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Ergebnis 61 bis 70 von 238
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01.09.2009, 20:49
AW: Barack Obama: eine neue Ära amerikanischer Politik
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01.09.2009, 22:56Inaktiver User
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02.09.2009, 13:29
AW: Barack Obama: eine neue Ära amerikanischer Politik
[P.S. wir hatten hier vor ca. 70 jahren auch einen der YES WE CAN gerufen hat. Ergebnis ist bekannt.[/QUOTE]
Seltsame Aussage!
Vor kurzem waren wir einige Tage bei einem Obama-Gegner
als Gast in USA. Sein Umfeld - Freunde, Bekannte etc. waren
pro Obama . Erinnere mich, dass morgens in der Wohnküche
stundenlang ein Radiosender gegen Obama hetzte. Meist
war es die selbe Ansagerstimme, die monoton und schnell fast ohne
Luft zu holen gegen Obama heftig wetterte. Selten habe ich in anderen Ländern sowas wie in dieser Art gehört.
Der Gastgeber wollte uns auch immer mal wieder überzeugen, wie schlimm Obama wäre. Sein Pro-Obama--Freundeskreis blieb gelassen bei dem Thema und beide Seiten fielen nicht übereinander her.
Er fand vieles gut, was Bush so in seiner Amtszeit gemacht hätte,
Palin fand er aber schrecklich.
Nach anfänglicher kurzer Diskussion gingen wir nicht mehr auf
das Thema ein. Wir beobachteten unser Umfeld, sahen immer mal wider diverse Nachrichtensender und lasen Tageszeitungen.
Wenn ich mir vorstelle, dass es in Deutschland solche Sendungen
gäbe, egal gegen wen oder was, das fände ich gruselig.
Kritik ja, aber nicht so!
Rassismus-Vorwurf gegen Obama kommt TV-Star teuer zu stehen - News Ausland: Amerika - bazonline.ch
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02.09.2009, 23:33
AW: Barack Obama: eine neue Ära amerikanischer Politik
Obama ist schon fast 9 Monate im Amt.
Was hat er gemacht?
1. Die Rüstungsausgaben wurden noch mal erhöht
2. Auf Guantanmo wird nach wie vor gefoltert
3. Der Krieg in Afghanistan wird ausgeweitet
4. Die Truppen in Irak sind nach wie vor in großer Stärke da.
5. Gesundheitsreform ist ein Flop
6. Dollar werden ohne Ende gedruckt bis der komplett wertlos wird.
7. etc., etc., etc.,
Obama ist für die USA eine größere Katastrophe als Bush es jemals war,
und der war ja schon schlimm genug.
Obama ist nur ein guter Schauspieler und Blender das ist alles und die Medien sind so blöde und fallen darauf rein.
Unser ehemaliger Großmeister ist auch mit Hilfe der unkritischen Medien an die Macht gekommen.
gruss, Jack London
P.S. Werde diese Diskussion erst in einem Jahr vorsetzen, dann werden wir ja sehen wer Recht behält
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03.09.2009, 22:59
AW: Barack Obama: eine neue Ära amerikanischer Politik
Allein bei dem Vergleich merke ich mal wieder, wie sehr hier drei Smileys fehlen:
1. Der, der die Augen verdreht,
2. Der, der "bla, bla, bla" sagt
3. Der Kotzsmiley
Obama kann auch nix dafür, dass das Volk, das er regiert, teilweise zu blöd ist, um seine Politik zu verstehen (siehe Gesundheitsreform). Nee, da sind sie lieber gar nicht krankenversichert...
Am 3. Juni 2011 kam unsere kleine Maus zur Welt - unser größtes Geschenk!

Die Liebe trägt unsere Seele wie die Füße unseren Leib.
Unsere Gedanken und Gebete sind bei Colina und Ticklish und ihren Familien und bei allen anderen Sternenkindern.
Papa, für immer in meinem Herzen!
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04.09.2009, 10:33Inaktiver User
AW: Barack Obama: eine neue Ära amerikanischer Politik
Sehr geehrter Herr Jack-London,
schnappen Sie sich mal eine Mistgabel und versuchen Sie, einen Augiassstall auszumisten - während die Schweine darin weiter ihr Geschäft verrichten.
Frau Hornillas Einwurf zur Thematik des US-Bürgers an sich -der glaubt, im Atlantik gäbe es Drachen sowie jenseits davon das Weltende- und der daraus resultierenden Erschwernisse scheint mir ebenso gerechtfertigt.
