Könnte mir vorstellen, dass es auf Gegenseitigkeit beruht.
Nichts gegen Mitarbeiter die führen möchten und damit auch Verantwortung übernehmen.
Zwischen Querulantentum und Unternehmensführung gibt es einen kleinen Unterschied.
Vielleicht sollte man mal die rosarote Brille von der Nase nehmen und zur Kenntnis nehmen, dass die Betriebe / Firmen / Banken am lautesten nach Staatsknete brüllen, die immer Tarif gezahlt haben.
Es sind die Banken, Autofirmen, Autozulieferer usw. in denen sich besonders gern die Gewerkschaftler in den Aufsichtsräten getummelt haben.
Die großen Einschläge kommen noch.
Mal schauen, wie lange es unsere Systeme abhalten die verdeckte Arbeitslosigkeit (Kurzarbeit) zu finanzieren.
Ich denke, und bisher lag ich leider immer richtig, das wir am Ende H4+Arbeitslose+Kurzarbeiter bei 5,5 Mio liegen werden.
Nichts gegen Kurzarbeit, es ist der einzig richtige Weg und irgendwann läuft die Nachfrage wieder an aber die Leute mit dem Lohn über den Staatstopf bei der Stange zu halten kostet nun mal.
Im Übrigen klingen die kommunistischen Parolen schon mal gut aber die Ideen werden nicht greifen.
V.G.
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Thema: Typisch linke Neiddebatte
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02.05.2009, 09:58Inaktiver User
AW:
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02.05.2009, 10:13Inaktiver User
AW:
Das ungeschriebene Gesetz des Marktes lautet, Kapital sucht Rendite.
Das beginnt bei Oma Lieschen mit dem Sparbuch oder den Bundesschatzbriefen bis hin zu den Unternehmern die ihr Geld vor Inflation zu retten versuchen.
Die einen setzen sich in den Flieger und kaufen irgendwo auf der Welt eine Ferienanlage um über Urlauber an Rendite zu gelangen, die anderen investieren in Maschinen.
In Deutschland ist man gut beraten, wenn man die erste Anlageform wählt.
Hier ist es nämlich verpönt Kapital zu besitzen und besonders „böse“ ist man, wenn man für investiertes Kapital auch noch Rendite erwartet.
Erstens wird man als Krisenverursacher erkannt, zweitens wird die Enteignung durch die kalte Küche vorangetrieben.
Ich schrieb schon, es steht jedem frei ein Unternehmen zu gründen, im Moment gibt es die fast für lau, natürlich nicht die rentablen, etwas muss man für den Erfolg aber tun, die bloße Anwesenheit am Markt ist da unzureichend.
Warum glauben einige Menschen immer, anderen Menschen ihren Anspruch vorschreiben zu müssen bzw. den Anspruch Einzelner als zu hoch zu kritisieren?
Nach dem Motto, warum soll es dir besser gehen, wie es mir geht.
V.G.
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02.05.2009, 11:25Inaktiver User
AW: Typisch linke Neiddebatte
@Frank 62
Diese Frage meine ich ernst!!!
Wenn ich Dich richtig verstehe, dann brauche ich eine Geschäftsidee, um Unternehmer zu werden? Damit sind wir uns sicherlich schon mal einig.
Dann muss ich mir überlegen wie ich das finanziere und muss auf die Bank gehen. Gut, das war es dann schon. Denn keine Bank gibt mir Geld.
Ade, Unternehmertum! Ich muss bei meiner freiberuflichen Dienstleistung bleiben von der ich allein nicht leben kann.
Ich habe leider in meinem Leben nur das studiert was viele Ungelernte für ein Taschengeld auch anbieten. Und nun?
Für Ratschläge wäre ich dankbar.
Ich bin der Ansicht, dass in diesem stang viele mitschreiben, die aus welchen Gründen auch immer, aus dem gutverdienenden Angestellten und Beamten- Klientel rausfielen.
