    P.S.: War den Beteiligten der Sendung eigentlich bewusst, dass die Reichensteuer für die Gräfin gar nicht greift? Mir scheint nämlich, dass sich in der öffentlichen Diskussion auch solche Leute über die Reichensteuer empören, die gar nicht so viel verdienen, dass sie davon betroffen wären.
    .
    Geändert von Inaktiver User (23.04.2009 um 17:27 Uhr)

  6. Inaktiver User

    AW: Finanzpolitische Dummheit der SPD ??

    Nein, das ist das Grundprinzip der Marktwirtschaft: Angebot und Nachfrage. Wenn Deine Freundin viele Jobangebote hätte, könnte sie mehr verlangen. Da aber offenbar niemand bereit ist, den Wert ihrer Arbeit höher zu bezahlen, muss sie nehmen, was sie bekommt, oder, wie der Chef undiplomatisch aber faktisch richtig sagt - gehen.
    Darum gehts doch gar nicht! Hast du noch nicht mitbekommen daß es egal wie hoch jemand qualifiziert, fleißig, einsatzbereit ist, es ganz einfach keine Jobs für über 50 jährige mehr gibt ?

    Dieses NICHT weitergeben von ausgehandelten Lohnerhöhungen aus Tarifverträgen zieht sich quer durch die Firma, betrifft also nicht nur eine Person. Dieser "Unternehmer" hat die Firma vom Vater übernommen und noch nie in seinem leben auch nur einen Finger krumm gemacht. Er ist der Ansicht daß die Mitarbeiter nur die Firma ausbeuten und froh sein müssen daß sie für die Firma arbeiten "dürfen"....naja...Dummheit scheint sich Epidemieartig auszubreiten....wie man sieht denn AUCH DIESER hat nicht kapiert WER die Gewinne erwirtschaftet !


    Alles eine Frage des Standpunktes. Die Ungarn wären früh, sie bekämen statt 350 Euro netto 800 oder 1200 in Deutschland
    So ein idiotischer Quatsch ! Die Mieten, Lebenshaltungskosten, Nebenkosten,Steuern,Krankenversicherungen usw. usw. in Ungarn sind doch in keinem Fall mit denen in Deutschland vergleichbar !
    Du machst dich unglaubwürdig wenn du so einfältig Äpfel mit Birnen vergleichst....aber mehr sag ich dazu mal besser nicht....

    Bei KALT-Mieten von mehr als 500 €uro + Nebenkosten von 100-150 €uro für eine 2-Zimmer-Wohnung (einfacher Standard!)+ Versicherungen, GEZ, KV uvm. - als Nebeneffekt geringe Rentenbeiträge die im Alter Hartz IV Aufstockung bedeuten - wie soll jemand davon leben können ? Für die Rente etwas ansparen ??? Wovon ?

    Wenn dann Leute mit 5000 €uro Nettoeinkommen schon rumheulen versteh ich die Welt nicht mehr !

    für die bekommt Deine Freundin ein fürstliches Gehalt. Vielleicht hilft es manchmal auch mal, nach unten zu sehen und nicht immer nur auf den Stapel des Geldes des Chefs
    Dümmer gehts nimmer..................nix kapiert....

    Und letztlich ist jeder seines Glückes Schmied. Irgendwas hat Deine Freundin wohl anders gemacht, als gleichaltrige Frauen in besser bezahlten Jobs. Dafür kann aber der Unternehmer nichts..
    ...und nochmal: Dümmer gehts nimmer..................nix kapiert....
    Geändert von Inaktiver User (23.04.2009 um 18:04 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: Finanzpolitische Dummheit der SPD ??

    Aber so bin ich leider vollkommen ahnungslos. Ich weiß immer noch nicht, was für ein Problem die Reichensteuer sein soll, was für ein Problem der Spitzensteuersatz sein soll, der immer noch unter den Sätzen der Kohl-Regierung liegen würde. Die Rechnung, wie aus 125.000 Euro 60.000 Euro werden, kann ich ebenfalls nicht ganz nachvollziehen. Da hat die Gräfin wohl mal eben Krankenkasse, Rentenversicherung etc. unter Steuern subsummiert.

