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  1. Inaktiver User

    AW: "Willst Du geliebt werden, so liebe"

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Wenn Du Dich selbst liebst, dann strahlst Du auch etwas aus -

    Im Grunde genommen geht es mir darum, dass man genau das empfängt (oder empfangen kann), was man selbst spürt. Ist es Aggression, so wird mir Aggression entgegengebracht. Ist es Liebe, so besteht eine größere Chance, dass mir auch Liebe entgegengebracht wird..

    Anima
    ja, da komm ich querkopf dazwischen !
    ich liebe mich nicht besonders, finde mich sogar ziemlich unliebenswert und doch hatte und habe ich immer menschen um mich die mich ehrlich lieben (freunde, familie und männer).

    ich bin ein ziemlich negaiver mensch und ich habe lauter optimisten in meinem leben.

    seltsam

    lara

  2. Inaktiver User

    AW: "Willst Du geliebt werden, so liebe"

    Lara06

    ich bin ein ziemlich negaiver mensch und ich habe lauter optimisten in meinem leben.
    Posts, die ich von Dir bisher gelesen habe, hoeren sich nicht besonders negativ an. Was verstehst Du denn darunter ein negativer Mensch zu sein?

    Ich frage, weil ich mich auch als negativ empfinde, aber darunter leide, je mehr ich darunter leide, umso mehr empfinde ich Dinge negative - ein Teufelskreis.

    Ich habe auch viele Optimisten in meinem Leben, Gegensaetze ziehen sich an?

    Ich glaube, du hast Dich akzeptiert wie Du bist und deshalb liebst Du dich auch, auch wenn Du denkst, dass Du ein nichts so liebenswuerdiger Mensch bist.

    Meiner Meinung nach liegt das irgendwo das Geheimnis, bevor man etwas lieben kann muss man es akzeptieren.

    Was denkst Du?

    Lieben Gruss
    Maria

  3. Inaktiver User

    AW: "Willst Du geliebt werden, so liebe"

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Posts, die ich von Dir bisher gelesen habe, hoeren sich nicht besonders negativ an. Was verstehst Du denn darunter ein negativer Mensch zu sein?

    Ich frage, weil ich mich auch als negativ empfinde, aber darunter leide, je mehr ich darunter leide, umso mehr empfinde ich Dinge negative - ein Teufelskreis.

    Ich habe auch viele Optimisten in meinem Leben, Gegensaetze ziehen sich an?
    also ich sehe immer zuerst das negative als das poitive.
    bei mir wiegt das negative viel mehr als das positive.
    ich sehe schneller ein problem
    bin überhaupt nicht blauäugig und naiv schon gar nicht, sehe mehr probleme als da sind.
    bin überkritisch mit mir und meinen mitmenschen
    glaube nicht an die ewige liebe
    glaube überhaupt nicht an die liebe obwohl sie mir begegnet.
    sehe überall den wurm drin.

    ICH nenne das als sehr negaiv an wie ich denke.

    ich wäre manchmal gerne anders, ich vergleiche mich auch mit anderen menschen, die geniessen können, die sich keine gedanken um den nächsten tag machen, (ob sie müde sind nach einer durchgeliebten nacht oder nach einem fest), die ihr geld nicht zusammenhorten und trotzdem sehr gut leben auch mit geringem verdienst, die ausgelassen tanzen können oder singen im auto vor anderen usw.

    so bin ich nicht und so werde ich nie sein, das ist fakt. manchmal kann ich damit umgehen manchmal nicht.
    manchmal wünsche ich mir so zu sein, manchmal verurteile ich solch "gedankenlose menschen".
    je nach stimmung!

    ob gegensätze sich anziehen? vielleicht! die frage ist nur wie lange!

    lara

  4. Inaktiver User

    AW: "Willst Du geliebt werden, so liebe"

    Ja, nach einer Weile stossen sich Gegensaetze ab!

    Alles, was Du an negativem aufzaehlst, hat ja auch seine positiven Seiten. In deiner Beschreibung kenne ich mich wieder.

