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22.09.2009, 16:08Inaktiver User
AW: Guttenberg - ein kompetenter oder chaotischer Bundesminister aus der CSU?!
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22.09.2009, 16:23Inaktiver User
AW: Guttenberg - ein kompetenter oder chaotischer Bundesminister aus der CSU?!
Mir scheint, du nimmst sehr selektiv wahr. Dabei könntest du es jederzeit nachprüfen, dass unter Rot-Grün (!) der Spitzensteuersatz deutlich gesenkt worden ist. 1998 betrug der Spitzensteuersatz 53%; heute beträgt er 45%. Ebenfalls gesenkt worden ist der Eingangssteuersatz, was den unteren Einkommensschichten zugute kommt.
Schröder, der "Genosse der Manager", wollte damit zugleich seine Klientel wie auch die Spitzenverdiener entlasten.
Und da IMMER jemand die Zeche dafür zahlen muss, wenn irgendwo entlastet wird, war das auch hier der Fall. Die Zeche zahlte der Mittelstand mit der kalten Progression.
Das weiß mittlerweile wirklich jeder, und jeder will diese als ungerecht empfundene Besteuerung ändern - auch die SPD.
Das Problem dabei: die Steuerentlastung für Geringverdiener und Spitzenverdiener unter Rot-Grün war massiv, das heißt schweineteuer. Das Geld wurde von dort genommen, wo solche große Summen am ehesten abgezwackt werden konnten: vom Mittelstand.
Seriöse Versuche, dies zu korrigieren, haben naturgemäß einen relativ geringen Umfang. Denn sie würden sonst automatisch wieder die anderen massiv belasten - also Geringverdiener und Spitzenverdiener, und das Ganze ginge von vorn los.
Denn solange man noch keine Methode gefunden hat Geld anzubauen wie Kartoffeln, wird man Geld, das der eine zusätzlich erhält, von jemand anders wegnehmen müssen, der dafür weniger erhält. Aber wer weiß - vielleicht hat ja Westerwelle tatsächlich die Anbaumethode entwickelt, die es ermöglicht jedem Bürger mehrbrrrutttoovommnetttoo zu geben.
Man darf gespannt sein.Geändert von Inaktiver User (23.09.2009 um 00:23 Uhr)
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22.09.2009, 17:33Inaktiver User
AW: Guttenberg - ein kompetenter oder chaotischer Bundesminister aus der CSU?!
Dazu darf ich noch einen Artikel nachreichen - sofern man nicht selbst draufkommt, wer melkt und wer gemolken und ruiniert wurde/ wird:
TP: Der magersüchtige Exportweltmeister
Schlagworte zur Industrie:
"Diese aggressive Außenhandelsstruktur der bundesdeutschen Wirtschaft, deren Exportoffensive zu Lasten der Handelsbilanz anderer EU-Länder geht, ist weder Schicksal noch Naturgesetz, sondern Ergebnis einer langfristigen Wirtschafts- und Steuerpolitik. Im Zentrum dieser expansiven Wirtschaftsstrategie stehen umfangreiche Steuersenkungen für Konzerne und Unternehmen sowie eine massive Absenkung der Kosten für die auf dem Arbeitsmarkt gehandelte "Ware Arbeitskraft".
"Die nach den Steuergeschenken an Deutschlands Unternehmen fehlenden Milliarden holte sich die Große Koalition mittels der Mehrwertsteuererhöhung von 2007 wieder bei uns allen zurück. De facto bezahlen jetzt alle Bundesbürger – vom Manager bis zum Arbeitslosen – bei jedem Einkauf mit drei Prozent der Kaufsumme auch die großzügigen Steuergeschenke an Deutschlands Kapital."
"Die zweite Säule dieser Politik bildete die breit angelegte Senkung der Löhne der abhängig Beschäftigten Deutschlands, die hauptsächlich vermittels Hartz IV durchgesetzt wurde. Dies wurde durch Abschreckung und Disziplinierung erreicht. Zum einen wirkt die bewusst kalkulierte Verelendung der ALGII-Bezieher abschreckend auf all diejenigen Lohnabhängigen, die sich Unternehmensforderungen nach Lohnkürzungen oder unentgeltlichen Arbeitszeitverlängerungen ausgesetzt sehen. Widerstandspotential in den Betrieben wird so minimiert. Um diesen sozialen Abstieg zu vermeiden, sind vor allen ältere Arbeiter und Angestellte bereit, so ziemlich alle Zumutungen auf sich zu nehmen. Die "aktivierende Maßnahmen" der Arbeitsagenturen hingegen zielten auf den Aufbau eines "Niedriglohnsektors", auf die Herausbildung einer Klasse von "Working Poor" nach amerikanischem Vorbild."