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04.09.2009, 12:01
AW: Barack Obama: eine neue Ära amerikanischer Politik
Wie hieß das nochmals: Houston - wir haben ein Problem!
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http://www.nytimes.com/2009/09/04/us/04school.html?hp
...HOUSTON — President Obama’s plan to deliver a speech to public school students on Tuesday has set off a revolt among conservative parents, who have accused the president of trying to indoctrinate their children with socialist ideas and are asking school officials to excuse the children from listening.....
Konservative Eltern fürchten Obamas "Sozialismus"
US-Präsident will eine Rede an die Schüler der Nation halten - Konservative Eltern glauben der Präsident könnte ihre Kinder mit sozialistischem Gedankengut indoktrinieren
Washington
Eine von US-Präsident Barack Obama geplante Rede an die Schüler der Nation hat zu massiven Protesten konservativer Eltern geführt. Aus Angst, ihre Kinder könnten mit sozialistischem Gedankengut indoktriniert werden, forderten mehrere Eltern von den Schulbehörden, die Kinder zu Hause lassen zu dürfen. Wie die "New York Times" am Freitag berichtete, ist der Protest in dem konservativen Südstaat Texas besonders stark.
Obama will die live im Fernsehen und vom Weißen Haus über das Internet verbreitete Rede am Dienstag an einer Schule im Bundesstaat Virginia halten. Nach Angaben des Weißen Hauses will er dabei die Bedeutung von Erziehung und harter Arbeit in der Schule betonen.
Der Vorsitzende der Republikanischen Partei in Florida, Jim Greer, erklärte nach Angaben der Zeitung, er sei empört, dass Steuergelder genutzt würden, um "Präsident Obamas sozialistische Ideologie zu verbreiten". Ein Ingenieur aus Texas sagte, er sei besorgt über diesen direkten Kontakt des Präsidenten zu der Klasse und zu seinem Kind. "Ich möchte nicht, dass unsere Schulen irgendwelchen sozialistischen Bewegungen überlassen werden." (APA/dpa)
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05.09.2009, 15:15Inaktiver User
AW: Barack Obama: eine neue Ära amerikanischer Politik
Zu 1.: Die Rüstungsausgaben wurden m.W. etwas zurückgefahren, ganz sicher aber nicht erhöht.
Zu 2.: Obama war der erste hochrangige US-Politiker, der offen zugegeben hat, dass in Guantanamo gefoltert worden ist. Er hat das unmissverständlich als nationale Schande verurteilt. Eine seiner ersten Amtshandlungen war ein kategorisches Verbot weiterer Folter und ein Ende für diese illegalen Entführungsaktionen.
Zu 3 und 4.: Obama will den Irak so schnell wie möglich verlassen. Der Krieg in Afghanistan hat dem gegenüber - wie im Wahlkampf von ihm ausdrücklich angekündigt - einen größeren Fokus erhalten. Meiner Meinung nach zu Recht, da unter allen Umständen verhindert werden muss, dass die Taliban Zugriff auf pakistanische Atomwaffen erhalten - was zu befürchten war oder ist, da das afghanisch-pakistanische Grenzgebiet a) unübersichtlich und b) bereits in der Hand der Taliban war, so dass die Taliban bereits beginnen konnten sich in weiten Teilen Pakistans festzusetzen.
Anders als sein Vorgänger und anders als sein Wahlkonkurrent hat Obama in dieser Frage m.E. den Blick für das, was wirklich relevant ist und wirklich Gefahren für den Westen birgt.
Statt sich mit christlicher Kreuzzugsmentalität die halbe Welt zum Feind zu machen, versucht Obama positive Beziehungen z.B. zu Syrien aufzubauen und die islamische Welt mit USA zu versöhnen. Er wird den Irak verlassen, sobald es möglich ist.
Zu 5.: Die Gesundheitsreform kann noch gar kein "Flop" sein, da sie noch nicht die entscheidenden parlamentarischen Hürden passiert hat. Und das liegt nicht an Obama oder den Demokraten, sondern an den Republikanern.
Zu 6.: Ja, es werden "Dollars ohne Ende" gedruckt. Aber wollen wir mal nicht Ursache und Wirkung verwechseln.
Zur Erinnerung: Ausgehend von hohen Schulden, die der Republikaner und Ex-Cowboy-Darsteller Ronald Reagan hinterlassen hatte (Star Wars!), hat der demokratische Präsident Clinton den Staatshaushalt saniert. George W. Bush hat es geschafft, mit Steuerermäßigungen für Superreiche und desaströsen Kriegen die Schulden auf eine Rekordhöhe zu treiben.
