Mit einigen, die arbeiten zum Teil für mich, zum anderen kenne ich ebensolche Beispiele aus anderen Ländern.
Muss die neu sein? Es gibt Gebraucht/Tauschringe, Internet usw.Da geht es nicht um übermäßigen Luxus, da geht es darum, z.B. Kosten für Bildung aufzubringen (und auch damit meine ich nicht den teuren Reitunterricht, sondern ganz normalen Schulbedarf oder beispielsweise eine Klassenfahrt). Hast du eine Ahnung, was Kinderbetreuung so kostet? Oder stinknormale Kinderbekleidung?
Ja, Kinder kosten viel Geld, ohne Zweifel.
Warum braucht man 3 Zimmer?Und wie schon gesagt, die Jobs sind eben auch oft in den Städten zu finden, die die höchsten Mieten haben (erklärt sich ja irgendwie von selbst), da bist du dann für eine stinknormale 3-Zimmer-Wohnung mal eben locker bei 800 Euro kalt.
Als kinderloses Paar reicht "zur Not" auch 1 Zimmer, auch mit Kind eine zeitlang möglich, zwei Zimmer aber durchaus eine zeitland "zumutbar". Kind ins Wohnzimmer. Erst wenn das Kind ein paar Jahre alt ist, braucht es ein eigenes Zimmer.
Es gibt Nachtzuschläge (sind die inzwischen besteuert oder noch Steuerfrei?), davon kann man zur Not auch ein kleines Auto bezahlen. Und die Fälle, in denen ein Auto wirklich unverzichtbar ist, sind wirklich tendenziell überschaubar. Entweder gibts einen Firmenwagen, wenn der öfters gebraucht wird oder, wenn es nur für den Arbeitsweg ist, vielleicht auch Fahrgemeinschaften.Und es gibt auch viele Jobs, in denen man auf ein Auto angewiesen ist aufgrund der Arbeitszeiten (z.B. im Schichtdienst), da ist das kein Luxus.
Da bin ich bei Dir. Nur nicht in der Frage, wie weit das gehen soll. Wie ich schreibe bin ich der Meinung, viele in Deutschland haben völlig überzogene "Mindestvorstellungen". Da sie diese nicht erfüllen können, rufen sie nach dem Staat. Da der das auch nicht leisten kann, kommt der nächste dran, "die Reichen". Wenn die weg sind oder nicht leisten wollen, dann wird Enteignung gefordert und was, wenn das auch nicht funktioniert?Ich sehe es übrigens als Teil eines gutverdienenden Doppelverdienerehepaares durchaus auch als meine Aufgabe, die Schwachen dieser Gesellschaft mitzustützen.
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Thema: Typisch linke Neiddebatte
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05.05.2009, 23:19
AW: Typisch linke Neiddebatte
Deutschland schafft sich ab.. - Zeit für Veränderung!
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06.05.2009, 00:22Inaktiver User
AW: Typisch linke Neiddebatte
Antworten von blackjack
Muss die neu sein? Es gibt Gebraucht/Tauschringe, Internet usw.
Ja, Kinder kosten viel Geld, ohne Zweifel.
Schon mal was von sozialer Ausgrenzung gehört? Da wäre mal wieder das Thema "Schulkeidung für alle" angesagt.
Warum braucht man 3 Zimmer?
Als kinderloses Paar reicht "zur Not" auch 1 Zimmer, auch mit Kind eine zeitlang möglich, zwei Zimmer aber durchaus eine zeitland "zumutbar". Kind ins Wohnzimmer. Erst wenn das Kind ein paar Jahre alt ist, braucht es ein eigenes Zimmer.
Man kann die Wohnung sogar noch mit anderen Schichtarbeitern teilen! Ist in China und Indien so üblich. Allerdings sterben (verr.) da auch die Leute auf der Straße. Mein Sohn war beruflich in Indien und nicht nur in Luxushotels. Der hatte einen Kulturschock.
Wir alle wissen, dass Geld allein nicht glücklich macht und dass man sich Liebe nicht kaufen kann.
Ich bin reich an Empathie und glücklich in meinem Beruf, gesund und was will ich mehr?
Die sogenannte linke Neiddebatte interessiert mich hier auch nicht mehr.
LB
„Urteile nie über einen anderen, bevor Du nicht einen Mond lang in seinen Mokassins gegangen bist“ Indianische WeisheitGeändert von Inaktiver User (06.05.2009 um 00:27 Uhr)
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06.05.2009, 00:31
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06.05.2009, 09:06
AW: Typisch linke Neiddebatte
Dieser Zynismus hier ist wirklich zum Kotzen.
