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  1. Inaktiver User

    AW: Roland Koch soll abgelöst werden

    Zur Erinnerung, es ging u.a. um die -vertane- Chance die Milliardenfinanzspritzen an -legitime und richtige- Bedingungen zu knüpfen und die Mitarbeiter an den GEWINNEN zu beteiligen (was sich zudem noch sehr positiv auf Motivation und Verantwortung fürs Unternehmen auswirken würde).
    Um Details brauchen wir uns a) momentan nicht zu prügeln b) sind sie auch nie so angedacht wie du es darstellst und c) hat sich ausser den Linken bisher noch relativ wenige Politiker um das "Fußvolk = Arbeiter und Angestellte der unteren bis mittleren Lohngruppen geschert. Wie sonst konnte diese großflächige Lohnsklaverei entstehen ?

    Apropos:

    WIE wird denn dann eine "deutsche Firma" definiert? Nehmen wir mal die Firma Hochtief: Juristischer Sitz in Deutschland. 90 % der Umsätze ausserhalb Deutschlands. Mehr als 50 % Aktienbesitz ausserhalb Deutschlands.

    Na sowas ? Die werden doch nicht etwa auch noch von den verbleibenden 10% Steuer in Deutschland bezahlen ? Sicher nicht, dazu gibts doch unsere hervorragenden Steuergesetze die durch entsprechende Abschreibungen dies verhindern. Bravo!


    Kommt diese Firma ins Verteilungsprogramm? Was passiert wenn der juristische Sitz (Steuersitz, Hauptverwaltung) ins Ausland verlagert wird? Was passiert mit den ausländischen Aktionären?
    Passiert doch schon - legitimiert - seit Jahren ! Was ist daran neu ? Den Deutschen bleiben nur die Abschreibungen mit denen sie diese Firmen beschenken dürfen....


    Das sind doch einfache Fragen - warum gibt es darauf einfach keine Antworten von LINKS? Zu konkret, zu fachbezogen, zu entlarvend???
    Hast du entsprechende Fragen schon einmal an deine von dir bevorzugte Partei gestellt wenn es um Umverteilung von unten nach oben ging = warum Reiche immer reicher, Arme immer ärmer werden, Steuergeschenke an Großkonzerne, zu den Hartz IV Gesetzen und den damit verbundenen Auswirkungen auf die zukünftigen Renten ?
    NUR Beispiele....die Liste ließe sich fortsetzen....war nur ne kleine Anregung...

    Haben dies die Linken verbrochen ?????

    Weshalb sollten die Linken Frau Merkel und Steinmeier auch diesen Plan noch vorkauen ? Diverse Vorlagen haben sie ja schon geliefert.
    Geändert von Inaktiver User (15.01.2009 um 14:57 Uhr)

  2. gesperrt

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    AW: Roland Koch soll abgelöst werden

    #michelin

    Willst du mit mir über die internationale Rechnungslegung gem. HGB oder IAS diskuttieren? Verwechselst du vielleicht aber schon Umsatz mit Gewinn? WIE kann man durch variable Abschreibungen dauerhaft Steuern sparen?

    Aber du passt in deine Partei!

    Die Schlagworte sitzen, detaillierte Nachfragen werden negiert, Verweise auf die Praxis sind Teufelszeug, im Zweifel einfach eine Gegenfrage im Schlagwortstile stellen ...

  3. Inaktiver User

    AW: Roland Koch soll abgelöst werden

    Willst du mit mir über die internationale Rechnungslegung gem. HGB oder IAS diskuttieren? Verwechselst du vielleicht aber schon Umsatz mit Gewinn? WIE kann man durch variable Abschreibungen dauerhaft Steuern sparen
    ?

    Nein, darüber will ich mit dir nicht diskutieren, ich bin hier auch nicht als Wirtschafts und Steuerexperte unterwegs zumal ich das weder bin, noch mich hier als solchen dargestellt habe. Umsatz und Gewinn kann ich aber durchaus auseinanderhalten, weil dies mein Job seit 30 Jahren ist.

    Detailfragen wie du sie hier diskutieren möchtest würden den Rahmen dieses Forums sprengen, aber darüber kannst du dich sicher in deiner Partei hervorragend profilieren.

    Zur Erinnerung: Das Thema des Forums heißt "Roland Koch soll abgelöst werden", in diesem Zusammenhang ging es bisher um Entscheidungen, Unterlassungen und im Sinne der "Normalbürger" (= nicht Reichen) nicht erkennbaren Zukunftsmaßnahmen der JETZT regierenden Parteien.....und aufgezeigten Alternativen die dringend notwendig sind.

