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  1. User Info Menu

    AW: Sollen deutsche Soldaten in Afghanistan kämpfen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und foo-foo, antworte sachlich ... oder lass es bleiben!
    Hältst du die letzten beiden Postings von djgm01 für sachlich?

  2. Inaktiver User

    AW: Sollen deutsche Soldaten in Afghanistan kämpfen?

    Zitat Zitat von Jack-London Beitrag anzeigen
    bibi Mahro,
    Du magst ja zum Teil Recht haben. Aber wir (alle Nato Truppen) haben nicht die kleinste Change dort zu Gewinnen. Alleine deshalb schon raus aus dem Land! Man kann sich ja noch darüber Streiten wenn man eine Möglichkeit hat zu Gewinnen.
    das A in ISAF steht für 'assistance'. wir kämpfen nicht gegen afghanistan. wir helfen afghanistan, selbst kämpfen zu können. sie müssen diesen krieg (wenn es den dann noch gibt) irgendwann allein gewinnen. bis dahin asstieren wir. mit der polizeiausbildung, der minenräumung, dme bau von schulen. und all das muss abgesichert werden, dazu sind wir dort.

    oh doch.

    gegen diese bastarde von taliban können und werden wir zusammen gewinnen.

  3. User Info Menu

    AW: Sollen deutsche Soldaten in Afghanistan kämpfen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    :

    gegen diese bastarde von taliban können und werden wir zusammen gewinnen.

    Narhalla-Marsch!

  4. Inaktiver User

    AW: Sollen deutsche Soldaten in Afghanistan kämpfen?

    Es ist ein recht klarer Eindruck, dass sich die überwiegende Mehrheit der Afghanen zumindest darin einig ist, dass man den Steinzeitislam der Taliban ablehnt.

    Ob man wirklich Interesse an einer Demokratie in unserem Sinne hat, mag man bezweifeln. Aber man möchte auf jeden Fall Frieden, Sicherheit, und viele der Errungenschaften der modernen Welt. Zu denen gehört ein Minimum an Rechtssicherheit, und - gerade für Frauen - das recht auf Schulbesuch und gesellschaftliche Aktivitäten.

    Natürlich kann man sagen, dass uns die Menschen in Afghanisatn egal sind.

    Dann sollten diejenigen, die den Abzug fprdern (Micheline mit ihrem Hinweis auf Die Linke), dies aber auch deutlich sagen:

    Die Linke lehnt eine Einsatz für die Menschenrechte in Afghanistan ab, sie lehnt es ab, sich für das Recht auf Schulbesuch von Mädchen dort einzusetzen.

    Klare, ehrliche Aussage.

    Aber die kommt nicht!

  5. Inaktiver User

    AW: Sollen deutsche Soldaten in Afghanistan kämpfen?

    Ganz sachlich: das reicht als Antwort.

  6. Inaktiver User

    AW: Sollen deutsche Soldaten in Afghanistan kämpfen?

    @ Micheline

    Nein zu was ?

    Nein zum Recht von Mädchen auf Schulbesuch?


    @ Jack London

    Wir haben auch ein ganz egoistisches Interesse, ein Chaos in Afghanistan zu vermeiden: Wenn es zum großen Bürgerkrieg kommt, erst recht, wenn die Taliban die Macht zurück gewinnen, dann kommt es zur Massenflucht von Menschen aus Afghanistan, und viele von den Flüchtlingen werden versuchen zu uns zu kommen.

  7. Inaktiver User

    AW: Sollen deutsche Soldaten in Afghanistan kämpfen?

    Was meinte meine Mama immer:
    YouTube - F.J. Degenhardt - Spiel nicht mit den Schmuddelkindern

    ...d.h. hier "spiele" ich nicht mehr

  8. Inaktiver User

    AW: Sollen deutsche Soldaten in Afghanistan kämpfen?

    @ Micheline

    Hast du eigentlich mal auf den Text des Liedes gehorcht ?

  9. Inaktiver User

    AW: Sollen deutsche Soldaten in Afghanistan kämpfen?

    Zitat von der Website DIE LINKE:

    Schluß mit dem Engagement der Bundeswehr im Ausland; vor allem Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan.
    Beendigung der Stationierung von Atomwaffen auf deutschem Boden.
    Austritt Deutschlands aus der NATO.
    Mit aller Konsequenz beteiligen wir uns an Aktivitäten gegen die verbrecherische Vorbereitung eines Krieges gegen den Iran.
    Wir wenden uns gegen die Okkupation des Iraks und Afghanistans und die Unterdrückung des palästinensischen Volkes.

    Wir arbeiten mit marxistisch orientierten Kräften innerhalb und außerhalb der Partei zusammen. Gerade in Anbetracht zunehmender Stigmatisierung durch die bürgerlichen Medien und Ausgrenzungsversuche entwickeln wir unsere solidarische Zusammenarbeit mit der DKP.

