Antworten
Seite 6 von 10 ErsteErste ... 45678 ... LetzteLetzte
Ergebnis 51 bis 60 von 94
  1. Inaktiver User

    AW: "Willst Du geliebt werden, so liebe"

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Nicht Geben, sondern Nehmen führt zum Ziel. Also kein Handel.

    Ein Mensch der das immer schon so macht, und das nicht erst rational lernen musste, wird nicht so gesehen.

    Er wird liebenswert erlebt.
    Aber nicht auf Dauer! Bis nämlich erkannt wird, dass seine narzisstische Selbstliebe nur unglücklich macht.

    Es gibt ganz sicher solche Gefühlsvampire, die sich alles nehmen wollen, aufsaugen, manipulieren - irgendwann sind sie alleine.

    Ist das das Ziel?

    Anima

  2. Inaktiver User

    AW: "Willst Du geliebt werden, so liebe"

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Aber in der Zeit in der ich es noch war - mutig, stark,frei und liebend wurde ich wenig geliebt.
    Auch wenn es überheblich klingt - aber das können keine besonderen Persönlichkeiten gewesen sein, die das nicht schätzen konnten?
    für diejenigen, die Dich verletzt haben.

    Anima

  3. Inaktiver User

    AW: "Willst Du geliebt werden, so liebe"

    Den Spieß umzudrehen ist nicht die Lösung.

  4. Inaktiver User

    AW: "Willst Du geliebt werden, so liebe"

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Aber nicht auf Dauer! Bis nämlich erkannt wird, dass seine narzisstische Selbstliebe nur unglücklich macht.

    Es gibt ganz sicher solche Gefühlsvampire, die sich alles nehmen wollen, aufsaugen, manipulieren - irgendwann sind sie alleine.

    Ist das das Ziel?

    Anima
    Nicht unbedingt.
    Weil für viele Menschen ein klitzekleines Lächeln von einem so geliebten, begehrten Mensch schon erfüllt.

    Bei einem weniger begehrten, geliebten Mensch muss es schon ein ganzes Lachen sein - und es erfüllt trotzdem nicht in dem Maß. Das bekommt man doch ständig.
    Geändert von Inaktiver User (17.10.2008 um 11:52 Uhr)

  5. Inaktiver User

    AW: "Willst Du geliebt werden, so liebe"

    Hm- ich lese immer davon, dass gerade Menschen mit einem starken Sehnsuchtsgefühl nach Liebe an Menschen mit narzisstischen Persönlichkeitsstrukturen hängenbleiben. In gewisser Hinsicht habe ich so etwas ähnliches erlebt. Man glaubt, man vertraut, man liebt...aber alles, was zurückkommt ist Lüge.
    Letztes Jahr habe ich mich wieder geöffnet, auch wenn vieles traurig war und ist, so habe ich erleben dürfen, dass meine Liebe zu diesem Menschen noch immer richtig ist. Auch ohne, dass ich sie im selben Maße zurück erhalte.

    Du schreibst, dass das Lächeln eines geliebten Menschen erfüllt. Stimmt! Aber dann liebe doch ich? Oder habe ich das jetzt falsch verstanden? Ich empfinde diese Liebe und weiß nicht einmal, ob der andere das selbe empfindet.

    Anima
    Geändert von Inaktiver User (17.10.2008 um 12:11 Uhr)

  6. Inaktiver User

    AW: "Willst Du geliebt werden, so liebe"

    Ich habe mich wieder mißverständlich ausgedrückt.

    Für die meisten Menschen ist etwas was sie frei geschenkt bekommen, wenig wert.

    Erst eine Anstrengung macht etwas zu etwas Besonderem und Wertschätzbarem. Noch dazu von einem Menschen der von anderen schon sehr geschätzt und begehrt wird!

    Liebt ein Mensch also frei und ohne etwas zu Verlangen (Vorher gestellte!) wird seine Liebe nicht erwiedert. Nimmt er dagegen mehr - wird er noch mehr geliebt!

    (Natürlich müssen die Bedingungen vorher klar sein, man nicht nachher Forderungen stellen. Daher kommt die Aversion gegen das "Tauschgeschäft". Ein "verpflichtet" Fühlen.)

  7. Inaktiver User

    AW: "Willst Du geliebt werden, so liebe"

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Für die meisten Menschen ist etwas was sie frei geschenkt bekommen, wenig wert.

    Erst eine Anstrengung macht etwas zu etwas Besonderem und Wertschätzbarem. Noch dazu von einem Menschen der von anderen schon sehr geschätzt und begehrt wird.
    Okay, jetzt habe ich Dich verstanden Den ersten Satz - ja leider, das ist oft so.

    Den zweiten Satz - hättest Du für mich ein Beispiel? Da bin ich mir beim Verständnis noch nicht so ganz sicher.

    Anima

  8. Inaktiver User

    AW: "Willst Du geliebt werden, so liebe"

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Liebt ein Mensch also frei und ohne etwas zu Verlangen (Vorher gestellte!) wird seine Liebe nicht erwiedert. Nimmt er dagegen mehr - wird er noch mehr geliebt!
    Sorry! Habe den Satz überlesen!