  4. Inaktiver User

    AW: Roland Koch soll abgelöst werden

    Zitat Zitat von Nadine2 Beitrag anzeigen
    Oskar will die Mitarbeiter am Unternehmen beteiligen! Nicht am Erfolg oder Gewinn, nein am Unternehmenseigenkapital!
    Ja und? Wo ist das Problem?
    Je schneller sich das durchsetzt, desto besser. Leider sind die Gewerkschaften dagegen.

    WIE soll das bei der dt. Niederlassung von Microsoft, Kimberly-Clark, Renault, L´Oreal etc. funktionieren?
    Man gibt den Arbeitnehmern Aktienoptionen statt Gehaltserhöhungen und beteiligt sie so unmittelbar am Eigenkapital des Unternehmens.
    Ich bin sehr dafür, dass das in größerem Maßstab gemacht wird - und zwar nicht nur bei Managern.
    Geändert von Inaktiver User (15.01.2009 um 18:07 Uhr)

  5. gesperrt

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    AW: Roland Koch soll abgelöst werden

    "Man gibt den Arbeitnehmern Aktienoptionen statt Gehaltserhöhungen und beteiligt sie so unmittelbar am Eigenkapital des Unternehmens."

    WER ist "man"?

    Wie willst du ausländische Firmen zwingen dies zu tun? Harmonieren diese Vorstellungen mit dem internationalen Recht? Wie werden sich solche "Gedankenspiele" auf das Standortrating auswirken? Wie soll das bei NICHT börsennotierten Firmen vollzogen werden (da gibt es keine "Kurs"). Wie willst du Wechselkursschwankungen (Aktien notieren ja in Dollar/Pfund etc.) ausschliessen. Was passiert wenn ein AN, der jahrelang anstatt Gehaltserhöhungen nur Aktienoptionen erhalten hat - nun bei Fälligkeit die Aktien im Keller sieht oder die Firma Pleite ist?

    Hoffentlich ist bei diesen theoretischen Gedankenspielchen nicht der Staat wieder der Dumme!

    Warum kauft nicht jeder interessierte AN von seiner Gehaltserhöhung Aktien "seiner" Firma?
    Warum soll man die Risiken: Arbeitslosigkeit - Geldanlage/Altersversorgung auf eine Firma konzentrieren?

    ABER die Antworten sind ja leider REIN ideologisch motiviert und halten eben keiner Fragestunde für Betriebswirtschaftliche Erstsemester stand.

    Was wollen denn die Arbeitnehmer? € 100,-- Lohnerhöhung sofort oder eine Aktienoption für 2 Stückaktien zum derzeitigen Kurs von € 50,-- - Einlösbar ab 01.01.2012

    Übrigens: Wenn die AN die Aktienoptionen (Wahlmöglichkeit die Aktien ab dem Tag X wieder zu verkaufen) einlösen - Was wird dann aus dem sozialistischen Ziel der Beteiligung???? Oder soll den AN verboten werden die Aktien zu verkaufen - DIE LINKE weiß was für euch gut ist - also denkt nicht so viel - es geht schliesslich um das Kollektiv!!!

  6. Inaktiver User

    AW: Roland Koch soll abgelöst werden

    Zitat Zitat von Nadine2 Beitrag anzeigen
    Das sind doch einfache Fragen - warum gibt es darauf einfach keine Antworten von LINKS? Zu konkret, zu fachbezogen, zu entlarvend???

    Wie Micheline dir ja schon geantwortet hat:

    Wir sind hier keine Finanzexperten.
    Hat DIE LINKE aber, z. B. Sahra Wagenknecht, die in ihrem Buch Wahnsinn mit Methode Wege aus der Finanzkrise aufzeigt.

    Kann ich dir sehr empfehlen, um all deine Fragen Richtung Wirtschaftspolitik beantwortet zu bekommen.

    Die Bankenkrise, die sich zu einer neuen Weltwirtschaftsskrise auswächst, ist ein Thema, das uns alle angeht. Sahra Wagenknecht diskutiert in ihrem neuen Buch »Wahnsinn mit Methode« den globalen Finanzcrash, den man in Fachkreisen schon lange vorausgesehen hat, und entwirft Entwicklungsperspektiven.

    Sie analysiert die Funktionsweise der internationalen Finanzmärkte und erklärt, weshalb die globalen Finanzjongleure allein die Krise nicht mehr in den Griff bekommen können. Wagenknecht zeigt, welche Auswege sich durch eine undogmatische, marxistisch geprägte Denkweise aufun können. Ein Buch von höchster Aktualität und Brisanz. Eine Person, die mit ihrem Aufreten und ihrem Äußeren mit einem Schlag den jahrzehntedicken Staub von einer ganzen Bewegung gewischt hat: Sahra Wagenknecht.
    (taz).