    Die Armeeoffensive gegen die Taliban im Swat-Tal vor fünf Wochen brachte den Steinzeitislamisten nicht nur eine Niederlage bei sondern offenbarte auch, dass die Flüchtlinge nicht etwa in die Arme der (un)geliebten Taliban flohen sondern in die Armee. Wenn sich offenbart, vor wem sie fliehen, zeigt das auch deutlich zu wem sie stehen.
    Auch während der Afghanistanoffensive vor zwei Monaten im Süden gingen die Afghanen fast geschlossen gegen die Taliban vor. Während die Zivilisten so weit wie möglich vor ihnen flohen, da sie die Taliban mehrheitlich als Eindringlinge empfinden. Selbst nach dem fehlgeleiteten Bombenangriff blieb die Bevölkerung vor Ort ruhig. Grosses TraRa kam nur vom Talibanpropagandaminister — und natürlich von den üblichen Bedenkenträgern und von solchen, die bei Hilfeersuchen die Position des Moralfingerzeigers einnehmen und sich über die Lösungen derer, die dann alleine handeln müssen, ereifern.
    Die Amis kämpfen da jetzt unter General Mc Chrystal. Der ist nicht so ein Weichei wie sein Vorgänger. Seine Ranger waren es auch, die im Sommer 2006 im Irak den Köpfeabschneider Al-Zarkawi zur Strecke brachten.

    mE ist eine Militäroffensive an sich auch kein Angriffskrieg. Wer in Afghanistan einen Angriffskrieg führt, ist nicht zu beurteilen, da es sich letztlich um einen Bürgerkrieg handelt, in den sich der Westen (mE zum Glück) eingemischt hat und die Bundeswehrsoldaten – statt Beobachtungspatrouillen zu fahren und hoffend, nicht beschossen zu werden – einen aktiven Part übernommen haben, um der afghanischen Bevölkerung bei der Terrorismusbekämpfung zu helfen.

  10. Inaktiver User

    AW: Sollen deutsche Soldaten in Afghanistan kämpfen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Afghanistan-Krieg

    Seit Ende 2001 führt eine von den USA geführte Allianz Krieg in Afghanistan. Das Taliban-Regime wurde rasch vertrieben.
    ... Die Bundeswehr ist dabei, angeblich um den Afghanen Freiheit und Demokratie, mehr Bildung und Gesundheit zu bringen, um Frauenrechte durchzusetzen ..... Die Zahl der zivilen Opfer steigt, die Armut wächst. Hunger bedroht ein Drittel der afghanischen Bevölkerung. Frauen und Kinder leiden nach wie vor am stärksten unter dem Krieg.


    Die Militäreinsätze in Afghanistan haben nicht zu Frieden, sondern zu mehr Gewalt und Terror im Land geführt.


    DIE LINKE. hat als einzige der im Bundestag vertretenen Parteien den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan von Anfang an abgelehnt. Der Kampf gegen den Terror kann nicht mit militärischen Mitteln gewonnen werden. Die Bundeswehr bringt keine Lösung des Konfliktes, sondern sie ist längst Teil des Problems.

    DIE LINKE. fordert den sofortigen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan und setzt sich für den zivilen Wiederaufbau ein. Es gibt Alternativen zu diesem Krieg. Gemeinsam mit Aktivistinnen und Aktivisten, auch aus Afghanistan, setzt sich DIE LINKE. für die Stärkung von demokratischen Kräften und insbesondere von Frauen in Afghanistan ein.

    Die Positionen Der Linken, wie von Michelle präsentiert, zeigen die Realitätsferne der Partei.

    "Die Bundeswehr ist dabei, angeblich um den Afghanen Freiheit und Demokratie, mehr Bildung und Gesundheit zu bringen, um Frauenrechte durchzusetzen"

    Bezweifelt Die Linke, dass die Vertreibung der Taliban und deren Steinzeitislamismus zu mehr Freiheit und Demokratie, mehr Bildung und Gesundheit, mehr Frauenrechten geführt hat im Vergleich zu der Situation unter den Taliban ?

    Die Situation ist bei Weitem nicht perfekt, aber für die überwiegende Mehrheit der Afghanen paradisisch im Gegensatz zu der Zeit vor 2001.

    Der Militäreinsatz in Afghanistan hat ganz sicher nicht zum Frieden geführt, aber die Gewalt und die Unterdrückung , besonders der Frauen, sind weitgehend zurückgedrängt worden. Frauen nehmen politische Ämter ein, Frauen können arbeiten, Mädchen gehen zur Schule.

    Es gibt immer noch Gewalt un Teerror im Lande, aber deutlioch weniger als zu Zeiten der Taliban und des Widerstandes gegen diese.

    Die Linke lehnt den militärischen Einsatz in Afghanistan ab. Der Krieg könne nicht mit militärischen Mitteln gewonnen werden.

    Wie denn sonst ?

    Die Linke fordert den Abzug der Bundeswehr (und der westlichen Truppen) aus Afghanistan, will aber die demokratischen Kräfte und de Frauenrechte in Afghanistan stärken.

    Wie denn?

    Die Linke fordert den Abzug der Bundeswehr von allen internationalen Einsätzen. Warum?

    Damit der Schulbesuch für Mädchen in Afghanisatn wieder verboten wird?

    Damit Piraten ungestört Schiffe kapern und unseren Handel beeinträchtigen?

    Damit die sudanesischen Milizen weiterhin die Bewohner von Darfur ermorden und vertreiben können?


    Man kann über die Sinnhaftigkeit der Budeswehreinsätze diskutieren.

    Aber wenn man den Abzug befürwortet, dann sollte man nicht nur sagen, "dass man Frauenrechte" (usw.) stärken will, sondern auch sagen, wie dies ohne Militäreinsatz geschehen kann.

    Durch nette Worte an die Taliban?

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