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    AW: Feenhaus: Gedichteecke und mehr...

    Weil...
    du ein Mensch bist
    weil
    ein Mensch eine Muschel ist
    die manchmal tönt
    weil
    du in mir tönst
    als wär ich eine Muschel
    weil
    wir uns kennen ´
    ohne Namen und Samen
    weil
    das Wort Welle ist
    weil
    du Wort und Welle bist
    weil
    wir strömen
    weil
    wir manchmal zusammenströmen

    WORT WELLE MUSCHEL MENSCH

    *Rose Ausländer*
    WHAT IT IS

    Die Freude und das Lächeln
    sind der Sommer des Lebens
    *Jean Paul*

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    AW: Feenhaus: Gedichteecke und mehr...

    In meinem glühendsten Tulpenbaum
    In meinem glühendsten Tulpenbaum
    tausend Blüten!

    Eine süße Stimme singt:
    Blaue Flügel aus Perlmutter,
    als Hochzeitsbett ein Lilienblatt,
    eine ganz kleine Prinzessin!

    Keiner kennt mich.

    Niemand weiß,
    wo mein Haus steht.

    Sieben Regenbogenbrücken
    funkeln zu ihm durch meinen Garten.

    Wenn in deine Seele die Sonne scheint,
    besuch mich mal.

    Hörst du?

    Starr, aus Schlangen gewunden,
    steht der Baum.

    Ein Windstoss rüttelt,
    wie tanzende Flammen wehn seine Blüten.
    (Arno Holz)
    Man muß zuerst lernen zu fallen, wenn man fliegen möchte.

    (Richard Bach)


    Alles ist wie es ist und alles hat Sinn, dass es geschieht, wie es geschieht, auch wenn ich nicht immer unmittelbar in der Lage bin, die Sinnhaftigkeit zu erkennen. Insofern weiss ich, dass es nichts gibt, was keinen Sinn hat.
    (Christian Malzahn "Seelenflügel")

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    AW: Feenhaus: Gedichteecke und mehr...

    Worte

    Ich setzte ein Wort,
    um Abstand zu halten -
    es baute eine Brücke.
    Da nahm ich alle Schutzworte,
    warf sie über das Geländer.
    Unverhüllt
    trafen mich Wortwaffen -
    nun warte ich
    auf ein Wort,
    das heilt.

    (c) Annette Gonserowski
    Der Inhalt des Lebens ist am Ende die Sammlung schöner Erlebnisse, Eindrücke und Freundschaften.

    [UÖ]

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    AW: Feenhaus: Gedichteecke und mehr...

    Meine Träume mondbeglänzt

    Mir träumte, der Glanz von
    huntertausend Sternen läge auf deinem Haar,
    sammelte sich zu sprühenden Funken
    in deinen Augen, so hell in ihrer gleißenden
    Unentrinnbarkeit, so schmeichelnd dem
    begrenzten Tag ...
    immer führt er zur Nacht,
    nach deren samtenen Ufern ich mich sehne,
    wie nach deinem weichen Mund.
    Lasse uns eine Tat vollbringen,
    die die Nacht nicht verschlingen kann ...

    [Margit Günther]
    Der Inhalt des Lebens ist am Ende die Sammlung schöner Erlebnisse, Eindrücke und Freundschaften.

    [UÖ]

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    AW: Feenhaus: Gedichteecke und mehr...

    Variation - Variación

    Die Stille in der Luft
    unter dem Ast des Echos.

    Die Stille im Wasser
    unter dem Laub der Sterne.

    Die Stille deines Mundes
    im Dickicht der Küsse.

    [Federico García Lorca]
    Der Inhalt des Lebens ist am Ende die Sammlung schöner Erlebnisse, Eindrücke und Freundschaften.

    [UÖ]

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    AW: Feenhaus: Gedichteecke und mehr...

    Alles hat seine Zeit,
    die Zeit der Liebe,
    der Freude und des Glücks,
    die Zeit der Sorgen und des Leids.
    Es ist vorbei. Die Liebe bleibt.

    Alles hat seine Zeit.
    Es gibt eine Zeit der Stille,
    eine Zeit des Schmerzes und der Trauer,
    aber auch eine Zeit der dankbaren Erinnerung.