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    Geändert von Inaktiver User (15.01.2009 um 18:51 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: Roland Koch soll abgelöst werden

    Zitat Zitat von Nadine2 Beitrag anzeigen
    "Man gibt den Arbeitnehmern Aktienoptionen statt Gehaltserhöhungen und beteiligt sie so unmittelbar am Eigenkapital des Unternehmens."

    WER ist "man"?
    Na, das Unternehmen natürlich, respektive dessen Personalabteilung.


    Wie willst du ausländische Firmen zwingen dies zu tun?
    Von Zwang kann nicht die Rede sein. Wie wäre es mit tariflichen Vereinbarungen?
    Und staatlicherseits kann man das steuerlich fördern.


    Harmonieren diese Vorstellungen mit dem internationalen Recht?
    Seit wann widersprechen Aktienoptionen internationalem Recht?


    Wie werden sich solche "Gedankenspiele" auf das Standortrating auswirken?
    Positiv. Erstens wird kein Unternehmen gezwungen, zweitens erhöht es die Mitarbeitermotivation und die Unternehmermentalität auch bei der Belegschaft (!), somit das Verständnis für betriebswirtschaftlich relevante Vorgänge, die sich unmittelbar auf den Wert der Optionen auswirken.


    Wie soll das bei NICHT börsennotierten Firmen vollzogen werden (da gibt es keine "Kurs").
    Bei nicht börsennotierten Unternehmen geht das natürlich nicht.


    Wie willst du Wechselkursschwankungen (Aktien notieren ja in Dollar/Pfund etc.) ausschliessen.
    Gar nicht Sie gehören dazu, genauso wie sie zu der Unternehmenstätigkeit dazu gehören.


    Was passiert wenn ein AN, der jahrelang anstatt Gehaltserhöhungen nur Aktienoptionen erhalten hat - nun bei Fälligkeit die Aktien im Keller sieht oder die Firma Pleite ist?
    Was passiert, wenn ein Unternehmer, der jahrelang gerödelt hat, pleite geht? Miteigner werden bedeutet schlicht und ergreifend Unternehmerrisiken mit zu schultern.
    Deswegen sind ja die Gewerkschaften dagegen.


    Hoffentlich ist bei diesen theoretischen Gedankenspielchen nicht der Staat wieder der Dumme!

    Warum kauft nicht jeder interessierte AN von seiner Gehaltserhöhung Aktien "seiner" Firma?
    Warum soll man die Risiken: Arbeitslosigkeit - Geldanlage/Altersversorgung auf eine Firma konzentrieren?
    Soweit ich weiß, gibt es keine rechtliche Verpflichtung Aktien bis zum Sankt Nimmerleinstag zu behalten. Man hat normalerweise die freie Wahl, ob man eine Aktienoption ausüben will oder nicht bzw. ob man Aktien verkauft oder hält.


    ABER die Antworten sind ja leider REIN ideologisch motiviert und halten eben keiner Fragestunde für Betriebswirtschaftliche Erstsemester stand.
    Tatsächlich?
    Wie ideologisch motiviert die Idee ist, sieht man daran, dass Aktienoptionen = Unternehmensbeteiligungen für Manager seit Jahr und Tag ziemlich selbstverständlich sind. Auch in vielen amerikanischen Computerfirmen sind sie gang und gäbe - und zwar auf allen Unternehmensebenen.
    Was für eine Ideologie drückt sich darin also angeblich aus, frage ich mich. Ich fürchte, mit Schubladen (sozialistisch/marktwirtschaftlich) kommst du hier nicht weit.


    Was wollen denn die Arbeitnehmer? € 100,-- Lohnerhöhung sofort oder eine Aktienoption für 2 Stückaktien zum derzeitigen Kurs von € 50,-- - Einlösbar ab 01.01.2012
    Ersteres natürlich.
    Arbeitnehmer hätten gern sicheres Gehalt in einem sicheren Unternehmen; wie das Gehalt erwirtschaftet wird und was "Sicherheit" in der globalen Marktwirtschaft bedeutet, interessiert den Arbeitnehmer für gewöhnlich nicht die Bohne. Der Arbeitgeber hat ihm den festgelegten Lohn zu zahlen, und basta.


    Übrigens: Wenn die AN die Aktienoptionen (Wahlmöglichkeit die Aktien ab dem Tag X wieder zu verkaufen) einlösen - Was wird dann aus dem sozialistischen Ziel der Beteiligung????
    Schau dir einfach an, wie das "sozialistische" Ziel der Beteiligung bei Top Managern gehandhabt wird und du hast die Antwort.


