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    AW: Typisch linke Neiddebatte

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hab ich dir doch weiter oben beantwortet: Kinderbetreuungskosten, höhere Miete, Kleidung, Essen, Strom-, Heizung- und Wasserverbrauch, Schulmaterialien, bei Schulkindern u.U. Monatskarte, Klassenfahrtskosten etc.

    Muss ich dir das als Mutter echt erklären? Ansonsten wüßte ich aber auch nicht, dass ich in irgendeiner Weise dazu verpflichtet bin, dir in einer für dich ausreichenden Weise zu antworten, zumal du dein seltsames Brutto/Nettp-Beispiel auch nicht zu erklären bereit bist.
    Dazu nur soviel Marilyn, genau das ist nämlich die Brutto-Nettorechnung und die muss ich Dir doch nicht erklären - oder? Hast hier doch irgendwo was von angehender Steuerfachfrau geschrieben. Erinnere mich dunkel. Und an der Arroganz scheinst Du ja schon fleissig zu arbeiten und das Fachliche werden dann aber nur Deine zukünftigen Kunden beurteilen können.

    Und noch ein letztes Mal zu den Kinderkosten: Wie hoch denkst Du, ist denn nun dein eigener Anteil daran? Rein Brutto gesehen?

    Naja, ich habe nie verstanden, wie Eltern über diese von Dir aufgezählten und für mich völlig selbstverständlichen Kosten klagen können. Meinen wohl viele, sie hätten selbst gar keine Verpflichtungen und gehen somit davon aus, dass der Staat mit dem staatlichen Kindergeld sämtliche Brutto-Kosten abdeckt. Irgendwie doch sehr naiv, wie ich finde.

  2. Inaktiver User

    AW: Typisch linke Neiddebatte

    kaafee, ich halte dich für intelligenter als du gerade tust. In Arroganz stehst du mir übrigens in nichts nach. Das Brutto/Netto-Problem hat was mit Lohnkosten zu tun. Nix mit Kindergeld. Du vermischt hier gerade zwei völlig unterschiedliche Themen miteinander. Und das war mein letzter Kommentar zu deinen Fragen - wer mich nicht verstehen will und nicht vernünftig nachfragen möchte, dem ist leider auch nicht zu helfen.
    Geändert von Inaktiver User (06.05.2009 um 16:02 Uhr)

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    AW: Typisch linke Neiddebatte

    Zitat Zitat von Kuehlesblondes Beitrag anzeigen
    Und das bezeichnet man dann als Neiddebatte, wenn normale Menschen auch noch am Wohlstand dieser Gesellschaft teilhaben und nicht in Massenquartieren dahin vegetieren wollen.
    Ich will auch 'nen Pool statt ins Hallenbad gehen zu müssen.. schon frech, dass ich den nicht bekomme!

    Wie passt das eigentlich zusammen, dass Konsum die Basis unserer Gesellschaft und der Steigerung des Bruttosozialprodukts ist,
    SELBSTVERDIENTER Konsum, nicht Konsum auf Kosten anderer (wie z.B. Abwrackprämie oder Umverteilung).

    Wer soll denn die vielen Autos kaufen, wenn sie keiner mehr bezahlen kann und die Leute nur noch gebraucht kaufen sollen.
    Vom Gebrauchtmarkt lebt eine ganze Industrie. Der Markt ist genauso gewachsen, wie die Produzenten. Dank Abwrackprämie wird dieser ganze Markt gerade nahezu zerstört. Der Zubehör-Markt, der Export-Markt z.B. nach Afrika (für die diese Autos wichtig sind), der TÜV und viele andere..

    Was du forderst, ist eine Zweiklassengesellschaft, in der du der zweiten Klasse nur noch das zugestehst, was die erste übrig lässt.
    Nein, ich fordere keine Zwei-klassen, sondern eine X-Klassen Gesellschaft, bei der jeder erstmal für sich sorgt und nicht mit Anspruchsdenken von denen, die aus welchem Grund auch immer mehr verdienen, verlangen, einfach so abzugeben. Lebensminimum - keine Frage - aber wir haben unterschiedliche Vorstellungen von Minimum.

