Dort waren sie früher ausschließlich. Bis Romantik und Aufklärung meinten, dieses Modell gegen ein anderes austauschen zu müssen.Zitat von ritzysparkle
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Thema: Haben es Furien leichter?
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20.10.2008, 15:09
AW: Haben es Furien leichter?
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20.10.2008, 15:19
AW: Haben es Furien leichter?
Die Angst vor dem Alleinsein ist irgendwie nach voll ziehbar. Was dabei aber oft vergessen wird, ist das man ja sowieso alleine ist. Weil die menschliche Nähe, dass Zusammengehörigkeitsgefühl fehlt...
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20.10.2008, 15:20Inaktiver User
AW: Haben es Furien leichter?
Vielleicht war das auch schon früher so, und man hat einfach weniger über seine miese Beziehung gesprochen?
Zitat von Fender
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20.10.2008, 15:26
AW: Haben es Furien leichter?
Ich war in meiner letzten Beziehung einsamer als jetzt. Aber ich hätte es mir vorher nicht vorstellen können, dass das tatsächlich so ist.
Zitat von Ilse
Um dieses Alleinsein in der Beziehung zu erkennen, muss man schon genau hinschauen. Viele, so meine Erfahrung, sehen das gar nicht.
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20.10.2008, 15:27
AW: Haben es Furien leichter?
Deswegen muss man doch nicht dahin zurück?
Zitat von corvus
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20.10.2008, 15:28
AW: Haben es Furien leichter?
Wieviel ist ein Partner wert, der nur aus Angst vor dem Alleinsein in einer Beziehung bleibt???
Ich denke, es ist wesentlich erstrebenswerter, wenn der Partner deshalb in der Beziehung bleibt, weil sie ihn bereichert und glücklich macht!Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!
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20.10.2008, 17:03
AW: Haben es Furien leichter?
Kennst Du solche Frauen näher...? Ich habe so eine Bekannte (gehabt ) und feststellen müssen, dass diejenige nicht nur in Sachen Beziehung genau Deinem Eingangsposting entspricht sondern auch mit Mitmenschen eine ganz seltsame gar unempathische und auch unsympathische Art und Weise hat, umzugehen.von ritzysparkle Dann erlebe ich diese Paare und sehe sehr oft, dass gerade sehr unsichere Frauen mit wenig Selbstbewusstsein und Selbstwert aber übersteigerter Selbstwahrnehmung dazu neigen ihre Männer dominieren zu wollen bzw. sie zu dominieren.
Vielleicht wäre es leichter für mich, wenn ich wüßte aus welcher Intention heraus Frauen so sind bzw. so werden ??
Viele Grüße
polilla
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20.10.2008, 18:29Inaktiver User
AW: Haben es Furien leichter?
Mmmmhhh... gibt es keine Abstufungen?
Zwischen "ducksche Graumaus", "iberale Partnerin" und "feuerspeiender Hausdrache" liegen doch ganze Universen.
Ist da kein Platz für Nischen-Erscheinungen???
Ich würde mich nämlich durchaus schon als dominant bezeichnen, wobei ich weder den Eindruck habe meinen Partner zu drangsalieren, zu bevormunden etc, noch den, dass er besonders unglücklich wäre und nur aus Angst vor Einsamkeit, Ungemach oder den Konsequenzen mit mir zusammenbleibt.
Im Gegenteil- ich empfinde unsere Beziehung als sehr harmonisch und ergänzend-
gerade weil wir sehr unterschiedlich sind, und sich unsere Rollen bzw Positionen recht schnell recht klar herauskristallisiert und gefestigt haben.
Wobei ich selbst die Beziehung ohnehin als sehr gleichberechtigt oder besser gesagt ausgewogen wahrnehme, mein Freund aber gelegentlich von sich aus behauptet, ich hätte eh die Hosen an, und Außenstehende das ähnlich beurteilen...
Ok, aber da das weder ihn noch mich zu stören scheint und ich auch nicht das Gefühl hab mit einem willenlosen, resignierten, antriebsarmen Mann zusammen zu sein, der mich "erträgt" bis sich was besseres findet, sondern ich uns durchaus das Prädikat "sauglücklich" verleihe- who cares???
Hat sich halt so entwickelt.
Könnte auch mit unserer jeweiligen Biografie zusammenhängen.
Ich wurde als ältestes Kind mit jüngeren Schwestern, mein Vater alleinerziehend, schon früh mit erzieherischen Pflichten und verantwortlichem, eigenständigem Handeln betraut..
Er jüngstes Kind in einer sehr klassisch strukturierten Familie, mit fürsorglicher Mutter und ausschließlich älteren Brüdern.
Dass ich da relativ bestimmend bin, genau weiß, was ich will, am liebsten organisiere, plane, immer alles überblicken möchte, teilweise auch etwas dominant bin...tja...
Und mein Freund hat's nicht so mit o.g. und genießt,
dass ich da (Löwe bin ich auch noch*oha*) die Entscheidungsgewalt innehabe-
zumindest was gemeinschaftliche Dinge/Projekte etc. angeht.
Ist ja nicht so, dass er nicht seinen eigenen Kopp hätte-
das wär mir auch zu langweilig.