    Oder soll den AN verboten werden die Aktien zu verkaufen - DIE LINKE weiß was für euch gut ist - also denkt nicht so viel - es geht schliesslich um das Kollektiv!!!
    Ach Quatsch. Du hast jenseits solcher Polemik die Antwort doch selber gegeben:
    "eine Aktienoption für 2 Stückaktien zum derzeitigen Kurs von € 50,-- - Einlösbar ab 01.01.2012"
    -
    Geändert von Inaktiver User (15.01.2009 um 19:34 Uhr)

  8. gesperrt

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    AW: Roland Koch soll abgelöst werden

    Aktienoptionen bei Führungkräften dienen NICHT der Umverteilung oder der Unternehmensbeteiligung, sondern sind eine Gehaltsvariante. Keine Führungskraft und kein Arbeitgeber wird zum Abschluss eines derartigen Gehaltsbestandteils gezwungen. Die kurzfristigen Ausrichtung von Aktienoptionen bei Bilanzverantwortlichen wird zunehmend als Fehler erkannt und abgebaut.

    Die Ausgabe einer Aktienoption ist nichts anderes als eine ordentliche KAPITALERHÖHUNG. Das Eigenkapital der Firma bleibt gleich - es wird nur auf mehr Anteilsscheine aufgeteilt - die dann natürlich rein rechnerisch weniger wert sind. Wie viel Prozent der LINKEN-Wähler werden diese einfache Rechnung verstehen?

    Eine Kapitalerhöhung kann NUR der Aufsichtsrat auf Vorschlag des Vorstandes beschliessen. Dazu bedarf es aber vorher einer genehmigten Bandbreite durch die Hauptversammlung.

    UND da willst du Kimberly-Clark, in New-York börsennotiert, per Tarifabschluß in Hinterdupfingen zu einer Kapitalerhöhung ZWINGEN?

    Ich kenne einen Manager von Kimberly-Clark in Deutschland. Der wäre über ein stinknormales Gehalt ohne jede zielorientierte Komponente oder gar Optionen dankbar. Derzeit gibt es nämlich keine Ausschüttungen und das Festgehalt allein entspricht dem eines Schichtführers mit 36,25 h Woche. Die Optionen sind selbstverständlich kein Geschenk des AG, sondern ein einkalkulierter Gehaltsbestandteil mit dem Vorteil, daß bei schlechteren Geschäften eben auch weniger Gehalt bezahlt wird. Dies wurde in langen Boomjahren eben einfach vergessen und von "einfachen, unverdienten Prämien" gesprochen - die Kehrseite jetzt wird dann wahrscheinlich mit Schadenfreude und Häme bedacht - beides ist unangebracht!

    NOCHMAL: WER hindert einen AN am Kauf von Aktien "seiner" Firma?

  9. Inaktiver User

    AW: Roland Koch soll abgelöst werden

    Viele internationale Firmen - u.a. auch Kimberley-Clark oder Procter & Gamble - haben Aktienprogramme für alle Mitarbeiter auf allen Ebenen. Und (fast) alle nutzen es!

    Optionsprogramme werden oft von den AN (bzw. den Gewerkschaften) abgelehnt, weil dort das Risiko/die Unsicherheit noch größer ist als bei "normalen" Aktien.


    Was die Vorschläge von SPD oder dem Fabeldichter Lafontaine angeht, so sind die im Zusammenhang mit der Hessenwahl doppelt irrelevant: Erstens wären Entscheidungen zur Mitarbeiterbeteiligung an Unternehmen Bundessache (oder Sache der Tarifpartner) , und zweitens bleibt sowieso Koch an der Regierung.

  10. gesperrt

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    AW: Roland Koch soll abgelöst werden

    Zitat Zitat von Nadine2 Beitrag anzeigen
    Aktienoptionen bei Führungkräften dienen NICHT der Umverteilung oder der Unternehmensbeteiligung, sondern sind eine Gehaltsvariante. Keine Führungskraft und kein Arbeitgeber wird zum Abschluss eines derartigen Gehaltsbestandteils gezwungen. Die kurzfristigen Ausrichtung von Aktienoptionen bei Bilanzverantwortlichen wird zunehmend als Fehler erkannt und abgebaut.


    Wenn die Kurse runtergehen wird das als "Fehler" erkannt.

    Und wenn sie wieder steigen werden Aktienoptionen erneut klammheimlich in das Gehaltsprofil der Manager eingebracht. Wetten ?

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