Ruinierte EU-/ Binnenwirtschaft, lachende Export"weltmeister"unternehmen, niedrige Löhne, Verarmung - von den Spielchen der Bank- und Finanzwirtschaft gar nicht zu reden. Das sind die Erfolge der "Steuer- und Humankapitalgestalter" namens SPD, CDU, CSU und FDP. Kann da jemand ernsthaft glauben, die wüßten, was gut ist (außer für ein paar Profiteure) und hätten Interesse am Wohlergehen "des Volkes"? Ja? Kann man das glauben?
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23.09.2009, 00:10
AW: Guttenberg - ein kompetenter oder chaotischer Bundesminister aus der CSU?!
Nein, hat er nicht.
Genauso wie Vetter Guttenberg nicht.
Ausserdem wird Westerwelle ja Außenminister
Denen da unten kann man nicht mehr nehmen, es sei denn man gäbe ihnen erst (mehr). - Das wollen die beiden aber schon garnicht.
Denen dort oben könnte man nehmen. Denn sie sind zahlreicher und haben mehr denn je zuvor. Und sie profitieren obendrein recht direkt von den staatlichen Finanzsystemstützaktionen. - Davon wollen Welle und Gutti aber auch nichts hören.
Was wolln se denn? Wachstum wolln se. 1% würde schon weiterhelfen, sagt er. Der GuttiGeändert von hombre (23.09.2009 um 00:18 Uhr)
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23.09.2009, 00:17
AW: Guttenberg - ein kompetenter oder chaotischer Bundesminister aus der CSU?!
Die Linke will ganz konkret den Steuergrundfreibetragvon ca 8000 auf 9500 € erhöhen.
Hast du schon mal errechnet wieviel das dir einsparen würde, @ceremony?
Und wie weit deine Favoriten-Parteien die Steuersätze senken müssten damit du in den gleichen Vorteil kämst ?Und geschaut welche Steuersätze diese Parteien konkret versprechen? Und für wann?
Na bitte, denn mal los!
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23.09.2009, 14:58
AW: Guttenberg - ein kompetenter oder chaotischer Bundesminister aus der CSU?!
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23.09.2009, 15:03Inaktiver User
AW: Guttenberg - ein kompetenter oder chaotischer Bundesminister aus der CSU?!
Ja klar, wenn man weder Partei, noch Parteiprogramm kennt weiß man natürlich sofort daß es Kommunisten sindIch beschäftige mich grundsätzlich nicht mit dem Wahlprogramm der Kommunisten, da können die mir das Blaue vom Himmel versprechen.
Ein Wunsch der von mehr als 10% der Bevölkerung nicht geteilt wird.Diese "Partei" ist völlig indiskutabel und sollte baldmöglichst in der Versenkung verschwinden.
Klar, das sind sicher alles "Kommunisten"..................................... ........
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23.09.2009, 15:10
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23.09.2009, 17:08Inaktiver User
AW: Guttenberg - ein kompetenter oder chaotischer Bundesminister aus der CSU?!
Nein ! Weil nicht informiert.
Information bringt Wissen, deshalb für dich noch einmal zum nachlesen:
Aber auch Guido Westerwelle – Vorsitzender der FDP – glänzte durch seine Irrungen und Wirrungen durch die deutsch-deutsche Geschichte. So behauptete er, die Liberalen der DDR, also Mitglieder der LDPD, seien verfolgt worden, hätten mit Berufseinschränkungen zu leben und hätten teilweise sogar ihr Leben im Kampf um Liberalität riskiert. Aber – und das scheint Herr Westerwelle nicht zu wissen oder aber zu verdrängen – als Blockpartei war die LDPD aufgrund der Einheitslisten Gehilfin der SED, sie festigte die Machtausübung Ulbrichts und Honeckers und stellte sogar hochrangige Minister. Bis zum Untergang der DDR war die LDPD in allen Regierungen der DDR beteiligt. Man beugte sich den Widerständen und fuhr einen Anpassungskurs gegenüber der SED. http://www.friedlicherevolution.de/index.php?id=49&tx_comarevolution_pi4[contribid]=369
U.a. auch in Brigitte.de nachzulesen:
Wikipedia:Blockparteien der DDR
Neben 2,2 Mio. Menschen, die 1987 in der SED organisiert waren, gab es im selben Jahr etwa 469.000 Mitglieder sogenannter Blockparteien. Im einzelnen waren das: die CDU (die 1945 gegründete christlich-soziale Partei im Osten), die LDPD (die 1945 gegründete liberale Partei im Osten), die DBD (Deutsche Bauernpartei, 1948 auf Betreiben der SED gegründet um die Landbevölkerung in ihrem Sinne zu binden), die NDPD (1948 auf Betreiben der SED gegründet, um nationale und patriotische Kräfte an sich zu binden). Alle diese Parteimitglieder haben in und für die DDR mehr oder minder Verantwortung getragen. Zudem war die Zugehörigkeit in Blockparteien eine Möglichkeit, die Karrierechancen in der DDR zu verbessern. Sie stellten zusammen mit gesellschaftlichen Massenorganisationen - wie der FDJ oder des Demokratischen Frauenbundes – in den Parlamenten aller Ebenen etwa 2/3 der Mandatsträger/innen, ähnlich wurden auch die Ämter in der DDR-Regierung, in den Räten der Bezirke, Kreise, Städte und Gemeinden besetzt. Das war Parteidoktrin der SED – moderiert und organisiert von der „Nationalen Front“, in der sich alle DDR-Parteien zusammengeschlossen hatten. Deshalb führte der schnellere Weg in verantwortungsvolle politische Positionen auf allen Ebenen des Staatsapparates der DDR oft über die Mitgliedschaft in einer Blockpartei.
