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07.11.2008, 11:59Inaktiver User
AW: Ypsilanti und ihr Machtanspruch in Hessen
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07.11.2008, 17:48Inaktiver User
AW: Ypsilanti und ihr Machtanspruch in Hessen
Ich glaube nicht, dass sie wieder aufgestellt wird, bzw.:
http://www.wiwo.de/politik/bundes-sp...ilanti-377330/
Und damit wird auch so langsam meine Vermutung stärker, dass die 4 Abweichler der Bundes SPD einen Gefallen getan haben. Müntefehring und Co waren auch sichtlich erleichtert, dass die vom in Ungnade gefallenen Beck gesponserte Ypsilanti auf doch einfache Weise von der Bühne gekegelt wurde. Wir - als Otto Normalverbraucher und Wähler - werden nie erfahren, was sich da hinter den Kulissen abgespielt hat. Aber das was wir wissen, war es m. E. nicht. Wir dürfen gespannt sein, wer da jetzt aus dem Hut gezaubert wird - ich glaube, wir werden staunen.
Und meine andere Prognose - auch Koch wird nicht dabei sein.
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09.11.2008, 09:37
AW: Ypsilanti und ihr Machtanspruch in Hessen
Das wiederum glaube ich nicht. Koch hat doch in Kohlscher Manier eines bewiesen, er kann Probleme aussitzen. Und das ist in der CDU/CSU die wichtigste Voraussetzung für ein hohes Amt.
Zitat von Inaktiver User
Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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09.11.2008, 11:53Inaktiver User
AW: Ypsilanti und ihr Machtanspruch in Hessen
Auch wenn er mir fast so unsympathisch ist wie Ypsilanti, gehe ich doch davon aus, dass Koch eine klare Mehrheit für Schwarz-Gelb erreichen wird.
Die SPD wird sehr deutlich verlieren, erst recht, nachdem wieder ein Vertreter des linken Flügels als Verlegensheitkandidat aufgestellt wird: Die moderaten Wähler werden der SPD den Rücken kehren, und wenn sie nach links hin gewinnen sollte, bedeutet das, dass Die Linken unter 5 % fallen, so dass sich die Frage einer Kooperation nicht mehr stellt. Mal abgesehen davon, dass die Grünen wohl intelligenter sind als die SPD und nicht noch ein drittes Mal versuchen, mit dem Kopf durch diese Wand zu gehen.
Und falls die Führung des SPD jetzt wirklich vorhat, mit demselben Programm wie im Januar inden Wahlkampf zu gehen, dann sollten sie sich vielleicht doch erst einmal die Umfragen anschauen: Alle Progammpunkte, die nur mit Rot-Rot-Grün durchsetzbar wären, werden eine klare Mehrheit der Wähler abschrecken!
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09.11.2008, 13:46Inaktiver User
AW: Ypsilanti und ihr Machtanspruch in Hessen
Wie wahr.
Zitat von Opelius
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09.11.2008, 16:20Inaktiver User
AW: Ypsilanti und ihr Machtanspruch in Hessen
Ich kann mich erinnern, dass auch Politiker anderer Parteien - sogar der SPD - ein Talent haben, Dinge auszusitzen.
Im Augenblick gerade auch ein gewisser Herr Tiefensee.
Aber das ist natürlich ganz was anders !!
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09.11.2008, 16:31Inaktiver User
AW: Ypsilanti und ihr Machtanspruch in Hessen
Und auch ein Herr Steinbrück, der schon bein Crash der IKB hätte gehen müssen oder bei der Aktion KfW-Lehmann oder jetzt wieder bei der KfW-Island-Geldversenken-Aktion.
Zitat von Inaktiver User
Aber es ist m. E egal welche Partei man nimmt. Die persönlichen Machtansprüche und Profilierungssüchte überlagern quer durch die Lager die Interessen unser Land wirklich zu reformieren und vorwärts zu bringen.
Und vielleicht liegt es ja auch daran, dass die heutigen Politiker meist gar nichts Anderes können außer Politik. Die Wenigsten haben ja mal im aktiven Berufsleben, im Wettbewerb, im Alltag eines Angestellten oder Selbständigen gestanden.
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09.11.2008, 16:54
AW: Ypsilanti und ihr Machtanspruch in Hessen
Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) kritisierte Ypsilanti nochmals scharf. "Ich freue mich saumäßig, dass Roland Koch Ministerpräsident bleiben wird und Andrea Ypsilanti eine Niederlage auf ihre geisteskranke Geisterfahrt gefunden hat", sagte er in Rust
netter und fairer Kommentar. spiegelKörperlich Distanz
Sozial zusammen
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Kari Bremnes
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09.11.2008, 16:59
AW: Ypsilanti und ihr Machtanspruch in Hessen
Dann wird es meines Erachtens endlich Zeit, dass so ein erfahrener Mensch wie frain endlich in einer Partei tätig wird, damit sich das ändert.
Zitat von Inaktiver User
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09.11.2008, 17:05
AW: Ypsilanti und ihr Machtanspruch in Hessen
Hier ist ein guter und kritischer Kommentar zu der ganzen Ypsilanti Geschichte:sz:
Statt einer sozialdemokratischen Ministerpräsidentin Ypsilanti haben wir jetzt wahrscheinlich den ewigen Koch. Schlimmer kann man nicht verlieren. Dieses Risiko nicht gesehen zu haben - das trifft vor allem die Landesvorsitzende selbst.
.....Und selbst im Fall der erfolgreichen Wahl einer Ministerpräsidentin Ypsilanti bestand ja nur wenig Aussicht auf stabile und erfolgreiche Regierungsarbeit. Angesichts der administrativen Unerfahrenheit der neuen Mannschaft und des absehbaren Realitätsschocks für die Linkspartei war einiges Geholper und Gestolper zu erwarten.
Nahm man all das zusammen, musste jede halbwegs realistische Analyse diesen Weg als politisches Abenteurertum verwerfen, das schrecklich enden konnte (das ist keine neunmalkluge Ex-post-Analyse; ich habe öffentlich seit Frühjahr viele Male davon abgeraten).
Aber auch wenn stärker gewordene Grüne wieder auf die Oppositionsbänke rücken, werden die zurückliegenden Monate Spuren hinterlassen. Denn jetzt wissen alle, dass ein gemeinsames Feindbild noch keine tragfähige politische Alternative schafft. Der Eindruck von Realitätsverlust, strategischen Defiziten, Diskurs- und Führungsschwächen in der hessischen SPD wird noch lange weiterwirken. Das wird Folgen haben für die in Wiesbaden so besonders lange gepflegten und besonders fest gezurrten Lagerbildungen. Mit rechthaberischen Polit-Amateuren lässt sich nun mal schlecht regieren.
Hubert Kleinert ist Professor für Politikwissenschaft an der Fachhochschule für Verwaltung des Landes Hessen in Wiesbaden. Er war Bundestagsabgeordneter und Landesvorsitzender der Grünen.Körperlich Distanz
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