Ein Angestellter mit sicherem Job schreibt hier garantiert nicht mit!Wenn ich passabel verdiene, dann werde ich nicht rummeckern.
Beispiel: ein Bekannter (Anfang 30) wurde als Hilfsarbeiter für eine Maschinenpresse (Anlernzeit 2 Jahre) eingestellt. Nachdem er alles beherrschte, auch die Reparatur dieser Maschine, ging er zum Chef und wollte mehr als 7,50 € Anfangsstundenlohn (BW, bessere Löhne als in den NBL).
Antwort des Chefs:"Seien Sie froh, dass Sie bei mir arbeiten dürfen, bei McDonalds verdienen Sie 5 € in der Stunde."
Derselbige Chef arbeitet mit gesundheitsgefährenden Weichmachern, die in Deutschland seit 25 Jahren verboten sind, ohne ordentliche Filteranlage (die würde Geld kosten).Alle Arbeiter sagten zu meinem Bekannten wörtlich:"Halt's Maul, denn sonst schmeißt er uns raus und wo sollen wir dann arbeiten?"
Frank und andere Unternehmer: so viele aufmüpfige Arbeiter habt ihr doch gar nicht in euren Firmen. Mit dem Wort "arbeitslos" hat man doch alles im Griff.
Hier schreiben doch überwiegend Frauen mit, die einfach zu blöd (Kinder, z.B.) waren Karriere zu machen.
Wie sagte mein Manager-Bruder mal zu mir? "Deine Pfadfinderzeit hat Dein Denken versaut!"
Ja, die Gutmütigen und Abgebenden werden als dumm hingestellt und bestraft.
Ellenbogen muss man haben, aber das ist für mich nicht der Sinn des Lebens!!!!!!!
LBGeändert von Inaktiver User (02.05.2009 um 16:09 Uhr)
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02.05.2009, 11:33Inaktiver User
AW: Typisch linke Neiddebatte
Mein Bekannter arbeitet nun in einer anderen Firma.
Diese Firma hat keinen Betriebsrat. Gell Frank, den braucht man auch überhaupt nicht..........
Der Chef hat Philosophie studiert und die Firma geerbt. (Ich kenne schon 3 Männer, die mit einem Philosphiestudium eine Maschinenfirma leiten!)
Produktive Ideen von Arbeiterseite, die dem Chef nicht zu sagen, da nicht seine Idee, werden abgeschmettert. Ideen von Speichelleckern werden akzeptiert. Ein Speichellecker ist ein guter Mitarbeiter, da er immer dem Chef schön tut und nie meckert.
Gehört jetzt nicht zum Thema. Neulich hörte ich im Radio als es um den Papst ging, dass er sich nur mit Beratern umgeben hat, die ihm Recht geben, ihn umschmeicheln und nicht "korrigieren"; positiv gesehen.
Ihr kennt alle das Märchen von des Kaisers neuen Kleidern! Damit kommt man perfekt durch das Leben, wenn man denn so sein will.
LB
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02.05.2009, 11:44Inaktiver User
AW:

Nöö, ich sag jetzt einfach mal ganz deutlich, ich möchte das es dir noch besser geht und ich habe das know how dazu!
Dann aber guckt das Unternehmerlein und sagt, du kannst zuviel, dich kann ich nicht bezahlen.
Und dummerweise habe ich eine Ahnung davon, was alles dahinter steckt, wenn man Leute einstellt und ich kann ihn verstehn. Aber es hilft weder mir noch ihm.
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02.05.2009, 12:32Inaktiver User
AW: Typisch linke Neiddebatte
@ frank62
Was hast du eigentlich für einen Betrieb (welche Größe) dass du dir immer auf den Schlips getreten fühlst?
Gehörst du zu den ganz Großen, die ihre Arbeitnehmer ausbeuten?
Musst du deshalb Angst vor sozialer Politik haben?
Oder warum meinst du sonst, Großkapitalisten in Schutz nehmen zu müssen, die sich an der rechtschaffenden Arbeit anderer bereichert haben?
