FOX ist nicht einfach ein konservativer Sender, das wäre ja völlig legitim. Fox ist vielmehr ein Propagandasender, der die Menschen massivstmöglich aufzuhetzen versucht und der dabei auch vor fetten Lügen nicht zurückschreckt - (wahrscheinlich nach dem Motto: "irgendwas bleibt immer hängen")
Dazu fällt mir als Vergleich nur der "Stürmer" ein.
(SCNR)
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24.01.2010, 16:35Inaktiver User
AW: Barack Obama: eine neue Ära amerikanischer Politik
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24.01.2010, 18:10
AW: Barack Obama: eine neue Ära amerikanischer Politik
FOX kannte ich hauptsächlich vom Fernsehen.
Selbst, wenn FOX 100 % pro Obama wäre, würde ich mir
das in dieser Hetz-Form niemals mehr anhören/sehen wollen außer
kurze Ausschnitte wie bei Jon Stewart.
Es hat für mich fast was Fanatisches und viel Hass und Hetze.
Das gehört wohl zum Politikalltag.
Ich kann es ja wie bei meinem Beispiel nicht mit den damaligen serbischen, kroatischen und sonstigen Sendern vergleichen. Die haben in besonders schlimmen Kriegszeiten dann vom "Feind" oder "Aggressor" gesprochen, trotzdem gab es immer mal was Positives vom sogen.Feind zu hören.
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24.01.2010, 19:59Inaktiver User
AW: Barack Obama: eine neue Ära amerikanischer Politik
Es gehört zu Obamas Politikalltag, aber nicht zum amerikanischen Politikalltag generell.
Der fanatische Propagandakrieg gegen Obama sprengt jedes Maß - siehe Vergleiche mit Hitler und Stalin; siehe die Behauptung, dass es unter Bush nicht solche Terroranschläge gegeben habe wie seit Obamas Amtseinführung; siehe auch der Vergleich Krankenversicherung / Euthanasie, die Tumulte in den Informationsveranstaltungen zum Thema Krankenversicherung, und last not least das Affenmorphing gegen die First Lady.
FOX betreibt Demagogie - und das ist nicht nur so dahingesagt .. FOX verletzt Tag für Tag den Berufsethos des Journalismus und hat sich zum Presseorgan der Obama-Hasser aufgeschwungen.
Zu FOX gesellen sich außerdem Akteure, die auf der Ebene des Internets ähnliche Kampagnen durchziehen - auf YouTube, auf zwielichten Homepages, aber auch auf seriösen Plattformen in USA und in der Welt.
Offenbar ein dynamischer Prozess, der sich bereits stark aufgeschaukelt hat.
Letztendlich sieht man, dass die Wahlergebnisse vor einem Jahr nicht annähernd das gesellschaftliche Klima der USA repräsentieren.
Mich graust vor den nächsten Präsidentschaftswahlen. Ich halte nichts mehr für ausgeschlossen - selbst eine Sarah Palin als nächste Präsidentin halte ich für möglich.
.Geändert von Inaktiver User (24.01.2010 um 20:23 Uhr)
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24.01.2010, 22:34Inaktiver User
AW: Barack Obama: eine neue Ära amerikanischer Politik
Ich denke, dass der von Obama propagierte "Change" nicht eingetreten ist. Die Zahl der US-Bürger, die sich als konservativ bezeichnen, ist mit etwa 40 % so hoch wie seit Jahren nicht mehr, ebenso die Zahl der Befürworter eines Abtreibungsverbotes mit um die 50 %. Auch ist bez "Homo-Ehe" nach wie vor eine klare Mehrheit der US-Bürger dagegen – selbst in relativ liberalen Bundesstaaten, wie man erst wieder im Oktober an der Abstimmung in Maine sah.
Der "Change" geht eher in die Gegenrichtung Obamas. Sollte aber nicht verwundern, denn Obama ist einer der liberalsten Präsidenten, den die USA je hatten. Das erzeugt natürlich "Gegendruck" auf der anderen Seite des politischen Spektrums und mE ist die US-Gesellschaft mehrheitlich auch nicht liberal.
Und obwohl mit einer idiotensicheren Mehrheit im Kongress ausgestattet, schaff(t)en die Demokraten weder die Gesundheitsreform noch die Gitmo-Schließung – und so wird aus Obama nach nur einem Jahr schon ein lame duck president
Außerdem lehnt eine Mehrheit der US-Bürger die geplante Gesundheitsreform ab und eben nicht nur Republikaner – die Amerikaner wollen eben keinen staatlichen Zwang zur Pflichtversicherung. Egal, ob und in welcher Form die Reform verabschiedet wird, werden die Demokraten bzw Obama mE keinen politischen Nutzen daraus ziehen können. Es zeichnet sich eher ab, als würde die Gesundheitsreform ein Wahlkampfhit der GOP für die Midterm im November.