    Und meine Frage, warum deine Arbeit mehr wert sein soll als beispielsweise meine hast du mir auch noch nicht beantwortet.
    Angebot und Nachfrage. Der Wert bestimmt sich in dem, was demjenigen, für den du arbeitest, an Produktivität und Profit/Gewinn (nicht nur Materiell) auf Grund Deiner Arbeit entsteht. Bildung, Ausbildung, Erfahrung, Kontakte, Land, Umfeld - all das trägt als Multiplikator zu Deinem Output bei. Insgesamt bemisst sich so aus dem Markt heraus der Wert der Arbeit des einzelnen. Der gleiche Job bringt auch in unterschiedlichen Ländern unterschiedlich Gehalt.
    Deutschland schafft sich ab.. - Zeit für Veränderung!

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    AW: Typisch linke Neiddebatte

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Verluste werden sozialisiert und Gewinne privatisiert
    Dieser Satz betrifft nur "System-" bzw. Wahlkampf-relevante Unternehmen. Der normale Unternehmer zahlt auf Gewinne Steuern und kann Verluste gegenrechnen. Aber er kann nicht zum Staat gehen und sagen "zahl mal!".
    Insofern bitte diese Aussage etwas stärker differenzieren.
    Deutschland schafft sich ab.. - Zeit für Veränderung!

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    AW: Typisch linke Neiddebatte

    Zitat Zitat von blackjack21 Beitrag anzeigen
    Ich will auch 'nen Pool statt ins Hallenbad gehen zu müssen.. schon frech, dass ich den nicht bekomme!
    Reine Polemik.

    Zitat Zitat von blackjack21 Beitrag anzeigen
    SELBSTVERDIENTER Konsum, nicht Konsum auf Kosten anderer (wie z.B. Abwrackprämie oder Umverteilung).
    Achso, meine 250 Euro Steuern hab ich aber verdient.
    Von der Abwrackprämie halte ich übrigens auch nichts.
    Aber nicht weil ich das als Geschenk für die Leute sehe.

    Wird das gemacht, um umzuverteilen?
    So ein Blödsinn!
    Davon profitieren die am unteren Ende doch gar nicht.
    Denn sie müssten den Rest für einen Neuwagen ja selbst aufbringen.

    Zitat Zitat von blackjack21 Beitrag anzeigen
    Vom Gebrauchtmarkt lebt eine ganze Industrie. Der Markt ist genauso gewachsen, wie die Produzenten. Dank Abwrackprämie wird dieser ganze Markt gerade nahezu zerstört. Der Zubehör-Markt, der Export-Markt z.B. nach Afrika (für die diese Autos wichtig sind), der TÜV und viele andere..
    Äh ja und was hat das damit zu tun, dass du allen Geringverdienern Recycling-Versorgnung verordnen willst?

    Zitat Zitat von blackjack21 Beitrag anzeigen
    Nein, ich fordere keine Zwei-klassen, sondern eine X-Klassen Gesellschaft, bei der jeder erstmal für sich sorgt und nicht mit Anspruchsdenken von denen, die aus welchem Grund auch immer mehr verdienen, verlangen, einfach so abzugeben. Lebensminimum - keine Frage - aber wir haben unterschiedliche Vorstellungen von Minimum.
    Haben wir das?
    Du hast mir irgendein Minimum unterstellt.
    Und sorry, dass ich nicht in einer WG wohnen will.
    Wie siehts mit dir aus?

    Zitat Zitat von blackjack21 Beitrag anzeigen
    Angebot und Nachfrage. Der Wert bestimmt sich in dem, was demjenigen, für den du arbeitest, an Produktivität und Profit/Gewinn (nicht nur Materiell) auf Grund Deiner Arbeit entsteht. Bildung, Ausbildung, Erfahrung, Kontakte, Land, Umfeld - all das trägt als Multiplikator zu Deinem Output bei. Insgesamt bemisst sich so aus dem Markt heraus der Wert der Arbeit des einzelnen. Der gleiche Job bringt auch in unterschiedlichen Ländern unterschiedlich Gehalt.
    Genau und deshalb liegt auch der Fehler im System.
    Dass versagende Manager mit Millionen nach hause schickt und ihnen sofort neue Jobs verschafft.
    Während eine Kassiererin wegen 1,30 entlassen wird.

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    AW: Typisch linke Neiddebatte

    Zitat Zitat von Kuehlesblondes Beitrag anzeigen
    Alle, die viel verdienen und dann jammern und dann ausgerechnet auf die Kleinen schielen,
    Niemand mit guten Verdienst "schielt auf die Kleinen", sondern Fakt aller Umverteilungsdebatten ist, dass "die Kleinen" auf das Geld der "Reichen" schielen!!!

    haben meiner Meinung nach eher den Bezug zur Realität verloren, als diejenigen auf die sie zeigen und die sich angeblich Plasma-Fernseher kaufen und vom Staat Urlaubsreisen und Autos finanziert haben wollen.
    Den Bezug zur Realität haben diejenigen verloren, die im Wohlstandsland Deutschland Wünsche an Mindeststandards haben, die unerfüllbar sind und die diese unter allen Umständen bewahren wollen und von Menschen, die mehr leisten/verdienen, bezahlt haben wollen - um jeden Preis. Genauso unerbitterlich kann man dann auch Gegenfordern.

