Stell dir mal vor, es gibt Menschen die klettern die Karriereleiter hinauf weil sie es einfach „drauf“ haben, sozusagen erfolgreich sind.
Deren jährliche „Solidarbeiträge“ in D vermutlich dein gesamtes Jahresbudget überstiegen haben.
Für die es einen Unterschied macht, ob sie über 40% Steuern oder unter 10% Steuern zahlen.
Du siehst, es gibt auch Andere die sich in der Schweiz auskennen.
Ich kann, wenn ich nicht direkt damit befasst bin, Leistung nun mal nur monetär messen.
Man muss sich nicht gleich an den Extremen reiben.
Und es soll sogar Menschen in D geben, die mehrer Hunderttausend sogar richtig verdienen und nicht nur bekommen aber das wollen die „Zukurzgekommenen“ nicht wahr haben, jeder, der aus ihrer Sichtweise zuviel Geld hat steht am Pranger und wird mit Neiddiskussionen überschüttet.
Der Nacktscanner ist die eine Seite und schützt direkt, die Überwachung des Konten usw. und das Sammeln von Daten um diese dann irgendwann für irgendwen abrufbar zu machen ist die andere Seite.
Ich mag aber nicht mit Leuten darüber diskutieren die nur schwarz weiß kennen und die Ossis für doof halten.
Viele Ossis haben dir eine Erfahrung voraus, was man nämlich mit diesen vielen gesammelten Daten machen kann, vielleicht macht dein Mann mal einen Fehler und irgendwann wird ihm das unter die Nase gehalten verbunden mit der Aufforderung über DICH mal bisschen was raus zu lassen.
Zu mir wurde damals gesagt, der Staat schaut jetzt mal großzügig über ihre Verfehlung hinweg, im Gegenzug sollten sie ihrem Vaterland im Kampf gegen …….. wir hätten da gern über einen Angestellten folgende Infos.
Das Gespräch war recht kurz und wurde dann in der Behörde weitergeführt, war sehr unangenehm für mich.
Aber soweit zu denken ist eben doch ein bisschen viel verlangt und das wissen Schäuble und Co.
V.G.
Antworten
Ergebnis 21 bis 26 von 26
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04.12.2008, 14:11Inaktiver User
AW: Sinneswandel einer Leistungsgesellschaft
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04.12.2008, 14:39Inaktiver User
AW: Sinneswandel einer Leistungsgesellschaft
Wer es "drauf" hat, wer "sozusagen erfolgreich" ist, der klettert auch in anderen Ländern die Karriereleiter hinauf - nicht nur in der Schweiz.
Aber das hat nichts damit zu tun, in welchem Verhältnis die Lebenshaltungskosten und das Einkommen in der Schweiz beim vergleichbaren (!) Job stehen.
Du hast nicht den blassesten Schimmer über unser Haushaltseinkommen, scheinst aber zu glauben, aus meinen Ansichten irgendwelche Schlüsse ziehen zu können. Weit gefehlt. Wer ein überdurchschnittliches Einkommen hat, muss nicht zwangsläufig ein unterentwickeltes Sozialempfinden haben. Die Welt ist nicht so simpel, wie du sie siehst.Deren jährliche „Solidarbeiträge“ in D vermutlich dein gesamtes Jahresbudget überstiegen haben.
Was für eine Plattitüde! Ich kenne niemanden, für den es keinen Unterschied macht, ob er über 40% oder unter 10% Steuern zahlt.Für die es einen Unterschied macht, ob sie über 40% Steuern oder unter 10% Steuern zahlen.
Ganz bestimmt. Du allerdings nicht, sonst würdest du hier nicht Märchen von 10% Steuern auftischen (bzw. dir einen dementsprechenden Bären aufbinden lassen).Du siehst, es gibt auch Andere die sich in der Schweiz auskennen.
Neid ist kein Privileg derer, die "zu kurz gekommen" sind. Neid findet sich in allen Gesellschaftsschichten.Und es soll sogar Menschen in D geben, die mehrer Hunderttausend sogar richtig verdienen und nicht nur bekommen aber das wollen die „Zukurzgekommenen“ nicht wahr haben, jeder, der aus ihrer Sichtweise zuviel Geld hat steht am Pranger und wird mit Neiddiskussionen überschüttet.
Wer nur Geld für ein Fahrrad hat, beneidet z.B. den, der ein Auto besitzt. Wer einen Golf hat, beneidet vielleicht den, der einen Mercedes oder BMW fährt. Wer einen großen BMW besitzt, beneidet denjenigen, der außerdem eine Yacht hat, und wer eine Yacht hat, beneidet den, der ein Privatflugzeug hat.
Nur wer vollkommen blind und mit Scheuklappen herumläuft, glaubt, dass Neid irgend etwas mit dem Einkommen zu tun hat. Hat es nicht.
Andererseits ist nicht jede Kritik an ungerechten Gesellschaftsverhältnissen gleichzusetzen mit Neid.
Aber wozu erzähle ich dir das. Dein Weltbild ist derart simplifiziert, dass du das sowieso nicht kapierst.
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04.12.2008, 15:10Inaktiver User
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04.12.2008, 15:12Inaktiver User
AW: Sinneswandel einer Leistungsgesellschaft
Um zum Strangthema zurückzukommen ...
Ja, was wohl - das Gegenteil, schätze ich ... denn in Deutschland ist die Zahl der Arbeitsstunden im internationalen Vergleich ziemlich niedrig.
Wenn man Japan und Deutschland vergleichen will, sollte man wissen, dass Japaner ganz selbstverständlich ihr ganzes Leben, ihre ganze Energie und sogar einen großen Teil ihrer eigentlichen "Freizeit" dem Unternehmen widmen, in dem sie beschäftigt sind.
Japaner arbeiten sehr viel (wenn auch nicht mehr so viel wie früher). Nach der Arbeit geht man mit Kollegen und dem Chef aus. Viele Japaner gehen frühmorgens weg und kommen regelmäßig nicht vor 21, 22 Uhr nach Hause. Sie lassen einen Teil ihrer Urlaubsansprüche verfallen und nehmen sich üblicherweise nicht mehr als 1 Woche pro Jahr Urlaub.
Diese Details werfen doch ein sehr anderes Bild auf das Leben der Menschen in Japan und auf den Appell, oder?
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04.12.2008, 15:14Inaktiver User
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04.12.2008, 19:47Inaktiver User
AW: Sinneswandel einer Leistungsgesellschaft
Ah! Tja, auf die offiziellen Arbeitsstunden trifft das schon zu. Doch ein 10-12 Stunden Tag ist in meiner Firma normal, wenn man seine Arbeit behalten möchte. Überstunden und Urlaub lässt man auch gern verfallen. Es wird gearbeitet bis zum Umfallen. Aber gezahlt werden nur 35 Stunden ... Das sind übliche Bedingungen in der Industrie.
Richtig! Japaner. Japanerinnen arbeiten im Vergleich verdammt wenig. Ist auch logisch. Wenn einer rund um die Uhr arbeitet, muss der andere ihm den Rücken freihalten. Anders geht's nicht.



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