Obama hat ne Menge angekündigt und viel versprochen, und ein Versprechen hat er auch gehalten - das an seine Töchter mit dem Hund.
Ob Palin tatsächlich bestrebt ist, sich für die Präsidentschaft zu bewerben? Nach einem aktuellen CBS News Poll *click* will eine Mehrheit nicht, dass sie antritt.
Gut, die Primaries beginnen erst in 2011 und bis dahin können sich Dinge natürlich noch ändern. Aber diese Umfragezahlen sind für Palins politische Zukunft nicht rosig, weil selbst konservative Fundis, die Palin sympathisch finden, mehrheitlich gegen ihre Kandidatur sind.
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25.01.2010, 01:05Inaktiver User
AW: Barack Obama: eine neue Ära amerikanischer Politik
In vielen Köpfen herrscht anscheinend ein heilloses Durcheinander:
Einerseits heißt es, die Bevölkerung wolle mehrheitlich gar nicht das, wofür Obamas Regierung steht. Andererseits wird Obama vorgeworfen im ersten Jahr seiner Präsidentschaft von seinem Programm nicht genug umgesetzt zu haben. - Und beides im gleichen Atemzug.
Wenn auch in den Köpfen der Abgeordneten ein derartiges Chaos herrscht, dann ist es einleuchtend, dass und warum Obama nicht bzw. so zäh voran kommt.
Im übrigen finde ich diese Ungeduld befremdlich: Jeder, dessen Erinnerungsvermögen bis zur Regierung Clinton zurückreicht, müsste eigentlich wissen, dass eine allgemeine Krankenversicherung in den USA nicht innerhalb von ein paar Monaten zu schaffen ist. Eine Legislaturperiode dauert nicht umsonst länger als 12 Monate.
Es wird aber anscheinend immer noch erwartet, dass Obama übers Wasser wandelt und dass er innerhalb von Monaten hinzaubert, woran andere in Jahren gescheitert sind.
Ja, sicher hat sie die Absicht sich für eine Präsidentschaft zu bewerben.Ob Palin tatsächlich bestrebt ist, sich für die Präsidentschaft zu bewerben? Nach einem aktuellen CBS News Poll *click* will eine Mehrheit nicht, dass sie antritt.
Und wie wir gesehen haben ist nichts wankelmütiger als die öffentliche Meinung in USA. Deshalb hat diese Umfrage im Grunde nicht die geringste Aussagekraft.
Ich traue den Amerikanern zu, in der jugendlich und attraktiv wirkenden Sarah Palin die richtige Gegenkandidatin zu einem jugendlich und attraktiv wirkenden Obama zu sehen. Dass Sarah Palin intellektuell von einem solchen Amt überfordert wäre, stört die Amis nicht. Es hat sie auch bei Bush jun. nicht gestört. Und bis es so weit ist, hat sie genug Zeit (und dank FOX auch Gelegenheit) noch bekannter zu werden und an ihren Auftritten zu feilen.
.Geändert von Inaktiver User (26.01.2010 um 15:31 Uhr)
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25.01.2010, 19:32
AW: Barack Obama: eine neue Ära amerikanischer Politik
Wir warten doch nur auf Taten von Obama, geschwätzt hat der das letzte Jahr genug. Immer nur Ankündigungen das war alles.
gruss, Jack London
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25.01.2010, 20:58
AW: Barack Obama: eine neue Ära amerikanischer Politik
von Frank Meyer
Harte Worte von US-Präsident Barack Obama. Er erklärte den Banken den Krieg, will ihre Macht beschränken, ihre Klettergerüste und Karusselle auf den Spielwiesen der Finanzmärkte abbauen lassen. War es ein PR-Gag? Vielleicht. Es sind Worte, denen irgendwie auch Taten folgen sollten...
Soweit in Erfahrung zu bringen war, wurde bislang kein einziges Gesetz für schärfere Bankenkontrollen umgesetzt, trotz der bisherigen Mehrheit im US-Senat. Im Gegenteil. Erst am 24.12.2009 schenkte die US-Regierung den Hypothekenzombies Fannie Mae und Freddie Mac unbeschränkten Kredit. Und nun soll alles neu, besser und strenger werden? Ich staune Bauklötze, während ich Obamas Worte höre. Und mir fehlt der Glaube.
Obama führt – Wall Street regiert
gruss, Jack London
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26.01.2010, 08:22
AW: Barack Obama: eine neue Ära amerikanischer Politik
Kuschelpolitik in Washington: Obama hofiert den Mittelstand - n-tv.de
...Der US-Präsident startet eine Offensive zur Mittelstandsförderung. Die Kinderbetreuung wird besser absetzbar, Milliarden werden in Kitas gesteckt, Studierende zahlen weniger für ihre Bildungskredite zurück und auch die Altersvorsorge wird attraktiver....