    Ich kommte über diese unmenschliche Haltung echt nicht hinweg.
    Und ich komme über diese Anspruchshaltung nicht hinweg, wenn ich mich in allen anderen Ländern außerhalb Deutschlands (Richtung Osten/Südosten) umsehe und sehe, wie die Menschen dort bei gleichen PKW Preisen, bei gleichen Spritpreisen und 1/3 bis 1/4 des netto-Verdienstes in Bruchbuden wohnen und doch relativ glücklich sind. Nicht im Sinne von Lebensziel/Traum, aber zufrieden. Nur in Deutschland darfs gerne noch mehr sein. Die Realität der unerfüllbarkeit der Sorglos-Paketes holt uns gerade ein.
    Deutschland schafft sich ab.. - Zeit für Veränderung!

  7. gesperrt

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    AW: Typisch linke Neiddebatte

    Zitat Zitat von blackjack21 Beitrag anzeigen
    Niemand mit guten Verdienst "schielt auf die Kleinen", sondern Fakt aller Umverteilungsdebatten ist, dass "die Kleinen" auf das Geld der "Reichen" schielen!!!
    Weisst du, ich könnte mich auch nur dafür interessieren, dass ICH mehr Geld habe und den Hartz 4 Empfängern jeden Cent missgönnen.
    Tue ich aber nicht.
    Gerade beim Anblick der aktuellen Entwicklungen bin ich von eher linken Gedanken überzeugt.
    Und das OBWOHL es mir persönlich verhältnismäßig gut geht.

    Zitat Zitat von blackjack21 Beitrag anzeigen
    Den Bezug zur Realität haben diejenigen verloren, die im Wohlstandsland Deutschland Wünsche an Mindeststandards haben, die unerfüllbar sind und die diese unter allen Umständen bewahren wollen und von Menschen, die mehr leisten/verdienen, bezahlt haben wollen - um jeden Preis. Genauso unerbitterlich kann man dann auch Gegenfordern.
    Was fordert denn wer?
    Woher nimmst du denn diese Aussagen?

    Zitat Zitat von blackjack21 Beitrag anzeigen
    Und ich komme über diese Anspruchshaltung nicht hinweg, wenn ich mich in allen anderen Ländern außerhalb Deutschlands (Richtung Osten/Südosten) umsehe und sehe, wie die Menschen dort bei gleichen PKW Preisen, bei gleichen Spritpreisen und 1/3 bis 1/4 des netto-Verdienstes in Bruchbuden wohnen und doch relativ glücklich sind. Nicht im Sinne von Lebensziel/Traum, aber zufrieden. Nur in Deutschland darfs gerne noch mehr sein. Die Realität der unerfüllbarkeit der Sorglos-Paketes holt uns gerade ein.
    Wer sagt, dass sie glücklich sind?
    Wahrscheinlich kennen sie nichts anderes und haben keinen Vergleich.
    Wahrscheinlich entspricht das der allgemeinen Lebensweise dort.
    Das kannst du nicht einfach übertragen.

    Die Realität holt UNS ein, aber du gehörst anscheinend nicht zu diesem UNS.

  8. Inaktiver User

    AW: Typisch linke Neiddebatte

    Interessant den Strang zu beobachten.
    Das Maß für Luxus und Armut sind grundsätzlich die gelebten Ansprüche der Reichen in nächster Umgebung, naturgemäß sind die Betuchten in der Minderheit und die Mehrheit haut einfach drauf und wenn schon so viele der gleichen Meinung sind dann muss sie einfach richtig sein.

    Dann durfte man das lesen, „Verluste werden sozialisiert und Gewinne privatisiert“. Schlechthin das Rundum Totschlagargument. Man könnte denken, dass hier einige gewählt werden wollen.
    Dabei waren es doch die ewig Unzufriedenen, die ewig Jammernden die diese Krise mit verursacht haben, sie haben sich mit ihren Krediten übernommen und können sie nicht zurückzahlen.
    Wenn Banken keine Kredite vergeben ist es auch nicht richtig, wie jüngst zu beobachten. Da jammern diejenigen über Kreditklemmen die sowieso nie einen Kredit bekommen haben, kürzlich bekam ich unaufgefordert zum wiederholten Mal eine Dispo- für 8,0% eingeräumt, jedes Mal bei verschiednen Banken. Wo soll es da klemmen.