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02.05.2009, 12:45Inaktiver User
AW: Typisch linke Neiddebatte
Wieso auf den Schlips getreten?
Jeder, der eure Thesen von einer heilen Welt durch Umverteilung von oben nach unten entgegentritt fühlt sich wohl in euren Augen auf den Schlips getreten?
Das sind doch alles abgegriffene Phrasen und Thesen mit denen die Linken ständig auf Stimmenfang gehen, das hat noch nie zu etwas in dieser Richtung geführt.
Ab wann ist ein Unternehmer ein Ausbeuter? Welche Vorraussetzungen muss er erfüllen?
Oder sind Unternehmer grundsätzlich Ausbeuter, die es zu bekämpfen gilt?
Mein Betrieb erfüllt die Vorraussetzungen zur Gründung eins Betriebsrates.
V.G.
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02.05.2009, 12:56
AW: Typisch linke Neiddebatte
Richtig. Keine Bank gibt Dir Deld, wenn Du da einfach so hingehst. Denn Geld geben, bedeutet Risiko. Die Bank erwartet also, dass Du nicht nur mit der Idee zu ihr kommst, sondern mit einem kompletten Businessplan, mit einem Liquiditätsplan, mit einem Rentanilitätsplan und zu guter Letzt, mit der Bereitsschaft, volles Risiko zu übernehmen und Dein eigenes Kapital einzusetzen. Du brauchst also Eigenkapital.
Die Pläne entwickelst Du mit Anwälten, Steuerberater usw., das Eigenkapital musst Du Dir ggf. besorgen. Aus der Familie, von Freunden, als Angestellter erarbeiten usw.
Wenn Du diesen Einsatz bringst, Deine Idee etwas taugt (siehe Businessplan), dann bin ich sicher, bekommst Du auch heute noch Geld von fast jeder Bank. Dazu gibt es Gründerzuschüsse, Kapital vom Bund usw. Es gibt vielfältigste Fördermöglichkeiten, aber es bedeutet Arbeit, sich damit zu befassen.
Unternehmertum kommt von unternehmen. Nicht von arbeiten. Es ist mehrals nur 40 Stunden den Job zu machen.Ade, Unternehmertum! Ich muss bei meiner freiberuflichen Dienstleistung bleiben von der ich allein nicht leben kann.
Woraus schließt Du das?Ich bin der Ansicht, dass in diesem stang viele mitschreiben, die aus welchen Gründen auch immer, aus dem gutverdienenden Angestellten und Beamten- Klientel rausfielen.
Ein Angestellter mit sicherem Job schreibt hier garantiert nicht mit!
"passabel" hängt immer vom Umfeld ab. Es ist erwiesen, dass die Menschen genau dan nzufrieden sind, wenn sie nur etwas mehr als ihr Nachbar haben. Das bedeutet, der Angestellte in Osteuropa ist mit 500 Euro schon sehr glücklich, wenn alle anderen nur 300 euro verdienen. In Deutschland erwartet man aber vielleicht 2500 Euro, weil der Durchschnitt 1700 Euro netto verdient.. alles relativ.Wenn ich passabel verdiene, dann werde ich nicht rummeckern.
Außerdem, wenn Dein Glück alleine vom Geld abhängt, es ist erwiesen, dass geld nur kurzfristig stimuliert. Wenn heute jemand Dein Gehalt verdoppelte, in einigen Monaten wäre das für Dich normal und Du bist wieder unzufrieden, weil andere mehr verdienen. Das ist normal.
Angebot und Nachfrage. Wenn dieser Mensch nur diesen Job haben kann, wenn er nicht Umzugsbereit ist, sich vielleicht nicht fortbildet (wir kennen die genauen Umstände nicht), dann kann es passieren, dass man nehmen muss, was man bekommen kann.Antwort des Chefs:"Seien Sie froh, dass Sie bei mir arbeiten dürfen, bei McDonalds verdienen Sie 5 € in der Stunde."Alle Arbeiter sagten zu meinem Bekannten wörtlich:"Halt's Maul, denn sonst schmeißt er uns raus und wo sollen wir dann arbeiten?"