So wurde Stanislaw Tillich, heute Ministerpräsident der CDU in Sachsen, kurz nach seinem Parteientritt in die CDU (1987) im Mai 1989 Rat des Kreises Kamenz für Handel und Versorgung und zugleich Stellvertretender Vorsitzender des Rates des Kreises (also der Kreisregierung).
Mit Blick auf die Volkskammerwahlen 1990, bei der noch einmal alle Blockparteien antraten, drängten Vorreiter in der DDR und Wahlunterstützer/innen aus den Westparteien auf Konzentration. So schloss sich die Ost-CDU, die DSU und der DA zu einem Wahlbündnis zusammen, das die Volkskammerwahlen mit deutlichem Abstand gewann. Die anderen Blockparteien fuhren bei der 1990er Volkskammerwahl sehr magere Wahlergebnisse ein. Bis zur Wiedervereinigung am 3. Oktober kam es deshalb zu weiteren Konzentrationen: der CDU schloss sich die DBD an; die Ost-FDP fusionierte u. a. mit der LDPD, außerdem schloss sich ihr die NDPD an.
Die alten Blockparteien stärkten CDU und FDP ab 1990 im Osten spürbar - sowohl durch ihre zahlreichen Mitglieder, daneben natürlich durch ihre organisatorischen und finanziellen Möglichkeiten. Entsprechend prominent waren und sind Mitglieder der Blockparteien im politischen Geschäft präsent. Von den 67 ostdeutschen CDU-Abgeordneten im 1990 gewählten Bundestag entstammten 39 den Blockparteien. Von heute 26 CDU-Bundestagsabgeordneten mit Ost-Biographien waren mindestens neun vor 1989 Mitglieder der Ost-CDU bzw. der DBD. Mindestens 57 heutige Landtagsabgeordnete der CDU waren Mitglieder von DDR-Blockparteien. Von den sechs FDP-Bundestagsabgeordneten mit Ost-Biographien waren immerhin vier Mitglieder der LDPD. Bis heute wird die Basis von FDP und CDU in Ostdeutschland ganz wesentlich von Mitgliedern ehemaliger Blockparteien getragen.
Während es in der PDS seit ihrer Gründung schmerzhafte Auseinandersetzungen über die politische Verantwortung in der DDR gegeben hat, die bis heute fortgesetzt werden, hat es entsprechende Klärungsprozesse bisher weder in der CDU, noch in der FDP gegeben.
Stattdessen versucht insbesondere die CDU heute, mit Angriffen auf die DDR-Vergangenheit DIE LINKE politisch zu diskreditieren.
"Ein bemerkenswertes Phänomen der politischen Wende in der DDR und der darauf folgenden deutschen Einheit stellt die scheinbare Kontinuität spezifischer parteipolitischer Kräfte bei der Partizipation an der staatlichen Macht dar. Gemeint sind hier natürlich die so genannten DDR-Blockparteien , welche sowohl an der DDR-Regierung - wenn auch nur oberflächlich - beteiligt waren, als auch den Staat in Volkskammer und Staatsrat repräsentierten. Die Ereignisse der Jahre 1989/90 bedingen es, dass diese Kräfte heute in den Parteien zu finden sind, welche die (Anm:)**derzeitige Bundesregierung** stellen. Die Landesverbände der Bonner Regierungsparteien in den neuen Bundesländern, die dort selbst zum großen Teil in Regierungsverantwortung stehen, stellen sogar die direkten Folgegliederungen der ehemaligen Teilhaber an der Macht im Staat "DDR" dar."
Anmerkung **Der Artikel wurde erstellt als CDU/FDP die Regierungsparteien warenGeändert von Inaktiver User (23.09.2009 um 17:11 Uhr)
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23.09.2009, 19:25Inaktiver User
AW: Guttenberg - ein kompetenter oder chaotischer Bundesminister aus der CSU?!
Das sind die Fans von Egon Krenz



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