Mit Rettungskreuzer meinte ich eigentlich eher, das man beispielsweise Bootsflüchtlinge im Mittelmeer retten könnte.
Als Besatzungsmitglied eines Schiffes im Einsatz gegen Piraten würde ich sowas hier
bevorzugen.![]()
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Thema: Typisch linke Neiddebatte
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11.04.2009, 13:34Inaktiver User
AW: Typisch linke Neiddebatte
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11.04.2009, 14:27Inaktiver User
AW: Typisch linke Neiddebatte
Da, hillary, kannst Du Dir sicher sein.
Ich schreib hier nur meine Meinung, hillary, nicht mehr und nicht weniger.
Sollte es jemanden zum Nachdenken anregen, umso besser!
Jemandem ein bestimmtes Verhalten langfristig vorschreiben zu wollen liegt mir fern, ich bin ein Fan der Freiheit und zudem noch Realist (und nein, ich sehe da keinen Widerspruch zu meiner Aussage über das Gute im Menschen).
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12.04.2009, 00:22
AW: Typisch linke Neiddebatte
Apropos Boni. WIKI sagt dazu (wollte mich nur noch mal vergewissern und daher ganz sicher gehen
):
„Der Begriff wird in verschiedenen Bereichen verwendet:
Im Berufsleben steht er für einen einmaligen, meist leistungs- oder bilanzabhängigen Zuschlag auf das Arbeitsentgelt (genauerer Begriff: "variable Lohnkomponente").“
Aha und dazu hat er auch noch was zu meinen:
„Der Siemens-Vorstandsvorsitzende Peter Löscher verurteilte im Interview mit der Süddeutschen Zeitung hohe Antrittsgelder und Abfindungen für Manager ohne Gegenleistung. Damit werde "nicht Erfolg belohnt, sondern Misserfolg bezahlt“, sagte Löscher. Dies seien "Exzesse“. Löscher wörtlich: "Manager dürfen die Bodenhaftung nicht verlieren.“
Gleichzeitig rechtfertigte Löscher die bei seinem Wechsel vom US-Pharmakonzern Merck zu Siemens gezahlte Summe von acht Millionen Euro. "Ich habe kein Antrittsgeld bekommen“, stellte Löscher fest. "Keinen Euro. Ich hatte Ansprüche im Rahmen meines Vertrags bei Merck, die Siemens abgelöst hat und die nun auf einem Sonderkonto bis zu meiner Pensionierung festliegen. Für dieses Geld habe ich gearbeitet. Wie könnte jemand von mir erwarten, dass ich fast über Nacht zu einer neuen Firma wechsle, wenn die mit meinen Ansprüchen beim alten Arbeitgeber nichts zu tun haben will?“ „
Ne, also wirklich, mir kommen nun aber wirklich fast die Tränen. Na ja, wenn man selbst kein s. g. Antrittsgeld bekommt, nur dann kann man es bei anderen natürlich verurteilen. Und der letzte Satz ... Au Backe …
… ja aber was ist denn nun aber eigentlich mit dem s. g. Antrittsgeld/Begrüßungsgeld ? Unter was läuft das denn nun? Ist das auch eine Art Bonus?
Und all die Abfindungen nach miserablen Leistungen und mäßigen Bilanzzahlen?
Oder ist es vielleicht doch nur so einfach und simple, wie er meint zu meinen:
„EU-Kommissionspräsidenten José Manuel Barroso: "Wir erleben eine Privatisierung der Gewinne und eine Sozialisierung der Verluste. Das ist ethisch nicht vertretbar."“
Och menno, also mir ist das alles nun wirklich viel zu kompliziert und bringt mich ganz durcheinander.
Also irgendwie kann ich mich nun aber auch nicht mal mehr über die z. B. somalischen Piraten wundern! LÖSEgeldforderungen und Piraterie ganz allgemein scheinen ja bereits schon ziemlich gesellschaftsfähig geworden zu sein. So wie auch Steuer-"hinterziehung". Aber warum eigentlich? Kein Vertrauen mehr in den Staat und in dessen Steuergeldver (sch
) wendung???
… könnte sein ... also mehr fällt mir dazu nun wirklich nicht mehr ein - leider!
Geändert von kaafee (12.04.2009 um 00:31 Uhr)
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12.04.2009, 00:44
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23.04.2009, 16:24Inaktiver User
AW: Typisch linke Neiddebatte
Die ersten Stimmen warnen jetzt vor sozialen Unruhen:
"Sozialer Friede in Gefahr?
Angesichts der Schwere der Krise mehren sich nun die Stimmen, die vor Unruhen warnen. So etwa der Chefsvolkswirt der Deutschen Bank, Norbert Walter. Mit Blick auf die heftigen Proteste von Beschäftigten in Frankreich sagte Walter im ZDF-Morgenmagazin, dass es sein könne, dass der soziale Friede - "eine wichtige Sache gerade in Europa für die Stabilität" - "in Gefahr ist".
Am Tag zuvor hatte an gleicher Stelle der Chef des Deutschen Gewerkschaftsbunds, Michael Sommer, vor sozialen Unruhen gewarnt. Er wiederholte dies am Abend in der ARD, wo er erklärte, die Rezession erfasse jetzt nicht mehr nur "Randbereiche der Gesellschaft, sondern auch die klassischen Kernbereiche der Arbeiter, Angestellten und den Mittelstand"
Einer derjenigen, die sich da Sorgen machen, ist übrigends Herr Würth:
"Auch der Unternehmer Reinhold Würth hält Unruhen für denkbar: "Ich hoffe nicht, dass wir bürgerkriegsähnliche Unruhen bekommen."
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23.04.2009, 16:31Inaktiver User
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23.04.2009, 16:35Inaktiver User
AW: Typisch linke Neiddebatte
Dazu fällt mir ein:
Auf das ganz unbegründete Gerücht hin, daß der Herr Preiss Ministerpräsident werde, warfen ihm rohe Proletarier aber noch selbigen Abends die Fenster ein.
Georg Weerth, Humoristische Skizzen aus dem deutschen Handelsleben.
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23.04.2009, 21:33
AW: Typisch linke Neiddebatte
Vom Ausgeben wurde noch niemand reich.
Schau, wenn Dir das stinkt, dann steht es dir doch frei, selbst Unternehmer zu werden. Scheint ja kein Problem zu sein. Und dann gehst Du mit gutem Beispiel voran und überweist Dir monatlich 500 Euro und allen Gewinn an Deine Mitarbeiter.
Wo kann ich mich bewerben?
Deutschland schafft sich ab.. - Zeit für Veränderung!
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23.04.2009, 22:30Inaktiver User
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24.04.2009, 01:02Inaktiver User
AW: Typisch linke Neiddebatte
Richtig.
Freiwillig geben die Unternehmer nicht mehr als sie unbedingt müssen.
Darum: Rein in eine Gewerkschaft, den Betriebsrat unterstützen oder gar erst noch gründen und als Unternehmer der eigenen Arbeitskraft mit den gleichen harten Bandagen kämpfen wie die Bosse auch.
Denn vom Verschenken der eigenen Arbeitskraft hat noch keiner seine Miete bezahlt.



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