Kurzsichtig. Unternehmen wollen im Idealfall motivierte Mitarbeiter. Mit Zwang sind Mitarbeiter bis zu 100% zu "motivieren", wenn sie sich selber motivieren auch deutlich darüber hinaus. Gehalt ist aber nur ein Baustein. Zudem, es gehören immer zwei dazu. Derjenige, der laufend "Gewerkschaft!" und "Mein Recht" schreit, muss sich klar sein, dass dies kein unternehmerisches Denken und Handeln ist, wie dies von allen Unternehmen für Führungspositionen erwartet wird. Es wird erwartet, dass man im Sinnes des Unternehmens, also wie der Unternehmer denkt.Frank und andere Unternehmer: so viele aufmüpfige Arbeiter habt ihr doch gar nicht in euren Firmen. Mit dem Wort "arbeitslos" hat man doch alles im Griff.
Über den Sinn des Lebens sollten wir an anderer Stelle philosophieren..Ellenbogen muss man haben, aber das ist für mich nicht der Sinn des Lebens!!!!!!!
Deutschland schafft sich ab.. - Zeit für Veränderung!
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02.05.2009, 13:03
AW: Typisch linke Neiddebatte
Es mag solche Unternehmen geben. Im übrigen gibt es weniger Unternehmer dieser Art, als Mitarbeiter im mittleren management, die sich so verhalten - und das sind Angestellte, die Angst vor Know-How Transfer haben und so glauben sich unersetzbar zu machen. Aber wie sagte mal jemand? "Wer sein Wissen nicht weiter gibt und glaubt, sich so unersetzbar zu machen, der ist in der Tat unersetzbar. Den kann ich leider nict befördern!"
Aber die Zeiten dieser Art "Unternehmer" sind überholt. Erfolgreiche Unternehmen arbeiten in der heutigen Zeit völlig anders. Niemand kann es sich leisten, auf das Know-How der Mitarbeiter zu verzichten. Allerdings ist nicht alles, was Mitarbeiter für Know-How oder wichtig halten, auch für das Unternehmen aus dessen sicht relevant. Insofern ist es in den meisten Unternehmen durchaus gewünscht, dass Mitarbeiter Vorschläge machen, aber nicht alle Vorschläge sind auch umsetzbar (Kosten, Strategie usw). Und nicht immer kann man das den Mitarbeitern (sofort) erklären, weil ggf. auch Firmengeheimnisse tangiert werden.
Da die meisten Mitarbeiter aber nur den Horizont ihrer Arbeitsstelle, maximal ihrer Abteilung haben, sieht es aus deren Sicht natürlich anders aus.
Noch eins am Rande, damit Du siehst, dass es auch andere Unternehmen gibt. Mein Chef (und die Geschäftsführerin und der Vorstand) haben mich explizit eingestellt, WEIL ich meine Meinung sage und diese vertrete. Weil ich NICHT nach dem Mund rede, wenn ich anders denke. Denn nur so kann man im Team alle Seiten beleuchten und sich für die für das Unternehmen beste Seite entscheiden.Geändert von blackjack21 (02.05.2009 um 13:11 Uhr)
Deutschland schafft sich ab.. - Zeit für Veränderung!
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02.05.2009, 13:06
AW:
Dann bist Du überqualifiziert oder musst Dir einen Weg überlegen, wie Du dem Unternehmen "mehr Wert" verschaffst, der Dein Gehalt deckt. Wenn Du es schaffst, dem Unternehmen 500.000 Euro gewinn zu bringen, die es ohne Dich nicht hätte, dann bin ich sicher, dass Du Dein Gehalt in großzügigem Rahmen aussuchen kannst..
"Teile und Herrsche" lautet eine alte Weisheit, die gilt auch hier.Deutschland schafft sich ab.. - Zeit für Veränderung!



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