    So ist es ! Kapieren nur einige hier (und sonstwo) einfach nicht.....
    obs zu hoch ist ? Oder weil Man(n) aus Prinzip dagegen sein und klugscheissern muss ?

  8. Inaktiver User

    AW: Finanzpolitische Dummheit der SPD ??

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Leider habe ich die gestrige Sendung von Hart-aber-fair nicht gesehen; ich bin kurz nach Beginn eingeschlafen und erst beim Abspann wieder aufgewacht. Langeweile tötet; von daher hatte ich noch Glück.

    Aber so bin ich leider vollkommen ahnungslos. Ich weiß immer noch nicht, was für ein Problem die Reichensteuer sein soll, was für ein Problem der Spitzensteuersatz sein soll, der immer noch unter den Sätzen der Kohl-Regierung liegen würde. Die Rechnung, wie aus 125.000 Euro 60.000 Euro werden, kann ich ebenfalls nicht ganz nachvollziehen. Da hat die Gräfin wohl mal eben Krankenkasse, Rentenversicherung etc. unter Steuern subsummiert.

    Wenn der Rest der Sendung ähnlich war, dann habe ich ja nichts versäumt.


    P.S.: War den Beteiligten der Sendung eigentlich bewusst, dass die Reichensteuer für die Gräfin gar nicht greift? Mir scheint nämlich, dass sich in der öffentlichen Diskussion auch solche Leute über die Reichensteuer empören, die gar nicht so viel verdienen, dass sie davon betroffen wären.
    .
    Ihr Bruttojahreseinkommen hat sie mit 125.000 angegeben und ihr Nettojahreseinkommen mit 60.000.

    Stimmt, dann fällt sie überhaupt nicht unter die geplante Spitzensteuererhöhung.
    Das wird sie freuen, wenn sie's denn begreifen sollte!

    Dann war sie als Beispiel wirklich schlecht (falsch) ausgewählt von der ARD.

    Reich bleibt sie für mein Empfinden trotzdem.

    Oder sie hat falsche Angaben gemacht und keiner in der Runde hat's nachgerechnet.
    Geändert von Inaktiver User (23.04.2009 um 19:52 Uhr)

  9. Inaktiver User

    AW: Finanzpolitische Dummheit der SPD ??

    Für mich war die Sendung insofern interessant, dass mal öffentlich über eventuell bevorstehende Klassenkämpfe geredet wurde, ich fand, das wurde bisher totgeschwiegen.
    Heute dann im Radio wurde Sommer deswegen auch als Stimmungsmiesmacher, Unheilbeschwörer dargestellt.
    Für mich hat er das Kind mal beim Namen genannt, aber das hört natürlich niemand gern.

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    AW: Finanzpolitische Dummheit der SPD ??

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aber so bin ich leider vollkommen ahnungslos.
    Scheint mir auch so..

    P.S.: War den Beteiligten der Sendung eigentlich bewusst, dass die Reichensteuer für die Gräfin gar nicht greift? Mir scheint nämlich, dass sich in der öffentlichen Diskussion auch solche Leute über die Reichensteuer empören, die gar nicht so viel verdienen, dass sie davon betroffen wären.
    .
    Neben den nach außen vorangestellten 2% Erhöhung, die jeder ja "für nicht so schlimm" hält, fällt gerne unter den Tisch, dass die Bemessungsgrenze von derzeit 250.000 Euro für Alleinveranlagte auf 125.000 Euro gesenkt werden soll. Somit gelten die 2% nicht nur für die Menschen, die mehr als 250.000 Euro verdienen, sondern derjenige, der heute 130.000 Euro verdient wird ebenfalls in den neuen Höchstsatz eingestuft. Und wie Frank schon schrieb, die Folge wird sein, dass die Progression für alle steiler ansteigt. Denn es glaubt doch wohl niemand, dass man bis 124.000 Euro einen gemäßigten Steuersatz anwenden wird, um dann ab 125.000 Euro den Maximalsatz zu fordern. Somit betrifft diese "Reichensteuer" am Ende auch Menschen, die heute 30.000 Euro verdienen. Denn auch deren Satz wird steigen. Aber "die machen das ja alles ganz richtig", die roten Socken..
    Deutschland schafft sich ab.. - Zeit für Veränderung!

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