    Alles Wachsen ist ein Sterben,
    jedes Werden ein Vergehen.
    Alles Lassen ein Erleben,
    jeder Tod ein Auferstehn.

    (Tagore)

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    AW: Feenhaus: Gedichteecke und mehr...

    Ehekrach ... Kurt Tucholsky

    "Ja!"
    "Nein!"
    "Wer ist schuld?"
    "Du!"
    "Himmeldonnerwetter, laß mich in Ruh!"
    "Du hast Tante Klara vorgeschlagen!
    Du läßt Dir von keinem Menschen was sagen!
    Du hast immer solche Rosinen!
    Du willst bloß, ich soll verdienen, verdienen -
    Du hörst nie. Ich red Dir gut zu ...
    Wer ist schuld?
    "Du."
    "Nein."
    "Ja."

    "Wer hat den Kindern das Rodeln verboten?
    Wer schimpft den ganzen Tag nach Noten?
    Wessen Hemden muß ich stopfen und plätten?
    Wem passen wieder nicht die Betten?
    Wen muß man vorn und hinten bedienen?
    Wer dreht sich um nach allen Blondinen?
    "Du - !"
    "Nein."
    "Ja."
    "Wem ich das erzähle...!
    "Ob mir das einer glaubt -
    und überhaupt!"
    "Und überhaupt!"
    "Und überhaupt!"

    Ihr meint kein Wort von dem, was ihr sagt:
    Ihr wißt nicht, was Euch beide plagt.
    Was ist der Nagel jeder Ehe?
    Zu langes Zusammensein und zu große Nähe.

    Menschen sind einsam. Suchen den andern.
    Prallen zurück, wollen weiter wandern ...
    Bleiben schließlich ... Diese Resignation:
    Das ist die Ehe. Wird sie Euch monoton?
    Zankt Euch nicht und versöhnt Euch nicht:
    Zeigt Euch ein Kameradschaftsgesicht
    und macht das Gesicht für den bösen Streit
    lieber, wenn ihr alleine seid.

    Gebt Ruhe, ihr Guten! Haltet still.
    Jahre binden, auch wenn man nicht will.
    Das ist schwer: ein Leben zu zwein.
    Nur eins ist noch schwerer: einsam sein.

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    AW: Feenhaus: Gedichteecke und mehr...

    Wer bist Du?


    Wer bist Du?

    Die SMS im Archiv
    meines Handys?
    Der Datenmüll
    im Mailfach meines Rechners?
    Die Begegnung
    in einem virtuellen Traum?
    Der fremde Gedanke,
    der meinem ähnlich war?
    Die Worte,
    die Anker schlugen in meinem Herzen?

    Du warst niemals Phantasie.

    Du bist der Mensch,
    hinter all diesem,
    der Ausdruck meiner Sehnsucht wurde,
    die in mir war.

    [(c) Annette Gonserowski]
    Der Inhalt des Lebens ist am Ende die Sammlung schöner Erlebnisse, Eindrücke und Freundschaften.

    [UÖ]

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    smirk AW: Feenhaus: Gedichteecke und mehr...

    Ein Hallo*
    Ich zitiere niemanden; OK:-))
    Mir gefällt nur DIESES Zitat:
    *
    Nimm dir Zeit zum Lachen,
    es ist die Musik der Seele...
    Nimm dir Zeit, freundlich zu sein,
    es ist der Weg zum Glück...
    aus Island
    __________________
    Wer in der Vergangenheit lebt und die Zukunft fürchtet, verpasst die Gegenwart!

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    AW: Feenhaus: Gedichteecke und mehr...

    Gefühle


    Meine Gefühle,
    freigelassen
    wurden sie zur zahmen Taube,
    die die Krumen
    vom Boden pickte,
    die man ihr hinwarf
    vor ewigen Wochen,
    vertrocknet und spärlich.

    Meine Gefühle,
    eine Taube,
    schutzlos und weiß,
    von einem Falken geschlagen,
    zerfleddert,
    in tiefschwarzer Nacht.

    [(c) Annette Gonserowski]
    Der Inhalt des Lebens ist am Ende die Sammlung schöner Erlebnisse, Eindrücke und Freundschaften.

    [UÖ]

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