Da werden Leuten ihre 2-Zimmer nicht gegönnt, statt mal dahin zu schauen, wo wirklich das große Geld verbrannt wird.
Und das bezeichnet man dann als Neiddebatte, wenn normale Menschen auch noch am Wohlstand dieser Gesellschaft teilhaben und nicht in Massenquartieren dahin vegetieren wollen.
Wie passt das eigentlich zusammen, dass Konsum die Basis unserer Gesellschaft und der Steigerung des Bruttosozialprodukts ist, wenn du - Blackjack - gleichzeitig nach Konsumverzicht schreist.
Wer soll denn die vielen Autos kaufen, wenn sie keiner mehr bezahlen kann und die Leute nur noch gebraucht kaufen sollen.
Was du forderst, ist eine Zweiklassengesellschaft, in der du der zweiten Klasse nur noch das zugestehst, was die erste übrig lässt.
Das ist wirklich ein Alptraum.
Und meine Frage, warum deine Arbeit mehr wert sein soll als beispielsweise meine hast du mir auch noch nicht beantwortet.
Mich gruselts hier gerade nur noch!
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06.05.2009, 09:15Inaktiver User
AW: Typisch linke Neiddebatte
Hab ich dir doch weiter oben beantwortet: Kinderbetreuungskosten, höhere Miete, Kleidung, Essen, Strom-, Heizung- und Wasserverbrauch, Schulmaterialien, bei Schulkindern u.U. Monatskarte, Klassenfahrtskosten etc.
Muss ich dir das als Mutter echt erklären?
Ansonsten wüßte ich aber auch nicht, dass ich in irgendeiner Weise dazu verpflichtet bin, dir in einer für dich ausreichenden Weise zu antworten, zumal du dein seltsames Brutto/Nettp-Beispiel auch nicht zu erklären bereit bist.
@ kb
Volle Zustimmung.
Hier wird den Geringverdienenden nichts gegönnt, aber wehe man unterhält sich mal über m. E. überhöhte Bonizahlungen und überflüssige Dividendenausschüttungen. Es gibt übrigens auch Spitzenbanker, die da etwas mehr Demut fordern:
Finanzkrise: Goldman-Sachs-Chef fordert kollektive Demut seiner Branche - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
Alexander Dibelius: "Es ist manches falsch gelaufen" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
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06.05.2009, 10:41Inaktiver User
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06.05.2009, 10:51Inaktiver User
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06.05.2009, 10:53Inaktiver User
AW: Typisch linke Neiddebatte
Verluste werden sozialisiert und Gewinne privatisiert
Daran krankt unser Wirtschaftssystem.
Einige wenige steinreiche Menschen besitzen soviel wie dieHälfte der Erdbevölkerung.
Gerechtigkeit? Was ist das? kennen wir nicht.
LB
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06.05.2009, 12:56
AW: Typisch linke Neiddebatte
Macht so gar nichts, wenn Du mich nicht verstanden hast. Auch wenn Du nun alles völlig umdrehst. Mal eine Gegenfrage: Wie billig und unverschämt ist das denn dann eigentlich?

Und diesen Satz habe ich selbst schon vor Seiten hier mal zitiert. Lass Dir z. B. doch mal was neues einfallen.Verluste werden sozialisiert und Gewinne privatisiert
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06.05.2009, 13:03
AW: Typisch linke Neiddebatte
Ach ja, diese Frage würde ich gerne noch einmal aufgreifen.
Eine Freundin von mir verdient aktuell +/- 100 000 im Jahr.
Da kam KEIN EINZIGES MAL Gejammer darüber, dass sie so viele Abgaben hätte.
Im Gegenteil sagte sie von Anfang an, dass sie für den Aufwand in Bezug auf ihr Studium, den hohen Anspruch der Tätigkeit usw. durchaus mit einem gehobenenen Lebensstandard belohnt werden will, dass sie dafür aber auch gerne mehr an die Gemeinschaft abgibt.
Und wenn sie sich das mal anders überlegt, werde ich sie daran erinnern.
Alle, die viel verdienen und dann jammern und dann ausgerechnet auf die Kleinen schielen, haben meiner Meinung nach eher den Bezug zur Realität verloren, als diejenigen auf die sie zeigen und die sich angeblich Plasma-Fernseher kaufen und vom Staat Urlaubsreisen und Autos finanziert haben wollen.
Das ist so zynisch, dass mir schlecht wird und deshalb greif ichs nochmal auf.
Ich kommte über diese unmenschliche Haltung echt nicht hinweg.



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