    Was mir aber mehr zu schaffen macht, sind negative Emotionen: Neid, Hass, Missgunst. Ich glaube von mir sagen zu koennen, dass ich diesen Emotionen nicht froene, aber ich fuehle mich einfach nicht positiv. Also ist da doch was! Aber was? Was, wenn ich diese Gefuehle so unterdruecke und mit positiven Gefuehlen, die ich ueberhaupt nicht so empfinde, uebertuenche?

    Fuehle ich mich deshalb so schlecht?

  5. User Info Menu

    AW: "Willst Du geliebt werden, so liebe"

    Zitat Zitat von Inaktiver User

    .....aber ich fuehle mich einfach nicht positiv. Also ist da doch was! Aber was? Was, wenn ich diese Gefuehle so unterdruecke und mit positiven Gefuehlen, die ich ueberhaupt nicht so empfinde, uebertuenche?
    Manchmal hilft das. Es ist ein Unterschied, ob Du einfach negative Empfindungen übertünchen willst oder einen Versuch machst, Deine Negativität zu überwinden, indem Du einfach lächelst, auch wenn Dir garnicht so ist. Das ist nicht geheuchelt, solange Du eben positiv sein möchtest und nicht nur Leute verarschen willst. Es geht ja primär um "Dein" Gefühl, nicht nur um das, was Du vermitteln willst, oder? Dafür muss man erstmal über seinen Schatten springen, auch wenn es um die ganz profane Positivität geht. Aber ein ehrlicher Versuch positiv rüberzukommen, ist fast genauso ehrlich, als wenn man es wirklich wäre. Man muss also eben einfach üben, positiv zu sein. Das lernt man auch so und nicht etwa durch problemorientiertes Hinterfragen.

    Fuehle ich mich deshalb so schlecht?
    Geht es Dir auch so, dass Du Dich mittendrin schlecht fühlst, obwohl Du gerade dachtest, Du wärest positiv?

    Gruss
    N.F
    Wenn du einen Würdigen siehst, dann trachte ihm nachzueifern. Wenn du einen Unwürdigen siehst, dann prüfe dich in deinem Innern!
    Konfuzius

  6. Inaktiver User

    AW: "Willst Du geliebt werden, so liebe"

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Was mir aber mehr zu schaffen macht, sind negative Emotionen: Neid, Hass, Missgunst. Ich glaube von mir sagen zu koennen, dass ich diesen Emotionen nicht froene, aber ich fuehle mich einfach nicht positiv. Also ist da doch was! Aber was? Was, wenn ich diese Gefuehle so unterdruecke und mit positiven Gefuehlen, die ich ueberhaupt nicht so empfinde, uebertuenche?
    ?
    also hass und missgunst kenne ich nicht, das ist mir fremd.

    aber warum kannst du dich mit deinen negativen aspekten nicht einfach annehmen wie du bist?
    von übertünchen halte ich nichts, von lächeln obwohl mir nicht danach ist muss ich schon im beruf, im privatleben will ich dies nicht auch noch tun.
    ich habe einen partner der mich so nimmt wie ich bin und das entspannt total, nur so kann ich an mir arbeiten positiver zu werden. er lässt mir zeit, er verlangt es nicht, er lehnt meine negativen seiten nicht ab und er ist bei rückfällen in mein negatives denkmuster nicht eingeschnappt oder macht mich lächerlich etc.

    lara

  7. User Info Menu

    AW: "Willst Du geliebt werden, so liebe"

    Zitat Zitat von Inaktiver User

    Was mir aber mehr zu schaffen macht, sind negative Emotionen: Neid, Hass, Missgunst. Ich glaube von mir sagen zu koennen, dass ich diesen Emotionen nicht froene....
    Das Thema beschäftigte mich früher sehr. Ich denke, dass kein Mensch von sich selbst sagt, das er diese unfreiwilligen Emotionen freiwillig hegt.