    Ich bin froh, dass ich es mittlerweile auch anders erleben durfte.

    Ob ein Mensch, der mehr nimmt allerdings wirklich geliebt wird - ich bin mir nicht sicher, ob das nicht mehr mit einem Machtverhältnis zu tun hat. Denn derjenige, der immer gibt - da ist irgendwann auch einmal der "Akku"leer und dann?

    Anima

  9. User Info Menu

    AW: "Willst Du geliebt werden, so liebe"

    Zitat Zitat von Inaktiver User

    Ob ein Mensch, der mehr nimmt allerdings wirklich geliebt wird - ich bin mir nicht sicher, ob das nicht mehr mit einem Machtverhältnis zu tun hat. Denn derjenige, der immer gibt - da ist irgendwann auch einmal der "Akku"leer und dann?

    Anima
    Das ist schon richtig, aber ich glaube, so war das nicht gemeint. Fällt denn niemandem gerade in diesem Strang auf, in welchen Stereotypen "wir" alle denken? Ich komme immer mehr ins Grübeln und gerade bei den Reaktionen zu dieser Fragestellung.

    Ausgerechnet liames Sichtweise erweckt bei mir den Eindruck von grösserer Wahrhaftigkeit (, doch nicht, weil ich sagen möchte, dass ich zu derselben Einstellung gelangte). Sie stösst verständlicherweise auf Gegenreaktionen, wie sie hier zu lesen sind. Aber ich glaube nicht, dass sie damit beschwören will, ja zu "nehmen", Egoist zu sein.

    Menschen die anziehen und das aus Gründen wie (insbesondere von liame) erwähnt, mögen unreflektiert "nehmen" und deswegen sogar geliebt werden, doch zieht an ihnen nicht diese Einstellung an. Sie erzeugen von sich nicht das Bild des nur "Nehmenden". Sie erzeugen ein ganz anderes Bild. Liame schrieb in etwa, sie erscheinen als die Liebenswürdigen. Warum wohl? Warum erscheinen diese Menschen als Liebenswürdiger als die, die frei und offen lieben? Die, die "frei und offen lieben", müssen für ihre Umgebung nicht bequem sein, auch nicht, wenn sie geben bis der Akku leer ist oder einfach nicht gehen können.

    Diese Stereotypen gefallen mir einfach nicht: Liebende Menschen sind die, die sich von dem, der weniger liebt zwangsläufig ausnutzen lassen.

    Sie führen oft einen viel stärkeren Kampf um ihre Selbstachtung als das "nehmende" Gegenüber und geben dennoch nicht auf. Und oft spielt sich der in Wahrheit "nehmende" glaubwürdig als der Gebendere auf. Das Ende einer solchen Liebe ist nicht mangelnde Selbstachtung, weil der Ex-Partner meine Liebe nicht als liebenswert erachtete sondern kann Verzweiflung sein, an sich, am Partner, an der Welt um uns herum....Dies führt zu einer Erkenntnis, wie liame sie hier preisgibt. Gemeint ist damit nicht: "Du sollst nehmen." Eher: "Sie zu, dass Dir nicht genommen wird...." So verstehe ich das.

    Zum Vergleich möchte ich mich auch in einer anderen Ebene verständlich machen. Es wurde viel gestritten um die alttestamentarische Aussage: "Auge um Auge, Zahn um Zahn." Der Hintergrund ist nicht, dass damit Kälte und Rachsucht gepredigt werden sollte. Geschichtlicher Hintergrund ist, dass Ungerechtigkeiten auf zwei einander sich bekämpfenden Seiten keinen Ausgleich fanden. Es sollte mit dieser Aussage für einen Ausgleich der Ungerechtigkeiten gesorgt werden um einen Ausweg aus der Gefahr der Totalverrohung der Menschheit zu finden. Das das Christentum hinterher predigte: Liebet Eure Feinde, ist eine ethische Stufe weitergedacht. Würde ich meinen.

    Gruss
    Nastasja F.
    Wenn du einen Würdigen siehst, dann trachte ihm nachzueifern. Wenn du einen Unwürdigen siehst, dann prüfe dich in deinem Innern!
    Konfuzius

  10. Inaktiver User

    AW: "Willst Du geliebt werden, so liebe"

    Also muss ich das Bild des liebenden, leibesprühenden geben, und zwar genau die Art der Liebe die vom Gegenpart erwünscht wird und die zu den gewünschten Resonanzen führt!,

    und in Wahrheit nicht/wenig lieben und die reaktive Liebe (als Folge meines vorher gesendeten) entgegennehmen?


    Zusatz: Was bringt es mir so zu sein wie ich bin - wenn ich so für andere Menschen offensichtlich nicht liebens"wert" bin?
    Und zwar nicht weil man nicht wirklich liebenswert wäre - fieser Charakter -
    sondern weil man durch sein Handeln einfach nicht bewirkt liebenswert behandelt und geliebt zu werden?
    Geändert von Inaktiver User (17.10.2008 um 14:54 Uhr)

Antworten
Seite 6 von 10 ErsteErste ... 45678 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •