Es wäre sicher wünschenswert, wenn sich möglichst viele Menschen, viele von den Teilnehmern hier eingeschlossen, zu einem aktiven Engagement in politischen Organisationen bereit finden würden statt nur über "die da oben" zu meckern!Zitat von Opelius
Man muss ja nicht gleich ein Mandat anstreben.
Aber Frain hat in meinen Augen völlig recht, dass viel zu viele der Leute, die sich in Parteien engagieren, keine Erfahrung außerhalb der Politik haben, allein dort eine Berufschance sehen und fürchten, vor dem Nichts zu stehen, wenn sie von der Parteilinie abweichen. Die einzige andere Gruppe, die sich recht gut einbringt, sind Menschen aus dem öffentlichen Dienst, denen dies wegen der garantierten Jobsicherheit dort wesentlich leichter fällt als Leuten aus der Privatwirtschaft.
Meine Kritik gilt im Übrigen auch für die Partei, in der ich seit langem involviert bin (ohne ein Mandat oder den Wunsch nach einer politischen Karriere).
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09.11.2008, 17:41Inaktiver User
AW: Ypsilanti und ihr Machtanspruch in Hessen
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09.11.2008, 19:07Inaktiver User
AW: Ypsilanti und ihr Machtanspruch in Hessen
Was?
Zitat von Inaktiver User
Tiefensee hatte Gesetze übertreten? einen Schwarzgeldskandal zu verantworten? sich korrumpieren lassen? gegen Ausländer gehetzt?
Das habe ich gar nicht mitgekriegt.
Erzähl !
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09.11.2008, 20:13Inaktiver User
AW: Ypsilanti und ihr Machtanspruch in Hessen
In dem von mir kommentierten Beispiel ging es darum, Dinge auszusitzen, abzuwarten, bis sich die jeweilige Opposition von allein tot läuft. Und das ist keine Fähigkeit, die nur Unions-Politiker haben ....
Was macht den Tiefensee in seiner Unfähigkeit außer anderen (seinem Staatssekretär) die Schuld zuzuweisen?
Dass mir Koch herzlich unsympathisch ist (gerade auch wegen seiner Affären) habe ich mehrfach betont.
Diese charakterlichen Defizite ändern nichts daran, dass die Politik der Union in Hessen wesentlich besser für das Land ist als die Planung von Frau Y. Und es ändert nicht daran, dass Koch der fähigere Politiker ist - er würde nicht derart hahnebüchene Fehler bei der Motivation seiner Leute machen wie diese Dame!Geändert von Inaktiver User (09.11.2008 um 20:18 Uhr)
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09.11.2008, 21:13Inaktiver User
AW: Ypsilanti und ihr Machtanspruch in Hessen
der kommentar der süddeutschen trifft es ziemlich gut.
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09.11.2008, 23:33Inaktiver User
AW: Ypsilanti und ihr Machtanspruch in Hessen
Nö, keine Chance mich dahin zu bekommen. Die zahlen viel zu schlecht.
Zitat von Opelius
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10.11.2008, 08:03Inaktiver User
AW: Ypsilanti und ihr Machtanspruch in Hessen
@ frain
Auch ich würde kein Mandat anstreben, auch weil es zu schlecht bezahlt wird, aber hauptsächlich, weil ich keine Lust habe, mir ständig von irgendwelchen Idioten, die selbst kein Engagement zeigen, ans Bein pinkeln zu lassen.
Aber das hindert mich nicht daran, in meiner Partei aktiv zu sein. Das kostet nur etwas von meiner Zeit!
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10.11.2008, 08:09Inaktiver User
AW: Ypsilanti und ihr Machtanspruch in Hessen
Ich gehe, wie mehrfach geschrieben, von einer katastrophalen Niederlage der SPD aus.
Aber ich fürchte, dass in einer Situation, wo die SPD in irgendeiner Koalition den Regierungschef stellen könnte, TSG sehr schnell weg vom Fenstre wäre und Frau Y. sich sofort wieder für den Job positionieren würde. Warum sonst behält sie Partei- und Fraktionsvorsitz ??
Sie will sich alle Optionen offen halten, ohne jedes Risiko.
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10.11.2008, 08:56Inaktiver User
AW: Ypsilanti und ihr Machtanspruch in Hessen
Zitat von Inaktiver User
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10.11.2008, 12:08Inaktiver User
AW: Ypsilanti und ihr Machtanspruch in Hessen
Hinter der Vorverurteilung von Politikern versteckt sich oftmals nur Faulheit und Feigheit.
Jeder, der einfach nur mal in einem Verein oder Beirat oder Gremium tätig war oder auch in einer Partei weiß wie zeitraubend und anstrengend und auch schön das sein kann.
Was mir in meiner Zeit der Parteizuhörigkeit in Erinnerung geblieben ist war, mit Gleichgesinnten und Interessierten zusammen zu sein.
Es waren in der Regel engagierte Leute mit einem Schuss Idealismus.
Ich würde das mal anraten ehe ich so negativ rede.
Rein praktisch gesehen ist ein Amt in einer Partei gar nicht so leicht zu ergattern und oft auch gar nicht gewollt.
Ausnahmen sind natürlich einschlägige Quereinsteiger.
Natürlich kann sich da manchmal ein Automatismus entwickeln.
Aber selbst bei den machtgeilsten Typen schimmerte immer noch das Interesse an der Sache und Idealismus durch.
Politiker können zu lange in Amt und Würden sein.
Dann führen sie sich auf wie Monarchen und vergessen dass ihre Ämter alle nur auf Zeit geliehen sind.
LG die Teehausgeisha
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10.11.2008, 12:16Inaktiver User
AW: Ypsilanti und ihr Machtanspruch in Hessen
Es wäre sicher kein Fehler, wenn auch in Deutschland die Regel gälte, dass Poltiker nur eine begrenzte Anzahl von Legislaturperioden regieren sollten.
Denn nach einer gewissen Zeit schimmert bei ihnen nicht mehr viel durch, schon gar nicht "Idealismus".


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