Er ist definitiv ein Individualist, hat ein starkes Ego, nen tollen Job, ist sehr attraktiv und ich kenne einige Damen (nicht persönlich) , die sich an ihm die Zähne ausgebissen haben.
Er ist aber im Endeffekt, zumindest was die Partnerschaft mit mir angeht, einfach...mmmh... kompromissbereiter, anpassungsfähiger, kann leichter nachgeben als ich.
Entscheidet sich ohnehin ungern.
Macht gern mit, ergreift aber ungern die Initiative.
Hat viele (gute) Ideen, verzettelt sich aber oft.
Überspitzt ausgedrückt läuft das meist so:
es geht um etwas, wir diskutieren so lange (oder immer wieder mal) bis das nach meiner Zufriedenheit gelöst oder gehandhabt wird. Fertig! *lol*
Und meist machen wir es eh von vornherein so, wie ich es für richtig halte-
das spart viel Zeit ;)
Mit einem Mann, der ebenfalls seinen Willen partout durchsetzen möchte, würde ich mich garantiert sehr häufig streiten.
Hab das auch viele Jahre gelebt/gesucht/geglaubt zu brauchen.
Dachte, mir würde sonst die Herausforderung fehlen, der respekt abgehen.
Es war oft spannend, aber auch sehr nervenaufreibend und kontraproduktiv.
LEICHTER hatte ich es nicht, nur weil ich mir nicht die Butter vom Brot hab nehmen lassen und mir (pseudo) starke Partner gesucht habe.
Auch ich hab oft gelitten- nur anders oder aus anderen Gründen vielleicht. Glücklicher als meine gemäßigteren Geschlechtsgenossinnnen war ich sicher nicht :((
Mit meinem aktuellen LG hab ich so gut wie nie Zank.
Klar kracht es mal... aber ich glaub wir haben schon seit Monaten kein böses Wort mehr verloren und unsere Beziehung ist von Lachen, Zärtlichkeit und Verbundenheit geprägt.
Es gibt allerdings schon einen Ort, wo ganz und ausschließlich er die Hosen an (oder viel mehr aus...) hat...
Das genieße ich sehr, und er auch, nehme ich mal ganz stark an.
Vorher hatte er oftmals (wie ich hörte) eher stille, zurückhaltende Ladys der Marke "süß aber unsicher", die ihn angehimmelt haben und teilweise ganz gut nach seiner Pfeife tanzten.
Die Geschichten zeichneten sich samt und sonders vor allem durch ihre Kurzfristigkeit aus *ähem*
Ob davon einige (die uns vom hörensagen kennen und wissen, wie lang und intensiv das mit uns jetzt schon läuft- in seinem Freundeskreis wird jedenfalls viel über uns gemunkelt) mich hinter meinem Rücken für eine Furie halten- auch hier kann ich nur sagen- who cares???
Und wie heißt es so schön:
es gibt keine Wahrheit, es gibt nur Perspektiven !Geändert von Inaktiver User (20.10.2008 um 18:32 Uhr)
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20.10.2008, 20:07
AW: Haben es Furien leichter?
Das sind vielleicht oft Abhängigkeitsbeziehungen.
Wenn Sie die Furie ist, die sagt, wo es langgeht, hat das für Ihn den Vorteil, dass er die Verantwortung für sein Leben delegieren kann. Wie gemütlich. Und wie bei Mutti.
Und wenn Sie Ihn dadurch von sich abhängig macht, hat sie eine gewisse Sicherheit, dass er sie nicht verlassen wird.
Abgründe...und ich kann leider nicht von mir behaupten, dass ich sie selbst noch nicht geschaut hätte..
Grüssle
Sumpfhuhn
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21.10.2008, 00:32
AW: Haben es Furien leichter?
Keine Sorge Ritzy, nicht alle Männer suchen eine Mutti, die ihnen die Schuhe bindet.
Zitat von ritzysparkle
Mir scheint hier allerdings ein kleines Missverständnis zu bestehen. Du setzt Furie gleich Dominanz. Das mag bisweilen so sein, nicht aber zwangsläufig. Ist eine Furie nicht eine Rachegöttin aus der griechischen Mythologie und somit eine denkbar ungemütliche Lebensgefährtin? Selbst für einen devoten Mann.
Sicher gibt es Männer, wie auch Frauen, die in der Beziehung die Unterordnung als höchste Freude erleben. Zwischenmenschliche Verbindungen können seltsame, extreme, unverständliche Formen annehmen, wie z. B. in "Der Nachtportier" geschildert. Aber dies sind Ausnahmen.
Nicht ganz so seltene Ausnahmen sind wirklich gleichberechtigte Beziehungen, "auf gleicher Augenhöhe". Es mag sie wirklich geben, ich kenne keine und mir ist auch aus der Literatur keine bekannt. Ich glaube auch, dass solch eine Beziehung zu kompliziert für fast alle Menschen und daher nicht lebbar ist. Einer der Partner gibt immer den Ton an, oder die Richtung vor. In der Regel der Mann oder das männliche Pendant in der Beziehung. Wenn die Dominanz mit Fürsorge und Verantwortung gepaart ist, kann es doch kaum besser gehen. So bekommt jeder was er sucht.
Fasse Mut! Du wirst sicher noch Deinen dominanten Mann finden.


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