Nachdem sich Bushs Wirtschafts-, Finanz- und Steuerpolitik als nicht minder desaströs erwiesen hat als die Außenpolitik, gab es nun zwei Alternativen zur Wahl: Obama und McCain.
McCain versprach (bzw. drohte), alle Fehlentscheidungen der Bush'schen Politik beizubehalten; Obama versprach sie soweit möglich zu korrigieren.
Dazu gehört u.a. eine Reihe von Konjunkturprogrammen, die nunmal teuer sind. Ausgehend von einer Staatsverschuldung, die Obama nicht zu vertreten hat.
Zu 7.: Obama hat gegenüber Europa, der UNO und der islamischen Welt völlig andere Töne angeschlagen. Die Beziehungen sind massiv verbessert worden.
Er hat bereits in den ersten Tagen nach Amtseinführung mit den unter Bush aus dem Weißen Haus verbannten (!) Klimawissenschaftlern ein Treffen abgehalten und ganz allgemein in Fragen wissenschaftlicher Freiheit komplett umgesteuert. Bekanntlich hatte Bush die Wissenschaftler ja massiv unter Druck gesetzt und wissenschaftliche Studien von Lobbyvertretern der Erdölindustrie umschreiben lassen.
Des weiteren fühlt Obama sich nicht bemüßigt die Abtreibung erneut zu verbieten oder gleichgeschlechtliche Partnerschaften zu verteufeln.
Alles das und mehr wäre unter seinem Gegenkandiaten McCain sowie dessen unsäglicher Vice-in-spe Sarah Palin sehr anders geworden.
Obama ist intelligent, intellektuell und kultiviert, aber das merkt nur, wer für solche Eigenschaften ansprechbar ist.Obama ist nur ein guter Schauspieler und Blender das ist alles und die Medien sind so blöde und fallen darauf rein.
Dieser Vergleich ist der eines Internet-Trolls.Unser ehemaliger Großmeister ist auch mit Hilfe der unkritischen Medien an die Macht gekommen.
Aber wer weiß - vielleicht glaubst du ja wirklich, was du da zusammenredest. Mein herzliches Beileid.
.Geändert von Inaktiver User (05.09.2009 um 15:30 Uhr)
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05.09.2009, 19:56
AW: Barack Obama: eine neue Ära amerikanischer Politik
Hallo Blautanne,
wenn Du möchtest kann ich dir ja Punkt für Punkt aufdröseln.
Kann allerdings aus zeitlichen Gründen etwas dauern.
Aber fangen wir mal mit meinen Punkt Nr. 1 an:
1. Die Rüstungsausgaben wurden noch mal erhöht.
bitte kommentier diesen Artikel:
Irak und Afghanistan: Obama verlangt weitere Milliarden für US-Kriege - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
Irak und Afghanistan
Obama verlangt weitere Milliarden für US-Kriege
Die Kriege im Irak und in Afghanistan werden für die USA immer teurer. Präsident Obama hat nun beim Kongress weitere 83 Milliarden Dollar beantragt - zur Begründung verweist die Regierung auf den Vormarsch der Taliban. Ohne neues Geld müssten sich die US-Streitkräfte "voreilig" zurückziehen.
Wieviel Gutmenschen hätten sich wohl über diesen Artikel aufgerecht wenn anstatt Obama da Bush stehen würde? So sieht ein Friedenspräsident aus!?
Mein Kommentar zu diesem Artikel: Yes we can!!
gruss Jack London
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05.09.2009, 20:03
AW: Barack Obama: eine neue Ära amerikanischer Politik
Hallo Blautanne,
wo ich gerade noch Online bin kann ich dir auch was zu Punkt 2 schreiben: Auf Guantanamo wird nach wie vor gefoltert.
bitte auch ein Kommentar von dir dazu!
Guantanamo will US-Präsident Obama schließen - doch die Sondertribunale zur Aburteilung der Terrorverdächtigen will er wiederbeleben. Damit diskreditiert er sich und Amerika.
Der Link: Guantanamo - Obamas großer Fehler - Barack Obama: US-Präsident - sueddeutsche.de
mein Komentar: Yes we can!!!!
gruss Jack London
es gibt noch mehr Artikel die man über google finden kann.
P.S. wenn ich aufhören soll dann schreibs!



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