....Das Weiße Haus kündigte in Washington eine Initiative an, die unter anderem den steuerlich absetzbaren Betrag für Kinderbetreuung verdoppeln soll. Außerdem wolle die Regierung 1,6 Milliarden Dollar zusätzlich für Einrichtungen zur Kinderbetreuung zur Verfügung stellen. Weitere Steuerbegünstigungen seien für die private Altersvorsorge vorgesehen. Erleichterungen soll es auch für Studienabgänger geben, die ihr Studium mit einem staatlichen Kredit finanziert haben. Die Rückzahlung solle auf maximal zehn Prozent des Einkommens begrenzt werden.....
.....Obamas Vorhaben stehen in Zusammenhang mit der Verschiebung der politischen Prioritäten, mit der das Weiße Haus auf den Verlust bei der Senatswahl in Massachusetts am Dienstag vergangener Woche reagierte. Dem bisherigen Kernvorhaben des Präsidenten, der unpopulären Gesundheitsreform, soll nun weniger Dringlichkeit eingeräumt werden. Stattdessen will das Weiße Haus die Schaffung von Arbeitsplätzen und wirtschaftliche Erleichterungen für Gering- und Mittelverdiener ins Zentrum rücken.....
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Beau Biden Not Running For Senate In Delaware
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26.01.2010, 09:10Inaktiver User
AW: Barack Obama: eine neue Ära amerikanischer Politik
Politisch ziemlich unreflektiert, bei Mittelstandsförderung von "Hofieren" und "Kuscheln" zu sprechen. Und das im Nachrichtenmedium eines Landes, in dem seit Jahren von fast nichts anderem die Rede ist als von der Stärkung des Mittelstandes.

Gelten die Argumente zur Mittelstandsförderung nicht, wenn es um Obama geht?
Die Mittelstandsförderung war übrigens ein wichtiger Teil von Obamas Wahlprogramm und ist nicht erst seit der verlorenen Senatsnachwahl in Massachusetts ein Thema.
.Geändert von Inaktiver User (26.01.2010 um 15:02 Uhr)
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26.01.2010, 09:20Inaktiver User
AW: Barack Obama: eine neue Ära amerikanischer Politik
Präsident Obama will nun mit einem Milliardenprogramm neue Jobs schaffen. Gefördert werden Infrastruktur und die ökologische Sanierung von Häusern.
Die hohe Arbeitslosenquote in den USA ist das dringendste Problem des Präsidenten. Obama stellt Kleinunternehmern nun Steuersenkungen in Aussicht, wenn sie neue Mitarbeiter anheuern. Sie schaffen nach Angaben der Regierung etwa 65 Prozent aller neuen Arbeitsplätze in Amerika. Zudem will Obama Straßen und Brücken modernisieren und die ökologische Modernisierung von Gebäuden fördern. Um die Vorhaben zu finanzieren, will der Präsident den Fonds anzapfen, der vor einem Jahr zur Rettung der Wall Street gegründet wurde.
Die Regierung rechnet damit, dass die Kosten der Stabilisierung des Finanzsystems um 200 Milliarden Dollar geringer sein werden, als zuvor angenommen. Ein Teil davon ist bereits zurück nach Washington geflossen und kann erneut ausgegeben werden. Vor allem sozialliberale Ökonomen wie der Nobelpreisträger Paul Krugman fordern seit Monaten weitere Ausgaben, um die Massenarbeitslosigkeit zu bekämpfen. Offiziell vermeidet die Regierung den Begriff "Konjunkturprogamm" - aus Angst, als Schuldenmacher angegriffen zu werden.
Der US-Kongress hatte erst im Februar [2009] fast 790 Milliarden Dollar bewilligt, um die Wirtschaft zu stützen. Kein anderes Land hat so viel Geld für die Konjunktur ausgegeben wie die USA. Nach Ansicht der meisten Ökonomen war das Programm erfolgreich. Dennoch ist es bei den Bürgern unbeliebt. Viele Amerikaner sorgen sich über den rapiden Anstieg der Staatsverschuldung und den wachsenden Einfluss des Staats auf die Wirtschaft. Die oppositionellen Republikaner nutzen das, um Obama und seine Parteifreunde unter Druck zu setzen.
Den Demokraten droht bei den Kongresswahlen im nächsten Jahr eine schwere Niederlage. Obama übte am Dienstag scharfe Kritik an den Republikanern. "Wir mussten die notwendigen Schritte ohne Hilfe der Opposition unternehmen, die, nachdem ihre Entscheidungen als Regierungspartei das Land in die Krise gestürzt haben, leider entschieden hat, die Überwindung der Misere anderen zu überlassen.
Quelle
Ach übrigens: der Artikel ist vom 9. Dezember 2009.
.Geändert von Inaktiver User (26.01.2010 um 09:25 Uhr)



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