    Und jetzt mal was zu nachrechnen?
    700 Milliarden Rettungsschirm in USA. Wie viel US$ Dollar entfallen auf jeden Amerikaner?
    500 Milliarden in D, wie viel € entfallen auf jeden Deutschen, vom Neugeborenen bis zum Rentner?
    Wer es herausbekommt wird ganz schnell feststellen, das Problem sind nicht die „Reichen“.

    Wenn man die Banken fallen gelassen hätte und das Geld jedem überwiesenen hätte………..

    Ach ja und schön, dass sich alle wieder eingefunden haben, die sich schon mehrmals verabschiedet haben.
    V.G.
    Geändert von Inaktiver User (06.05.2009 um 18:09 Uhr)

  9. Inaktiver User

    AW: Typisch linke Neiddebatte

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen


    Dabei waren es doch die ewig Unzufriedenen, die ewig Jammernden die diese Krise mit verursacht haben, sie haben sich mit ihren Krediten übernommen und können sie nicht zurückzahlen. V.G.
    Meinst du den zum Bespiel? :

    Waghalsige Finanzspekulationen
    Der Jurist und Unternehmer Merckle hatte riskant spekuliert, um seine Unternehmensgruppe zu vergrößern, die er teils mit waghalsigen Finanzierungen aufgebaut hatte. Dem Merckle-Unternehmen Ratiopharm, einem bekannten Hersteller von Nachahmermedikamenten, droht der Notverkauf. Hinzu kommt, dass ein weiteres Merckle-Unternehmen, HeidelbergCement, nach dem Kauf des britischen Konkurrenten Hanson mit mehreren Milliarden Euro in der Kreide steht. Die Kreditgeber fordern frisches Kapital.
    Merckles Gesellschaft VEM, in der der 74-Jährige seine Beteiligungen gebündelt hatte, hatte vor allem bei HeidelbergCement für auch auf Pump finanzierte Kapitalerhöhungen Aktien hinterlegt. Die Sicherheiten verloren infolge der Finanzmarktkrise immer stärker an Wert. Deshalb verlangten die Kreditinstitute Tilgungen und weitere Nachschüsse. Zur Absicherung fallender Kurse hatte die VEM auch Optionen auf Volkswagen-Aktien verkauft. Da der Kurs des Papiers von Europas größten Autobauer aber in die Höhe schnellte entstand ein „Verlust im niedrigen dreistelligen Millionenbetrag“.
    Gewaltiger Geldbedarf
    Die VEM hatte in den letzten Jahrzehnten immer wieder Wertpapiergeschäfte getätigt. Das sei ein Geschäftszweig gewesen, der erheblich zum Erfolg des Unternehmens beigetragen habe. Das Geld sei immer in die Beteiligungen investiert worden. Die Höhe der Schulden von Merckle bei den Gläubigerbanken wurde nie offiziell mitgeteilt. Früheren Angaben aus Finanzkreisen zufolge soll sich der Finanzbedarf des Merckle-Clans und seiner Firmen auf ein Volumen von 700 Millionen bis 1 Milliarde Euro belaufen.


    http://www.morgenpost.de/wirtschaft/...h_vor_Zug.html

  10. Inaktiver User

    AW: Typisch linke Neiddebatte

    Was ist daran wegahalsig?
    Wen du dein haus zu 80% finanzierst und der Immobilienmarkt vorübergehend um 30% abschmiert bist du dann waghalsig gewesen?

    Im Übrigen haben genau diese Finanzspekulationen, Aktien auf Pump und mit dem gepumpten Geld wieder neu Aktien gekauft und mit dem Kursgewinn wieder neu Aktien für Aktien gekauft usw. in die 29er Krise geführt.
    Damals wurden den Banken Wertpapiergeschäfte verboten, das war die Lehre aus dem Crash.
    Deshalb gibt es Geschäftsbanken und Investmentbanken in den USA.

    Merckle hat das gleiche gemacht. Musst du dir wie einen Future vorstellen, wenn es in die falsche Richtung geht musst du nachschießen oder bist mit Totalverlust raus.
    Wenn es in die richtige Richtung geht dann ist das kaufen auf Pump wie ein Turbo.
    V.G.

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