    @all
    Aber mal den Ernst beiseite und spasseshalber und nicht persönlich gemeint.....
    Ich kenne eigentlich nur solche Menschen, die stets und ständig von der Lauterkeit ihrer ganz persönlichen Emotionen überzeugt sind und das dann auch so weitergeben. Manchmal frage ich mich, wo die ganze unterschwellige Feindseligkeit in den Menschen herkommt, wenn doch alle Menschen so voller lauterer Absichten gegen sich und andere sind.

    LG
    N.F
    Geändert von Nastasja.F (23.10.2008 um 20:45 Uhr)
    Wenn du einen Würdigen siehst, dann trachte ihm nachzueifern. Wenn du einen Unwürdigen siehst, dann prüfe dich in deinem Innern!
    Konfuzius

  8. User Info Menu

    AW: "Willst Du geliebt werden, so liebe"

    Zweckpessimismus ist nicht unbedingt negativ zu werten, sondern für manche eine wirkungsvolle Angst-Bewältigungsstrategie: Indem sie sich innerlich auf den worst case vorbereiten, indem sie einen Plan B machen, setzen sie sich mit dieser Möglichkeit auseinander, und wenn er tatsächlich eintreten sollte, sind sie vorbereitet und werden nicht kalt erwischt. Das gibt ihnen die nötig Sicherheit, die Sache anzugehen.

    Neid und Missgunst hingegen sind negative Gefühle, die das Leben vergiften können, weil darin immer auch viel Selbstabwertung steckt. Man hat den Blick für das Positive, das man selbst (geschafft) hat, verloren, und mißt sich stattdessen nur am Maßstab derjenigen, die es besser (geschafft) haben als man selbst. Hier ist es wichtig, einen liebevolleren und weniger kritisch-strengen Blick auf sich selbst zu haben und vor allem das ewige Vergleichen erst mal zu lassen.
    Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!

  9. Inaktiver User

    AW: "Willst Du geliebt werden, so liebe"

    Zitat Zitat von Latona
    Zweckpessimismus ist nicht unbedingt negativ zu werten, sondern für manche eine wirkungsvolle Angst-Bewältigungsstrategie: Indem sie sich innerlich auf den worst case vorbereiten, indem sie einen Plan B machen, setzen sie sich mit dieser Möglichkeit auseinander, und wenn er tatsächlich eintreten sollte, sind sie vorbereitet und werden nicht kalt erwischt. Das gibt ihnen die nötig Sicherheit, die Sache anzugehen.
    Ich kenne auch ein paar Zweckpessimisten, die sich dahinter aber eher zu verstecken suchen. Und das Resultat ist noch mehr Angst vorm Leben. Das geht einem echt auf den Gong.

  10. Inaktiver User

    AW: "Willst Du geliebt werden, so liebe"

    Zitat Zitat von Latona
    Zweckpessimismus ist nicht unbedingt negativ zu werten, sondern für manche eine wirkungsvolle Angst-Bewältigungsstrategie: Indem sie sich innerlich auf den worst case vorbereiten, indem sie einen Plan B machen, setzen sie sich mit dieser Möglichkeit auseinander, und wenn er tatsächlich eintreten sollte, sind sie vorbereitet und werden nicht kalt erwischt. Das gibt ihnen die nötig Sicherheit, die Sache anzugehen.
    na, dann bin ich wohl ein zweckpessimist auch nicht übel, aber es stimmt schon, ich habe immer einen plan B parat.
    mich hat das leben selten eiskalt erwischt und ich finde dies nicht mal so übel.
    mein exmann meinte aber jahrelang ist sei negativ, nur weil ich bei seinen plänen auch darüber nachdachte was wir denn tun könnten wenn seine pläne fehlschlagen sollten.
    ihm war das völlig egal, mir nicht. da flogen die fetzen und jeder fühlte sich unverstanden
    dieser zweckpessimismus habe ich mir wohl in der kindheit angeeignet, ich wurde öfters von A nach B zu C und D herumgereicht, kein vertrauen in die menschheit, in die entscheidungen der personen um mich herum.
    vermutlich habe mich mir darum dieses muster angeeignet um mich wenigstens auf mich verlassen zu können.

    interessant latona

    lara

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